Donnerstag, 24. März 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Heidi Ulrich und Markus Lippold

22:46 Uhr

Das war Donnerstag, der 24. März 2016

Ein wunderschöner Sonnenuntergang in Moskau.
Ein wunderschöner Sonnenuntergang in Moskau.(Foto: dpa)

Liebe Leser! Eine kurze Woche geht zu Ende. Sie wurde bestimmt von den Terroranschlägen in Brüssel. Immer weitere Details kommen ans Tageslicht, etwa dass die Attentäter ein noch größeres Massaker geplant hatten, vergleichbar mit jenem in Paris im November. Zudem wird nun ein weiterer mutmaßlicher Attentäter gesucht. Die belgischen, aber auch die europäischen Sicherheitsbehörden machen dabei kein allzu gutes Bild. Von einem "Anti-Terror-Hühnerhaufen" schreibt mein Kollege Hubertus Volmer. Die Innenminister der EU wollen immerhin den Austausch von Daten verbessern.

Video

Weitere Nachrichten vom Tage:

Der Gründonnerstag geht zu Ende, morgen ist Karfreitag, danach beginnen die Ostertage. Ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage, wo und wie immer Sie sie verbringen, mit so viel Sonnenschein wie möglich. Am Wochenende versorgen Sie n-tv und n-tv.de natürlich wie immer mit den aktuellsten Nachrichten. Ab kommenden Dienstag ist auch das Team von "Der Tag" wieder für Sie da. Bis dahin - viele Grüße!

Bilderserie

 

22:22 Uhr

U21-Fußballer besiegen Färöer

Nur die Gruppenersten qualifizieren sich für die U21-EM in Polen im kommenden Jahr.
Nur die Gruppenersten qualifizieren sich für die U21-EM in Polen im kommenden Jahr.(Foto: imago/Jan Huebner)

Sechs Siege aus sechs Spielen - das kann sich sehen lassen. Aber der Sieg der deutschen U21-Fußballer in der EM-Qualifikation gegen die Färöer hat auch einen kleinen Schönheitsfehler:

  • Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch entscheidet das Spiel mit 4:1 (1:1) für sich und führt die Tabelle mit 18 Punkten vor Österreich (12) an.
  • Nach dem Führungstreffer von Leroy Sané in der 17. Minute sorgt allerdings Gestur Bogason Dam in der 43. für den Ausgleich zur Halbzeit.
  • Ein Eigentor von Ragnar Nattestad (59.), ein von Max Meyer verwandelter Foulelfmeter (63.) und ein Tor von Julian Brandt (74.) sorgen dann aber für den Endstand.
22:15 Uhr

Mächtiger Drogenboss in Kolumbien getötet

Jairo de Jesús Durango Restrepo wurde "Guagua" genannt und war einer der mächtigsten Drogenbosse Kolumbiens. Nun wird er bei einem Polizeieinsatz im Nordwesten des Landes getötet:

  • "Guagua" sei in der Dschungelregion des Departments Chocó ums Leben gekommen, teilt die Polizei mit.
  • Laut einem Bericht der Zeitung "El Tiempo" wurde er von einem Scharfschützen getötet.
  • Durango, gegen den ein Auslieferungsgesuch der USA vorlag, war der Militärchef des Verbrechersyndikats "Los Urabeños". Seine Bande soll pro Monat zwischen acht und zehn Tonnen Kokain über Mittelamerika und Mexiko Richtung USA schmuggeln.
  • "Guagua" wird für die Vertreibung von Indios und Afrokolumbianern aus ihren Dörfern verantwortlich gemacht. Ihm wurden unter anderem Mord, Entführung und Drogenhandel vorgeworfen.
21:54 Uhr

Putin zieht Kerry wegen Aktentasche auf

Die beiden kennen sich offenbar schon so gut, dass sie auch mal miteinander Spaß haben.
Die beiden kennen sich offenbar schon so gut, dass sie auch mal miteinander Spaß haben.(Foto: dpa)

Der russische Präsident Wladimir Putin zeigt sich ja gerne von seiner starken Seite, auf einem Pferd, beim Tauchen oder Judo. Humor hat er aber auch, wenn auch einen etwas speziellen: Beim Besuch von US-Außenminister John Kerry zeigt Putin ein ungewöhnliches Interesse für dessen Aktentasche: "Als ich Sie aus dem Flugzeug steigen sah, wurde ich etwas nachdenklich", sagt der Kremlchef. Einerseits habe es etwas "Demokratisches", wenn ein Außenminister seine Aktentasche selbst trage, andererseits floriere doch in den USA die Wirtschaft - und es müsse "irgendetwas schieflaufen, wenn niemand dem Außenminister seine Tasche trägt". Es müsse sich "etwas Wertvolles" in der Aktentasche verbergen. "Bestimmt haben Sie Geld mitgebracht, um bei zentralen Themen besser mit uns feilschen zu können", schloss Putin - und brachte damit die Zuhörer zum Lachen. Kerry bleibt gelassen: "Wenn wir unbeobachtet sind, zeige ich Ihnen, was in meiner Tasche ist", sagt er. "Sie werden überrascht sein, positiv überrascht."

Hier gibt es übrigens mehr aktuelle News von Putin.

