Donnerstag, 02. Dezember 2010
Geheim war gestern: Ist Wikileaks gefährlich?
Moderatorin der Sendung: Leo Busch
Der frühere US-Botschafter und Investmentbanker John Kornblum diskutierte mit Ihnen bei busch@n-tv über die Enthüllungen auf der umstrittenen Plattform von Julian Assange.
Kommentare, Fragen oder Vorschläge zur Sendung können Sie wie immer gerne unten auf dieser Seite abgeben.
Sie können aber natürlich auch eine Mail an busch@n-tv schreiben - oder per Skype live in der Sendung mitreden.
Außerdem finden Sie busch@n-tv bei den sozialen Netzwerken facebook und twitter.
tle
Wenn uns Teile der von uns demokratisch gwählten Volksvertreter immer wieder wichtiges verschweigen dann ist es richtig und wichtig das wir dennoch von Menschen mit der Wahrheit versorgt werden.Diese Menschen müssen sich sogar um ihre eigene Sicherheit sorgen was daran liegt das Aufklärer zu ihrer Zeit oft Probleme hatten.Das sich zur gleichen Zeit gerade die Politiker ungerecht behandelt fühlen die uns immer wieder mit Halbwahrheiten kommen ist schon mehr als nur dreist.Das Beispiel Wikileaks zeigt uns doch sehr deutlich das in der Politik getäuscht und getrickst wird.leider ist das für die meisten Menschen nichts neues!Ich frage auch,was soll das mit dieser ganzen Geheimnismacherei,früher oder später kommt die Wahrheit sowieso ans Licht,so ist es doch immer oder etwa nicht?Es soll uns suggeriert werden das eine Plattform wie Wikileaks gefährlich für uns ist,vielmehr ist doch wohl unsere hinterlistige politische Diplomatie gegährlich für unsere Demokratie,denn wenn erst einmal die Mehrheit der Menschen bewusst wird das ständig verheimlicht und geheuchelt wird dann werden die Menschen auch nicht mehr dazu bereit sein wählen zu gehen!Heinz Ebnet Wolfsburg
Wikileaks ist Notwehr. Die aktuellen Rudimente von Politik sind Lüge und Betrug. Die Demokratie hat sich verändert, ist mutiert, ist jetzt böse. Wikileaks ist Antwort.
Wikileaks finde ich super als in der Hinsicht dass die Politiker endlich aufwachen und beginnen ehrliche - glaubhafte politik zu betreiben Selver Julardzija Bodensee
Guten Tag Herr Kornblum! Muss der amerikanische Botschafter die Berichte seiner Mitarbeiter autorisieren, bevor diese nach Washington gesendet werden?
Herr Kornblum - was würden Sie über die kriminelle Vorgehensweise von Wikileaks sagen, wenn diese das iranische Atomprogramm offenlegen würden?
Der wahre Skandal ist vielmehr, dass nur ein geringer Prozentsatz aller politischen Mauscheleien und Ungeheuerlichkeiten ans Licht kommt. Wäre WL allgegenwärtig, könnte sich niemand mehr hinter geheimen Absprachen verstecken, der eigentlich öffentliche Interessen vertreten sollte. Lobbyismus und Korruption wären ständig der Gefahr der Entdeckung ausgesetzt. Genau gegen diese Gefahr wehren sich nun Regierungen wie USA, indem sie versuchen, den Aufdecker ihrer Machenschaften und Manipulationen durch vermutlich inszenierte Anklagen aus dem Verkehr zu ziehen. Aussagen gg Assange lassen sich jederzeit erkaufen und richten einen irreparablen Schaden an, selbst wenn ihre Haltlosigkeit erwiesen würde. Der größte Erfolg sind ja Morddrohungen von Politikern, denen er wohl unangenehm nahe auf die vermeintlich geheime Schleimspur gekommen ist...
Immer wird mit dem Finger auf den Feind gezeigt um von den eigenen illegalen Taten abzulenken. Kaum ist jemand Wikileaks da, der darauf antwortet und die tatsachen offenbart, schon zeigt der Finger auf den Unruhestifter...
