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Bilderserie: König Bhumibol feiert

 
Der thailändische König feiert. Vor genau 60 Jahren hat er den Thron bestiegen. Und weil er mittlerweile der wohl dienstälteste Monarch der Welt ist, ...

Der thailändische König feiert. Vor genau 60 Jahren hat er den Thron bestiegen. Und weil er mittlerweile der wohl dienstälteste Monarch der Welt ist, ...

... und seine Untertanen ihn wirklich lieben und zum Teil sogar anbeten ...

... sind schon am ersten Tag der Feierlichkeiten fast eine halbe Million Menschen zu seinem Palast gekommen, um ihm zu gratulieren.

Gelbe T-Shirts mit dem königlichen Emblem sind gerade der Renner in Bangkok, weil gelb die Farbe von König Bhumibol ist.

Das Outfit vervollständigen gelbe Armbänder mit der Aufschrift "Ich liebe den König" und natürlich die Fahne.

Seit mehreren Monaten bereiten sich diese Mädchen vor, um für ihren König tanzen zu dürfen.

Und auch die Bootsparade, ...

... an der 52 Barken und 2.000 Ruderer teilnehmen, wurde schon mal geprobt.

Schließlich werden außer König Bhumibol viele andere königliche Hoheiten und niedere Adlige aus 20 Ländern erwartet.

Als der im amerikanischen Cambridge geborene Bhumibol Adulyadej zum neunten Rama und König der Chakri- Dynastie gekrönt wurde, da sagten ihm die wenigsten eine solch glanzvolle Herrschaft voraus. Nicht nur, dass ihm die Thronfolge durch den rätselhaften Tod seines Bruders zugefallen war, den Bhumibol selbst für Mord hielt. Er kannte auch das Land nicht, das er regieren sollte.

Und als wirklich glücklich kann man seine Amtszeit auch nicht bezeichnen: 20 Regierungen kamen und gingen. Das Militär putschte oder versuchte es zumindest nicht weniger als 19 Mal.

Wie mächtig Thailands König aber noch immer ist, zeigt sich in kritischen Augenblicken. Zuletzt bei der Regierungskrise im März dieses Jahres.

Nie aber war das Eingreifen des Monarchen wohl so dramatisch wie 1992, als er ein Blutbad des Militärs auf den Straßen Bangkoks mit einem Machtwort beendete. Auf Knien mussten sich damals die Rivalen dem König nähern.

"Er regiert nicht, aber sein Einfluss ist fast unbegrenzt", heißt es in Bangkok. Und dafür liegt ihm sein Volk zu Füßen.

In die Augen schauen darf ihm aber niemand. Und Majestätsbeleidigung wird mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft.

Zur Bootsparade auf dem "Fluss der Könige" kommen unter anderem die Oberhäupter von Bahrein, Schweden und Jordanien und das japanische Kaiserpaar.

Aber auch die Queen ...

... und die niederländische Königin Beatrix haben Bhumibol schon besucht.

Als "oberster Entwicklungshelfer" wird Bhumibol gerühmt. Mehr als 2.000 Hilfsprojekte initiierte er.

Manchmal ist er monatelang unterwegs, um in seinem Reich nach dem Rechten zu sehen.

Doch jetzt wird erst mal gefeiert. Und das in Bangkok. Drei Tage lang.

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