21:17 Uhr

Asylbewerber wegen Terrorverdachts verhaftet

Ein 19-jähriger Syrer aus Brandenburg wird wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft genommen:

  • Der Asylbewerber sei dringend verdächtig, sich dem Islamischen Staat angeschlossen zu haben, teilt die Bundesanwaltschaft mit.
  • Es lägen keine Anhaltspunkte für konkrete Anschlagspläne vor, heißt es. Nach bisherigen Ermittlungen habe der Syrer aber an mehreren Militäroperationen des IS teilgenommen.
  • Der Mann habe als Asylsuchender im Landkreis Potsdam-Mittelmark gelebt und sei am Dienstag festgenommen worden, sagt der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums. Am Mittwoch übernahm die Bundesanwaltschaft das Verfahren wegen des Tatvorwurfs der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland.
20:51 Uhr

Belgien senkt Terrorwarnstufe

Auf dem Brüsseler Place de la Bourse gedenken Tausende Menschen der Opfer der Anschläge.
Auf dem Brüsseler Place de la Bourse gedenken Tausende Menschen der Opfer der Anschläge.(Foto: dpa)

Zwei Tage nach den Anschlägen in Brüssel senken die belgischen Behörden die Terrorwarnstufe:

  • Die Warnstufe wurde vom Maximallevel vier auf drei herabgesetzt, sagt Innenminister Jan Jambon.
  • Niveau vier bedeutet eine "ernste und unmittelbare" Gefahr, Niveau drei eine "mögliche und wahrscheinliche" Gefährdung.
20:12 Uhr

Grüne und CDU im Südwesten finden Gemeinsamkeiten

Strobl (l.) und Kretschmann unterhalten sich nach dem Sondierungsgespräch.
Strobl (l.) und Kretschmann unterhalten sich nach dem Sondierungsgespräch.(Foto: dpa)

Das zweite Sondierungsgespräch zwischen Grünen und CDU in Baden-Württemberg ist beendet. Und siehe da: Man findet gemeinsame Standpunkte.

  • Zu den Gemeinsamkeiten gehöre, dass das Land ab dem Jahr 2020 die im Grundgesetz vorgesehene Schuldenbremse einhalten solle, sagen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und CDU-Landeschef Thomas Strobl.
  • Für kommenden Dienstag ist eine dritte Gesprächs-Runde geplant.
  • Am Mittwoch will die CDU entscheiden, ob sie Koalitionsgespräche mit den Grünen führen will.
19:51 Uhr

London lehnt Freilassung Assanges ab

Assange präsentiert auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London das Ergebnis der UN-Arbeitsgruppe.
Assange präsentiert auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London das Ergebnis der UN-Arbeitsgruppe.(Foto: imago/i Images)

Im Februar hatte eine UN-Arbeitsgruppe festgestellt, dass das Botschaftsexil von Wikileaks-Gründer Julian Assange in London eine "willkürliche Inhaftierung" sei. Dieser forderte daraufhin seine Freilassung. Die britische Regierung lehnt diese nun offiziell ab. Die Schlussfolgerungen der UN-Arbeitsgruppe entsprächen nicht den Tatsachen und müssten überprüft werden, erklärt das Außenministerium in London. Das Vereinigte Königreich habe Assange niemals willkürlich inhaftiert. Vielmehr vermeide er "aus freien Stücken" seine Festnahme, in dem er in der ecuadorianischen Botschaft verbleibe. Weiter heißt es in der Erklärung, Großbritannien sei weiterhin rechtlich verpflichtet, Assange an Schweden auszuliefern, wo ihm Sexualdelikte zur Last gelegt werden.

19:13 Uhr

Kuwait entdeckt neues Ölfeld

Das Emirat Kuwait verfügt über etwa sieben Prozent der weltweiten Ölvorkommen. Das ist eine Menge für ein so kleines Land. Und nun kommt noch etwas mehr hinzu:

  • Das Emirat gibt die Entdeckung eines neuen Ölfelds im Westen des Landes bekannt.
  • Probebohrungen im Feld Al-Dschathathil seien "sehr vielversprechend und wirtschaftlich ertragreich" verlaufen, teilt das staatliche Unternehmen Kuwait Oil Company mit.
  • Die geförderte Öl- und Gasmenge könnte nach Abschluss der Probebohrungen noch verdoppelt werden. Zu Zahlen oder Vermutungen zum Gesamtvorkommen gibt es keine Angaben.
18:55 Uhr

Papst wäscht Füße von Flüchtlingen

Traditionell wäscht Papst Franziskus am Gründonnerstag als Geste der Demut mehreren Menschen die Füße:

  • Diesmal sind es elf Flüchtlinge aus Afrika und Indien, darunter auch drei Muslime aus Mali.
  • "Ob Muslime, Hindus, Katholiken oder Kopten, wir sind alle Brüder, wir sind alle Kinder desselben Gottes", sagt Franziskus.
  • Bei der Zeremonie in einem Asylbewerberheim wäscht der Papst auch vier Frauen die Füße - erst im Januar hatte er das Ritual offiziell geändert und per Dekret Frauen und Mädchen zugelassen.
18:38 Uhr

