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Max Otte

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(Foto: picture alliance / dpa)

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Zoff um die Euro-Rettung: Pleitestaaten raus?

Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Wirtschaftsprofessor Max Otte, Autor des Buchs "Der Crash kommt", diskutierte mit Ihnen bei busch@n-tv über die Gemeinschaftswährung, Rettungsschirme und die Alternativen.

 
Umfrage Euro-Rettung: Soll die Bundesregierung Geld bereitstellen, um den Euro zu retten?

Soll die Bundesregierung Geld bereitstellen, um den Euro zu retten?

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Zoff um die Euro-Rettung: Pleitestaaten raus?

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Kommentare
Claudia P. schreibt:
09.12.2010 12:23

Wir sind selbst hoch verschuldet. Wir haben Griechenland geholfen. Wir werden Irland helfen. Danach kommen Portugal, Spanien, Italien oder Belgien. Helfen wir diesen Staaten falls nötig nicht, so wäre dies doch höchst ungerecht. Schließlich werden sonst die bestraft, welche sich am längsten aus eigener Kraft über Wasser gehalten haben.


Rebello54 schreibt:
09.12.2010 13:02

Hätte man das deutsche Volk befragt, hätte es den Euro gar nicht erst gegeben. Deshalb hat man lieber erst gar nicht gefragt. Dass die Deutschen nun aber auch noch für Alle und Alles bürgen und dann sicher auch bald bezahlen müssen, das ist schon dreist. Was uns die Politik da eingebrockt hat, ist mit einem normalen Menschenverstand nicht mehr zu erfassen. Leider werden die Verantwortlichen auch hier wieder straffrei ausgehen. Übrigens sind unsere eigenen Staatsschulden sowieso nur noch durch einen Crash der Weltwirtschaft und einer folgenden Währungsreform zu tilgen. Wer will sonst die vielen Billionen Euro tilgen? Was soll´s also?


R.Andersen schreibt:
09.12.2010 15:00

Die Euro-Rettung ist eine Bankenrettung! Das Geld landet im Übrigen auch keinesfalls bei der Bevölkerung Griechenlands und Irlands - die muss gewaltig sparen, sondern bei den Banken dieser Länder bzw. deren Gläubigern. Banker J.Ackermann: „Wir müssen nur überzeugt sein, dass Europa jeden Preis wert ist.“ Ein Schelm, wer Böses denkt! Und für unsere „Blume aus Uckermark“ ist beim Euro ja alles alternativlos!!


Heinz Ebnet Wolfsburg schreibt:
09.12.2010 16:04

Das der Euro nicht zur Ruhe kommt liegt auch mit daran das schon weider oder besser gesagt immer noch gewaltig gezockt wird.Was hat sich nach dem Crach im Bankenbereich denn großes und wesentliches geändert?Es sind shr viele Versprechungen gemacht worden,doch die Boni fliessen doch im gleichem Rahmen weiter wie bisher.Unsere Ankündigungskanzlerin verspricht auch leider immer sehr viel wenn der Tag lang ist.Wo bleiben die Versprechungen die z.B immer wieder auf den großen und sehr teuren G-Treffen den Menschen mitgeteilt werden?Und derweil wo ja so gut wie nichts gemacht wird basteln die Börsen in aller Welt schon wieder an der nächsten großen Blase die dann auch wieder platzen wird!Und diejenigen Menschen die schon jetzt für die Verfehlungen der Vergangenheit zahlen müssen sollen auch weiterhin für diese ganz üblen Zockereien wieder zahlen?Daraus wird nichts werden,es reicht!Heinz Ebnet Wolfsburg


Lothar schreibt:
09.12.2010 16:40

In Spanien werden Prunkstraßen gebaut mit hunderten Palmen und Laternen, Kreisverkehre mit Spring- brunnen. Eine einzige Sraße mit einem monatlichen Stomverbrauch von 1800,-E. Alles war vorhanden, wurde abgerissen und mit EU-Geldern von 1,2 Millionen neu finanziert.Deutsche hingegen verlassen zu tausenden das Land, weil man uns hier nicht mehr haben will.Selbst ein EU Führerschein hat keine Gültigkeit. EU-Richtlinien gelten nicht Antwort: wir sind hier in Spanien. Das Geld aber wird gerne genommen. Die Städte werden vergoldet mit EU-Geldern. Die Wertgegenstände hat Spanien und Deutschland seine Schlaglöcher und die Schulden


Ole Jansen schreibt:
09.12.2010 16:49

FRAGE an Herrn Otte!!! Warum leihen sich die Staaten das Geld über Banken und nicht direkt bei der EZB? Der Zwischenhandel über die Banken verteuert die Finanzierung des Gemeinwesens doch nur künstlich! Der Uno-Ökonom Heiner Flassbeck scheint diese Meinung auch zu vertreten.


