Dienstag, 09. Februar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Sebastian Huld und Volker Petersen

22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 9. Februar 2016

Karneval etwas anders - in der spanischen Stadt Alasua in der Region Navarra verkleiden sich die Männer als ein Mischwesen aus Mensch und Bulle und stürmen mit Fackeln durch die Stadt.
Karneval etwas anders - in der spanischen Stadt Alasua in der Region Navarra verkleiden sich die Männer als ein Mischwesen aus Mensch und Bulle und stürmen mit Fackeln durch die Stadt.(Foto: imago/ZUMA Press)
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 Der heutige Tag war von einem Thema dominiert: dem furchtbaren Zugunglück in Bayern. Zehn Menschen sind dabei getötet, Dutzende schwer verletzt worden. Die Artikel rund um das Thema fanden heute auch den größten Zuspruch.

Volker Petersen verabschiedet sich und wünscht eine gute Nacht!

22:21 Uhr

Drei Tote bei Luftangriff auf syrisches Krankenhaus

Ob es russische oder amerikanische Jets waren - das war hoffentlich ein schwerwiegendes Unglück und keine Absicht: In Syrien ist ein Krankenhaus bombardiert worden. Bei dem Luftangriff in der südlich gelegenen Stadt Tafas sollen drei Menschen getötet worden sein, meldet Ärzte ohne Grenzen. Wer den Angriff geflogen hat, ist zurzeit noch unklar.

22:09 Uhr

BVB-Fans protestieren gegen Ticketpreise

(Foto: imago/Ulmer)

Der Besuch eines Fußballspiels ist mitunter recht teuer. Aber es gibt ja die billigen Stehplätze. Na ja, auch die sind in Gefahr. Die Fans von Borussia Dortmund haben nun die Gelegenheit genutzt und gegen steigende Eintrittspreise protestiert.

  • Wie angekündigt betraten viele von ihnen am Dienstagabend erst nach knapp 20 Minuten den Gästeblock. Davor zeigten sie Banner, auf denen "Wann sieht man's auch in Stuttgart ein? Fussball muss bezahlbar sein!" stand. 
  • Nachdem sie in den Fanblock gegangen waren, zeigten die Fans ein weiteres Banner, auf dem "Grosses Tennis" zu lesen war. Danach warfen sie zahlreiche Tennisbälle auf das Spielfeld. Die Partie musste deshalb kurz unterbrochen werden.

Das Spiel zwischen Stuttgart und Dortmund können Sie hier im Liveticker verfolgen.

21:41 Uhr

Türkei bestellt US-Botschafter ein

Schlechte Stimmung zwischen der Türkei und den USA. Ankara hat den Botschafter der Vereinigten Staaten einbestellt. Es geht um die Kurden.

  • US-Außenamtssprecher John Kirby hatte gesagt, die Partei der Demokratischen Union (PYD) - die wichtigste Partei der Kurden in Syrien - sei aus Sicht der USA "keine Terrororganisation".
  • Darüber wollte die türkische Regierung dem US-Botschafter das "Unbehagen" ausdrücken, hieß es.

Aus Sicht der türkischen Führung sind die PYD und die YPG "terroristische Organisationen" und stehen auf einer Stufe mit der in der Türkei aktiven Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) - für die USA sind sie aber wichtige Verbündete im Kampf gegen den IS.

21:10 Uhr

Mordverdächtiger Brite nach 23 Jahren in Berlin gefasst

23 Jahre lang hat die britische Polizei ihn gesucht, nun wurden die Kollegen in Berlin fündig: Ein inzwischen 60 Jahre alter Brite, der 1993 einen Mord begangen haben soll, ist in der Hauptstadt festgenommen worden. Wie die Berliner Polizei mitteilt, wurde der Mann am Montag in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte gefasst. Er soll 1993 in Großbritannien mit zwei Mittätern einen Menschen erschossen haben. Seitdem sei er auf der Flucht gewesen - er habe in mehreren Ländern und unter mindestens 15 verschiedenen Personalangaben gelebt.

21:00 Uhr
21:01 Uhr

Zsa Zsa Gabor im Krankenhaus

Bilderserie

Sie ist 99 Jahre alt und muss sich nun einer Operation unterziehen - Zsa Zsa Gabor ist im Krankenhaus. Die Ärzte wollen der früheren "Miss Ungarn" eine neue Magensonde einsetzen, sagte ihr neunter Ehemann, Frederic Prinz von Anhalt (72).

Mehr dazu hier.

20:42 Uhr

19 Jahre Haft für Piloten wegen Kokainschmuggels

Für 19 Jahre muss ein Pilot ins Gefängnis - ein Londoner Gericht verurteilte ihn wegen Kokainschmuggels. Der Besitzer zweier Leichtflugzeuge habe rund 268 Kilogramm der Droge auch über Deutschland ins Land gebracht, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach Angaben der britischen Polizei schmuggelte er Kokain im Wert von vielen Millionen. Achtmal habe er die Droge auf einem privaten Flugfeld bei Kassel abgeholt. 