18.500 Euro zerrissen - Frau bekommt Geld ersetzt

Aus Angst vor Einbrechern zerreißt eine 89-Jährige Geldscheine im Wert von 18.500 Euro und legt die Schnipsel ins Gefrierfach. Ihre Enkelin, die die Frau betreut, fordert das Geld von der Bundesbank zurück - obwohl dies bei einer vorsätzlichen Handlung nicht üblich ist. Nun fällt ein Urteil:

  • Der Hessische Verwaltungsgerichtshof entscheidet, dass ein solches gänzlich ungewöhnliches Verhalten nicht dem eines geistig gesunden Menschen entspreche und so der Frau nicht anzulasten sei.
  • Sie bekommt damit die Geldscheine erstattet.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

18:14 Uhr

USA klagen Iraner wegen Cyberattacken an

Die US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch stellt die Anklageschrift vor - rechts die gesuchten mutmaßlichen Hacker.
Die US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch stellt die Anklageschrift vor - rechts die gesuchten mutmaßlichen Hacker.(Foto: REUTERS)

Sie sollen zwischen 2011 und 2013 zahlreiche Banken und Unternehmen in den Vereinigten Staaten gehackt haben, nun gibt es juristische Konsequenzen:

  • Die US-Justiz klagt sieben Iraner wegen Cyberattacken an.
  • Unter den betroffenen Finanzinstituten seien die Bank of America, J.P. Morgan Chase und die Citibank gewesen.
  • Einer der mutmaßlichen Hacker soll zudem in das Computersystem eines Staudamms nahe New York eingedrungen sein, heißt es in der Anklageschrift.
  • Die Angeklagten seien bei Computerfirmen mit Verbindungen zur Regierung in Teheran und zu den iranischen Revolutionsgarden tätig gewesen, heißt es weiter.
17:58 Uhr

Queen Elizabeth verschenkt "Gründonnerstags-Geld"

Die Queen zeigt sich am Gründonnerstag spendabel.
Die Queen zeigt sich am Gründonnerstag spendabel.(Foto: REUTERS)

Großbritannien hat Traditionen, bei denen man den Kopf schütteln kann. Und es hat das "Gründonnerstags-Geld":

  • Königin Elizabeth II. ehrt damit 90 Männer und 90 Frauen für besondere Verdienste.
  • Der Brauch sieht eigentlich vor, dass die Monarchin ältere Mitglieder der Gemeinde beschenkt, in der sie den Gottesdienst am Tag vor Karfreitag feiert.
  • Anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstags der Monarchin am 21. April bricht das Königshaus aber mit der Tradition und lädt 90 Männer und 90 Frauen aus ganz Großbritannien in die Kapelle St. George auf Schloss Windsor ein.
  • Die Queen überreichte den Bürgern nun also Gedenkmünzen, die zu Ehren ihres 90. Geburtstags geprägt wurden.
17:50 Uhr

Karwoche kostet Dax 100 Punkte

So lief die verkürzte Karwoche für den Dax:

  • Montag: Sorgen um die US-Geldpolitik lassen den Dax zunächst schwanken. Am Ende schließt er kaum verändert bei 9949 Punkten.
  • Dienstag: Die Brüsseler Terrorattacken verunsichern Anleger, gute Konjunkturdaten geben jedoch Zuversicht - hoch auf 9990 Punkte.
  • Mittwoch: Erneut gibt es ein wildes Auf und Ab. Der fallende Euro beschert dem Dax einen Schlussstand knapp über 10.000 Punkten.
  • Donnerstag: Vor dem Osterwochenende agieren Anleger zurückhaltend. Der Dax fällt deutlich auf 9851 Punkte.

Fazit: In dieser Handelswoche hat der Dax fast genau 100 Punkte oder 1,0 Prozent eingebüßt. Hier finden Sie den gesamten Marktbericht.

17:32 Uhr

VW und Porsche rufen Hunderttausende Autos zurück

Erst der Abgas-Skandal, gestern der Rückruf Tausender Passat und nun das: Volkswagen und die Konzerntochter Porsche rufen weitere rund 800.000 Fahrzeuge zurück. Die baugleichen Modelle des Typs VW Touareg und Porsche Cayenne würden wegen eines möglicherweise gelösten Sicherungsrings am Lagerbock des Fußhebelwerks in die Werkstätten geordert, teilen die Unternehmen mit.

Hier lang, wenn Sie mehr dazu lesen möchten.

17:17 Uhr

Boom und Virgin wollen Überschallflugzeug bauen

In etwa dreieinhalb Stunden soll es von London nach New York gehen - Hin- und Rückflug sollen zusammen 5000 Dollar kosten.
In etwa dreieinhalb Stunden soll es von London nach New York gehen - Hin- und Rückflug sollen zusammen 5000 Dollar kosten.(Foto: Boom Technologies)

Ein Startup aus dem US-Bundesstaat Colorado hat großes vor. Oder besser gesagt: schnelles.

