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Advent, Advent, kein Lichtlein brennt.
In Ochtrup, wie in anderen Teilen des Münsterlandes, sieht es finster aus.
Rund 50.000 Menschen sind noch immer ohne Strom.
Der Grund: Durch die starken Schneefälle in den vergangen Tage rissen Leitungen, ...
... Strommasten wurden beschädigt.
Zwischenzeitlich mussten am Wochenende sogar eine Viertel Million Menschen ohne Strom auskommen.
Viele kamen in Notunterkünften unter, ....
... versorgt von freiwilligen Helfern.
Notstromaggregate, aus dem Rest der Republik angefahren, ...
... sorgten für die notwendige Wärme.
Zur Freude dieser Echse und ihres Herrchens.
Hunderte flüchteten sich in die öffentlichen Notunterkünfte, ...
... um sich etwas aufzuwärmen, ...
... und mal etwas Richtiges zu essen.
Wer einen Kamin hat, konnte sich die stromfreien Tage gemütlicher machen, ...
... und wer noch Kerzen hatte, schon mal den vierten Advent feiern.
Hauptsache, es ist noch Holz da.
Unterdessen arbeiten Elektriker fieberhaft daran, ...
... die Leitungen und Strommasten zu reparieren.
Viele der durchhängenden Stromleitungen sind lebensgefährlich. Der Abstand der Überlandleitungen zum Boden sei stellenweise so gering, dass für Neugierige und Passanten höchste Vorsicht geboten sei, hieß es.
Die Menschen werden ausdrücklich davor gewarnt, sich den Stromleitungen zu nähern.
Der unerwartete Wintereinbruch ...
... hatte in vergangenen Tagen europaweit für Chaos gesorgt.
Es kam zu vielen Unfällen.
Mehrere Menschen starben.
Ob in Frankfurt, ...
...im britischen Ravenscar, ...
... in Paris ...
... oder im Norden Spaniens: Überall schneite es zum Teil heftig.
Und viele hat der Wintereinbruch kalt erwischt.
Die Schneeberge ...
.... brachten den Verkehr teils völlig zum Erliegen.
Polizei und Feuerwehr waren pausenlos im Einsatz, ...
... nur unterbrochen durch ein kurzes Nickerchen.
Tausende mussten am Wochenende stundenlang auf die Züge warten, ...
... mancher sogar die ganze Nacht.
Am Hauptbahnhof Münster verkehrten weder Taxis noch Züge, alle umliegenden Hotels waren ausgebucht. Viele Reisende übernachteten in einem Luftschutzbunker.
Auch die Flughäfen waren vom Wintereinbruch betroffen.
Viele Flüge kamen nur mit großer Verspätung oder wurden gleich ganz gestrichen.
"Ich arbeite seit zehn Jahren am Flughafen.
Ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas schon einmal gegeben hat", sagte der Sprecher des Flughafens Düsseldorf.
Am schlimmsten aber sah es auf den Straßen aus.
Hier ging oft kaum mehr etwas.
Die A 31 im münsterländischen Heek wurde zeitweise sogar ganz gesperrt.
Es kam zu stundenlangen Staus, ...
Wer Glück hatte, ...
... wurde von Helfern mit heißen Getränken und Decken versorgt.
So mancher landete im Graben.
Besonders Autos mit Sommerreifen ...
... waren für eine Schneefahrt nicht ordentlich ausgerüstet.
Laut Wetterdienst gab es zuletzt vor mehr als 100 Jahren solche Schneemassen.
Auch in anderen Teilen Europas stoppte der Schnee so manche Fahrt, ...
... mehr oder weniger drastisch.
Glück hat dieser Spanier, der immerhin mit dem Fahrrad seine kleine Gasration noch ins Trockene bringen konnte.
Diese Reisenden in Holland hatten da schon mehr Pech. Sie mussten in einer Notunterkunft im Rabo-Theater in Hengelo übernachten.
Auch wenn viele Straßen mittlerweile von Schnee befreit sind, ...
... ist das Chaos noch nicht beendet.
In Italien kam es zu Hochwasser und Überschwemmungen ...
... und den entsprechenden Unfällen.
Immerhin ein kleiner Trost:
Ab Mitte dieser Woche soll das Wetter wieder besser werden.
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