20:16 Uhr

Erster Zika-Fall in China

Das Virus hat China erreicht. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge ist in dem Land der erste Zika-Fall diagnostiziert worden. Es sei bei einem 34 Jahre alten Mann aus dem Bezirk Ganxian in der Provinz Jiangxi entdeckt worden. Der Patient erhole sich bereits wieder, er habe normale Temperatur, sein Hautauschlag gehe zurück.

20:10 Uhr

Menschliches Versagen soll Unglücksursache sein

Das schwere Zugunglück bei Bad Aibling in Oberbayern ist einem Zeitungsbericht zufolge womöglich auf menschliches Versagen zurückzuführen. Der Grund für das Unglück sei offenbar eine "verhängnisvolle Fehlentscheidung" eines Bahnmitarbeiters, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören, unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Mehr dazu hier.

20:04 Uhr

Halbzeit in Leverkusen - Bremen führt

Umjubelter Claudio.
Umjubelter Claudio.(Foto: dpa)

Im DFB-Pokal führt Werder Bremen relativ überraschend gegen Leverkusen mit 2:1 - zuletzt traf der große, alte Mann Claudio Pizarro per Foulelfmeter. Alles weitere hier im Live-Ticker.

Umfrage

Zu welcher Mannschaft halten Sie?

Mittlerweile ist das Spiel aus. Bremen ist weiter, den Spielbericht lesen Sie hier.

19:51 Uhr

Verdächtige nach Handgranatenwurf festgenommen

Der Wurf einer Handgranate auf ein Flüchtlingsheim hat die Republik erschüttert. Jetzt hat die Polizei vier Verdächtige in Villingen-Schwenningen festgenommen.

  • Die Spur führt ins Sicherheitsgewerbe. Ein fremdenfeindliches Motiv schließen Polizei und Staatsanwaltschaft nach Angaben vom Dienstag aus. Drei Männer im Alter von 23, 27 und 37 Jahren kamen in Untersuchungshaft.
  • Details zu den Hintergründen nannten die Ermittler nicht und verwiesen auf ermittlungstaktische Gründe. "Allerdings dürften Konflikte, die zwischen den im Schwarzwald-Baar-Kreis tätigen Sicherheitsunternehmen bestehen, die Ursache sein", teilte die Polizei in Tuttlingen mit.

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19:25 Uhr

Bericht: Tim Wieses Debüt als Wrestler ist geplatzt

Die nötigen Oberarme hatte er: Tim Wiese.
Die nötigen Oberarme hatte er: Tim Wiese.(Foto: picture alliance / dpa)

Seit Monaten, ach was, Jahren fiebern wir darauf hin, Tim Wiese als Wrestler zu sehen. Die nötigen Muckis dafür hat er ja längst aufgebaut. Aber damit wird es wohl nichts, wie der Kölner "Express" berichtet. Der 34-jährige einstige Bundesliga-Torwart (Kaiserslautern, Bremen, Hoffenheim) wurde sich nicht mit dem Verband WWE einig.

18:54 Uhr

Auch Düsseldorf holt Rosenmontagszug nach

Zwei Wochen vor Ostern, mitten in der Fastenzeit holen die Düsseldorfer nun ihren Rosenmontagsumzug nach. Und ich dachte, die Rheinländer seien so katholisch. Ich finde: Sie hätten es am 1. April machen sollen. Da hätte man noch ein paar Scherze machen können und Ostern (27.3.) wäre gerade vorbei gewesen. Aber mich fragt ja keiner.

So kommentieren das unsere Facebook-Freunde:

  • Da kann ich leider nicht. Da feiere ich schon Weihnachten nach.
  • ... vielleicht ist Ostern auch Unwetter, holen wir das dann Weihnachten nach?
  • Also ich hab ja gehört das am 13.03.2016 ein Sturmtief über das Rheinland ziehen soll

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18:39 Uhr

Oscar-Gewinner sollen nicht mehr der Mama danken

Leonardo DiCaprio will den Oscar unbedingt gewinnen. Foto: Paul Buck
Leonardo DiCaprio will den Oscar unbedingt gewinnen. Foto: Paul Buck(Foto: dpa)

Mit der goldenen Statuette in der Hand stehen sie da, mit glänzende Augen holen sie aus, um "Danke" zu sagen. Mama, Papa, Frau, Bruder, Schwester, Agent, Regisseur, Kollegen, Fans, ... Moment, halt, stopp! Gewinner des Oscars sollen sich künftig kürzer fassen. Sie sollen sich in ihren 45 Sekunden auf die Hauptbotschaft konzentrieren und nicht mehr allen möglichen Leuten danken. Ob sich Leonardo di Caprio daran hält, sollte er endlich, endlich einmal die Trophäe gewinnen? Das können wir dann am 28. Februar beobachten, wenn die Oscars an Mann und Frau gebracht werden.

