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Der Tag: CDU-Vize Strobl fordert weitere Asylrechtsverschärfung

Kein Ende in der Asyldebatte - während in der Koalition wieder über den Familiennachzug geredet wird, fordert CDU-Vize Thomas Strobl eine weitere Verschärfung des Asylrechts. Besonders realistisch sind seine Vorstellungen nicht.

  • Er verlangt, dass Flüchtlingen das unbefristete Aufenthaltsrecht künftig frühestens nach fünf Jahren und nur unter bestimmten Bedingungen zu geben, wie er der "Welt" sagte.
  • Künftig sollte das Daueraufenthaltsrecht nur erteilt werden, wenn die Flüchtlinge "einigermaßen ordentlich Deutsch sprechen können", "Grundkenntnisse unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung" haben und "keine Straftaten begangen haben".
  • Zudem sollten sie "mit 60 Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen können, dass sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können", sagte Strobl.

Wie Asylbewerber direkt nach ihrer Einreise einen sozialversicherungspflichtigen Job finden sollen, um fünf Jahre lang ohne Pause Rentenbeiträge zahlen zu können, erwähnte Strobl nicht.

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Quelle: n-tv.de