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Michael Glos

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(Foto: AP)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Deutsches Jobwunder: Bald Arbeit für alle?

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Michael Glos diskutiert mit Ihnen bei busch@n-tv über den Aufschwung am Arbeitsmarkt und wem dieser zu verdanken ist.
Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Eine zwei vor dem Komma! 2,9 Millionen Arbeitslose – und das nicht nur als Momentaufnahme. Wenn es alles gut geht, steht auch für das ganze nächste Jahr eine 2 vor dem Komma. Das gab es seit 1992  nicht.

 
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Wird jetzt alles gut? Geht es jetzt sogar fröhlich Richtung Vollbeschäftigung, wie der Wirtschaftsminister meint?

Kommentare, Fragen oder Vorschläge können Sie wie immer gerne unten auf der Seite zur jeweiligen Sendung abgeben.

Sie können aber natürlich auch eine Mail an busch@n-tv schreiben - oder per Skype live in der Sendung mitreden.

Außerdem finden Sie busch@n-tv bei den sozialen Netzwerken facebook und twitter.

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Deutsches Jobwunder: Bald Arbeit für alle?

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Kommentare
Fraenkel schreibt:
28.10.2010 14:58

Ganz klar, das alles ist nur der Frau von der Leyen zu verdanken.


E.P. schreibt:
28.10.2010 14:59

Gar nichts wird gut. Was die Politiker heute als ihren Erfolg verkaufen ist reine Heuchelei. Jeder weis, dass es genug Möglichkeiten gibt, Arbeitslose nicht in der Statistik einfließen zu lassen. Die Dunkelzahl dürfte daher um einiges höher sein. Wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast?


H.Tränkner schreibt:
28.10.2010 15:14

Die Jobs werden von der Wirtschaft geschaft nicht von der Regierung, die fälscht nur die Statistik, denn die richtige Arbeitdlosenzahl ist ca. Doppelt so hoch.


Heinz Ebnet Wolfsburg schreibt:
28.10.2010 15:15

Herr Glos,gerade weil die Wirtschaft gut angezogen hat wäre es da jetzt nicht auch wichtig über einen vernünftigen und zum leben reichenden Mindeslohn zu sprechen?Und ist es nicht jetzt an der Zeit die vielen Zeitarbeiter in reguläre Arbeitsverhältnisse zu übernehmen?


Werner schreibt:
28.10.2010 15:31

Bevor man sich über diese Zahlen freut sollte man sich ersteinmal damit beschäftigen wie sie zustande kommen. Tatsächlich sind in Deutschland über 7 Mio Menschen auf Sozialhilfe angewiesen. Welchen Wert hat also eine Arbeit die nicht exsistenzsichernd ist und eher einem dahinsiechen 1Eurojobs, ABM etc. als einer schaffenden Tätigkeit gleicht?! Darüberhinaus werden langfristig natürlich auch wirkliche Arbeitsplätze entstehen, allerdings nur aufgrund des demographischen Wandels. In 50 Jahren könnte dann die Arbeitslosigkeit gen 0 gehen und jeder 2 arbeitet wahrscheinlich als Altenpfleger. Wir sollten uns also nicht zu früh freuen. Denn während wir diesen vermeintlichen Erfolg bejubeln, stirbt unser Volk aus.


Ernst Merk schreibt:
28.10.2010 15:55

Lieber Herr Glos, sind Sie nicht auch der Meinung, dass wie immer von der jeweiligen Regierung getrixt wird? Mindesten 5 Mio. Menschen sind in D ohne Arbeit! Also nicht in einem festen Arbeitsverhältnis. Was bitte sagen Sie dazu? Danke für Ihre Antwort.


horst.joachim49@googlemail.com schreibt:
28.10.2010 16:04

über eine millionen menschen zählen in der statistik nicht als arbeitslos,weil kräftig getrickst wird,das ist bekannt.dazu kommt das auch immer weniger vollzeit gearbeitet wird, dafür gibt es mehr teilzeit oder 400eu.jobs.besonders junge leute stehen in der warteschleife,sie gehen länger zur schule, machen praktikum,oder ihr freiwilliges soziales jahr,weil sie keine arbeit finden.


Oliver Abrudan schreibt:
28.10.2010 17:19

Die lügen sich doch in die eigene Tasche mit dieser Trickserei in der Statistik. Ich kenne eine Menge Leute in meinem Umfeld, die wenniger als 1000 € netto im Monat verdienen und das bei Vollzeit. Da ist man aus der Statistik raus und ist trotzdem auf Geld vom JobCenter angewiesen.


