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Jochen Stay (Foto: Bewegungsstiftung)

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Donnerstag, 04. November 2010

Das gespaltene Land: Showdown in Gorleben

Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Moderatorin der Sendung: Leo Busch

Jochen Stay, Atomkraftgegner und Sprecher der Organisation "ausgestrahlt" diskutiert mit Ihnen bei busch@n-tv über Castortransporte, Endlager und gewaltfreien Widerstand.

 
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Das gespaltene Land: Showdown in Gorleben

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Kommentare
Heinz Ebnet schreibt:
04.11.2010 15:54

Es ist schon schlimm genug das uns viele der nachfolgenden Generationen wegen des massenhaften Atommülls in böser Erinnerung behalten werden, aber das schwarz-gelb jetzt auch noch völlig unnötigerweise einen schon befriedeten gesellschaftlichen Konsens gekündigt hat nur weil die Atomlobbyisten in der Koalition das sagen haben das muss doch logischerweise dazu führen das erst jetzt recht gerade viele Menschen sich gegen diesen Berliner Lobbyistenstaat wehren.Ich frage mich schon lange ob Politiker nie was dazu lernen,oder ob sie die Menschen nur dann wirlich ernst nehmen wenn sie ihre Stimme für die nächste große Wahl dringend brauchen?So kann und darf es nicht mehr weitergehen,denn das was in diesem Land abläuft hat ja in vielen mit Demokratie nicht mehr viel zutun!Heinz Ebnet Wolfsburg


horst.joachim49@googlemail.com schreibt:
04.11.2010 16:46

die politiker haben von asse2 nichts dazu gelernt. es gibt keine garantie dafür, das man atommüll jahrhunderte lager kann.


doraya- orit schreibt:
04.11.2010 17:05

Sehr geehrte Frau Busch, Kollegium und Studiogast, Herr Stay Donnerstag, 4. November 2010 Von der Organisation ..ausgestrahlt.. höre auch heute zum ersten mal. Da mir auch regional im eigenen Umfeld nicht bekannt ist worin sich jene Mitglieder engagieren, bin natürlich auch ich wieder einmal sehr angenehm gespannt auf die heutige Diskussionsrunde. Denn auch ich gehöre zu jenen Mitmenschen die sich in Foren, obgleich vermutlich anders als der heutige Studiogast und meinerseits darin zudem kontaktlos, immer wieder mit Überdenkungsinspirationen einbringen: wie im allgemeinen Atomkraftwerke in der Anzahl schrumpfen könnten und endlich flächendeckende Solar- Stromeinspeisungen mitsamt der Windkraft- Stromerzeugungen zum Alltagsbild werden könnten. Meine Frage an Herrn Stay wäre heute folgende. Wären Sie Herr Stay gewillt ihre gesamte Diskussionszeit heute ausschließlich so zu gestalten bei ihren Argumenten im ..allseits verzichtlosen Stromnutzungsinteresse.., so als stünde für die Bevölkerung, das Gewerbe an sich und weitere sowieso: absolut ..kein einziger Kostenfaktor.. darüber, dafür und deswegen am Pranger? Kurzum: Haben auch Sie die Zivilcourage unsere ..jetzigen Menschheitschancen.. an sich offen auszusprechen auch im ..umsetzen von Energieversorgungen.., ohne sich von gegenwärtigen Kostenbedrohungen an sich ins Boxhorn jagen zu lassen? Zahlungsmittelvarianten an sich ..waren- und sind schließlich jeweils Epochenanpassbar.. und jeweils nur Eine von unzähligen weiteren Erfindungen unserer Menschheit selbst. Dazu braucht es weder Krieg noch Mord und Totschlag. Sondern nur einer zivilisationswilligen Menschheit. Zudem sind Zahlungsmittelvarianten ohnehin keine Damoklesschwerter an sich für die Menschheit, wenn die gesamte Menschheit es gemeinsam ohnehin ..nicht.. will. Hoffnungsvolle Grüße an eine diskussionsfreudige Themenrunde, auch von: Frau Brauer


hans peter schreibt:
04.11.2010 17:19

ich wollte nur sagen das wen mann zu sher auf die umwelt achtet wierd strom viel teurer und mann kann nich ökostrom nicht das ganzen netzt bedinen deswegen were es zu teuer das um zu setzt entwerder braucht man kohl ober atom kraft atom kraft ist besser für die umwelt