18:12 Uhr

Trier holt Rosenmontagszug in der Fastenzeit nach

Das ist irgendwie komisch - der Trierer Rosenmontagszug soll in der Fastenzeit nachgeholt werden. Am kommenden Samstag soll es soweit sein. Der Zug starte nun am Samstag um 19.11 Uhr, sagte Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Allerdings werde er in einer "kompakten und kürzeren Version" über die Bühne gehen. Die Veranstaltung werde etwa zwei statt vier Stunden dauern. Am Montag war der närrische Umzug in der Moselstadt - wie in vielen anderen Städten - wegen heftigen Sturms abgesagt worden

17:41 Uhr

Merkel kann sich an Anruf beim Papst nicht erinnern

Gestern wurde ein Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht, in dem er von einem Anruf Angela Merkels erzählte. Aufgebracht sei sie gewesen, weil er Europa mit einer Großmutter verglichen habe, die nicht mehr fruchtbar sei und nicht mehr dynamisch sei. Doch ein Sprecher der Bundesregierung sagte heute dazu, "dass die Bundeskanzlerin sich nicht an einen Anruf beim Papst erinnern kann". "Und sie schätzt ansonsten jede Begegnung mit ihm außerordentlich", fügte er hinzu. Hört sich nach einem sehr höflichen Dementi an.

Mehr dazu hier.

17:18 Uhr

Tschechien spendet Türkei 350.000 Euro

350.000 Euro bekommt die türkische Küstenwache von unerwarteter Seite. Tschechien spendet diese Summe, um die Behörden im Kampf gegen Schleuserbanden zu unterstützen. "Wir suchen nach einer Möglichkeit, solche Bedingungen für Flüchtlinge in der Türkei zu schaffen, dass sie dort tatsächlich bleiben und Arbeit finden", sagte der Sozialdemokrat. Tschechien verfolgt eine relativ restriktive Asylpolitik. Im vorigen Jahr gewährte das Land 29 Syrern Asyl, weitere 101 erhielten vorübergehenden Schutz.

17:00 Uhr
16:33 Uhr

Haie griffen 2015 auf Rekordniveau an

Video

Was ist denn mit den Haien los? Im vergangenen Jahr haben die Raubfische so viele Menschen angegriffen wie nie zuvor. Weltweit soll es zu 98 unprovozierten Angriffen gekommen sein, hat die Universität Florida nachgezählt - das ist ein neuer Rekord. Haben sich die Haie verschworen? Quatsch. Der Grund sei das Bevölkerungswachstum und dass immer mehr Menschen ihre Freizeit im Wasser verbringen. Und überhaupt: 98 Angriffe - da ist der Straßenverkehr viel, viel gefährlicher.

16:02 Uhr
15:56 Uhr

Schön ist es auf der Welt zu sein

 

15:34 Uhr

Mann setzt sich in London in Brand

Direkt vor dem Kensington-Palast in London hat sich ein Mann in Brand gesteckt. Er starb an seinen Verletzungen. Warum er das getan hat, darüber haben wir keine Informationen. Im Kensington-Palast leben William und Kate, das Thronfolgerpaar. Ob das etwas damit zu tun hat? Unklar.

15:09 Uhr

Vorwahlen in New Hampshire beginnen

Bilderserie

Wer geht als Kandidat in die letzte Phase des US-Wahlkampfs? Nach dem heutigen Tag wissen wir mehr. Soeben haben die Wahlen im Bundesstaat New Hampshire begonnen. Bei den Demokraten bahnt sich eine Niederlage für Ex-Außenministerin Hillary Clinton an. In dem Bundesstaat im Nordosten der USA lag ihr Konkurrent Bernie Sanders in Umfragen deutlich vorne. Der 74-Jährige ist Senator aus dem Nachbarstaat Vermont. Bei den Republikanern führte der umstrittene Multimilliardär Donald Trump vor seinen Konkurrenten Marco Rubio und Ted Cruz.

Lesen Sie dazu auch unser Porträt über Bernie Sanders und Hillary Clinton sowie Donald Trump.

14:58 Uhr

Katze mit Sauerstoffgerät wiederbelebt

Drama in Ostholstein: Ein Feuerwehrmann und ein Rettungssanitäter haben nach einem Brand eine leblose Katze vorgefunden. Doch es gab noch Hoffnung. Kurzerhand schnappten sie sich das Sauerstoffgerät und beatmeten das Tier. Die wachte schließlich auf und lebt fortan ihr ostholsteinisches Leben weiter. Das hatte eine 67-jährige Frau in Gefahr gebraucht, weil sie in einem Sessel eine Zigarette geraucht hatte und so ihre Wohnung in Brand gesteckt hatte. Menschen wurden nicht verletzt.

