Bilderserie: Wie bitte??? Das kann er doch nicht machen?!
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Klinsmann wirft die Brocken hin. Wie bitte?Bild 1 von 52 Jürgen Klinsmann? Der die Nationalmannschaft aus einem Tal der Tränen, durch ein Tal der Tränen, zu einer fantastischen und (relativ) erfolgreichen WM geführt hat?Bild 2 von 52 Der dafür gesorgt hat, dass die Nationalmannschaft wieder ansehnlichen und engagierten Fußball spielt?Bild 3 von 52 Klar, Weltmeister sind wir nicht geworden.Bild 4 von 52 Aber immerhin musste man sich nicht mehr für die Spielweise der deutschen Mannschaft schämen.Bild 5 von 52 Ganz im Gegenteil.Bild 6 von 52 Und das ist wohl der größte Erfolg von Jürgen Klinsmann.Bild 7 von 52 Neben der berühmten Fitness.Bild 8 von 52 Denn ohne Fitness läuft bekanntlich nichts, jedenfalls nicht 90 Minuten.Bild 9 von 52 Oder gar 120.Bild 10 von 52 Wie auch immer, Klinsmann wirft die Brocken hin.Bild 11 von 52 Es hatte sich angedeutet. In den letzten Tagen sah Klinsmann gar nicht lustig aus, wenn er nach seiner Zukunft gefragt wurde.Bild 12 von 52 Eher gequält.Bild 13 von 52 Die einen sagen jetzt, Klinsmann stiehlt sich aus der Verantwortung. So kann man das sehen: Zwei Jahre sind schließlich keine sehr lange Zeit, schon gar nicht für den viel beschworenen Neuanfang.Bild 14 von 52 Zu Recht wird immer wieder betont, dass die Mannschaft noch sehr jung sei, noch am Anfang stehe, ?Bild 15 von 52 ? dass die neue "Philosophie" stark an der Person Klinsmann hänge.Bild 16 von 52 Und klar, Joachim Löw war sehr viel mehr als der Mann mit den Hütchen. Aber auch er war Teil des Systems Klinsmann, das jetzt auf einmal nicht mehr existiert.Bild 17 von 52 Klinsmann sagt, er habe die "schwere Entscheidung" treffen müssen, weil es sein "großer Wunsch" sei, künftig mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.Bild 18 von 52 Man könnte einwenden: Offenbar hat Klinsmann es nie geschafft, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Offenbar war die Familie nicht bereit, nach Deutschland zu ziehen, ?Bild 19 von 52 ? und offenbar war Klinsmann nicht bereit, jene Flexibilität zu zeigen, die er von seinen Spielern immer eingefordert hat.Bild 20 von 52 Schließlich: Klinsmann wollte Weltmeister werden. Das hat er nicht geschafft. Er hätte vier weitere Jahre gehabt, auf dieses Ziel hinzuarbeiten.Bild 21 von 52 Er hätte die Kompetenz gehabt, das Vertrauen der Spieler, der Fans und sogar das Vertrauen der "Offiziellen" im DFB.Bild 22 von 52 Doch man kann es auch anders sehen. Klinsmann hat auch gesagt, er fühle sich "leer und ausgebrannt". Das ist kein Wunder.Bild 23 von 52 Die Weltmeisterschaft war schließlich nur der Höhepunkt einer knochenharten Zeit, die am 29. Juli 2004 begann, als Klinsmann in der Frankfurter DFB-Zentrale als Bundestrainer präsentiert wurde.Bild 24 von 52 "Ich will Weltmeister werden", sagt Klinsmann damals, und die Republik wunderte sich und belächelte den jungen Mann, der den Mund so voll nahm. Weltmeister? Mit dieser Gurkentruppe?Bild 25 von 52 Fast jede Entscheidung des neuen Trainers wurde kontrovers diskutiert. Klinsmann holte sich Oliver Bierhoff als Team-Manager, ?Bild 26 von 52 ? und Joachim Löw als Assistenztrainer.Bild 27 von 52 Mitte August 2004, an seinem ersten Arbeitstag mit der Nationalelf, setzte Klinsmann Oliver Kahn als Kapitän ab. Nachfolger wird Michael Ballack.Bild 