doraya- orit schreibt:
09.12.2010 17:08

Sehr geehrte Frau Busch, Kollegium und Studiogast, Herr Otte Donnerstag, 9. Dezember 2010 Erheitert es Sie Herr Otte eigentlich insgeheim auch, dass zwar überall und darin auch hier in Deutschland ..absolut jede halbwegs realitätsnahe Menschenperson.. sämtlicher Geschlechter schon längst offen ausspricht, dass die ganze globale Zahlungsmittelproblematik ...für im Sinne von gegen... die Menschheit an sich so nicht mehr weitergehen darf. Jedoch bis jetzt noch nicht einmal in TV- Diskussionen offen und allgemeinverständlich ausgesprochen wird, dass sämtliche Zahlungsmittelerfindungen ..lediglich.. eine weitere der Erfindungen unserer Menschheit selbst sind und somit überhaupt nicht zu jeweils ..existenziellen Problemfällen.. werden dürfte. Der Präzedenzfall um endlich für argumentativ zivilisierte globalgemeinsame Neuwährungsauslegungen auch selbst einzustehen ist längst schon aufgetreten. Sogar ich, obgleich Privatperson, argumentiere schon seit Jahren mit zivilisierten Vorschlägen für ..Zahlungsmittelanpassungen zum Vorteil für jeden Menschen überall und dieses bis hin zu finanziellen Vorteilen für jeden Staatshaushalt und zum Vorteil für sämtliche Klimaanpassungen seitens unserer Menschheit. Die Umsetzung wäre ein so leichtes. Doch statt dessen finden politisch beauftragte Zahlungsmittelanpassungen generell unlastig nur für finanzielle Bankenregenerationen statt. Sogar die Klimagipfel- Konferenzen dienen eigentlich ..nur.. den Auftragsformularen für Im- und Exportgeschäfte und einem abgeschirmt individuell lobbyistischem Partybedürfnis seitens globaler Politik und Wirtschaft. Hm, leider! Und jenes, während sich ..die realitätsnahe Menschheit.. auf unserem gemeinsamen- und absolut einzigartigen Heimat- Lebensplaneten schon längst gehäuft gemeinsam in der allseitigen Feststellung befindet, dass es mit den Zahlungsmittelsorgen an sich ..für.. die Menschheit an sich soo ..nicht.. mehr weitergehen darf. Unser gesamtgemeinsamer Erdenglobus ist eigenexistenziell schon längst bei seinen ..geringeren Belastbarkeiten.. angekommen, während ..wir alle.. die Menschheit an sich an jedem Tag in finanziellen Überforderungen unterzugehen drohen. Europäer raus? Amerikaner raus? Aber nie im Leben, fordere auch ich. Wieviel Zivilcourage investieren Sie bei öffentlichen Argumenten Herr Otte, aber für menschheitlich allseits vorteilhafte Problemlösungen, statt für Diskriminierungen und Isolationen von Staaten und Bevölkerungen an sich darin? Dieses fragt bei vielen Grüßen an die heutige Diskussionsrunde auch: Frau Brauer


Klaus Buettner schreibt:
09.12.2010 17:11

Europa sollte - wie die USA - mit frisch gedruckten Euros EU-Länder Anleihen aufkaufen - dies verhindert EU-weite Länderpleiten und die totale Verarmung der EU Bevölkerung - und dies bewirkt inflationsfreien Schwung für die EU Wirtschaft !


Tobias B schreibt:
09.12.2010 17:18

Deutschland hat zu keinem Zeitpunkt vom Euro profitiert. Das Pro-Kopf Einkommen ist im Gegensatz zu anderen Euro-Staaten in 10 Jahren kaum gestiegen. Selbst in Irland ist das Pro-Kopf Einkommen heute höher als in Deutschland. Wir sind ausschließlich der Zahlmeister in dieser Veranstaltung!


wiwo schreibt:
09.12.2010 17:22

Frage an Herr Otte: wäre es nicht der richtige weg gewesen, wenn die EU Länder zuerst mal eine gemeinsame wirtschaftsunion mit gleichen gesetzen und vorgaben über mehrere jahre zeit zum angleichen hätten und erst dann der euro.


neo schreibt:
09.12.2010 17:28

The German federal government sold E4.005 billion of the 1.00-coupon December 2012 two-year notes Schatzanweisung at a minimum price of 100.14 the Bundesbank announced Wednesday. The weighted average price was 100.167. The average yield on the sale was 0.92, while the bid-cover ratio excluding retention stood at 1.1, lower than the 1.4 b/c at the last 2-year auction on November 11. One hundred percent of bids at the minimum price were accepted. The Bundesbank retained E995 million or 17.9 of the issue for its open market operations, bringing the total tranche to E6 billion, as expected. [ZH: this should say 5] There were a total of E4.575 billion in bids for todays sale. The bids included E2.325 billion in competitive bids and E2.005 billion in non-competitive bids.


neo schreibt:
09.12.2010 17:33

Das Geld der Anleger ist bereits verzockt in den Europleitestaaten. Wie kann man sein Geld retten? Sachwerte wie Gold und Silber. Diese Anlage ist bereits über 2000 Jahre die beständigste und einzig gedeckte wahre Währung. Die Edelmetallpreise zeigen die Kriese des verschuldeten Westens eindeutig an. Dafür muss man kein MBA haben, denn es reicht normaler hausverstand um zu merken was hier abläuft...


