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Die Cebit 2008 hat in Hannover ihre Pforten geöffnet. Mit 5.845 Ausstellern aus 77 Ländern versteht sich die Messe als der führende europäische Marktplatz der digitalen Industrie.
Dabei hat sich die Messe nach der "New-Economy-Blase" eigentlich wieder berappelt. Doch 2007 stürzte die Cebit erneut in eine Krise. Mit Nokia, Motorola, BenQ, Konica Minolta und Lenovo hatten vergangenes Jahr zahlreiche bedeutende Hersteller der Messe abgesagt.
Doch trotz des Tiefschlags vor dem Start schaffte der Veranstalter "Deutsche Messe" 2007 die Trendwende. Mit 480.000 stieg erstmals seit sechs Jahren die Besucherzahl.
Das Motto der diesjährigen Cebit ist "Green IT". Auch in der Computertechnologie hat der Umweltschutz Einzug gehalten. Stromsparender und umweltfreundlicher soll die Technik werden.
Den Startschuss gaben Ministerpräsident Wulff, Microsoft-Chef Ballmer, Bundeskanzlerin Merkel, EU-Kommissions-Präsident Barroso, Frankreichs Staatspräsident Sarkozy und BITKOM-Präsident Scheer (von links nach rechts).
Frankreich ist auch das diesjährige Partnerland der Cebit. Daher der hohe Besuch aus unserem Nachbarland. Deutschland und Frankreich streben im Bereich der Informationstechnologie eine engere Zusammenarbeit an.
Der Auftritt von Microsoft-Chef Steve Ballmer war wie immer eine herzerfrischende Sache. Nichts weniger als die "fünfte Computer-Revolution" sagte er voraus.
Enorme Rechenleistung, nahezu unendlicher Speicherplatz und eine hohe Verfügbarkeit von Hochgeschwindigkeitsnetzen seien dafür kennzeichnend. Computer sollen künftig auch von "Sprache und Geist" bedient werden können.
Ob da alle diesen Innovationen folgen können? Selbst für die Diplom-Physikerin Merkel scheint das manchmal nicht ganz einfach. Vielleicht ist an dieser Steller der Begriff Revolution etwas hoch gegriffen. Zweifellos wird die IT-Technik unser Leben noch weiter verändern.
Eine Revolution wäre aber dieses Notebook: Der Prototyp des "100-Dollar-Notebooks". Leider kostet es mittlerweile fast das doppelte. Gedacht ist das Modell aber für Entwicklungsländer, wo mit der Aktion "Eins spenden, eins erhalten" geholfen werden soll.
Asus zeigt sich als einer der erfolgreichsten Notebook-Hersteller der letzten Jahre von seiner ökologischen Seite. Das Ecobook wird angeblich aus Bambus hergestellt. Allerdings halten sich Gerüchte es werde doch nur Holz-Imitat benutzt.
Einen Preisbrecher hat Asus im Januar mit "Eee PC" auf den Markt gebracht. Ein Display von sieben Zoll, technisch spartanisch aber ausreichende Ausstattung mit WLan gibt es für den Kampfpreis von 299 Euro.
Der deutsche Hersteller AVM baut auf. Im Mittelpunkt des Messe-Auftritts steht die Verbindung der schnellen Internet-Verbindung DSL und dem neuen Standard für kabellose Netzwerke WLAN N. Damit sind Übertragungsraten von bis zu 300 MBit pro Sekunde möglich.
Samsung zeigt digitale Bilderrahmen. Ultraflach hängen sie an der Wand. Der Inhalt ist natürlich beliebig austauschbar. Außerdem können sie über WLan angesprochen werden, können Videos und Musik über integrierte Lautsprecher abspielen.
Der PDA-Hersteller Blackberry mischt den Handymarkt auf. Mit dem Modell Pearl 8110 verfügt der Nutzer über eine gesprochene Navigation auf Basis der Software von TomTom.
Die türkische Vestel Group kommt mit großem Auftritt. Mit dem Kauf der ehemaligen SEG GmbH will der Konzern auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Auf der Cebit zeigt der Hersteller Flachbildfernseher und andere Produkte aus der Unterhaltungselektronik.
Hohe Ziele hat sich die Software AG gesetzt. Sie will international in die Top-Liga der Softwarehersteller aufsteigen. Ein Platz in der Top Ten soll es schon sein. Dazu soll in diesem Geschäftsjahr erstmals die Umsatzmilliarde geknackt werden.
Der Hersteller von Navigationsgeräten TomTom zeigt neben dem hier präsentierten Gerät One XL auch die Neuheit Go 930T. Mobile Navigation ist einer der weiter aufstrebenden Märkte der Branche.
Das Siegerformat: Die Blu-ray-Disc hat den Kampf um das Erbe der DVD gewonnen. Panasonic hat damit einen gewissen Vorsprung und präsentiert die gut aufgestellte Produktpalette.
Mit Blu-ray lässt sich auch dann auch größer fern sehen. Diesen riesigen 103-Zoll-Fernseher zeigt Panasonic ebenfalls auf der Messe.
Nach dem Unterhaltungswahn will man vielleicht einfach mal entspannt telefonieren. Möglich in diesen Ei-Zellen, die eine gewisse Ruhe vor dem Messe-Stress bieten.
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