  • Boom Technologies will ein Überschallflugzeug entwickeln, das mit Mach 2,2 fliegen soll - also mehr als der doppelten Geschwindigkeit des Schalls -, bei geringeren Kosten als die einstige Concorde.
  • Nun bestellt die Virgin-Gruppe von Richard Branson zehn Flugzeuge im Wert von zwei Milliarden Dollar (1,79 Milliarden Euro).
  • Allerdings: Bisher gibt es nur Entwürfe für das Superflugzeug. Aber mit Bransons Geld soll es nun klappen - und der Hilfe von Virgins The Space Company.
17:07 Uhr

AfD löst Landesverband im Saarland auf

Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland löst den Landesverband der Partei im Saarland auf. Der Hintergrund sollen Kontakte der Parteispitze zu Rechtsradikalen sein.

Hier lesen Sie mehr dazu.

17:00 Uhr
16:39 Uhr

Salafisten-Auftritte in NRW nach Kritik abgesagt

Die Moscheevereine in Essen und Duisburg sagen Auftritte zweiter bekannter Salafisten nach massiver Kritik ab:

  • Nach Auskunft des nordrhein-westfälischen Innenministeriums sollten der belgische Hassprediger Tarik Chadlioui, bekannt als Tarik Ibn Ali, sowie der Imam Abdelkader Chouaa auftreten.
  • Chadlioui sollte während eines Seminars in Duisburg sprechen, er wurde aber ausgeladen. Später sei auch ein Auftritt in Essen nach Kritik des Oberbürgermeisters abgesagt worden, teilt die Stadtverwaltung mit.
  • Chouaa soll in Duisburg selbst zurückgezogen haben.
16:03 Uhr

Israelischer Soldat tötet verletzten Attentäter mit Kopfschuss

Israelische Soldaten verhüllen die Leiche des Attentäters mit einer Decke.
Israelische Soldaten verhüllen die Leiche des Attentäters mit einer Decke.(Foto: dpa)

Das israelische Militär spricht von einem "schwerwiegenden Vorfall, der gegen die Werte der israelischen Armee verstößt":

  • Am Morgen verletzen zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser in Hebron einen Soldaten. Die Armee teilt kurz darauf mit, beide Angreifer seien erschossen worden.
  • Die israelische Menschenrechtsorganisation Betselem veröffentlicht später ein Video, auf dem zu sehen ist, wie einer der Palästinenser nach der Attacke offensichtlich verletzt am Boden liegt.
  • Nachdem der angegriffene israelische Soldat von einen Krankenwagen abtransportiert wird, zielt ein anderer Soldat auf den Verletzten und feuert einen Schuss in dessen Kopf.
  • Der Soldat wird verhaftet, eine interne Untersuchung eingeleitet, noch vor Erscheinen des Videos.

Hier gibt es den ausführlichen Artikel.

15:57 Uhr
15:25 Uhr

Mitteldeutsche Regiobahn führt Frauenabteile ein

Zwischen Leipzig und Chemnitz verkehren Züge der Mitteldeutschen Regiobahn. Auf der Strecke führt das Unternehmen nun spezielle Frauenabteile ein. Diese sollten allein reisenden Frauen sowie Müttern mit Kindern zur Verfügung stehen, teilt das Unternehmen mit. Das Sicherheitsgefühl der weiblichen Fahrgäste solle erhöht werden. Für jeden Zug der Regional-Expresslinie RE6 sind künftig zwei Frauenabteile vorgesehen - direkt neben den Ruhezonen sowie dem Dienstabteil.

15:02 Uhr
14:33 Uhr

Sylt kämpft gegen Möwen

Möwen auf Nahrungssuche können sehr störend sein - nicht nur auf Sylt.
Möwen auf Nahrungssuche können sehr störend sein - nicht nur auf Sylt.(Foto: dpa)

Sie kennen "Vögel" von Hitchcock? Ganz so schlimm ist es nicht, aber Sylt verschärft seine Sicherheitsmaßnahmen - gegen Möwen:

  • Schreienden Möwen auf Nahrungssuche, die Touristen teils sogar Essen aus der Hand wegschnappten, seien besonders an Strandorten mit vielen Urlaubern wie Wenningstedt, List oder Westerland ein Problem, heißt es.
  • Um die Tiere abzuschrecken, setzt die Gemeinde Westerland auf einen riesigen schwarzen Drachen in Form eines Raubvogels.
  • Hinzu kommt noch Hightech: Auf dem Tourismus-Verwaltungsgebäude sollen für Menschen nicht wahrnehmbare Schalldrucksysteme die unbeliebten Vögel im Gefieder kitzeln und Lautsprecher die Schreie von Habichten und anderen Fressfeinden simulieren.
14:25 Uhr

Schichtwechsel

Man betritt die Redaktion - und die Meldung, dass Johan Cruyff gestorben ist, erscheint mit rotem Balken. Das ist kein guter Start in den Tag und eine traurige Nachricht für Fußballfans weltweit. Hier finden Sie unseren Nachruf.

Meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich inzwischen in den Feierabend und die Feiertage verabschiedet. Bei Ihnen ist es vielleicht auch schon soweit, oder zumindest bald. Aber vielleicht schauen Sie trotzdem im "Tag" vorbei, wo Sie Markus Lippold für den Rest des Tages mit neuen Nachrichten versorgt.