14:22 Uhr

Ikea ruft Lampen zurück

Jetzt mal bitte kurz scharf nachdenken. Wie heißt noch gleich die Ikea-Lampe, die bei Ihnen zuhause unter der Decke hängt? Vielleicht Hyby? Lock? Oder Rinna? Dann sollten sie die Dinger schleunigst abschrauben und zurück ins Geschäft bringen. Es besteht Glasbruchgefahr. In mehreren Fällen seien die Modelle von der Decke gefallen. Ein verletzter Kunde musste genäht werden. Es gibt den vollen Kaufpreis zurück. Und das Beste: Den Kassenbon brauchen Sie auch nicht. Und ich merke mir "Hyby" als den neuen abgefahrensten Ikea-Namen. Wie spricht man das aus? Oder anders gefragt: Wie sprechen Sie das aus?

Umfrage

Wie sprechen Sie den Ikea-Lampennamen "Hyby" aus?

 

14:29 Uhr

Schichtwechsel

Da lässt man sich zu Weihnachten einen wahnsinnig hochwertigen Ledersattel fürs Fahrrad schenken, man schraubt ihn auf die Sattelstange und dann fällt einem wieder ein: Ach ja. Man muss den ja erst einfahren. 500 Kilometer lang. Das macht ungefähr drei Monate bei mir. Ich freue mich jedenfalls über das weiche Polster meines Bürostuhls. Sebastian Huld feiert jetzt seine erfolgreiche Premiere im "Tag", Volker Petersen übernimmt. Tachchen.

14:00 Uhr

Schweighöfer dreht erste deutsche Amazon-Serie

Schweighöfer will im kommenden Jahr mit seiner Serie starten.
Schweighöfer will im kommenden Jahr mit seiner Serie starten.(Foto: dpa)

Amazon hat Matthias Schweighöfer für die erste eigene TV-Serie des Streaming-Dienstes aus Deutschland verpflichtet. In "Wanted" spielt er einen Mann, dessen Leben durch einen Hacker-Angriff auf den Kopf gestellt wird. Schweighöfer wird auch selbst Regie führen und dem Projekt als Produzent seinen Stempel aufdrücken. Zunächst seien sechs einstündige Folgen geplant, sagte der 34-jährige Schauspieler.

Drehbeginn ist im Mai, die Serie könnte ab Anfang 2017 ausgestrahlt werden, sagte Schweighöfer. Obwohl die Handlung der ersten Staffel abgeschlossen sein werde, sei auch eine Fortsetzung durchaus möglich. "Für mich ist Amazon eine gute Plattform, auf der man probieren kann, eine solche Serie zu machen."

Der weltgrößte Online-Händler Amazon betreibt einen Streaming-Dienst, bei dem Filme und Serien über das Internet angesehen werden können. Genauso wie der Rivale Netflix setzt Amazon dabei auf exklusiv verfügbare Produktionen, um Kunden anzulocken.

13:44 Uhr

Papst-Besuch beschert 100 Häftlingen die Freiheit

Hat bald hundert neue Fans: Papst Franziskus
Hat bald hundert neue Fans: Papst Franziskus(Foto: dpa)

Der Papst kommt nach Mexiko und hundert Gefängnisinsassen kommen frei. Die Geste anlässlich des Pontifex-Besuches im südöstlichen Bundesstaat Chiapas werde am Mittwoch, zwei Tage vor Ankunft des katholischen Kirchenoberhaupts bekanntgegeben, sagte der Bischof von San Cristóbal de las Casas in Chiapas, Felipe Arizmendi.

Die Häftlinge seien wegen kleinerer Delikte im Gefängnis. Viele seien inhaftiert, weil sie die Kaution für ihre Freilassung nicht bezahlen könnten. Franziskus wird vom 12. bis 17. Februar in Mexiko erwartet. Neben einem Besuch in Mexiko-Stadt und in der Grenzregion zu den USA steht für den 79-jährigen Argentinier unter anderem eine Reise nach Chiapas auf der Agenda. Der indigen geprägte Bundesstaat gilt als eine der ärmsten Regionen Mexikos.

13:25 Uhr

Soldat nach sechs Tagen unter Lawine gerettet

Zwei Wunder an nur einem Tag? Ich tue mich etwas schwer damit. Doch angesichts der tragischen Ereignisse in Bayern möchte ich Ihnen die wenigen guten Nachrichten nicht vorenthalten. Schließlich hat eine indische Familie ihren von einer Lawine verschütteten Soldaten wiederbekommen - und das sechs Tage nach dem Abgang der Eismassen.

Hanamanthappa Koppad wurde heute im Himalaya-Gebirge unter einer rund acht Meter dicken Decke aus Schnee und Eis geborgen. Hier überlebte er trotz eisiger Temperaturen von bis zu minus 45 Grad Celsius. Koppad und neun Kameraden waren auf einem Armeeposten in einer Höhe von 5900 Metern, als die Lawine niederging.