Ich persönlich sehe die Enthüllungen als eine Art Robin- Hood Aktion des 21 Jahrhunderts: Herr Assange nahm die schmutzigen Geheimnisse der Mächtigen und schenkte sie dem absichtlich unwissend gehaltenen Volk. Wer Dinge mit gutem Gewissen tut ,braucht sie nicht zu verstecken.Aber viel wichtiger ist, dass damit die Abrufbarkeit ALLER ! Daten im Internet bewiesen wäre. Wie leicht wäre das nun für Regierungen! Diese Macht in Händen eines Diktatur ,wie die unter Hitler, ließe jeglichem Widerstand keine Chance mehr! Um der Menschen Willen, die nach uns kommen,das mit den gläsernen Bürgern muss aufhören, aber auch das Machtgehabe der USA und deren Verbündeten. Das Volk gehört in einer Demokratie dazu, falls das in Vergessenheit geraten sein sollte!
Ich würde mich sehr darüber freuen wenn uns Wikileaks noch so einiges darüber erzählen würde bei welchen Staatsstreichen in aller Welt US-amerikanische Geheimdienste die maßgeblichen Drahtzieher waren,ausserdem was bisher schon bekannt ist,denn sowas ist kriminell und verbrecherisch!
so lange Politiker, Behörden, mit Vollmachten überhäufte Staatsdiener glauben sich über alles hinwegsetzen zu können - eben weil sie die Macht dafür erhalten haben - was normal, menschlich nachvollziehbar und im Allgemeininteresse liegt, ist es unabdingbar, dass es jemanden gibt, der auf genau diese Finger schaut und ggf. darauf klopft. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob so ein Jemand damit auch noch eigenes Geld verdient, oder vielleicht selber wie hier behauptet Gesetze übertreten haben könnte. Das hat damit zu tun, dass Dinge an die Öffentlichkeit kommen, die das Tageslicht scheuen. Das Verfassungsgericht hat doch gerade erst entschieden, dass auch auf dubiose Weise erlangte CD Aufzeichnungen dafür rechtlich abgesichert für die Aufklärung von Steuervergehen benutzt werden dürfen. Was ist daran auszusetzen ?
Für mich ist Herr Assange der Chodorkowski der USA
Es stellt sich doch die Frage, wer gefährlicher ist? Wikileaks, die ja nur das veröffentlichen was an Dokumenten und Dossiers vorhanden ist, oder die Regierungen, Banken, Militärs etc., die solche Dokumente verfassen. Dass Wikileaks jetzt für die politischen Mißstimmungen verantwortlich gemacht wird, ist unerträglich! Die hohe Zustimmung Wikileaksliegt doch eindeutig an der schleichenden Ohnmacht der Bevölkerung gegenüber den Volksvertretern und Wirtschaftsbossen. Wikileaks ist die absolute logische Konsequenz auf die Machenschaften der Mächtigen.
Jeder Staat legt Dossiers über Vertreter anderer Länder an. Die USA hatten nur Pech das Wikileaks an Ihre Daten kam. Was mich erschüttert ist die Tatsache, dass die Türkei im Irak Krieg mit Al Kaida zusammen gearbeitet hat. man muss befürchten, dass sie das auch in Afghanistan tun und unsere Soldaten gefährden
Man sollte WikiLeaks eher verbessern, als es zu boykottieren oder zu ächten: Wundervoll wäre es, die Dokumente auch in verschiedenen Übersetzungen abrufen zu können! Soweit ich mich erinnere, war der Internet-Erfindung der unbegrenzte Austausch von Wissen zugrundegelegt da lass ich mich un-gerne korrigieren... Wie heißt es so schön? Wissen ist Macht - und davon will sich Mancher, der sie ergriffen hat, nicht mehr trennen ... Und das Volk? weiß nix - macht nix... Im nächsten Leben werde ich Dolmetscher! Damit ich auch wirklich selbst verstehe, was ich alles lese. Vor allem auf WikiLeaks! Ich hoffe Assange findet immer wieder mutige Serverbetreiber, die sich nicht einschüchtern lassen!!
