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Der Tag: Angst vor Übergriffen: Rheinberg sagt Karnevalszug ab

Flüchtlinge unter Generalverdacht: Weil die Stadt Rheinberg befürchtet, es könne zu "Vorfällen wie in der Silvesternacht in Köln" kommen, wurde ein geplanter Karnevalsumzug in dem 3000-Einwohner-Ort abgesagt. Der Hintergrund: Im Stadtteil Orsoy steht das zentrale Flüchtlingsheim des Landes - darin wohnen derzeit 200, in wenigen Wochen voraussichtlich 500 Flüchtlinge. Darunter seien auch "zahlreiche Nordafrikaner".

  • Der "Rheinischen Post" sagte ein Stadtsprecher, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch diese Flüchtlinge den Zug besuchen wollen. Zudem sei der Rosenmontagszug erstmals an einem Montag und nicht wie bisher an einem Sonntag geplant gewesen. Deshalb habe man ohnehin "mit deutlich mehr als den üblichen 2500 Besuchern", unter anderem auch mit "Problemgruppen" aus anderen Orten, gerechnet.
  • Auch zu Verkehrsproblemen könne es kommen, hieß es. Der örtliche Karnevalsverein war deshalb aufgefordert worden, ein neues Sicherheitskonzept vorzulegen. Der Präsident des Clubs hielt es aber für unmöglich, die Auflagen bis zum 8. Februar zu erfüllen.

Quelle: n-tv.de