14:04 Uhr

Mann erlaubt sich am Bahnhof "Scherz" mit Polizei

Im Nürnberger Hauptbahnhof hat ein Mann absichtlich einen Polizei-Einsatz provoziert. Der 51-Jährige hatte einen Koffer in der Osthalle abgestellt. Polizisten fragten daraufhin Passanten, ob ihnen der Koffer gehört. Schließlich sagte der Mann, dass er der Besitzer sei. Er habe nur testen wollen, wie lange die Polizei braucht, um den Koffer zu finden. Die Polizei fand diesen "Scherz" überhaupt nicht witzig. Gegen den Mann wird nun wegen Belästigung der Allgemeinheit ermittelt. Kameras hatten aufgezeichnet, dass er die Situation aus der Ferne beobachtete.

13:52 Uhr

Verurteilte von Salzhemmendorf gehen in Revision

Die Angeklagten im Landgericht in Hannover.
Die Angeklagten im Landgericht in Hannover.(Foto: dpa)

Nach den Urteilen wegen des Brandanschlags auf eine Asylunterkunft in Salzhemmendorf haben alle Angeklagten Revision gegen den Richterspruch eingelegt. Dies teilte das Landgericht Hannover mit. Nun muss der Bundesgerichtshof das Urteil auf Rechtsfehler untersuchen. Das Landgericht hatte die beiden Haupttäter in der vergangenen Woche wegen versuchten Mordes und Brandstiftung zu acht beziehungsweise sieben Jahren Haft verurteilt. Eine Frau, die die beiden Betrunkenen zum Tatort fuhr, erhielt viereinhalb Jahre Haft. Bei dem Anschlag war nur durch Zufall niemand verletzt worden.

13:28 Uhr

AfD bekommt wegen Panne weiteren Sitz im Landtag

André Poggenburg übernimmt den Fraktionsvorsitz der AfD im Landtag.
André Poggenburg übernimmt den Fraktionsvorsitz der AfD im Landtag.(Foto: REUTERS)

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat es einen Fehler bei der Stimmenauszählung gegeben. Die AfD bekomme deshalb nun einen weiteren Sitz im Landtag und werde deshalb mit 25 Abgeordneten im Parlament vertreten sein, sagte die Landeswahlleiterin.

  • In mehreren Wahllokalen waren Stimmen für die AfD irrtümlich der Partei Alfa zugeordnet worden.
  • Auch bei der Linkspartei gibt es eine Änderung, allerdings nicht wegen einer Panne: Nachdem nun das amtliche Endergebnis feststeht, verliert sie einen Sitz im Landtag.
13:08 Uhr

TV: Syrische Armee rückt in Palmyra ein

Die berühmten Säulen von Palmyra.
Die berühmten Säulen von Palmyra.(Foto: AP)

Die syrische Armee hat sich angeblich den Weg in die Oasenstadt Palmyra freigekämpft, die von IS-Extremisten kontrolliert wird. Die Meldungen dazu sind allerdings teilweise widersprüchlich.

  • Das staatliche Fernsehen berichtete, die Truppen hätten das Zentrum Palmyras erreicht. Gezeigt wurden Aufnahmen, die direkt vor der historischen Altstadt entstanden seien.
  • Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sagte dagegen, die Truppen von Präsident Assad seien zwei Kilometer von Palmyra entfernt.
  • Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete unter Verweis auf eine Militärquelle, die Einheiten der Regierung hätten einen strategisch wichtigen Hügel südwestlich der Stadt eingenommen.
  • Die syrische Armee hatte mit Hilfe massiver russischer Luftangriffe vor etwa zwei Wochen eine Offensive zur Rückeroberung Palmyras begonnen.
  • Die Stadt war wegen ihrer gut erhaltenen antiken Ruinen weltbekannt. Doch IS-Kämpfer zerstörten mehrere Tempel, nachdem sie die Stadt vor knapp einem Jahr eingenommen hatten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

12:51 Uhr

Silvester-Attacken: Erste Anklage wegen sexueller Nötigung

Nach der Silvesternacht gingen mehr als 1100 Anzeigen ein, über 480 davon wegen einer Sexualstraftat.
Nach der Silvesternacht gingen mehr als 1100 Anzeigen ein, über 480 davon wegen einer Sexualstraftat.(Foto: dpa)

Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hat die Staatsanwaltschaft einen ersten Verdächtigen wegen sexueller Nötigung angeklagt. Der 26-jährige Algerier soll zusammen mit etwa zehn anderen Männern eine Frau in der Vorhalle des Hauptbahnhofs umzingelt und begrapscht haben. Dann soll der 26-Jährige der Frau das Handy gestohlen haben. Er ist deshalb auch wegen Raubes angeklagt. Wann der Prozess beginnt, steht noch nicht fest.

12:36 Uhr

Sumo-Ringer misshandelte seinen Schüler

Ein Ringer und der Meister eines Sumo-Stalls sind in Tokio zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden, weil sie einen ihrer Schüler beim Training misshandelt haben.Laut Jiji Press werden nun umgerechnet rund 257.000 Euro fällig. Durch die Verletzungen soll das Opfer auf einem Auge blind geworden sein.

