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Letztlich, so die Friedensforscher, wären diese Ausgaben gering, verglichen mit den weltweiten Rüstungsausgaben in Höhe von 858 Milliarden Euro im Jahr 2007.
Während in Burundi und Uganda zwei bewaffnete Konflikte beendet werden konnten, kamen zwei neue auf den Philippinen und in Somalie dazu.
Das Stockholmer Friedensinstitut zählte im Jahr 2007 insgesamt 14 Kriege.
Wer die Verlierer sind, lässt sich ebenfalls ausrechnen.
Aber auch westeuropäischen und einigen russischen Firmen, so zeigt es der der Sipri-Report auf, nutzt der lebhafte Waffenhandel.
Für sie hat sich der "Krieg gegen den Terror", den die USA seit den Anschlägen vom 11. September 2001 führen, ausgezahlt.
Profiteure des Rüstungsbooms sind die Waffenproduzenten, allen voran 40 US-amerikanische Firmen.
während Vereinbarungen über Rüstungskontrolle oder nicht-Weiterverbreitung "entweder schwanken oder kaum Fortschritte machen", heißt es im Jahrbuch.wollen alle fünf Staaten ihr Atomwaffenarsenal modernisieren.
Acht Staaten verfügen über insgesamt 10.200 gefechtsbereite Sprengköpfe,
Neben der unkontrollierten Verbreitung konventioneller Waffen stellen auch weiterhin die Nuklearwaffen weltweit ein Problem dar.
So konnte die libanesische Hisbollah-Miliz im Krieg gegen Israel auf Waffen aus dem Iran und Syrien zurückgreifen.
Einziger europäischer Konflikt ist Moskaus Tschetschenien-Krieg.
Allein drei Kriege, die mit Truppen mehrerer Staaten geführt wurden, sind Teil des Antiterrorkriegs:
Der Kampf gegen die Aufständischen im Irak, ...
Dies wäre eine Investition, die "nicht nur die Lebensbedingungen verbessern, sondern indirekt auch die internationale Sicherheit stärken würde".
wären jährlich rund 101 Milliarden Euro nötig, 15 Euro pro Mensch weltweit.
Um die UN-Millenniumsziele zu erreichen, wie die Beseitigung von extremer Armut und Hunger, die Reduzierung der Kindersterblichkeit und eine universale Grundschulausbildung,
Beispielsweise könnten acht Millionen Menschenleben jedes Jahr gerettet werden durch die jährliche Investition von 43 Milliarden Euro in grundlegende medizinische Behandlungen.
Neben diesen direkten Kosten macht das Stockholmer Friedensinstitut noch eine weitere Rechnung auf.
Die exorbitante Steigerung der Militärausgaben trug zudem zur Verschlechterung der US-Wirtschaft bei.
Allein der Irak-Krieg mit den direkten und langfristigen Kosten wird die Amerikaner bis zum Jahr 2016 schätzungsweise 1.700 Milliarden Euro kosten, berechnet das Sipri-Institut.
So sehr die Kriege Rüstungskonzernen zu einem schwunghaften Handel verhelfen, den Steuerzahler kommen sie teuer zu stehen.
... sowie gegen die Terrororganisation El Kaida.
... gegen die Taliban in Afghanistan ...
Die Schwierigkeit, wenn nicht gar die Unmöglichkeit, Waffenlieferungen an Rebellengruppen zu verhindern.
Gerade im Nahen Osten zeigt sich auch deutlich ein Problem des Rüstungsexports:
Besonders Besorgnis erregend sind die Lieferungen konventioneller Langstreckenwaffen an diese Staaten und die Auswirkungen, die dies auf die regionale Stabilität haben mag."
Weit hinter den USA kommen Großbritannien, China und Frankreich. Sie geben etwa ein Zehntel des US-Betrages für militärische Zwecke aus. Vor Deutschland liegt außerdem Japan.
Besonders ihr "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan und im Irak hat die Ausgaben in die Höhe getrieben.
Damit standen sie für knapp die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben.
Sie gaben 2007 umgerechnet 350 Milliarden Euro für das Militär aus.
Einsamer Spitzenreiter bei den Ausgaben: Die USA unter Präsident George W. Bush.
Insgesamt stiegen in den vergangenen zehn Jahren die Rüstungsausgaben weltweit um 45 Prozent.
... wurden damit sechs Prozent mehr für das Militär ausgegeben als im Vorjahr.
Wie das Stockholmer Institut für Friedensforschung Sipri errechnete, ...
Im Jahr 2007 wurden umgerechnet 858 Milliarden Euro für militärische Zwecke ausgegeben.
Die weltweiten Rüstungsausgaben sind so hoch wie nie.
Deutschland folgt auf Platz sechs und hat einen Anteil von drei Prozent an den weltweiten Ausgaben.
Auch beim internationalen Waffenhandel nehmen die USA eine Spitzenstellung ein.
Sie liegen mit 31 Prozent vorn...
... doch die Exporte aus den USA und Europa an Israel, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate waren wesentlich größer.
"Russische Waffenlieferungen an den Iran erhalten große Aufmerksamkeit, ...
"Die USA und die EU-Länder versorgen die Region trotz ihrer Instabilität weiterhin mit großen Mengen an Kriegsmaterial", stellt der zuständige Sipri-Experte Siemon T. Wezeman fest.
Auch viele Nahost-Staaten importieren emsig Waffen aller Art.
... sind aber in vielen Bereichen noch abhängig vom technischen Fachwissen, das ihnen der Westen und vor allem Russland bereitwillig liefern.
Peking und Neu-Delhi arbeiten zwar am Aufbau einer eigenen Rüstungsindustrie, ...
China exportiert nicht nur, sondern gehört auch mit Indien zu den größten Importeuren von Waffen.
Frühere Rüstungsriesen wie Frankreich und Großbritannien hat Deutschland inzwischen klar überholt.
An dritter Stelle: Exportweltmeister Deutschland.
... gefolgt von Russland mit 25 Prozent.
Es ist mal wieder ein Rekord.
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