Dass der Soldat überlebt habe, grenze an ein "Wunder", sagte General D.S. Hooda. "Alle anderen Soldaten sind traurigerweise nicht mehr unter uns." Der Gerettete schwebt demnach in Lebensgefahr.

13:00 Uhr

Völkermörder von Srebrenica stirbt in UN-Haft

Zdravko Tolimir vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das frühere Jugoslawien
Zdravko Tolimir vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das frühere Jugoslawien(Foto: picture alliance / dpa)

Der wegen des Völkermords von Srebrenica zu lebenslanger Haft verurteilte bosnisch-serbische Ex-General Zdravko Tolimir ist in der Nacht im Gefängnis in Den Haag gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin des UN-Kriegsverbrechertribunals für das frühere Jugoslawien.

Der 67-Jährige war im vergangenen Jahr in letzter Instanz zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Über die Umstände seines Todes wurde zunächst nichts mitgeteilt. Tolimir war als höchster Sicherheitschef der bosnisch-serbischen Armee mit für die Ermordung von knapp 8000 muslimischen Männern und Jungen in Srebrenica mitverantwortlich.

Er war einer der Stellvertreter von General Ratko Mladic, unter dessen Führung bosnisch-serbische Einheiten im Juli 1995 die unter UN-Schutz stehende Enklave im Osten Bosniens überrannt hatten. Tolimir war seit seiner Verhaftung 2007 im Gefängnis des UN-Tribunals und beteuerte stets seine Unschuld.

12:27 Uhr

Nach Zugunglück Blutspender dringend gesucht

Die Nachrichten aus Bayern sind erschütternd: Mindestens neun Menschen sind bei dem Frontalzusammenstoß zweier Regionalzüge getötet worden. Rund Hundert wurden verletzt, die Hälfte von ihnen schwer.

Angesichts dieser Notlage ruft der Blutspendedienst München zum Spenden auf. Es gebe "akut einen deutlich erhöhten Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven", heißt es auf der Website. Dort finden Hilfsbereite auch Informationen zu den mobilen Spendeterminen.

Update 14:48: Mittlerweile gibt es genug Blutkonserven, Spender werden nicht mehr gebraucht.

12:00 Uhr
11:58 Uhr

Totgeglaubtes Baby wimmert kurz vor Einäscherung

Das Foto zeigt ein anderes chinesisches Frühchen, dem es hoffentlich mindestens genauso geht wie dem Säugling aus Zhejiang.
Das Foto zeigt ein anderes chinesisches Frühchen, dem es hoffentlich mindestens genauso geht wie dem Säugling aus Zhejiang.(Foto: picture alliance / dpa)

Das Wort Wunder wird ja sehr leichtfertig verwendet, ich hätte zur Abwechslung aber mal ein echtes für Sie: In China hat ein für tot erklärtes Baby kurz vor der geplanten Einäscherung Lebenszeichen von sich gegeben.

Der kleine Junge hatte bereits 15 Stunden in einer eiskalten Leichenhalle gelegen, als er am Freitag plötzlich wimmerte, berichtete ein TV-Lokalsender. Die Krematoriumsmitarbeiter in der Ostprovinz Zhejiang hatten da schon Vorbereitungen zur Einäscherung getroffen. Das Baby wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Erst war das Baby zu früh auf die Welt gekommen und musste in intensiver Betreuung drei Wochen lang aufgepäppelt werden. Endlich zuhause, soll sich der Zustand des Kindes rasch verschlechtert haben.

Am vergangenen Donnerstag wurde es für tot erklärt. Der Vater brachte das Kind dick angezogen und in einer robusten Tragetasche in die Leichenhalle - vermutlich überlebte es deshalb die Kühltemperatur von minus zwölf Grad Celsius.

11:36 Uhr

Wie halten Sie es mit Ihren Zähnen?

Umfrage
Der Tag: Heute ist Tag des Zahnschmerzes

Wie oft putzen Sie Ihre Zähne?

Ich bin jetzt mal ganz indiskret und frage: Putzen Sie sich nach dem Mittagessen die Zähne? Wenn ja, wird der heutige Tag für Sie womöglich bedeutungslos bleiben. Allen anderen sei gesagt: Der 9. Februar ist Tag des Zahnschmerzes, er soll über die Ursachen von Zahnweh aufklären und für Vorsorge werben.

11:19 Uhr

Varoufakis ist wieder da

Der Pop-Star der Linken und Hassfigur der Wirtschaftsliberalen, Yianis Varoufakis, will politisch wieder mitmischen.
Der Pop-Star der Linken und Hassfigur der Wirtschaftsliberalen, Yianis Varoufakis, will politisch wieder mitmischen.(Foto: dpa)

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist zurück und startet mit Mitstreitern aus ganz Europa eine neue Demokratiebewegung. Der linke Ökonom will unter dem Dach des Netzwerkes "Democracy in Europe Movement 2025" (DiEM25) verschiedene Protestbewegungen zusammenführen. "Der rasche Zerfall Europas muss gestoppt werden", sagte Varoufakis im Berliner Theater "Volksbühne".

