Energie aus Windkraft gehört neben Solarenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Energie aus Biomasse zu den ereuerbaren Energien.Bild 1 von 20 Schon heute, im Jahr 2007, erzeugt die Kraft des Windes mit 43 Prozent den Löwenanteil des Stroms aus erneuerbaren Energien. Das sind rund fünf Prozent des gesamten deutschen Stroms.Bild 2 von 20 Mit 20.622 erzeugten Megawatt Strom liegt Deutschland mit Abstand auf Platz eins der weltweit erzeugten Windenergie.Bild 3 von 20 Windkraftanlagen sollen sowohl an Land als auch zu Wasser weiter ausgebaut werden. Geplant ist, den Anteil der Windkraft an der deutschen Stromerzeugung auf bis zu 35 Prozent zu steigern.Bild 4 von 20 Wind ist als erneuerbare Energie praktisch unerschöpflich. Das Problem dieser Energieform ist, dass Windkraft abhängig von den Windverhältnissen ist.Bild 5 von 20 Bei großen Windgeschwindigkeiten produzieren Windräder mehr Energie als verbraucht wird. Bei Windstille dagegen wird gar keine Energie erzeugt.Bild 6 von 20 Abhilfe schaffen Pumpspeicherwerke, in denen die überflüssige Energie "gelagert" werden kann. Allerdings sind die Ausbaumöglichkeiten in Deutschland aus topografischen und Naturschutzgründen weitgehend erschöpft.Bild 7 von 20 Wenn die Windräder stillstehen, müssen normale Kraftwerke für das Stromaufkommen einspringen.Bild 8 von 20 Wegen der Unvorhersehbarkeit des Windes kann Windenergie "nur" eine Säule im Energiemix sein.Bild 9 von 20 Mit dem Ausbau von Windenergieanlagen gibt es immer mehr Kritiker. Hauptargumente gegen die "Verspargelung der Landschaft" sind der Vogelschutz und die Belästigung durch Lärm, Schatten und Blinklichter.Bild 10 von 20 Aber auch auf diese Stimmen reagieren Hersteller und Verantwortliche bereits. So werden bestehende Windkraftanlagen modernisiert und ausgebaut.Bild 11 von 20 Zudem werden die Standorte für Windanlagen wesentlich sorgfältiger ausgewählt als bisher.Bild 12 von 20 Beim so genannten "Repowering" werden alte Anlagen, Windräder aus den 90er Jahren, durch größere und leistungsfähigere ersetzt. Insgesamt sind dann weniger Anlagen notwendig.Bild 13 von 20 Die größte Leistungssteigerung wird durch den Aufbau von Offshore-Windparks erwartet, denn Windanlagen auf See arbeiten - langfristig gesehen - effizienter als die auf dem Land.Bild 14 von 20 Mit Hilfe moderner Anlagen und immer weiter entwickelter Technik sollen die Kosten für Strom aus Windkraft enorm gesenkt werden.Bild 15 von 20 Zurzeit kostet Strom aus Windkraft zwischen 7 und 10 Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich mehr als konventioneller Strom aus Kraftwerken.Bild 16 von 20 Experten sind jedoch der Meinung, dass Strom aus Windenergie bis spätestens 2020 mit Strom aus Kraftwerken konkurrieren kann.Bild 17 von 20 Dann müsste zumindest der Strom der an Land stehenden Anlagen nicht mehr staatlich gefördert werden.Bild 18 von 20 Die deutsche Windindustrie profitiert von der weltweit wachsenden Nachfrage. Sie gehört zu den Technologie- und Weltmarktführern.Bild 19 von 20 Mit wachsender Nachfrage wird auch die Zahl der Angestellten in der Windindustrie steigen. Aus 73.800 Beschäftigten 2006 sollen 112.000 im Jahr 2020 werden. (Alle Bilder: dpa)Bild 20 von 20