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Bilderserie: Klinsmann kommt - und alle sind begeistert

 
Sepp Maier, Torwarttrainer beim FC Bayern, hat sich bisher noch nicht zur Verpflichtung seines neuen Chefs geäußert, deshalb ist die Resonanz auf Klinsmanns Comeback in München auch überwiegend positiv.

Sepp Maier, Torwarttrainer beim FC Bayern, hat sich bisher noch nicht zur Verpflichtung seines neuen Chefs geäußert, deshalb ist die Resonanz auf Klinsmanns Comeback in München auch überwiegend positiv.

Oliver Kahn beendet seine Karriere zum Saisonende, er erwartet Klinsmann ...

... offenbar nicht vor dem Sommer: "Mich tangiert das nicht mehr. Ich beschäftige mich nicht mit dem Thema", so Kahn.

Heribert Bruchhagen, Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, erklärte vorfreudig amüsiert: "Das ist sicher ein hochinteressantes Experiment. Da bekommen die Bayern zu ihren vier Experten den fünften dazu."

Ähnlich begeistert äußerte sich Frank Pagelsdorf, Trainer Hansa Rostock: "Das ist eine große Überraschung. ...

... Ich kann die Fähigkeiten von Jürgen Klinsmann als Vereinstrainer nicht einschätzen."

Erfolgstrainer Thomas Schaaf vom SV Werder Bremen wünscht Klinsmann auf seine Art alles Gute: "Jürgen hat bei der WM Erfolg gehabt, und Bayern möchte sicher, dass er diese Arbeit dort fortsetzt. ...

... Ob das gut geht? Diese Gedanken muss ich mir nicht machen."

Auch Werder-Spieler Torsten Frings gibt sich norddeutsch begeistert: "Das interessiert mich nicht. Das interessiert mich wirklich nicht."

Überhaupt scheint besonders den Hanseaten egal zu sein, wer den Uefa-Cup-Teilnehmer aus München trainiert: "Für mich ist das keine ganz große Überraschung. ...

... Das ist die erwartet große Lösung. Ich hoffe nur, dass er kein Meisterteam übernehmen wird. Ansonsten ist es für uns von keiner großen Bedeutung", sagt Geschäftsführer Klaus Allofs.

Klinsmanns ehemaliger Teamkamerad Thomas Helmer gilt als Analytiker, er denkt die Sache vom Ende her bis zum Anfang durch: "Ich glaube auf jeden Fall, dass es gut gehen kann. Die Frage ist nur, wie er sich mit den Verantwortlichen verträgt. ...

... Das ist die spannende Frage. Erstmal wird das bestimmt klappen. Dann muss man mal sehen."

Alle anderen finden Klinsis Comeback in Lederhosen spitze, ....

... besonders sein Vorgänger: "Ich habe Uli Hoeneß zu seiner Entscheidung gratuliert. Jürgen Klinsmann ist ein hervorragender Trainer, er kennt Bayern München. Außerdem spricht er Englisch, Italienisch und Französisch und kann sich mit den Spielern ...

... gut unterhalten. Er ist ein großer Motivator, das ist eine erstklassige Lösung, jetzt können wir in Ruhe weiterarbeiten", erklärt Ottmar Hitzfeld.

Franz Beckenbauer hält den Bayern-Vorstand für ...

... den schlausten der Welt: "Ich finde die Entscheidung nicht mutig, sondern klug und durchdacht. Jürgen Klinsmann hatte mit seinen neuen Methoden bei der Nationalmannschaft Erfolg. Und ich bin sicher, er wird auch beim FC Bayern Erfolg haben."

Die Eigenlobhudeleien werden sogar von externen Experten bestätigt. Rolf Dohmen, Sportdirektor Karlsruher SC, erklärt das Erfolgsrezept des Rekordmeisters: "Kompliment an die Bayern. Für die Bundesliga ist die Rückkehr von Jürgen Klinsmann hervorragend. ...

... Falls es stimmt, dass Uli Hoeneß und Klinsmann früher Schwierigkeiten miteinander hatten, dann zeigt es die Stärke von Hoeneß. Für ihn ist der FC Bayern wichtiger als alles andere." (Bild vom Krisengipfel zwischen Liga und DFB-Trainerstab 2005)

Auch Klinsis ehemaliger Chefstratege jubelt: "Insgesamt ist es ein spannendes Projekt, dass ein ehemaliger Bundestrainer, der viel bewegt hat, einen deutschen Spitzenclub trainiert. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit", erklärt Bundestrainer Jogi Löw.

Sein ehemaliger Chef freut sich mit: "Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen. Es ist eine tolle Sache, dass Jürgen Klinsmann wieder nach Deutschland zurückkehrt", sagt DFB-Präsident Theo Zwanziger.

Eigentlich fühlen sich alle erst jetzt so richtig komplett und vollständig: "Er ist eine Bereicherung für die Liga, und es wird auf jeden Fall spannend mit ihm werden. Ich freue mich, dass er wieder dauerhaft in Deutschland ist", sagt DFB-Teammanager Oliver Bierhoff (links).

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach will gute alte Kontakte pflegen: "Ich freue mich über die Entscheidung und denke, dass durch sie eine noch stärkere Allianz zwischen dem DFB und einem der wichtigsten Vereine der Bundesliga entstehen wird."

Aber auch andere, die eigentlich kaum etwas von dem Transfer haben, sind froh: "Das ist ein Paukenschlag. Klinsmann hat bewiesen, dass er es kann. Ich bin davon überzeugt, dass er der Bundesliga gut tun wird", glaubt Steffen Heidrich, Manager von Energie Cottbus.

Sportdirektor Christian Hochstätter von Hannover 96 denkt gleich: "Es freut mich, dass Jürgen wieder da ist. Es tut der Bundesliga gut, wenn so ein Mann zurückkommt." Damit haben sich fast alle geäußert, die das alles eigentlich nichts angeht - ...

... alle bis auf einen. Lothar Matthäus gratulierte seinem ehemaligen Verein für die "schnelle Entscheidung" und fragte, wer wohl "für Jürgen Klinsmann die Trainingsarbeit machen wird".

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