Er warnte vor einem neuen Nationalismus in Europa und einer Situation wie in den 1930er Jahren. Varoufakis betonte, es gehe ihm nicht darum, eine neue Partei zu gründen aus einem bestimmten Land heraus. Vielmehr gehe es um eine grenzüberschreitende Bewegung, die allen demokratischen Kräften offen stehe - Linken, Grünen, Sozialisten und Liberalen.

Mein Kollege Jan Gänger hat sich die Veranstaltung angeschaut. Hier finden Sie seinen Bericht.

10:54 Uhr

Dürre bedroht 50 Millionen Menschenleben

In Simbabwe stirbt den Farmern wegen Wassermangels das Vieh weg.
In Simbabwe stirbt den Farmern wegen Wassermangels das Vieh weg.(Foto: dpa)

Wegen der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten sind dieses Jahr Expertenschätzungen zufolge mehr als 50 Millionen Afrikaner von Hunger bedroht. Allein in Äthiopien werden bis zu 18 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein, was die Regierung bei weitem überfordert.

Wegen der vom globalen Klimaphänomen El Niño ausgelösten Dürreperiode sind Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge allein in Äthiopien, Somalia, Eritrea und dem Südsudan mehr als 25 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Im südlichen Afrika sind der Regionalgruppierung SADC zufolge 28 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Etwa die Hälfte lebt in Südafrika, wo die Regierung die Menschen versorgen kann. In Simbabwe werden jedoch etwa 2,5 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe brauchen. In Malawi gelten 2,8 Millionen Menschen als hilfsbedürftig.

10:24 Uhr

Elfjährige findet Drogenversteck im Park

Die THC-haltige Paste aus den Blüten der Cannabis-Pflanze hat in Kinderhänden nichts zu suchen.
Die THC-haltige Paste aus den Blüten der Cannabis-Pflanze hat in Kinderhänden nichts zu suchen.(Foto: picture alliance / dpa)

Auch im schönen, beschaulichen Passau gibt es kleine Kiffer und mittelschwere Kriminelle. Mit deren Intelligenz kann es aber nicht weit her sein. Nicht nur, dass sie ihre Drogen schlecht verstecken. Sie machen es sogar an einem Ort, wo Kinder spielen.

Beim Spielen in einem Park fand eine Elfjährige ein regelrechtes Rauschgiftdepot. Das Mädchen habe in der Grünanlage 2,5 Kilogramm Haschisch ausgegraben, teilte die Polizei mit. Der Vater des Mädches hatte die Polizei alarmiert. Das Rauschgift war in fünf Päckchen mit jeweils 500 Gramm verpackt und hat einen Wert von rund 25.000 Euro. Neben dem Fundort lag zudem eine Gartenhacke - die Schatzgräber waren offenbar etwas unkonzentriert zu Werke gegangen...

10:07 Uhr

"Wolverine" wirbt für Sonnenschutz

Der australische Schauspieler Hugh Jackman ist eigentlich ein Inbegriff für Männlichkeit. Doch nun wirbt der Darsteller des Superhelden "Wolverine" auf Twitter für die Benutzung von Sonnenschutz. Das Twitter-Foto zeigt Jackman mit einem Pflaster auf der Nase. Er hat sich zuvor gegen leichten Hautkrebs behandeln lassen müssen.

Jackmans Basalzellenkrebs ist die am weitesten verbreitete Form von Hautkrebs und befällt oft Körperregionen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind. Er bildet nur extrem selten Metastasen, kann aber das umliegende Gewebe schädigen.

Mehr zu Jackmans Krebsleiden erfahren Sie hier.

09:37 Uhr

Bitte recht freundlich!

Schauspielerin Alexandra Maria Lara wünscht sich in einem Interview mit der "Freundin" mehr Herzlichkeit. "Wahrscheinlich ist es eine Illusion, aber ich fände es schön, wenn die Menschen einfach ein bisschen netter zueinander wären", sagt die 37-Jährige. Durch Medien und soziale Netzwerke sei es "so leicht geworden, sich zu allem zu äußern und alles Mögliche zu kommentieren".

Ich finde, soziale Medien erleichtern aber auch den Zugang zu positiven Beispielen. So wie dieses kleine Mädchen, das wir uns jetzt alle zum Vorbild nehmen, damit Laras Wunsch ganz schnell in Erfüllung geht.