Früher, in der dunklen Zeit der deutschen Geschichte wurden in den 30er und 40er Jahren JEDES Jahr im Abstand von nur wenigen Jahren nach den jeweiligen Daten weitestgehend ALLE Dokumente der Politik OFFENGELEGT für jedermann. Jeder konnte nachlesen was wann welcher Botschafter an wen geschrieben hat, wofür welches Geld ausgegeben wurde. Versuchen Sie einmal heute eine solche Regelung durchzubringen...! Wieviele Politiker würden dann panisch vor Angst durch die Gegend rennen, weil sie genau wüßten was hier alles aufgedeckt werden könnte. Ein Freund von mir besaß 240lfm Akten WER WANN WAS WOFÜR geschenkt bekam; alles was unter Kohl Rang und Namen hatte war dabei, eingeschlossen er selbst. Diese Akten wurden beschlagnahmt und sind leider bei der Staatsanwaltschaft verloren gegangen. Welch unglücklicher Zufall... Wir leben in einem Staat mit Volksverrätern in der Regierung! Diebe, Betrüger, Unterschlager, Urkundenfälscher, Rechtsbeuger. Andere Länder nennen so etwas Mafia. Wir nennen es Volksvertreter! Na super....
Ist Mr. Kornblum nicht auch erschüttert über das intellektuelle Niveau, in dem US-Diplomaten über ausländsiche Politiker herziehen? Mich erinnert das eher an Stammtischgespräche oder Dialoge von Eddy Murphy oder John Wayne.
Die Veröffentlichung der STASI-Akten wurde weltweit gefeiert bzw. begrüßt, deren Inhalt wurde weltweit verurteilt. Nun wird die Veröffentlichung von brisanten Akten durch Wikileaks weltweit verurteilt, deren Inhalt wird jedoch nicht an den Pranger gestellt. Das sind STASI-Methoden ala USA
wie kann das sein, das der kanadische premierminister flanigan öffentlich zur ermordung julian assanges aufruft und sich die kritik der westlichen welt in grenzen hält. wie war das nochmal mit ayatollah chomenie - sind das die neuen christlichen werte
Leider wird die Thematik um WikiLeaks dass es überhaupt so eine Plattform gibt bzw geben muss, und was die Gründer ursprünglich wollten von unseren Politikern ignoriert, weil das für sie ein unbequemes Thema ist. Lieber wird wieder einmal etwas verboten oder bekämpft, anstatt sich mit dem WIRKLICHEN Problem selbst zu beschäftigen. Herr Westerwelle war gestern in einem Interview das beste Beispiel: Auf WikiLeaks angesprochen konnte man seinen Gedankengang sehr gut verfolgen: WikiLeaks - Verdammt, damit kenne ich mich ja gar nicht aus - Aussage war im Prinzip: Es ist sehr schlimm, wenn jemand aus purer Profitgier vertrauliche Dokumente online stellt.... Das zeigt, dass ganz speziell er sich gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat.
Einschätzungen der Diplomaten über Politiker des jeweiligen Landes können ruhig veröffentlicht werden. Gefährlich ist Wikileaks aber dann, wenn Informanten, Agenten oder der Frieden zwischen Staaten z.B. Golfstaaten gefährdet werden. Auch die Frontberichte aus dem Irak und Afghanistan waren im Grunde nichts neues, denn das der Krieg schrecklich ist, das weiß jeder.
Wenn die Regierungen der westlichen Welt, uns ihre eigenen Bürger immer mehr und mehr zu Gläsernen Bürgern machen wollen. Sollten wir die Bürger unsere Regierungen zu aller erst Gläsern machen. Um der ganzen Korruption und dem ausufernden Lobbyismus endlich einzudämmen. Dafür ist Wikileaks genau die richtige Adresse.
Lieber Herr Kornblum, ich verstehe nicht, warum man sich so sehr über WikiLeaks aufregt bis hin zu Morddrohungen von einem kanadischen Politologen, wenn diese Dokumente von irgendwelchen unbedeutenden Einzelpersonen verfasst und von niemandem gelesen bzw. ernst genommen werden.
