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Der Tag: Athen an Wien: Werden keine Flüchtlingsboote versenken

Ein Boot mit Flüchtlingen erreicht Griechenland.
Ein Boot mit Flüchtlingen erreicht Griechenland.(Foto: picture alliance / dpa)

Österreich, die Slowakei und Ungarn üben Druck auf Griechenland aus, die EU-Außengrenzen robuster zu sichern. Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hatte gesagt, es sei ein "Mythos", dass die Grenzen Griechenlands nicht zu schützen seien. Man solle einfach die Marine losschicken. Aus Athen kommt nun eine klare Antwort.

  • Gewaltsame Methoden zum Stopp des Migrantenzustroms gebe es nicht, teilte das griechische Außenministerium mit.
  • Griechenland lehne die Versenkung von Flüchtlingsbooten als Verletzung des internationalen Rechts ab. Die wäre wohl die Konsequenz der Forderung aus Wien.
  • Wird ein Flüchtlingsboot auf See gesichtet, sieht die griechische Marine "Spiegel Online" zufolge nur die Option, das Schiff zum nächsten griechischen Hafen zu geleiten.

Man versuche die Seegrenze zur Türkei gemeinsam mit der europäischen Grenzagentur Frontex zu kontrollieren, teilte das Außenministerium zudem mit.

Quelle: n-tv.de