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Der Tag: Cameron: Wikileaks-Gründer Assange soll aufgeben

Julien Assange mit dem Bericht des UN-Gremiums.
Julien Assange mit dem Bericht des UN-Gremiums.(Foto: imago/i Images)

Der britische Premierminister David Cameron hat Wikileaks-Gründer Julian Assange aufgefordert, sein jahrelanges Botschaftsexil freiwillig zu beenden. Assange solle sich den gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfen stellen, sagte Cameron im Parlament. "Er sollte diese ganze traurige Geschichte zu einem Ende bringen." Cameron reagierte damit auf die Äußerungen eines UN-Gremiums, das Assanges Botschaftsexil als "willkürliche Inhaftierung" eingestuft hatte. Das UN-Gremium habe eine "lächerliche Entscheidung" getroffen, sagte Cameron. Ein Mann, gegen den "ungeklärte Vergewaltigungsvorwürfe" im Raum stünden, "verbarrikadiert sich in der ecuadorianischen Botschaft und behauptet nun, willkürlich inhaftiert zu sein". Assange inhaftiere sich selbst und solle lieber "aus der Botschaft herauskommen und sich dem Haftbefehl stellen", sagte der Premier.

Quelle: n-tv.de