Bitte, wer kontrolliert Wikileaks und die dort veröffentlichen Dokumente?Irgendwann wird Wikileaks Fakes veröffentlichen und grossen Schaden anrichten. Diese Assange-Show ist vollkommen überbewertet und hat nichts mit investigativem Journalismus zu tun.
Jeder Bürger der sich im Internet oder auf öffentlichen Plätzen aufhält, ist sozusagen gläsern, es zählt als legitim und fällt unter Informationsfreiheit, von daher ist die Offenheit in andere Richtung genauso wichtig um Vertrauen zu schaffen.
Sehr geehrter Herr Kornblum? Ich habe eine Frage: Welchen Staat würden sie diese Eigentschaften A: Iran, B: Saudi-Arabien oder C: Ägypten zurechnen? - Keine Einhaltung der Menschenrechte - Pressezensur - Unbegrenzte Möglichteiten für Parteien zu spenden - Ein Krieg mit nachweislichen LÜGEN. Antwort- Falsch D: USA Begründung: Guantanamo siehe Wikileaks FOX fordert seine Todesstrafe Neue Entscheidung des Suprime Court Der gekaufte Kongress Das Handelsblatt Lügen: IRAK KEINE Massenvernichtsungswaffen etc.SPIEGEL.... Die USA soll eine Demokratie sein?????
Die USA ist selbst schuld. So vielen Leuten Zugang zu geben, ist als würden sie einer Million Menschen den Schlüssel für Fort Knox in die Hand drücken und erwarten, dass das Gold am nächsten Morgen noch da ist. Vermutlich können sie froh sein, das Wikileaks mit Journalisten arbeitet, so werden wenigstens einige Namen zensiert.
Ohne Vertraulichkeit läuft gar nichts. Nirgends. Nicht nur in der Politik. Alle Möchtegernentüller sollten sich einmal fragen, wie sie reagieren würden wenn sie in der Familie oder unter Freunden über ihren Chef lästern, und der es dann prompt erfährt, weil einer meint es darf keine Geheimnisse geben! Das einzige was WikiLeaks erreicht hat ist aufzudecken wie es um die Sicherheit von sensiblen daten bestellt ist, und da kommen die USA im Augenblick nicht gut weg. Nun wird sich eventuell was ändern, und vielleicht wird es mehr Verständnis für unser Verlangen nach mehr Datenschutz in den USA geben.
Wikileaks - ein kleiner Wichtigtuer will in der Welt mitreden als nun grosser Wichtigtuer. Meiomeiomei...
Was die Dokumente angeht: Die Bewertung, Auswertung und die eventuell daraus folgenden Konsequenzen müssen von mündigen Bürgern dazu gehören auch Journalisten erstellt werden, Wikileaks veröffentlicht nur. !!Sie besorgen nichtmal die Daten!!
Wikileaks gehört momentan zu den wenigen Medien, die wirklich noch versuchen die Wahrheit aufzudecken. Es ist immer wieder erschreckend, wie dreist die Politik versucht uns zu täuschen und wie schnell unsere freie Presse gute Miene zum bösen Spiel macht.