  • Berichte von extremer physischer Gewalt im japanischen Nationalsport nehmen immer mehr zu. Im vergangenen Jahr hatte ein früherer Stallmeister zugegeben, einen Assistenten mit einem Stock geschlagen und ihm ein Handtuch in den Mund gestopft zu haben. Zudem soll er sein Opfer gezwungen haben, das scharfe Gewürz Wasabi in großen Mengen zu sich zu nehmen.
  • 2007 war ein 17 Jahre alter Sumo-Schüler nach Misshandlungen durch seinen Meister und einen erfahrenen Ringer ums Leben gekommen. Sie hatten ihn unter anderem mit einer Bierflasche geschlagen.
12:14 Uhr

Frau muss Neuseeland wegen sechs Zitronen verlassen

Da kommt man den ganzen weiten Weg aus Hongkong nach Neuseeland und dann war alles für die Katz, weil man Zitronen geschmuggelt hat. Nicht Heroin oder Waffen, sondern Zitronen. Sechs Stück. Diese Erfahrung hat eine Frau am Flughafen Auckland gemacht. Spürhunde bemerkten, dass sie die Zitronen in ihrer Hose versteckt hatte. Damit hat sie gegen Neuseelands strenge Gesetze zum Schutz der heimischen Flora und Fauna verstoßen. Dem Zoll sagte sie, sie brauche die Früchte, um ein Mittel gegen Leberbeschwerden herzustellen. Das half ihr aber auch nicht: Sie wurde in das nächste Flugzeug zurück nach Hongkong gesetzt.

12:05 Uhr
12:00 Uhr
11:48 Uhr

Schleswig-Holsteiner knackt Lotto-Jackpot

Ein Schleswig-Holsteiner hat am Mittwoch den Lotto-Jackpot geknackt. Er habe die Zahlen als einziger komplett richtig getippt, hieß es von NordwestLotto. Dafür kann er sich nun 9,1 Millionen Euro abholen.

11:30 Uhr
11:20 Uhr

Tötung eines Babys nach fast sechs Jahren aufgeklärt

Auf der Suche nach der Mutter des getöteten Babys wurden 2010 und 2011 massenweise Speichelproben genommen.
Auf der Suche nach der Mutter des getöteten Babys wurden 2010 und 2011 massenweise Speichelproben genommen.(Foto: dpa)

Fast sechs Jahre lang haben Ermittler in Hessen versucht, den Tod eines neugeborenen Mädchens aufzuklären. Das Baby war direkt nach seiner Geburt getötet und am Nidda-Ufer in Bad Vilbel gefunden worden. Es wurden daraufhin Speichelproben bei mehreren tausend Frauen gemacht, um die Mutter zu finden. Nun wurde sie aufgespürt: Es sei eine heute 22-jährige obdachlose Frau, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Sie sitzt in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Totschlags ermittelt.

10:57 Uhr

Haltern gedenkt Opfer des Germanwings-Absturzes

Auf dem Platz vor der St. Sixtus Kirche erinnern die Menschen an die Opfer.
Auf dem Platz vor der St. Sixtus Kirche erinnern die Menschen an die Opfer.(Foto: dpa)

Genau ein Jahr nach dem Germanwings-Absturz hat die Stadt Haltern am See mit einer Schweigeminute und Glockengeläut der verunglückten Schülergruppe gedacht. Viele Bürger versammelten sich auf dem Marktplatz und hielten dort inne.

  • Bürgermeister Klimpel sagte, das Unglück habe Haltern sehr verändert. "Es ist mit Sicherheit das Schlimmste und Schwierigste, was dieser Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg passiert ist. Wir haben aber gemeinsam entschieden, dieses Unglück auch als Bestandteil unserer Stadtgeschichte anzunehmen und gemeinsam damit auch umzugehen."
  • Bei der Katastrophe waren auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums ums Leben gekommen. Die Gruppe aus Haltern war auf dem Rückweg von einer Austauschreise in Spanien, als der psychisch kranke Copilot das Flugzeug absichtlich abstürzen ließ.

Auch nahe der Absturzstelle in den französischen Alpen haben Hunderte Hinterbliebene der Toten gedacht.

10:36 Uhr

Fall von Rinderwahnsinn in Frankreich bestätigt

Zum ersten Mal seit fünf Jahren ist in Frankreich wieder ein Fall von Rinderwahnsinn aufgetreten.

  • Davon befallen sei eine Kuh gewesen, die inzwischen an der Krankheit gestorben sei.
  • Es bestehe keine Gefahr für Verbraucher, versicherte das französische Landwirtschaftsministerium. Es handle sich um einen "isolierten" Fall.
  • BSE war Mitte der 1980er-Jahre erstmals bei Kühen in Großbritannien aufgetaucht und hatte sich dann in ganz Europa ausgebreitet.
  • Der Verzehr von BSE-belastetem Fleisch kann beim Menschen zu einer Variante der tödlich verlaufenden Creutzfeldt-Jakob-Krankheit führen.
  • Die EU-Kommission erklärte die Seuche im Jahr 2010 für nahezu ausgerottet.
10:28 Uhr

Irakische Armee startet Offensive auf Mossul

Irakische Truppen haben mit ihrer Großoffensive auf die von der Terrormiliz IS besetzte Großstadt Mossul begonnen. Ein Armeesprecher sagte, die Operation "Eroberung" sei im Morgengrauen gestartet. Die Regierungseinheiten werden demnach durch US-Luftangriffe unterstützt. Mossul ist seit Sommer 2014 unter der Kontrolle des IS und gilt neben Al-Rakka in Syrien als inoffizielle Hauptstadt der Terrormiliz.

