Der israelische Militärschlag gegen den Gazastreifen hatte sich lange angekündigt. Am Ende kam er doch überraschend.Bild 1 von 26 Israelische Kampfflugzeuge beschossen Polizeistationen, Waffenlager und Sicherheitseinrichtungen der radikal-islamischen Hamas.Bild 2 von 26 Nie zuvor seit dem Sechstagekrieg von 1967 hat es an einem einzigen Tag so viele Opfer unter den Palästinensern im Gazastreifen gegeben wie an diesem 27. Dezember 2008 - mehr als 225 Tote und 750 Verletzte.Bild 3 von 26 Dem Nahen Osten steht eine neue Runde blutiger Gewalt bevor.Bild 4 von 26 Hamas-Sprecher Fausi Barhum nannte den Luftangriff einen offenen Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung.Bild 5 von 26 Die Hamas werde auf dieses "Blutbad" eine Antwort geben. "Israel wird einen Preis dafür bezahlen", sagte er.Bild 6 von 26 Eines ist damit klar: Die militanten Palästinenserorganisationen werden in den kommenden Tagen wieder dutzende selbst gebaute Raketen auf israelische Grenzgemeinden abschießen ...Bild 7 von 26 ... und die rund 125.000 Israelis dort weiter terrorisieren.Bild 8 von 26 Die israelische Armee kündigte schon an, ihre Operation je nach Erfordernis fortzusetzen und auszuweiten.Bild 9 von 26 Beide Seiten weisen sich für die jüngste Runde der Gewalt die Schuld zu.Bild 10 von 26 Die Hamas macht Israel verantwortlich, weil es den Gazastreifen abriegelt.Bild 11 von 26 Israel bezeichnet den Luftangriff als Ergebnis fortwährender Terroraktivitäten von Hamas und als Reaktion auf den andauernden Beschuss israelischer Zivilisten mit Raketen.Bild 12 von 26 Alles hatte zuvor auf einen relativ ruhigen Samstag hingedeutet.Bild 13 von 26 Militante Palästinenser hatten zwar in der Nacht eine Rakete auf einen Kibbuz abgefeuert, aber auf die sonst üblichen Angriffe in den Morgenstunden verzichtet.Bild 14 von 26 Die Bevölkerung von Gaza deckte sich mit Lebensmitteln ein. Israel hatte am Freitag nach einer zehn Tage langen Blockade rund 100 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern, Medikamenten und Getreide durchgelassen.Bild 15 von 26 Die Bewohner von Gaza freuten sich schon auf das ebenfalls gelieferte Kochgas.Bild 16 von 26 "Wir leben hier wie in der Steinzeit. Wir essen nur ungekochte Sachen wie Gemüse. Wir haben kein Kochgas und können keine Eier kochen oder warmes Essen machen", sagte Umm Ramadan.Bild 17 von 26 Sie freute sich auch wieder auf frisches Fladenbrot. Die meisten Bäckereien hatten wegen des Mangels an Mehl und Gas schließen müssen.Bild 18 von 26 Niemand im Gazastreifen hatte so richtig daran geglaubt, dass Israel seine Drohung wahr macht und angreift.Bild 19 von 26 "Die meisten Menschen glauben nicht, dass Israel es ernst meint. Das ist doch nur Teil des Wahlkampfes", sagte die Mutter von fünf Kindern eine halbe Stunde vor den Luftangriffen.Bild 20 von 26 Als Umm Ramadan wieder anrief, klangen Angst und Schrecken aus ihrer Stimme: "Die Kinder schreien. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Sollen wir zu Hause bleiben oder auf die Straße gehen?"Bild 21 von 26 Aus dem Hochhaus konnte sie die dichten Rauchwolken in den Himmel aufsteigen sehen. Mindestens zehn zählte sie, solange die Sicht noch einigermaßen klar war.Bild 22 von 26 Israel hatte die militanten Palästinensergruppen immer und immer wieder gewarnt, dass die Raketenangriffe auf Israel Folgen haben werden.Bild 23 von 26 Die Militanten zeigten sich unbeeindruckt. Allein seit dem von der Hamas verkündeten Ende der Waffenruhe vor einer Woche fielen mehr als 200 Raketen auf Südisrael.Bild 24 von 26 Am Ende kamen selbst die hohen Opferzahlen unter den Palästinensern nicht überraschend.Bild 25 von 26 "Ich denke an die zehntausenden Kinder und Unschuldigen, die wegen der Hamas-Aktivitäten gefährdet sind" - mit diesen Worten hatte Regierungschef Olmert die Militanten und die internationale Gemeinschaft bereits am Donnerstag vorbereitet. (Bilder dpa / AP)Bild 26 von 26