Sturm R. schreibt:
28.10.2010 17:23

Sehr geehrter Herr Glos, wie kann man solch eine Statistik ernst nehmen? Ich kann mir nicht erklären, wie man von dem Ziel der Vollbeschäftigung sprechen mag, wenn es in Deutschland viele Menschen gibt die von ihrer Arbeit nicht mal leben können. Ebenfalls steigt die Zahl jener Menschen die sich in Leiharbeit befinden. Deutschland sollte ehrliche Arbeitsplätze schaffen!


Bastian aus Regensburg schreibt:
28.10.2010 17:24

Ich finde es ist völlig egal, wem der Aufschwung gutzuschreiben ist. Egal ob Rot-Grün oder Schwarz-Gelb, der Aufschwung ist ein Werk der Deutschen und derer die in Deutschland leben bzw arbeiten. Ich sage nur: Weiter so!!! Grüße aus dem schönen Regensburg


Simon B schreibt:
28.10.2010 17:36

Natürlich trickst die schwarz-gelbe Regierung bei den Arbeitslosenzahlen. Nicht nur, dass Menschen in Arbeitsverhältnisse gesteckt werden, die sie nicht ernähren, Leute werden auch durch Androhung der Kürzung von Leistungen dazu gebracht,an Bewerbungskursen und ähnlichem teilzunehmen,was ihnen natürlich nichts bringt, da sie den selben Kurs oft schon mehrmals absolviert haben, sondern nur den Sinn hat, sie aus der Arbeitslosenstatistik zu bekommen.


ingrid kunz schreibt:
28.10.2010 17:52

Das ist doch ein schlechter scherz,wenn es von den politiker heisst,die arbeitslosenzahl ist enorm gesunken!!wieviel sind davon in rente gegangen? im mini job .Die Industrie lacht sich doch eins ins fäustchen bei den löhnen unter7 euro!Wo soll das noch hinführen? Alles wird teurer,aber löhne steigen nicht.Oder gehen wir bald alle zum staat und fordern finanziellen ausgleich? Hauptsache die wirtschaft blüht!!Die realitaet sieht doch ganz anders aus,aber unsere politiker sind ganz weit davon entfernt!!!!!!!!!!!


Werner schreibt:
28.10.2010 22:16

Bevor man sich über diese Zahlen freut sollte man sich ersteinmal damit beschäftigen wie sie zustande kommen. Tatsächlich sind in Deutschland über 7 Mio Menschen auf Sozialleistungen angewiesen. Welchen Wert hat also eine Arbeit die nicht einmal exsistenzsichernd ist und eher einem dahinsiechen 1Eurojobs, ABM etc. als einer schaffenden Tätigkeit gleicht?! Darüberhinaus werden langfristig natürlich auch wirkliche Arbeitsplätze entstehen, allerdings nur aufgrund des demographischen Wandels. In 50 Jahren könnte dann die Arbeitslosigkeit gen 0 gehen und jeder 2 arbeitet wahrscheinlich als Altenpfleger. Ob dies jedoch erstrebenswert ist bezweifle ich.


Jens schreibt:
28.10.2010 23:30

Mich würde mal interessieren, wieviele erwerbsfähige Personen wievielen besetzten Arbeitsplätzen gegenüberstehen. Die Differenz daraus wäre schonmal genauer. Zudem wäre es ehrlich, in einer solchen Übersicht auch die Anzahl der Aufstocker darzustellen. Seit der Agenda 2010 fallen alle aus der Statistik raus, die nicht im Bezug von ALG I oder II stehen oder durch Krankheit oder Maßnahmen, auch kurzfristig, nicht sofort vermittelbar sind. Aber diese Zahlen wären zu unbequem.


zu_Alt schreibt:
28.10.2010 23:44

Das alles ist nur gerede , wie üblich von Politikern . Ich selbst bekomme beim Amt zu hören , ich sei schon Überqualifziert! Warum bekomme ich da keine Arbeit ? Weil ich nicht auf Montage Arbeiten will , die Familie ist mir wichtiger , ich Heírate doch nicht um anschließent getrennt zu leben .Das sollen die machen denen es nichts ausmacht mir macht es was aus und meiner Frau auch. Ich werfe da mal die Frage auf , ist es nicht unsinnig das ich nach zb. München Arbeiten gehen soll und auf der anderen Seite die von dort in meine Wohnstadt kommen um hier die Arbeit zu machen die ich hier nicht bekomme , also ich find das sch.... wo ich doch gerne hier Arbieten würde .