28 von 52 Funktionäre und Helfer dürfen nicht mehr im Mannschaftsbus mitfahren.Bild 29 von 52 Anfang September fangen die berüchtigten Fitnesstrainer aus den USA an. Mark Verstegen und sein Team provozieren zahllose Lästereien. Bundesliga-Kollegen wundern sich über die "Übungen mit Gummibändern".Bild 30 von 52 Im Oktober schmeißt Klinsmann Sepp Maier raus.Bild 31 von 52 Neuer Torwarttrainer wird Andreas Köpke.Bild 32 von 52 Im Dezember setzt Klinsmann durch, dass die Nationalmannschaft bei der WM (die zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Ferne liegt) nicht in Leverkusen residieren wird, sondern in Berlin. Das Zähneknirschen beim DFB wird lauter.Bild 33 von 52 Ein Sportpsychologe, Hans-Dieter Hermann, wird in den Betreuerstab der Nationalmannschaft aufgenommen.Bild 34 von 52 Im Mai 2005 verliert Chefausbilder Erich Rutemöller (r.) seinen Job. Der Schweizer Urs Siegenthaler wird als Chefscout verpflichtet.Bild 35 von 52 Im Juni dann der Confederations Cup, bei dem die Mannschaft spielerisch überzeugt und Platz drei erreicht.Bild 36 von 52 "Wir sind in einem Jahr enorm gewachsen", bilanziert Klinsmann und erntet zur Abwechslung mal keinen Widerspruch.Bild 37 von 52 Im August 2005 verliert Oliver Kahn seinen Status als "Nummer 1". Ein Aufschrei geht durchs Land: Der Titan ist entthront!Bild 38 von 52 Für Streit sorgt auch Klinsmanns Wohnsitz. Höhepunkt ist ein Krisengipfel beim DFB, an dem auch Vertreter der Bundesligavereine teilnehmen. Diese Debatte sitzt der Trainer erfolgreich aus.Bild 39 von 52 Nicht durchsetzen kann er sich im Machtkampf um den neuen Sportdirektor. Am 8. Februar 2006 entscheidet der DFB sich für Matthias Sammer ?Bild 40 von 52 ? und gegen Klinsmanns Kandidaten, den Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters.Bild 41 von 52 Dennoch zeigt Klinsmann immer wieder, dass ihm die öffentliche Meinung schnurzegal ist. Ende Februar fliegt der Dortmunder Abwehrspieler Christian Wörns aus dem WM-Kader. Wörns hatte Klinsmann als "link" und "unehrlich" bezeichnet.Bild 42 von 52 Als die Nationalmannschaft am 1. März 1:4 gegen Italien verliert, sinkt die Stimmung auf den Tiefpunkt. Selbst ein Trainerwechsel gerät in den Bereich des Vorstellbaren - drei Monate vor der WM!Bild 43 von 52 Am 6. März 2006 flippt Franz Beckenbauer aus. Nachdem Klinsmann den Workshop der WM-Trainer geschwänzt hat, unterstellt Beckenbauer dem Trainer eine mangelhafte Kinderstube.Bild 44 von 52 Einen Monat später fällt die lang erwartete Entscheidung. Und Klinsmann tut es wirklich: WM-Torwart wird nicht Oliver Kahn, sondern Jens Lehmann.Bild 45 von 52 Mitte Mai noch ein Paukenschlag: Klinsmann verzichtet auf den Schalker Stürmer Kevin Kuranyi ?Bild 46 von 52 ? und nominiert stattdessen David Odonkor.Bild 47 von 52 Nach den ersten Erfolgen bei der Weltmeisterschaft kippt die Stimmung radikal.Bild 48 von 52 Beckenbauer sagt am 16. Juni (zwei Tage nach dem Polen-Spiel): "Klinsmann macht im Moment alles richtig." Hallo, Herr Beckenbauer? "Im Moment"???Bild 49 von 52 Drei Wochen später zeigt der OK-Chef sich dann endgültig bekehrt: "Ich hoffe sehr, dass Jürgen weitermacht."Bild 50 von 52 Doch Klinsmann wäre nicht Klinsmann, wenn er nicht noch eine Überraschung auf Lager hätte.Bild 51 von 52 Alle wollen, dass Klinsmann bleibt - und er geht.Bild 52 von 52
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