Donnerstag, 14. September 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Heidi Ulrich und Volker Petersen

22:35 Uhr

Das war Donnerstag, der 14. September

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: In Australien ist der Naturforscher John Young überglücklich, weil er die Feder eines Nachtsittichs gefunden hat - es sei ein "unglaublich emotionales Erlebnis" gewesen, sagte er - lange dachte man das Tier sei ausgestorben, seit 1979 tauchen sporadisch immer mal wieder Beweise für die Existenz von Pezoporus occidentalis auf. Freuen wir uns mit Herrn Young. Diese Themen fanden Sie heute am interessantesten:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und sage: Bis morgen!

22:31 Uhr

Arsenal gegen Köln um 22:08 Uhr angepfiffen

Cordoba sank auf die Knie vor Freude.
Cordoba sank auf die Knie vor Freude.(Foto: imago/Focus Images)

Mit gut einer Stunde Verspätung ist das Europa-League-Spiel zwischen dem FC Arsenal und dem 1. FC Köln angepfiffen worden - und der Auftakt dürfte die Kölner weinen lassen. Vor Freude: In der 9. Minute trifft Jon Cordoba zum 1:0 für die Rheinländer. Sie können das Spiel bei uns im Liveticker verfolgen. Ein Spielbericht folgt dann nach Abpfiff.

22:07 Uhr

Katalonien eröffnet Referendumskampagne

Volles Haus in der Stierkampfarena von Tarragona - den Stierkampf hat Katalonien übrigens längst abgeschafft.
Volles Haus in der Stierkampfarena von Tarragona - den Stierkampf hat Katalonien übrigens längst abgeschafft.(Foto: REUTERS)

Es geht los, ganz Spanien hält den Atem an - die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hat ihre Kampagne gestartet.

  • Mit einer Großkundgebung in einer Stierkampf-Arena in Tarragona eröffnete die Regionalregierung offiziell die umstrittene Kampagne für ein Referendum über die Unabhängigkeit vom spanischen Zentralstaat.
  • Zuvor hatte sich auch die Bürgermeisterin Barcelonas hinter die Kampagne gestellt und erklärt, die Volksabstimmung werde auch in der Metropole stattfinden.
  • Die Unterstützung der weitaus wichtigsten Stadt in der Region gilt als weiterer Katalysator für die Bewegung.
21:41 Uhr

Spicer fand seine Parodie auch witzig

Sean Spicer, erinnern Sie sich? Das war der Pressesprecher von US-Präsident Donald Trump, der immer sehr, sehr angespannt wirkte und gerne auch mal die Journalisten anschnauzte. In der Comedy-Show "Saturday Night Live" parodierte ihn Melissa McCarthy gnadenlos und landete damit einen Hit. Und siehe da - jetzt kann er es ja sagen - auch Spicer selbst fand das witzig, wie er in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel sagte. Der fragte ihn: "Sie fanden das witzig, oder?" und Spicer antwortete: "Ich dachte, das sei ziemlich lustig." Präsident Trump habe darin aber nicht so viel Humor gefunden wie andere.

21:16 Uhr

Längster Schwanz und riesengroß - Katzenrekord

Doch recht groß, die Katze.
Doch recht groß, die Katze.(Foto: picture alliance / Edward Pevos/)

Gleich zwei Hauskatzen mit Rekord-Titel leben im US-Bundesstaat Michigan unter einem Dach.

  • Mit einer Größe von etwa 48,3 Zentimetern geht "Arcturus Aldebaran" als größte Hauskatze der Welt in die Rekorde-Sammlung 2018 ein, wie die Redaktion des Guinness-Buchs mitteilte.
  • Den Ruhm teile sich die Savannah-Katze mit Mitbewohner "Cygnus Regulus". Er besitzt mit 44,66 Zentimetern den längsten gemessenen Schwanz einer lebenden Hauskatze. Beide Tiere leben im Örtchen Ferndale, rund 20 Kilometer nördlich von Detroit.
  • Der Schwanz von "Cygnus" sei so lang, dass er oft versehentlich irgendwo hineingerate, sagten die Besitzer der Tiere, Will und Lauren Powers der Mitteilung zufolge.
  • Der zwei Jahre alte "Arcturus" wiederum ist so groß, dass er auf den Hinterläufen stehend vom Küchentisch essen kann, wie Bilder des Katers zeigen.
Bilderserie

20:55 Uhr

Polizei nimmt falschen Polizisten fest

Ein Trickbetrüger, der sich Senioren gegenüber als Polizist ausgegeben hat, geht seinen echten "Kollegen" ins Netz. Der 27-Jährige sei in Herne in Nordrhein-Westfalen festgenommen worden, teilte die Kölner Polizei mit, die in dem Fall ermittelt. Der Mann soll Mitglied einer international agierenden Betrügerbande sein. Gemeinsam mit weiteren Tätern soll er Senioren telefonisch überredet haben, Geld von ihrem Konto abzuheben und an sie auszuhändigen.