 

09:25 Uhr

USA ziehen in Afghanistan wieder in den Krieg

Die afghanische Armee ist den Taliban alleine nicht gewachsen - allen Milliardeninvestitionen zum Trotz.
Die afghanische Armee ist den Taliban alleine nicht gewachsen - allen Milliardeninvestitionen zum Trotz.(Foto: AP)

Eigentlich hat US-Präsident Barack Obama den amerikanischen Kampfeinsatz in Afghanistan Ende 2014 offiziell für beendet erklärt. Nun wird ein ganzes Bataillon ins Gefecht geschickt, wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet. Das Wiedererstarken der Taliban zwingt Obama offenbar zu diesem Schritt.

Hunderte US-Soldaten sollen den afghanischen Regierungskräften in der Provinz Helmand zur Hilfe eilen. In den vergangenen zehn Tagen haben sich die Kämpfe vor allem in Sangin noch einmal intensiviert, sagte Provinzratsmitglied Abdul Achunsada. Armee und Polizei hätten nur noch Kontrolle über einen Armeestandort, seien aber von Taliban umzingelt. Nachschub erreiche die Soldaten nicht.

 

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

09:16 Uhr

Mehrere Tote bei Zugunglück in Oberbayern

Großeinsatz für Feuerwehr und Sanitäter nahe Bad Aibling.
Großeinsatz für Feuerwehr und Sanitäter nahe Bad Aibling.(Foto: AP)

Im Minutentakt erreichen uns an diesem Morgen Schreckensnachrichten aus Oberbayern. Bei einem Zusammenstoß von zwei Nahverkehrszügen nahe bad Aibling sind mindestens vier Menschen gestorben.

Die Züge prallten gegen 7:00 Uhr im Kreis Rosenheim frontal gegeneinander. Ein Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten um. Rund 150 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

Die Kollegen halten Sie hier auf dem Laufenden.

09:02 Uhr
08:54 Uhr

Imbiss-Streit eskaliert zu Straßenschlacht

Die Polizist führt einen verletzten Demonstranten ab.
Die Polizist führt einen verletzten Demonstranten ab.(Foto: REUTERS)

Unschöne Szenen haben sich in der Nacht bei den Neujahrsfeierlichkeiten in Hongkong abgespielt. Eine Polizeiaktion gegen unangemeldete Verkaufsstände im Stadtteil Mong Kok mündete in eine regelrechte Straßenschlacht. Wie Behörden mitteilten, wurden mindestens 24 Menschen im Alter zwischen 17 und 70 Jahren festgenommen. 80 Beamte seien verletzt worden.

Lokalel Medien zufolge hatten sich über 100 Aktivisten der Polizei entgegengestellt, um die Schließung der nicht genehmigten Essensstände zu verhindern. Verkäufer hatten dort zum chinesischen Neujahrsfest Fischbälle und andere traditionelle Speisen angeboten.

Mong Kok ist ein beliebtes Unterhaltungsviertel und geriet schon einmal Ende 2014 in die Schlagzeilen, als Tausende Demonstranten für mehr Demokratie in Chinas Sonderverwaltungszone protestierten.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Bilderserie

 

08:15 Uhr

Deutsche Wirtschaft glänzt mit neuem Rekord

Nadelöhr Hafen: Aus Hamburg gehen viele deutsche Waren in die Welt.
Nadelöhr Hafen: Aus Hamburg gehen viele deutsche Waren in die Welt.(Foto: dpa)

Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Die Unternehmen führten 2015 Waren im Wert von 1,196 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die Importe und der Außenhandelsüberschuss erreichten demnach neue Rekordwerte. Eingeführt wurden Waren im Wert von 948 Milliarden Euro, ein Plus von 4,2 Prozent zum Vorjahr. Die Außenhandelsbilanz schloss demnach mit dem bislang höchsten Überschuss von 247,8 Milliarden Euro. Der bisherige Höchstwert lag 2014 bei 213,6 Milliarden Euro.

Mehr zu der deutschen Erfolgsgeschichte erfahren Sie hier.

08:12 Uhr

Trauern um Roger mit Lachen und Lerneffekt

Eine seltene Kombination: der gleichermaßen kluge wie witzige Roger Willemsen.
Eine seltene Kombination: der gleichermaßen kluge wie witzige Roger Willemsen.(Foto: dpa)

Auch am Tag nach Bekanntwerden des Ablebens von Roger Willemsen sitzt der Schock bei vielen noch tief. Ich empfehle Ihnen zur Trauerbewältigung: Klicken Sie sich durch Twitter. Sie finden dort eine ganz wunderbare Sammlung an Zitaten und Nachrufen über diesen herrlich unterhaltsamen Intellektuellen. Ich lege Ihnen auch den viel gelobten Nachruf unserer Kollegin Sabine Oelmann ans Herz  sowie Willemsens Auftritt bei Jan Böhmermann.

