Am 21. Mai kostet das US-Leichtöl erstmals über 130 Dollar je Fass. Hier die wichtigsten Gründe für die Ölpreisrally:Bild 1 von 14 1.) Die Opec verknappt das Angebot: Ein Drittel des Erdöls weltweit kommt von Mitgliedern des Ölkartells.Bild 2 von 14 Die Opec hat damit einen großen Einfluss auf den Ölpreis: Drosselt sie ihr Angebot, dann steigt der Preis. Mehr Öl auf dem Markt drückt ihn.Bild 3 von 14 Die Opec wägt immer ab. Ein zu hoher Ölpreis würde das Wachstum der Weltwirtschaft bremsen, den Öl-Durst reduzieren und damit längerfristig den Ölpreis dämpfen. Die Opec würde weniger verdienen.Bild 4 von 14 2.) Hohe Nachfrage aus Asien und den USA: Neben einem knappen Angebot sorgt auch die starke Nachfrage für steigende Preise.Bild 5 von 14 Vor allem China und die USA verbrauchen trotz der hohen Preise Jahr für Jahr mehr Öl. Die Ölnachfrage Chinas steigt jährlich um zehn Prozent. Und die Boom-Region Indien steht in den Startlöchern.Bild 6 von 14 3.) Spekulanten: Seit Jahren boomen Spekulationsgeschäfte am Energiemarkt. Vor allem Hedge Fonds haben ihr Engagement an den Rohstoffmärkten rasant ausgeweitet und treiben damit die Preise.Bild 7 von 14 Einige Experten meinen, der faire Preis für Rohöl dürfte je Barrel nur unter 100 Dollar liegen. Goldman Sachs sagte dagegen jüngst einen Anstieg des US-Ölpreises auf bis zu 200 Dollar in den nächsten zwei Jahren voraus.Bild 8 von 14 4.) Krise in der Golfregion und Nigeria: Der Iran liegt wegen seines umstrittenen Atomprogramms im Streit mit westlichen Regierungen.Bild 9 von 14 Es wird befürchtet, dass diese Konflikte zu Störungen bei Öllieferungen aus dem Land führen werden. Der Iran ist der viertgrößte Erdölexporteur der Welt.Bild 10 von 14 Problematisch sind die Ölexporte auch aus dem Irak: Seit dem Einmarsch von US-Truppen 2003 ist das Liefervolumen deutlich gesunken. Grund dafür sind zahlreiche technische Probleme und Sabotage an den Pipelines.Bild 11 von 14 Auch die Öl-Förderung in Nigeria - der achtgrößte Ölexporteur - wird immer wieder durch Angriffe von Rebellen gestört.Bild 12 von 14 Der auf ein Rekordtief zum Euro gefallene Dollar federt den hohen Ölpreis für die Länder in der Euro-Zone etwas ab. Gleichzeitig trägt der schwache Dollar aber auch zum hohen Ölpreis bei.Bild 13 von 14 Er erhöht nämlich die Kaufkraft der Länder, die andere Währungen als den Dollar haben.Bild 14 von 14