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Bilderserie: "Laureus Awards" verliehen

 
Das ist er, der "Laureus Award".

Das ist er, der "Laureus Award".

In Barcelona wurde der "Oscar des Sports" bereits zum achten Mal verliehen, in zehn Kategorien. Die Preisträger im Überblick.

Sportler des Jahres: Tennisprofi Roger Federer aus der Schweiz.

Für den 26-Jährigen war es der dritte "Laureus" in Folge.

Das mache ihn sehr stolz, erklärte Federer - per Videoschaltung. Wie viele der Preisträger hatte er sich nicht aufraffen können, den Preis persönlich abzuholen. Federer schickte stattdessen Boris Becker.

Eine Ausnahme machte da die Sportlerin des Jahres: Jelena Isinbajewa.

Die russische Stabhochspringerin gewann den Preis zum ersten Mal und nahm ihn auch selbst in Empfang..

"Voriges Jahr war ich auch hier und nichts ist passiert. Diesmal hat es geklappt. Das ist echt cool."

Zur "Mannschaft des Jahres" wurden wenig überraschend Italiens Fußball-Weltmeister gekürt.

Zur Preisübergabe nach Barcelona kam aber nur Alessandro del Piero von Juventus Turin.

Überreicht wurde der Preis vom mehrfachen italienischen Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi.

Etwas überraschend war, auf wen die Wahl in der Kategorie "Newcomer des Jahres" fiel.

Hier wurde Amelie Mauresmo geehrt, französische Tennisspielerin, zarte 27 Jahre alt - aber erst 2006 bei Grand-Slam-Turnieren (Australian Open, Wimbledon) erfolgreich.

Für das "Comeback des Jahres" wurde Serena Williams ausgezeichnet, ebenfalls Tennisprofi, ebenfalls nicht selbst vor Ort.

Nächste Kategorie: "Alternativsportler 2006" - hier ging der Preis an den Surfer Kelly Slater.

Und nun zu den wichtigen Preisträgern aus deutscher Sicht: Für sein Lebenswerk wurde Franz Beckenbauer ein "Laureus" überreicht - ...

... - von seinen einstigen Gegenspielern Johan Cruyff und Bobby Charlton.

"König" Cruyff hatte bei der Preisübergabe dann auch gleich ein besonderes Lob für den "Kaiser" parat: "Beckenbauer war zu seiner Zeit einer der besten Fußballer in Deutschland." Der nahm es mit Humor und den Laureus mit nach Hause.

Zweiter deutscher Preisträger in Barcelona war Martin Braxenthaler, bei den Paralympics 2006 Goldmedaillen-Gewinner im Super-G, Riesenslalom und Slalom.

Er wurde als "Behindertensportler des Jahres" geehrt.

Der "Sport for Good Award" wurde in diesem Jahr dem Briten Luke Dowdney (rechts) verliehen - für sein "Fight for Peace"-Projekt in Rio de Janeiro.

Die letzte Trophäe des Abends, der "Spirit of Sport Award", wurde ebenfalls persönlich entgegengenommen - von Joan Laporta.

Allerdings hatte es der Präsident des FC Barcelona, dessen Team für ebenso schönen wie erfolgreichen Fußball im vergangenen Jahr prämiert wurde, auch nicht allzu weit. (alle Bilder AP/dpa)

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