Mehr dazu hier.

10:16 Uhr

Reallöhne steigen spürbar

Die Beschäftigten in Deutschland haben 2015 dank der niedrigen Inflation deutliche Einkommenszuwächse erzielt. Die Bruttolöhne stiegen um 2,7 Prozent, abzüglich der Inflation blieb ein Plus von 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Wegen der geringen Teuerung (plus 0,3 Prozent) schlugen die Lohnerhöhungen nahezu vollständig auf die Reallöhne durch. Damit ist die Kaufkraft der Deutschen so stark gestiegen wie seit mindestens 2008 nicht mehr.

10:01 Uhr

Erstmals kein Migrant in Griechenland angekommen

Und wir bleiben in Griechenland: Zum ersten Mal seit Monaten hat in den letzten 24 Stunden kein einziger Flüchtling von der türkischen Ägäisküste zu den griechischen Inseln übergesetzt. Grund dafür sei ein schwerer Sturm, der gestern in Region wütete, hieß es von der Küstenwache. Auf den Inseln der Östägäis befinden sich dem Krisenstab zufolge fast 4000 Migranten.

09:42 Uhr

Rotes Kreuz: Lage in Idomeni explosiv

Die Flüchtlinge fordern, dass die Grenze zu Mazedonien wieder geöffnet wird.
Die Flüchtlinge fordern, dass die Grenze zu Mazedonien wieder geöffnet wird.(Foto: REUTERS)

Das Rote Kreuz hat davor gewarnt, dass sich der Frust und die Verzweiflung der Menschen im Flüchtlingslager Idomeni bald entladen könnten.

  • "Ich fürchte, es könnte zu einer Explosion kommen", sagte die dortige Sprecherin des Roten Kreuzes, Despoina Filippidaki.
  • Einige Migranten – überwiegend junge Leute – würden Straßen blockieren, sagte sie. Es sei sehr schwierig, humanitäre Hilfe zu verteilen.
  • Von Ärzte ohne Grenzen hieß es, viele Migranten seien mit den Nerven am Ende und hätten in den vergangenen Tagen Helfer bedroht.
  • Reporter griechischer Medien haben beobachtet, dass sogenannte Aktivisten immer wieder den Flüchtlingen raten, Straßen zu blockieren, um die internationale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
  • Es seien die gleichen Leute, die vor zwei Wochen die Migranten dazu bewegt hatten, einen reißenden Fluss zu durchqueren, um nach Mazedonien zu gelangen.
09:14 Uhr

Neuseeländer lehnen neue Flagge ab

Die neue Flagge (l.) konnte die Neuseeländer nicht überzeugen.
Die neue Flagge (l.) konnte die Neuseeländer nicht überzeugen.(Foto: dpa)

Neuseeland bekommt keine neue Flagge. In der Abstimmung entschieden sich 56,6 Prozent gegen das neue Design mit einem Silberfarn, 43,2 Prozent waren dafür. Damit bleibt die alte Flagge mit dem britischen Union Jack in der Ecke erhalten.

09:04 Uhr
08:41 Uhr

Umfrage: Was machen Sie an Ostern?

Umfrage
Der Tag: Was machen Sie an Ostern?

Was machen Sie an Ostern?

 

08:29 Uhr

Bericht: Metro-Attentäter war nicht alleine

Der Selbstmordattentäter in der Brüsseler Metro hatte möglicherweise einen Komplizen. Auf Bildern einer Überwachungskamera sei ein zweiter Mann mit einer großen Tasche zu sehen, berichtete der belgische Senders RTBF. Unklar sei, ob der Verdächtige bei der Explosion getötet wurde oder ob er auf der Flucht ist. Die Staatsanwaltschaft hat dazu noch nichts gesagt.

Über die neuesten Entwicklungen zu den Anschlägen in Brüssel informiert Sie unserer Liveticker.

08:21 Uhr

Die meisten Deutschen meiden Eiersuche und Kirche

Zumindest für Katholiken ist Ostern der höchste Feiertag, aber in Deutschland wollen nur die Wenigsten in die Kirche: Konkret sind das 16 Prozent laut einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Auch die eher weltliche Eiersuche lockt nur eine Minderheit: Nur etwa jeder dritte Erwachsene sagte, dass er Eier suchen werde.

08:09 Uhr
07:58 Uhr

ADAC warnt vor vollen Straßen

Das macht keinen Spaß.
Das macht keinen Spaß.(Foto: dpa)

Im Moment ist es der Berufsverkehr, in ein paar Stunden folgt dann die Osterreisewelle. Den größten Ansturm erwartet der ADAC am Nachmittag.

