| FR | 8° / 22° |
| SA | 9° / 23° |
Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick hat die Belegschaft des Konzerns ...
... nach der Absage einer Staatsbürgschaft auf einen Kampf um jeden Job eingeschworen.
Auf einer roten Leiter stehend hält Eick am Montag, 8. Juni 2009 vor der Arcandor-Zentrale eine emotionale Rede per Megafon.
Die Absage aus Berlin bedeute keineswegs die Insolvenz, ruft der Manager.
Angesichts der prekären Lage, in der sich der Konzern offensichtlich befindet, verzichtet Eick auf Anzug und Krawatte.
Der seit März amtierende Arcandor-Chef dankt der Belegschaft für ihre "großartige Unterstützung".
Mehrere hundert Beschäftigte, die im Halbkreis ...
... um das Tor vor dem Zentralegebäude stehen, feuerten Eick mit lautem Applaus an.
Der Firmenchef klatscht demonstrativ mit ihnen.
"Wir kämpfen bis zur letzten Minute", sagt Eick. Erst wenn auch der von Arcandor beantragte Rettungskredit abgelehnt werde, sei die Insolvenz unausweichlich.
"Es geht um 56.000 Arbeitsplätze", "Das Warenhaus lebt" und "Wir sind ein Stück Deutschland", steht auf den offensichtlich nicht selbst gefertigten Plakaten, die die Mitarbeiter schwenkten.
"Das war ein sehr positiver und kämpferischer Auftritt", sagt Betriebsrätin Gabriele Schuster. "Bei uns ist als Eicks Botschaft angekommen: "Wir verschaukeln die Belegschaft nicht."
Nach der Kundgebung formiert sich ein Autokonvoi der von der Firmenzentrale im Essener Süden zum Karstadt-Haus in der Innenstadt führt.
(Bilder von AP und dpa)
Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.
Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.
Entdecken Sie bei Experteer.de tausende Jobs von Headhuntern und knüpfen Sie Kontakte zu den besten Personalberatungen Deutschlands.