Bilanz für 2007: Rüstungsausgaben auf Rekordniveau
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Letztlich, so die Friedensforscher, wären diese Ausgaben gering, verglichen mit den weltweiten Rüstungsausgaben in Höhe von 858 Milliarden Euro im Jahr 2007.Bild 1 von 51 Während in Burundi und Uganda zwei bewaffnete Konflikte beendet werden konnten, kamen zwei neue auf den Philippinen und in Somalie dazu.Bild 2 von 51 Das Stockholmer Friedensinstitut zählte im Jahr 2007 insgesamt 14 Kriege.Bild 3 von 51 Wer die Verlierer sind, lässt sich ebenfalls ausrechnen.Bild 4 von 51 Aber auch westeuropäischen und einigen russischen Firmen, so zeigt es der der Sipri-Report auf, nutzt der lebhafte Waffenhandel.Bild 5 von 51 Für sie hat sich der "Krieg gegen den Terror", den die USA seit den Anschlägen vom 11. September 2001 führen, ausgezahlt.Bild 6 von 51 Profiteure des Rüstungsbooms sind die Waffenproduzenten, allen voran 40 US-amerikanische Firmen.Bild 7 von 51 während Vereinbarungen über Rüstungskontrolle oder nicht-Weiterverbreitung "entweder schwanken oder kaum Fortschritte machen", heißt es im Jahrbuch.wollen alle fünf Staaten ihr Atomwaffenarsenal modernisieren.Bild 8 von 51 Acht Staaten verfügen über insgesamt 10.200 gefechtsbereite Sprengköpfe,Bild 9 von 51 Neben der unkontrollierten Verbreitung konventioneller Waffen stellen auch weiterhin die Nuklearwaffen weltweit ein Problem dar.Bild 10 von 51 So konnte die libanesische Hisbollah-Miliz im Krieg gegen Israel auf Waffen aus dem Iran und Syrien zurückgreifen.Bild 11 von 51 Einziger europäischer Konflikt ist Moskaus Tschetschenien-Krieg.Bild 12 von 51 Allein drei Kriege, die mit Truppen mehrerer Staaten geführt wurden, sind Teil des Antiterrorkriegs:Bild 13 von 51 Der Kampf gegen die Aufständischen im Irak, ...Bild 14 von 51 Dies wäre eine Investition, die "nicht nur die Lebensbedingungen verbessern, sondern indirekt auch die internationale Sicherheit stärken würde".Bild 15 von 51 … wären jährlich rund 101 Milliarden Euro nötig, 15 Euro pro Mensch weltweit.Bild 16 von 51 Um die UN-Millenniumsziele zu erreichen, wie die Beseitigung von extremer Armut und Hunger, die Reduzierung der Kindersterblichkeit und eine universale Grundschulausbildung, …Bild 17 von 51 Beispielsweise könnten acht Millionen Menschenleben jedes Jahr gerettet werden durch die jährliche Investition von 43 Milliarden Euro in grundlegende medizinische Behandlungen.Bild 18 von 51 Neben diesen direkten Kosten macht das Stockholmer Friedensinstitut noch eine weitere Rechnung auf.Bild 19 von 51 Die exorbitante Steigerung der Militärausgaben trug zudem zur Verschlechterung der US-Wirtschaft bei.Bild 20 von 51 Allein der Irak-Krieg mit den direkten und langfristigen Kosten wird die Amerikaner bis zum Jahr 2016 schätzungsweise 1.700 Milliarden Euro kosten, berechnet das Sipri-Institut.Bild 21 von 51 So sehr die Kriege Rüstungskonzernen zu einem schwunghaften Handel verhelfen, den Steuerzahler kommen sie teuer zu stehen.Bild 22 von 51 ... sowie gegen die Terrororganisation El Kaida.Bild 23 von 51 ... gegen die Taliban in Afghanistan ...Bild 24 von 51 Die Schwierigkeit, wenn nicht gar die Unmöglichkeit, Waffenlieferungen an Rebellengruppen zu verhindern.Bild 25 von 51 Gerade im Nahen Osten zeigt sich auch deutlich ein Problem des Rüstungsexports:Bild 26 von 51 Besonders Besorgnis erregend sind die Lieferungen konventioneller Langstreckenwaffen an diese Staaten und die Auswirkungen, die dies auf die regionale Stabilität haben mag."Bild 27 von 51 Weit hinter den USA kommen Großbritannien, China und Frankreich. Sie geben etwa ein Zehntel des US-Betrages für militärische Zwecke aus. Vor Deutschland liegt außerdem Japan.Bild 28 von 51 Besonders ihr "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan und im Irak hat die Ausgaben in die Höhe getrieben.Bild 29 von 51 Damit standen sie für knapp die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben.Bild 30 von 51 Sie gaben 2007 umgerechnet 350 Milliarden Euro für das Militär aus.Bild 31 von 51 Einsamer Spitzenreiter bei den Ausgaben: Die USA unter Präsident George W. Bush.Bild 32 von 51 Insgesamt stiegen in den vergangenen zehn Jahren die Rüstungsausgaben weltweit um 45 Prozent.Bild 33 von 51 ... wurden damit sechs Prozent mehr für das Militär ausgegeben als im Vorjahr.Bild 34 von 51 Wie das Stockholmer Institut für Friedensforschung Sipri errechnete, ...Bild 35 von 51 Im Jahr 2007 wurden umgerechnet 858 Milliarden Euro für militärische Zwecke ausgegeben.Bild 36 von 51 Die weltweiten Rüstungsausgaben sind so hoch wie nie.Bild 37 von 51 Deutschland folgt auf Platz sechs und hat einen Anteil von drei Prozent an den weltweiten Ausgaben.Bild 38 von 51 Auch beim internationalen Waffenhandel nehmen die USA eine Spitzenstellung ein.Bild 39 von 51 Sie liegen mit 31 Prozent vorn...Bild 40 von 51 ... doch die Exporte aus den USA und Europa an Israel, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate waren wesentlich größer.Bild 41 von 51 "Russische Waffenlieferungen an den Iran erhalten große Aufmerksamkeit, ...Bild 42 von 51 "Die USA und die EU-Länder versorgen die Region trotz ihrer Instabilität weiterhin mit großen Mengen an Kriegsmaterial", stellt der zuständige Sipri-Experte Siemon T. Wezeman fest.Bild 43 von 51 Auch viele Nahost-Staaten importieren emsig Waffen aller Art.Bild 44 von 51 ... sind aber in vielen Bereichen noch abhängig vom technischen Fachwissen, das ihnen der Westen und vor allem Russland bereitwillig liefern.Bild 45 von 51 Peking und Neu-Delhi arbeiten zwar am Aufbau einer eigenen Rüstungsindustrie, ...Bild 46 von 51 China exportiert nicht nur, sondern gehört auch mit Indien zu den größten Importeuren von Waffen.Bild 47 von 51 Frühere Rüstungsriesen wie Frankreich und Großbritannien hat Deutschland inzwischen klar überholt.Bild 48 von 51 An dritter Stelle: Exportweltmeister Deutschland.Bild 49 von 51 ... gefolgt von Russland mit 25 Prozent.Bild 50 von 51 Es ist mal wieder ein Rekord.Bild 51 von 51