  • Vor allem in Richtung der Skigebiete im Süden sowie an der Nord- und Ostseeküste könnte es eng werden.
  • Autofahrer müssten bis Freitagvormittag mit vollen Straßen rechnen.
  • Wer Ostern in Österreich verbringt, sollte bei der Rückfahrt wegen der Grenzkontrollen etwas mehr Zeit einplanen: An den Grenzübergängen Walserberg bei Salzburg, Rottal-Ost auf der A3 bei Passau und Kiefersfelden bei Kufstein staut es sich immer wieder.
07:38 Uhr

Obama legt einen Tango aufs Pakett

Bei seinem Argentinien-Besuch hat sich US-Präsident Barack Obama zu einem Tangotanz hinreißen lassen. Die Startänzerin Mora Godoy hatte ihn bei einem Galaessen dazu aufgefordert. Schauen Sie selbst, wie er sich dabei gemacht hat. Obamas Frau Michelle jedenfalls schien begeistert zu sein.

Mehr über den Besuch des US-Präsidenten in Argentinien erfahren Sie hier.

07:21 Uhr

Bericht: Doppelter Regierungssitz kostet fast 7,5 Millionen Euro

Allein beim Bundesverteidiungsministeriums sollen für dieses Jahr 4200 Reisen geplant sein.
Allein beim Bundesverteidiungsministeriums sollen für dieses Jahr 4200 Reisen geplant sein.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Aufteilung des Regierungssitzes auf Bonn und Berlin kostet den Steuerzahler viel Geld: Laut der "Rheinischen Post" kommen im laufenden Haushaltsjahr schätzungsweise 7,47 Millionen Euro zusammen. Das gehe aus dem Teilungskostenbericht 2015 der Bundesregierung hervor. Im Vergleich zum Vorjahr wären das rund 239.000 Euro weniger. Zugenommen hat demnach die Zahl der Dienstreisen. Alleine die Pendelei zwischen beiden Städten kostet demnach rund 4,7 Millionen Euro. In den Ministerien gibt es rund 18.000 Stellen, 6500 davon in Bonn.

07:00 Uhr
06:57 Uhr

Bei Grubenunglück sterben 19 Bergarbeiter

In Nordchina sind 19 Bergarbeiter bei einem Minenunglück ums Leben gekommen.

  • Nach ersten Informationen soll es in einem Schacht der Kohlegrube in Shuozhou zu einem Einsturz gekommen sein.
  • Demnach ist eine Deckenstütze eingebrochen.
  • 110 Menschen konnten sich dem Kohleunternehmen zufolge retten.
06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

das lange Wochenende lacht und winkt schon ganz freundlich. Doch bis dahin steht noch einiges an. Diese Themen beschäftigen uns heute:

  • Zwei Tage nach den Attentaten in Brüssel treffen sich am Nachmittag die Innen- und Justizminister der EU-Länder zu einer Sondersitzung. Es geht darum, die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden zu verbessern.
  • Genau vor einem Jahr kamen 150 Menschen beim Absturz der Germanwings-Maschine ums Leben. Nahe der Absturzstelle und im nordrhein-westfälischen Haltern wird ihrer gedacht.
  • Vor einem Bundesgericht in Kalifornien findet eine Anhörung zu Sammelklagen gegen Volkswagen statt. VW sollte bis heute eigentlich einen Plan für eine Umrüstung der betroffenen Autos vorlegen.
  • In Den Haag fällt das Urteil gegen den früheren Serbenführer Radovan Karadzic wegen des Völkermordes in Srebrenica. Serbische Einheiten hatten im Juli 1995 8000 muslimische Männer und Jungen ermordet.
  • Bekommt Neuseeland eine neue Flagge? Das Ergebnis der Abstimmung wird heute bekannt gegeben.
06:13 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Der heutige Tag bringt am Alpenrand zunächst noch Schneeregen, dahinter kurz freundlicher und trockener, ehe nachmittags und abends aus Nordwesten schon wieder Wolken mit ein paar Tropfen aufziehen. Temperaturen: gedämpft mit 4 bis 12 Grad.

Morgen, am Karfreitag, kommt dann bereits der nächste Regen von Westen heran. Am längsten trocken mit anfänglichem Sonnenschein bleibt es im Südosten Bayerns. Und auch von der Nordsee her gibt es gegen Abend mehr Auflockerungen. Dazu 5 und 12 Grad.

Karsamstag zwischen Lausitz, Erzgebirge und Alpen zu Beginn noch wolkig mit Regen. Im großen Rest lockern die Wolken immer mehr auf und es scheint zeitweise die Sonne bei spürbar milderen 9 bis 17 Grad.

Für den Ostersonntag gilt im Westen und Norden: es wird leider wieder wolkig oder wechselhaft, zum Teil auch nass. Und der Regen breitet sich im Tagesverlauf langsam ostwärts aus. Die Osthälfte sowie der föhnige Alpenrand darf sich hingegen auf viel Sonne und volle Frühlingswärme freuen mit 15 bis 20 Grad. Im Regen sowie an der Nordsee bleiben die Werte bei rund 10 Grad hängen. In Regenpausen spürt man aber auch hier die laue Frühlingsluft.

Noch recht unsicher ist der detaillierte Blick auf den Ostermontag. Voraussichtlich bleibt es in der Nordwesthälfte eher unbeständig mit weiteren Schauern. Der Süden und Osten dürfte hingegen auf der schöneren Seite bleiben. Dabei ist es mild bei bis zu 17 Grad mit Sonnenschein. Spürbar frischer sind die Temperaturen noch in Richtung Eifel und Nordsee mit 9 Grad.

06:00 Uhr