 

08:02 Uhr
07:43 Uhr

Google-Chef verdient 199 Millionen Dollar

Steinreich und mächtig mit gerade einmal 43 Jahren: Sundar Pichai.
Steinreich und mächtig mit gerade einmal 43 Jahren: Sundar Pichai.(Foto: AP)

Wie viel verdient der Chef des womöglich einflusssreichsten Konzerns der Welt? Sehr viel, antworten Sie und haben natürlich Recht. Wie der Dachkonzern Alphabet bekannt gab, erhielt Google-CEO Sundar Pichai am 3. Februar Aktienoptionen im Wert von 199 Millionen US-Dollar. Ob der für das Hauptgeschäft des Suchmaschinen-Unternehmens verantwortliche Manager neben Aktienoptionen weitere Zahlungen bekommt, blieb unklar. So oder so ist Pichai einer der bestbezahlten Chefs der Welt.

Allerdings hat die Sache einen Haken: Seitdem sank der Wert der 273.328 Klasse-C-Aktien auf 182 Millionen Dollar. Zudem erhält Pichai die Aktien quartalsweise innerhalb der nächsten vier Jahre. Immer vorausgesetzt, er bleibt bei Alphabet beschäftigt – und wer weiß schon, was die Aktien im Jahr 2020 noch wert sind. Das Internet ist ein schnelllebiges Geschäft. Fragen Sie mal Yahoo!

 

Mehr zum Gehalt von Pichai lesen Sie hier.

07:20 Uhr

Missbrauchsopfer: "Papst tut fast nichts"

Papst Franziskus muss sich schwere Kritik anhören.
Papst Franziskus muss sich schwere Kritik anhören.(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Katholische Kirche tut zu wenig gegen Kindesmissbrauch durch Geistliche. So lautet zumindest der Vorwurf des Briten Peter Saunders. "Der Papst könnte so viel mehr tun - und tut fast nichts", sagte Saunders der Nachrichtenagentur AFP.

Saunders ist selbst Missbrauchsopfer und wurde 2014 vom Papst in die Kinderschutzkommission berufen. Nun wurde er vom Vatikan aufgefordert, die Kommission zu verlasssen. Saunders aber sagte, lediglich der Papst könne ihn rausschmeißen.

In der Kinderschutzkommission werde "einige sehr wertvolle Arbeit" geleistet. Aber dort werde "nicht verhindert, dass Kinder jetzt vergewaltigt werden", sagte Saunders. Wenn jemand von so etwas erfahre, müsse er "handeln".

06:43 Uhr

Das wird heute wichtig

Marco Reus muss heute für seine Borussia in Stuttgart ran.
Marco Reus muss heute für seine Borussia in Stuttgart ran.(Foto: imago/Sebastian Wells)

Guten Morgen! Schön, dass es Sie heute wieder auf unsere Seite geweht hat. Das wird heute wichtig:

  • Die Große Koalition streitet weiter darüber, welche Flüchtlinge in Zukunft noch Anrecht auf Familiennachzug haben.
  • Europas - wahlweise - meist verehrter oder meist verhasster Politiker ist zurück: Giannis Varoufakis stellt in Berlin seine neue linke Bewegung vor.
  • Im US-Bundesstaat New Hampshire findet die zweite Runde der Vorwahlen statt. Kann der Sozialist Bernie Sanders die demokratische Favoritin Hillary Clinton erneut unter Druck setzen?
  • Die Fußballfreunde freuen sich auf die ersten beiden Viertelfinal-Begegnungen im DFB-Pokal. Bayer Leverkusen empfängt Werder Bremen, der wiedererstarkte VfB Stuttgart hat die Borussia aus Dortmund zu Gast.

Damit sind Sie informiert und kommen hoffentlich gut durch diesen stürmisch-kalten Tag. Mein Name ist Sebastian Huld und ich begleite Sie durch den Morgen. Gegen das fiese Grau da draußen lege ich Ihnen als Stimmungsaufheller Curtis Mayfields Klassiker "Move on up" ans Herz.

06:15 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Auch heute wird es mal wieder ein sehr windiger bis stürmischer Tag. Zwar lässt der Wind zuerst einmal etwas nach, zum Nachmittag steigt die Sturmgefahr im Südwesten und entlang der Landesmitte aber wieder an. Auf den Bergen dann mit Spitzenböen von 120 bis 150km/h. In den tieferen Lagen sind es zwischen 60 und 110km/h.

Die schlimmsten Böen bis ins Flachland sind dabei vom Eifelumfeld bis herunter an den Oberrhein drin. Unterdessen zieht der letzte Regen im Norden und Nordosten ab und dahinter scheint auch mal die Sonne. Später kommt von Frankreich her aber schon rasch wieder kräftiger Dauerregen auf, der am Nachmittag im Westen von Graupelgewittern und Schnee abgelöst wird.

Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 500 Metern. Die Höchstwerte liegen bei 7 bis 15 Grad. Danach wird es dann kühler, auf den Bergen auch durchaus winterlich, zeitweise mit kräftigem Schneefall.

05:59 Uhr