20:39 Uhr

EU verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

(Foto: REUTERS)

Die Europäische Union verschärft ihre Strafmaßnahmen gegen Nordkorea , indem sie eine entsprechende Resolution des UN-Sicherheitsrats von Anfang August umsetzt. Zugleich beschließen die EU-Mitgliedsstaaten, auch die vom UN-Sicherheitsrat am 11. September beschlossenen zusätzlichen Sanktionen rasch umzusetzen. Dazu gehört unter anderem die Beschränkung von Öllieferungen an das Kim-Regime.

20:31 Uhr

Anpfiff bei Kölner Gastspiel bei Arsenal verschoben

Fans des 1. FC Kölns erleben heute den größten Feiertag seit 25 Jahren - die Rückkehr des "Effzeh" auf die internationale Fußball-Bühne - die Geißböcke treten in London gegen den FC Arsenal an. Doch manche Fans sind wegen des Europa-League-Auftritts derartig aufgeregt, dass sie gleich Krawall am Emirates-Stadium machen. Daher wurde nun der Anpfiff um eine Stunde verschoben. Laut "Kölner Stadtanzeiger" wissen die Sicherheitskräfte derzeit nicht, wie sie die Heimfans sicher ins Stadion geleiten können.

Die Polizei versperrt den Köln-Fans den Weg.
Die Polizei versperrt den Köln-Fans den Weg.(Foto: Action Images via Reuters)

20:15 Uhr

USA verschärfen Sanktionen gegen Iran

Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran: Die Regierung in Washington kündigt Strafmaßnahmen gegen elf weitere Verantwortliche und Organisationen an.

  • Die USA werfen ihnen vor, die iranischen Revolutionsgarden zu unterstützen oder sich an Cyber-Angriffen auf das US-Finanzsystem beteiligt zu haben.
  • Das Vermögen der Betroffenen in den USA werde eingefroren, erklärte das US-Finanzministerium. Zudem wird US-Bürgern der Handel mit ihnen untersagt.
20:10 Uhr
19:59 Uhr

SPD rutscht in neuer Umfrage auf 20 Prozent

Das TV-Duell war offenbar nicht der erhoffte Befreiungsschlag für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.
Das TV-Duell war offenbar nicht der erhoffte Befreiungsschlag für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.(Foto: REUTERS)

Es sieht nicht gut aus für die SPD - zumindest, wenn man sich den neuen Deutschlandtrend der ARD ansieht. Darin sackt der Umfragewert der Schulz-Partei auf 20 Prozent ab - der schwächste Wert seit Januar. Die anderen Werte: CDU/CSU: 37 Prozent, FDP: 9,5 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 7,5 Prozent und AfD: 12 Prozent. Eine Große Koalition und Schwarz-Gelb-Grün hätten eine Mehrheit. Eine Koalition mit der AfD hat die Union  ausgeschlossen.

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18:46 Uhr

US-Finanzminister wollte Regierungsmaschine für Urlaub

Mnuchin wollte abhörsicher kommunizieren.
Mnuchin wollte abhörsicher kommunizieren.(Foto: REUTERS)

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat geheiratet und freute sich auf seine Hochzeitsreise nach Europa. Doch wie der US-Fernsehsender ABC News berichtet, wollte der frühere Hedgefonds-Manager und Hollywoodmogul für seine Flitterwochen im Sommer ursprünglich ein Regierungsflugzeug nutzen.

  • Die Anfrage habe er damit begründet, dass er während seines Urlaubs in Schottland, Frankreich und Italien abhörsicher kommunizieren müsse.
  • Letztlich habe Mnuchin dann aber seine Anfrage zurückgezogen, nachdem sich eine andere "Option der sicheren Kommunikation" ergeben habe, zitierte der Sender einen Sprecher des Finanzministeriums.
18:26 Uhr

Trump besteht doch auf der Mauer

Wie bitte? Keine Mauer? No way, sagt der Präsident.
Wie bitte? Keine Mauer? No way, sagt der Präsident.(Foto: Reuters)

Eigentlich hatte es gestern geheißen, US-Präsident Trump habe sich mit den Demokraten auf ein Grenzschutzpaket geeinigt und die berühmte Mauer sei kein Teil davon gewesen. Das heißt aber nicht, dass er darauf verzichten will.

  • "Wir müssen am Ende eine Mauer haben", sagte Trump bei einem Auftritt vor Journalisten in Florida. Das Bauprojekt sei nicht verhandelbar, erklärte er an die Adresse der Demokraten.
  • