Die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe im Gazastreifen auch am Dienstag fortgesetzt. Das Land weist alle Appelle für einen Waffenstillstand zurück.Bild 1 von 25 Seit Beginn der "Operation Gegossenes Blei" am Samstag sind nach palästinensischen Angaben mehr als 370 Menschen getötet und mehr als 1700 verletzt worden.Bild 2 von 25 Israel will mit der Operation den ständigen Raketenbeschuss seiner Grenzorte aus dem Gazastreifen unterbinden.Bild 3 von 25 Militante Palästinenser setzten ihre Raketenangriffe auf Israel fort. Die Hamas zeigt keine Signale eines Einlenkens.Bild 4 von 25 Damit deutet immer mehr auf eine israelische Bodenoffensive hin, um den Raketenbeschuss zu minimieren.Bild 5 von 25 In einer israelischen Siedlung im Westjordanland wurden beim Anschlag eines Palästinensers insgesamt vier Menschen mit einem Messer verletzt. Eine Armeesprecherin teilte mit, der Angreifer selbst sei durch Schüsse schwer verletzt und festgenommen worden.Bild 6 von 25 Die Raketen aus dem Gazastreifen, die von den militanten Palästinensern auf Israel abgefeuert werden, haben mit mehr als 30 Kilometern eine größere Reichweite als die bisher in den Palästinensergebieten selbst gebauten primitiven Kassam-Geschosse.Bild 7 von 25 Die so genannten Grad-Raketen bedrohen nach israelischen Angaben 120.000 Menschen im Grenzbereich zum Gazastreifen. Nach Angaben aus israelischen Militärkreisen haben militante Palästinenser die Grad-Raketen aus Ägypten in den Gaza-Streifen geschmuggelt.Bild 8 von 25 Wo die Grad-Raketen hergestellt werden, ist unklar: Berichten zufolge kommen sie aus dem Iran. Allerdings haben die Armeen von mehr als 50 Staaten das Artillerie-System mit Grad-Raketen in ihren Arsenalen.Bild 9 von 25 Ägypten, China, Irak, Iran und weitere Länder bauen Werfer und Raketen des sowjetischen Typs in Lizenz.Bild 10 von 25 Das Raketenwerfersystem "BM-21 Grad" wurde in den 1960er Jahren in der Sowjetunion entwickelt. Die Abkürzung "BM" steht für "Kampffahrzeug", "Grad" ist das russische Wort für Hagel.Bild 11 von 25 Die israelische Luftwaffe nahm am vierten Tag der Kämpfe weitere Gebäude der Hamas unter Beschuss.Bild 12 von 25 Zudem wurde bereits ein Laborgebäude der Islamischen Universität in Gaza zerstört. Die als Hamas-Hochburg geltende Universität liegt im Zentrum von Gaza-Stadt.Bild 13 von 25 Augenzeugen berichteten, es habe keine Verletzten gegeben. Auf das Universitätsgelände seien fünf Raketen abgefeuert worden, die hauptsächlich das Gebäude mit dem Universitätslabor zum Ziel gehabt hätten.Bild 14 von 25 Ein israelischer Armeesprecher sagte, das Universitätsgelände sei zur Entwicklung von Raketen, Sprengstoff und elektronischem Gerät für militante Kämpfer benutzt worden. Es sei ein Treffpunkt für Hamas-Aktivisten und diene zudem als Waffenversteck.Bild 15 von 25 Am späten Sonntagabend wurden bei einem Luftangriff auf das Flüchtlingslager Dschabalija nördlich von Gaza vier Menschen getötet, unter ihnen ein vier Jahre altes Mädchen.Bild 16 von 25 Nach Angaben des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, wurden bei den israelischen Luftangriffen im Gazastreifen bislang mindestens 51 Zivilisten getötet.Bild 17 von 25 Dies sei eine eher konservative Schätzung, sagte ein UNRWA-Sprecher. Die Zahlen basierten auf Besuchen seiner Behörde in Krankenhäusern und Versorgungszentren im Gazastreifen.Bild 18 von 25 Am Sonntag hatte die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben 30 Angriffe geflogen.Bild 19 von 25 Dabei seien mehr als 70 Ziele bombardiert worden, mehr als die Hälfte davon seien Schmugglertunnel unter der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten gewesen.Bild 20 von 25 Auch das Hauptquartier der Hamas-Regierung in der Stadt Gaza wurde schwer beschädigt. Dabei konnten offenbar zahlreiche Gefangene entkommen.Bild 21 von 25 Israel hatte die Offensive am Samstag mit Angriffen auf Standorte der Hamas im Gazastreifen begonnen. Die Hamas hatte vor anderthalb Jahren die Macht im Gazastreifen gewaltsam übernommen.Bild 22 von 25 Obwohl der amtierende israelische Ministerpräsident Ehud Olmert (links im Bild) die Bevölkerung auf eine längere Auseinandersetzung einstimmte, gehen Experten davon aus, dass der Krieg nur noch wenige Tage dauern dürfte.Bild 23 von 25 Allerdings hat die israelische Armee erstmals seit dem Libanonkrieg vom Sommer 2006 rund 6500 Reservisten einberufen. Israel droht im Falle einer Fortsetzung des Raketenbeschusses mit einer Bodenoffensive im Gazastreifen.Bild 24 von 25 "Wenn es notwendig ist, Truppen aufmarschieren zu lassen, um unsere Bürger zu schützen, werden wir das tun", sagte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak. (Bilder: AP, rts)Bild 25 von 25