wie kann man so ein Hacker/Vergewaltiger eigentlich ernst nehmen? In den knast muss der so oder so xD hmm... die saudis sind jetzt leicht angepisst..naja eigentlich egal.. aber momentan nicht weil die saudis die meisten infos über terror anschläge liefern...tja toll jetzt wirds schwer infos über geplante terror anschläge zu bekommen weil das vertrauen weg ist. Wikileaks spielt im mom den terroristen in die hände... Aber der typ muss ja sein glück herausfordern xD cia leute sitzen jetzt bestimmt schon vor seinem versteck/loch xD
Sehr geehrter Herr Kornblum, wir diskutierenden sind alle aufgeklärte Menschen. Über, mir nicht wohl gesonnene Beschreibungen, kann ich müde lächeln, das könnten Politiker auch - warum dann der Aufschrei? Ist es nicht doch so, dass die Politik vor allem in Amerika, ihr eigenes Volk unter dem Deckmantel demokratischer Legitimation belügt um den Status-Quo einiger zu wahren? Beispiele liefert der auf scheinbaren ABC-Waffen basierende Irak-Krieg, das bewußte Ignorieren der Erderwärmung, etc. zu genüge. Der mündige Bürger fühlt sich solchen Situationen hilflos gegenüber und nimmt Wikileaks Blicke hinter die Kulissen dankbar auf, die nächste Wahl kommt bestimmt! Die Heftigkeit der Reaktionen auf die Veröffentlichungen von Herrn Assange zeigen doch nur, dass er genau in die Wunde getroffen hat. Wirklich demokratisch gewählten Volksvertretern sollte dies Hinweis genug sein das eigene Handeln zu überdenken, und wenn Wikileaks zudem noch Straftaten unter dem Deckmantel der Rechtsstaatlichkeit aufdeckt, so sollte dies die Alarmglocken der Strafverfolgungsbehörden erklingen lassen. Investigativer Journalismus war zu keiner Zeit für die Betreffenden gut verdaulich. Ich wünsche mir ein Umdenken in der amerikanischen Politik, innen wie aussen, und sollte dies durch Wikileaks angestoßen werden, so sei es mir willkommen.
WikiLeaks ist Cyberterrorismus gegen die westliche Welt und sollte nicht zugelassen werden!
Transparenz ist womöglich wichtig aber nicht in allen Bereichen. Gerade solche, die womöglich von sicherheitspolitischer Relevanz sind.
Ich finde Heutzutage sollte man seiner regierung vertrauen oder besser gesagt generell sollte man ihr vertrauen . ich finde es doch fragwürdig warum wir die politiker die partei wählen und sie uns dann etwas verheimlichen . meiner meinung sollte jeder wissen was wo wann in der politik passiert . jetzt wenn mal einer die wahrheit ans licht bringt wird er aus meiner sicht verfolgt in dem man ihm eine vergewaltigung anhängt . es ist komisch das kurz nach der veröffentlichung der dokumente der jenige auf einmal jemanden vergewaltigt hat und deswegen WELTWEIT gesucht wird . die wollen den doch nur haben damit er schweigt . ich finde wikileaks sollte weiter hin alles enthüllen.
Ich habe den Glauben an Pressefreiheit,Politik und Demokratie schon vor langer Zeit aufgegeben.Das zarte Pflänzchen für unzensierte Informationen,Wikileaks,ein Eigentor der Datensammler,soll jetzt mit aller Macht zertreten werden.Ich hoffe sehr,dass bald neue Wikileaks entstehen.Ein Fünkchen Hoffnung gegen die Verdummung der großen Masse der Bevölkerung.
Eine Frage muss sich die Politik - und hier insbesondere die Amerikanische - durchaus gefallen lassen: Kann es sein, dass die Existenz von Wikileaks tatsächlich die REAKTION eines Teils des globalen Bürgertums ist und nicht - wie die Getroffenen uns gerne glauben machen möchten - die AKTION im Sinne eines Angriffs auf die Demokratie ? Bei all den fadenscheinigen Gesetzesinitiativen, Restriktionen und Einschränkungen der letzten Jahre - glaubt man in den Machtzentralen tatsächlich letztlich gegen das Volk / die Bürger regieren zu können? DAS hat in keinem bekannten Fall in den letzten 7000 Jahren funktioniert.
Wikileaks ist nicht nur eine Reaktion auf den Vertrauensverlust in die Politik, sondern auch auf den Vertrauensverlust in den Journalismus. Konnte man früher noch davon ausgehen, daß Pressemeldungen sauber recherchiert waren und ein objektives Bild abgaben, so muß man jetzt immer mehr darauf achten wer berichtet was über wen? Nicht selten entsteht der Eindruck daß bestimmte Sender oder Zeitungen bestimmte Parteien favorisieren und auch in deren Interesse berichten. Italien ist da nur ein Beispiel, die Kirchsender waren da durchaus auch bekannt dafür. Es ist nur folgerichtig, daß die Bürger dann lieber selber die Tatsachen beurteilen und sich selber ein Bild machen wollen.