Hans-Martin schreibt:
09.12.2010 17:35

@Frau Busch: Wenn die Konsumenten jetzt Geld ausgeben wie verrückt, dann machen Sie doch vor dem Drohszenario einer Inflation genau das richtige: Geld ausgeben, solange es noch etwas wert ist und dafür Sachwerte selbst wenn sie dem Konsum dienen erwerben ...


Sven schreibt:
09.12.2010 17:40

Zu den Euro-Bonds: Meiner Meinung nach wollen sich hier einige europäische Regierungen nur günstig refinanzieren. Sie denken nicht an ihre Wirtschaft, sondern nur an niedrige Zinsen, um noch mehr Schulkden zu machen. Euro-Bonds hieße, dass wir 40 Stunden die Woche und bis 67 arbeiten, damit in anderen Ländern 35 Stunden die Woche und bis 60 gearbeitet werden kann. Außerdem bezahlen wir mehr Steuern, damit andere Länder ihre niedrig halten können, um wettbewerbsfähig zu sein. Zur Zukunft des Euro: Der Euro könnte nur eine Zukunft haben, wenn Europa ein Staat wäre, eine Art Vereinigte Staaten von Europa. Bloß wer glaubt, dass Länder wie Frankreich oder Deutschland ihre Souveränität aufgeben, um in einem vereinten Europa machtlos unterzugehen. Eine einheitliche Wirtschaftpolitik würde an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit mancher Regionen nichts ändern. Nur ein Solidarausgleich wie in Deutschland würde ärmere Regionen am Leben halten, natürlich auf Kosten der reicheren wie Deutschland. Ende des Euro: Was immer niemand sagt ist, dass der Untergang des Euro auch den Untergang sämtlicher Ersparnisse bedeutet. So etwas wie eine Rückumtausch in DM wird es nicht geben, da man deutsche Euro von anderen nicht unterscheiden kann. Wenn Länder wie Spanien aus dem Euro aussteigen, wie sollen sie bei eigener abgewerteter Währung ihre Schulden bezahlen, oder wichtige Importe. Das wäre wirtschaftlicher Selbstmord. Lieber würden diese Länder den Euro für alle vernichten.


Heinz Ebnet Wolfsburg schreibt:
09.12.2010 17:43

Wir sind in diesem Land nicht gefragt worden ob wir den Euro überhaupt wollten.Einige wenige haben den Euro politisch durchgedrückt und schon alleine dieser Vorgang war eine einmalige riesige Frechheit,denn schon damals war ein Prof.Hankel ein vehementer Kritiker dieses Euros.Er hatte schon damals voll und ganz recht damit,als er ausgeführt hatte das der Euro nicht die richtige Währung für uns ist.Heinz Ebnet Wolfsburg


lothar schildmann schreibt:
09.12.2010 17:48

Die Diskusion um den Euro bring nicht weil wir ihn haben und auch nicht mehr abschafen sollten nach meiner Meinung sollten wir alls bis zu seinen logischen Ende führen und zwar ein vereintes Europa mit einer zentral Regierung .Dann wäre auch das Problem mit den Schulden nicht mehr gegeben .


Siegmar Unger schreibt:
09.12.2010 20:37

Für die Banken, für die Euroländer und für die Großkonzerne werden ständig neue Rettungsschirme aufgespannt. Wer rettet die Menschen hier in Deutschland? Ist es nicht an der Zeit die Wahrheit zu sagen? Die Wahrheit ist: Der Euro war eine Fehlgeburt und diese Einheitswährung muß zu Grabe getragen werden. Der Euro wäre nur zu retten, wenn wir eine europäische Einheitsregierung hätten. Dem ist nicht so, jedes Euroland möchte seine Souveränität nicht aufgeben. Hans-Olaf Henkel sagt es richtig: Wir müssen zur DEUTSCHEN MARK zurück, sonst destabilisiert ganz Europa. Zur Information: Zu DM-Zeiten hatten wir zwei wichtige Stellschrauben, nämlich die nationale Zinspolitik und die nationale Währungspolitik. Man konnte die Zinsen heben oder senken und die Währung auf- oder abwerten, je nachdem wie es für die wirtschaftliche Situation erforderlich war. Diese beiden wichtigen Stellschrauben sind mit Einführung des Euros außer Kraft gesetzt worden. Ich vergleiche diese Euro-Situation mit dem Nichtvorhandensein eines Lenkrades im Auto: Es geht immer nur geradeaus, solange bis der Karren im Dreck sitzt! Diese Situation haben wir jetzt! Mit bestem Gruß Siegmar Unger Realist und Bürgerrechtler des gesamten deutschen Volkes der Bundesrepublik Deutschland


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