Die Automobilindustrie hat ein Problem. Der Absatz hinkt, ganz besonders in den USA. Dort stehen sich die Neuwagen die Reifen platt. Die Wirtschaftskrise hat die Branche fest im Würgegriff.Bild 1 von 35 Daher wird kürzer gearbeitet und die Weihnachtsferien werden bei den meisten deutschen Autobauern ausgedehnt. BMW machte den Anfang, ...Bild 2 von 35 ... dann folgte Mercedes. Volkswagen zog nach und ...Bild 3 von 35 ... schließlich musste vor wenigen Tagen auch Porsche bei der Produktion kürzer treten.Bild 4 von 35 Hinzu kommt ein erhebliches Imageproblem. Der Klimawandel hat die Automobilindustrie, besonders in Deutschland, schon vor der Krise schlecht dastehen lassen.Bild 5 von 35 Zeit für neue Ideen also. Den Trend zu Hybrid-Fahrzeugen haben die deutschen Autobauer ordentlich verschlafen. Ein Grund mehr bei den vollelektronisch angetriebenen Autos richtig Vollgas zu geben. Mercedes lässt den Smart schnell elektrisch ausstatten.Bild 6 von 35 Da will BMW nicht nachstehen und kontert mit dem Mini E. Der innovative Kleinwagen war schon ohne Strom in den letzten Monaten zum Bestseller geworden.Bild 7 von 35 Jetzt hat man dem smarten Engländer flux einen Elektroantrieb verpasst. Eine gute Idee. Schließlich dürfte der Mini durch geringes Gewicht und den Design-Vorteil schnell zum Renner werden.Bild 8 von 35 Doch noch befindet sich das Auto in der Erprobung. In Los Angeles starteten 50 Fahrzeuge direkt nach der Auto Show in den Feldversuch. Weitere 50 Autos kommen in New York in den Probebetrieb.Bild 9 von 35 Mehrere zehntausend Bewerber konnte BMW in den USA für die Erprobung verzeichnen. Das zeigt das große Interesse an Elektro-Autos. Zumal die Leasingrate von 850 Dollar im Monat (Steuern und Versicherung inklusive) nicht gerade ein Schnäppchen ist.Bild 10 von 35 Auch n-tv-Motor-Redakteur Christof Johann hatte bereits Gelegenheit den Mini E in Los Angeles zu bewegen. Der erfahrene Auto-Kenner war durchaus angetan vom Potenzial des kleinen "Stromer". (Siehe Fahrbericht, Link im letzten Bild)Bild 11 von 35 In Berlin legte BMW nach und präsentierte den Elektro-Mini anlässlich der Nationalen Strategiekonferenz Elektro-Mobilität. BMW-Chef Norbert Reithofer (l.) zeigte das Auto in Zusammenarbeit mit dem Vattenfall-Vorstand Tuomo Hatakka.Bild 12 von 35 Da durfte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (r.) natürlich nicht fehlen. Er gehörte zusammen mit Bundesverkehrsminister Tiefensee zu den Ausrichtern der Konferenz.Bild 13 von 35 Der Auftritt der Minister zeigt nicht nur, dass Elektro-Autos derzeit stark im Trend liegen. Vielmehr kann das hohe Interesse durchaus als ein Indiz dafür gewertet werden, dass der Mini E ein interessantes und praxisnahes Konzept ist.Bild 14 von 35 Im Gegensatz zu den herkömmlichen Konzepten der Fortbewegung (Im Hintergrund ein Kenworth-Truck amerikanischer Bauart mit einem Verbrauch von 40 bis 60 Litern) erweist sich der Elektro-Mini als erstaunlich alltagstauglich.Bild 15 von 35 Das kann man nicht von vielen Elektroautos derzeit behaupten. Den meisten Autos mangelt es vor allem an Reichweite. Da kann der Mini überzeugen, vor allem durch das Bremskraft-Rückgewinnungssystem.Bild 16 von 35 Ein Mini wäre aber kein Mini, wenn er nicht auch stylisch wäre. Die Lifestyle-Komponente erklärt einen großen Teil des Erfolges des Insel-Exportes.Bild 17 von 35 Dazu gehören natürlich auch Applikationen im Innern. Es ist wie bei Apple, dass Design in Zusammenhang mit Funktion stehen muss.Bild 18 von 35 Gefahren wird der Mini E wie ein Automatik-Auto. Vorwärts, Rückwärts und Leerlauf. Schaltunterbrechungen gehören der Vergangenheit an.Bild 19 von 35 Die Geschwindigkeitsanzeige ist groß und wuchtig in die Mitte der Konsole gerutscht.Bild 20 von 35 Bei 152 Stundenkilometern ist Schluss. Da wird der Mini abgeriegelt. Das Radio hat man direkt in das Rundinstrument integriert.Bild 21 von 35 Der Elektro-Motor im Mini leistet 150 kW. Das ist mehr als ausreichend für ein solch kleines Auto. Zumal die Leistung schon ab einer Umdrehung zur Verfügung steht.Bild 22 von 35 Der Wermutstropfen ist der komplette Wegfall der Rückbank.Bild 23 von 35 Auch der Kofferraum musste den Batterien weichen. Das ist in der Praxis natürlich ein nicht unerheblicher Nachteil.Bild 24 von 35 Geladen werden kann an jeder konventionellen Steckdose.Bild 25 von 35 Die Lithium-Ionen-Akkus geben ihre Energie über 380-Volt-Leitungen ab. Mit einer Wall-Box, die den handelsüblichen Strom auf 380 Volt hochtransformiert, dauert der Vorgang zweieinhalb Stunden.Bild 26 von 35 5088 einzelne Zellen zusammengefasst in 48 Modulen befinden sich in dem Auto.Bild 27 von 35 In 8,5 Sekunden sprintet der Mini E von 0 auf hundert Stundenkilometer. Durch das allzeit gegenwärtige Drehmoment macht der kleine Stromer speziell im Stadtverkehr richtig Spaß.Bild 28 von 35 Für Fußgänger ist der Leisetreter gerne mal eine unangenehme Überraschung. Ohne Motorengeräusche ist der Mini E fast nur optisch wahrzunehmen.Bild 29 von 35 Doch dann hat er einen großen Auftritt. Der Mini ist eben Lifestyle-Auto. Mit dem Elektroantrieb könnte er seinen Käufern auch ein gutes Umweltgewissen verpassen.Bild 30 von 35 Vorausgesetzt, er erweist sich bei seinen Praxistests in Los Angeles, New York und Berlin als alltagstauglich.Bild 31 von 35 Er sieht schicker aus als die Konkurrenz des Smart, ...Bild 32 von 35 ... ist aber schon in der normalen Version erheblich teurer.Bild 33 von 35 Gebaut wird er im englischen Oxford. Dort dürfen sich die Arbeiter über volle Auftragsbücher freuen. Der kleine Brite ist durch Klimadiskussion schwer in Mode.Bild 34 von 35 Und für BMW ist die Marke ein Glücksgriff. Sie ist nicht nur ein guter Imageträger sondern hilft auch, die strengen CO2-Normen der EU zu erfüllen.Bild 35 von 35