Flo B. schreibt:
04.11.2010 17:27

Ich persönlich finde den Ausstieg vom Ausstieg die einzig logische und zur Zeit sinnvolle Entscheidung. Was bring es auf Atomenergie, die 15-20 der Energieerzeugung in Deutschland ausmacht zu verzichten, wenn gerade einmal 5 an erneuerbaren Energien zur Verfügung stehen? Wer stopft dieses Loch von 10-15? Soll stattdessen die Energiegewinnung durch Kohle weiter ausgebaut werden? - Ich glaube nicht das dies ein CO2-freundliches Handeln wäre! Und Stromzukauf aus dem Ausland wird wohl teurer sein als die paar Kraftwerke in Deutschland zu unterhalten. Meiner Meinung nach dürfen wir auf die erneuerbaren Energien nicht verzichten, doch solange diese uns nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, sollten wir bei der günstigen Atomenergie bleiben!


Herr Belling schreibt:
04.11.2010 17:33

Wie kann der Herr Stay davon reden das da Bürger und Bürgerinnen demonstrieren und keine Kriminellen, wenn die Demonstranten Straftaten begehen um sich gehör zu verschaffen! Das sind Kriminelle die mit aller Härte bestraft werden müssen! Sie versuchen mit einer Minderheit die angebliche Meinung durchzuboxen! Dagegen sein ist halt immer leichter als konstruktive Vorschläge zu bringen! MFG


Gerd schreibt:
04.11.2010 17:45

Sehr geehrter Herr Stay, Ich bin aktiver Atomkraftgegner. Bin aber auch Mobilfunkstrahlen-Geschädigter. Sie organisieren Ihren Protest mit Handygesprächen und SMS-Aufrufen und bringen dadurch Handymasten zum Strahlen. Sie verhalten sich den vielen HandyStrahlenflüchtlingen gegenüber sehr rücksichtslos und sind so gesehen genauso egoistisch wie die Atomlobby auf deren Gebiet. Fangen Sie bei sich an, verursachen Sie selbst keine Strahlung, bevor sie die Welt verbessern wollen. Gerd Jaro, Frankfurt


Robert A. schreibt:
04.11.2010 17:45

Die Aktivisten Organisationen sollten die Rechnungen der Polizeieinsätze tragen. Nicht der Bürger!


nobbi schreibt:
04.11.2010 17:57

Der Ausstieg vom Ausstieg ist absolut richtig. Wenn erst mal die ganzen Benzinautos von der Strasse verschwinden und durch Stromer ersetzt werden, wer soll denn den Strom produzieren. Gehen wir doch mal davon aus 80millionen Autos mal 50KW das ist eine Leistung da reicht der Deutsche Kraftwerkspark nicht mehr aus.... das sind 400 Gigawatt die erst mal erzeugt werden wollen. Ich glaub die Energieriesen reiben sich jetzt schon die Hände, dazu Siemens KWU, Areva und ne Weideraufbereitungsanlage bekommt Deutschland in Wackersdorf auch wieder ... Juchu da freu ich mich drauf


dito schreibt:
04.11.2010 18:19

Berufsdemonstrant Seid ihr 60-er Jahre Spießer? Meine Fresse, ist das peinlich, aber auch entlarvend.


