Bilderserie: Genfer Automesse - Vom Auto- zum "Umweltsalon"
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Autofans aufgepasst: Der Genfer Autosalon öffnet wieder seine Pforten.Bild 1 von 38 Vom 08.03.- bis zum 18.03.2007 können in Genf die Neuheiten der Auto Hersteller und das -Bild 2 von 38 sagen wir mal - Rahmenprogramm bewundert werden.Bild 3 von 38 Selbst Superstar Shakira kam schon am Pressetag vorbei, um den Autos ein Liedchen zu trällern.Bild 4 von 38 Doch in diesem Jahr soll es nicht nur um flotte Flitzer oder schöne Models gehen,Bild 5 von 38 oder zumindest nicht nur.Bild 6 von 38 Nein, im Vordergrund steht diesmal?..Bild 7 von 38 Trommelwirbel?..Bild 8 von 38 Der Umweltschutz, jawohl!Bild 9 von 38 Kurz nach der Bekanntgabe der EU-Pläne zur Senkung des Ausstoßes von KohlendioxidBild 10 von 38 haben die Autobauer erstmals eine große Bühne um zu zeigen,Bild 11 von 38 dass sie nicht die Umwelt-Schmutzfinken sind, als die sie in den letzten Tagen dargestellt wurden.Bild 12 von 38 Diesmal wird es in Genf ein richtiger Umweltsalon, sind sich Experten sicher.Bild 13 von 38 "Es gibt niemanden in dieser Schlüsselindustrie, der dem Klimaschutz nicht die gebührende Aufmerksamkeit widmet", versichert Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie.Bild 14 von 38 Die Autobauer in Europa stehen unter Druck, weil die EU-Kommission sie zur drastischen Senkung des Kohlendioxidausstoßes von Neuwagen zwingen will.Bild 15 von 38 Ihren selbst gesteckten Zielen zum Klimaschutz hinkt die Branche aber weit hinterher.Bild 16 von 38 Für Zündstoff hatte Bundespräsident Horst Köhler gesorgt, der der deutschen Automobilindustrie vorwarf, sie habe bei der Entwicklung umweltfreundlicher Autos kein Ruhmesblatt beschrieben.Bild 17 von 38 Branchenexperten haben daraufhin die wahren Schuldigen ausgemacht. Es sind die Autokäufer.Bild 18 von 38 Warum sind aber auch diese sportlichen Geländewagen so beliebt.Bild 19 von 38 Die Autobauer selbst geloben jedoch Besserung und wollen die Automesse nicht nur wie sonst auch als Kontaktbörse nutzen,Bild 20 von 38 sondern diesmal auch bei Allianzen und Kooperationen in Sachen Umweltschutz Nägel mit Köpfen machen.Bild 21 von 38 "Als Europas Nummer eins fühlen wir uns verpflichtet, auch bei umweltbewussten Automobilen die Nummer 1 zu sein", meint etwa der neue VW-Chef Martin Winterkorn.Bild 22 von 38 Ob er schon neue Ideen ins Ohr von DaimlerChryslerChef-Dieter Zetsche flüstert?Bild 23 von 38 Bei der Entwicklung neuer Antriebe gibt es bereits verschiedene Kooperationen. So baut BMW etwa kleine Benzinmotoren mit Peugeot zusammen und arbeitet bei der Entwicklung eines Hybridantriebs Hand in Hand mit GM und DaimlerChrysler.Bild 24 von 38 Dieser Trend wird sich verschärfen, sind sich Experten sicher. Motorentechnik werde etwa auch wegen der neuen Abgasvorschriften immer teuerer. Da kommen enorme Kosten auf die Hersteller zu.Bild 25 von 38 Als Umweltengel der Branche gilt derzeit Toyota. Auch in Genf glänzt der japanische Autobauer mit sparsamen Benzin- und Elektromotoren und einer Studie mit Namen Hybrid X.Bild 26 von 38 Mit dem Prius hatte Toyota in den USA einen Überraschungs-Verkaufs-Hit gelandet.Bild 27 von 38 Flugs sprang der US-Autoriese Ford mit seinem "Focus-Bioethanol" und dem Motto "Go green" auf den Umweltzug auf.Bild 28 von 38 Hierzulande ist man da eher skeptisch. Toyota stelle sich zu Unrecht als besonders umweltfreundlich dar, heißt es etwa in Wolfsburg.Bild 29 von 38 Der neue VW-Polo stoße mit seiner "Blue Motion"-Technik mit 102 Gramm pro Kilometer zwei Gramm weniger aus als der Prius und sei zudem noch 9.000 Euro billiger.Bild 30 von 38 Auch für DaimlerChrysler ist der Hybrid kein "Allheilmittel". DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche wird nicht müde darauf hinzuweisen,Bild 31 von 38 dass es mindestens ebenso wichtig sei, die Stickstoff-Emissionen der Diesel-Motoren auf das Niveau von Benzin-Motoren zu senken.Bild 32 von 38 Besonders stolz ist man bei DaimlerChrysler auf das sonstige Sorgenkind Smart. "Wir haben das Fahrzeug mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß - 88 Gramm - im Programm, den Smart Diesel", stellt Konzernchef Zetsche fest.Bild 33 von 38 Bei Porsche will man sich dagegen von der Klimaschutz-Debatte nicht beirren lassen, der Sportwagenhersteller sträubt sich gegen die Entwicklung eines klimaschonenden Diesel-Motors.Bild 34 von 38 "Porsche steht für Otto-Motoren", meint Konzernchef Wendelin Wiedeking.Bild 35 von 38 Aber uneinsichtig ist man bei Porsche nicht, der Autobauer arbeitet an der Verbrauchssenkung seiner Benzin-Motoren und will bis Ende des Jahrzehnts einen Hybrid-Motor anbieten.Bild 36 von 38 Wer etwas für den Klimaschutz tun möchte, dem empfahl Wiedeking unlängst, den Wagen einfach gelegentlich stehen zu lassen - er würde das auch tun.Bild 37 von 38 Die Forderung eines autofreien Sonntags findet der Porsche-Chef allerdings übertrieben. "Warum muss es denn schon wieder dieser typische deutsche Dirigismus sein?"Bild 38 von 38
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