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Der Tag: Bericht: Kurden machen deutsche Waffenhilfe zu Geld

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Sturmgewehre und Pistolen aus Bundeswehrbeständen werden offenbar von kurdischen Peschmerga-Kämpfern im Nordirak weiterverkauft.

  • In nordirakischen Städten hätten Reporter von NDR und WDR mehrere Sturmgewehre des Typs G3 und eine Pistole des Typs P1 mit der eingravierten Abkürzung "Bw" für Bundeswehr gefunden, berichteten die Sender.
  • Die Waffen stammten offenbar aus jenen Beständen, die die Bundesregierung an die kurdische Autonomieregierung im Nordirak geliefert habe. Sie sollen eigentlich im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzt werden.
  • Den Recherchen der Sender zufolge verkauften Peschmerga-Kämpfer ihre Dienstwaffen, weil sie wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage im Land seit Monaten keinen Sold erhalten hätten. Die kurdische Regionalregierung, die ihre Einnahmen zu 95 Prozent aus dem Ölexport bezieht, ist aufgrund des niedrigen Ölpreises finanziell stark unter Druck.

Quelle: n-tv.de