Sandro W. schreibt:
04.11.2010 18:53

Ich selber komme aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und mich erschreckt es, wieviel Unwissenheit in einugen Kommentaren hier steckt. Ich bin selber vor einigen Jahren zugezogen und war bestimmt nicht einer Meinung mit dem Castor-Gegnern. Aber als denkender Bürger habe ich mich einfach neutral informiert in Büchern, Internet, mich mit Leuten vor Ort unterhalten usw. Und mittlerweile kann ich die Leute verstehen und gehe am WE ganz sicher mit auf die Strasse. Das Atomstrom günstiger sei als Ökostrom....quatsch. Das Märchen glaubt doch keiner mehr. Dank der Politiker müssen die Stromkonzerne doch kaum was für die Entsorgung zahlen. Die Zeche zahlt wieder mal der Steuerzahler. Zwar nicht über seine Stromrechnung sondern über seine Steuerabgaben. Und wer sagt denn das der Ökostrom teurer ist?.... Die Stromkonzerne....welch ein Wunder!! Lobbyismus pur!! Warum untersucht man denn nicht Möglichenkeiten in Ba.-Wü. oder Bayern? Denn dort würden treue CDU/CSU Wähler auf die Straße gehen. Man sollte sich doch auch mal die Frage stellen warum hier nach dem Bergrecht von 1983 gebuddelt wird?! Weil das Bergrecht keine Beteiligung der Öffentlichkeit vorsieht und die Sicherheitsbestimmungen lockerer sind!! Und was die Kosten des Transport angeht....frag doch mal einer nach wieviel Kosten der Protest des sog. Aktivisten tatsächlich verursacht und was der Transport kosten ohne jeglichen Protest?! Und dann nimm diese Zahl und stell sie der Zahl gegenüber die es Kostet den Müll aus Asse2 zu holen lt. Umweltausschuß Schätzung 3,7 Mrd., wo die Politik schon einmal gepennt hat und nur auf das Geld den Willen der Stromkonzerne geschaut hat.


Hansen schreibt:
04.11.2010 23:30

Einerseits wollen wir unabhängig von dem Strom des Auslands werden, andererseits sollen die Atomkraftwerke abgeschafft werden. Dadurch steigt doch letztlich die Abhängigkeit zum Ausland. Wir führen ausländischen Strom ein, der dort von Atomkraftwerken produziert wird. Das ist doch scheinheilig.


Markus roth schreibt:
04.11.2010 23:35

Ich bin generell gegen Endlager! Warum sind Castoren warm? Da steckt jede Menge Energie drin! CO2 frei! MIT spricht sich auch gegen Endlager aus. Atommüll ist Rohstoff! Warum also heute verbuddeln so das man ihn Mühsam ausgraben muss, wenn man ihn als Energieträger verwenden will. Macht keinen Sinn! 7 Linacs z.b. Entsorgen den Atommüll der USA, wenn man sie bauen will in 25 Jahren und produzieren CO2 frei Energie... Kann man endlich Mal Ideologie und Halbwahrheiten durch eine sachliche Diskussion ersetzen?


Uwe K. schreibt:
04.11.2010 23:37

Ich fühle mich wohler mit Strom aus deutschen Atomkraftwerken,als mit Strom aus Litauen,Tschechien oder Ukraine. Die Franzosen lachen sich über uns kaputt,weil ein paar Atomkraftgegner das ganze Land verrückt machen und sich keiner um viel wichtigere Probleme kümmert.Wenn die Grünen von damals mit 5 Mark Benzin heute gegen Bahnhöfe sind,dann sind sie morgen auch gegen erneuerbare Energien.


thomas ziegler schreibt:
05.11.2010 00:12

wenngleich die in der sendung verlesenen mehls typisch wie immer in n-tv- pro-atom... -u somit meineserachtens kaum repräsentativ waren- sowenig wie die abstimmung...: immerhin - AUCH n-tv lädt ENDLICH die richtigen leute ein!! -nachdem die jahre zuvor die berichterstattung zu den castor-demos im wendland grässlich einseitig war: ...immer diese pösen chaoten...


birgit meeuw schreibt:
05.11.2010 00:18

Herrn Stay meine Gratulation, dass er bei Ihren Fragen so ruhig und sachlich geblieben ist. Mir scheint es, dass die Moderatorin nicht begreifen will, dass Gorleben der falsche und ein unsicherer Ort für ein Endlager ist. Ich habe nur zufällig den Rest der Sendug gesehen und kann nur sagen - ntv abschalten wie die Kernkraftwerke und ab ins Wendland Gruß aus vom KKU Esensham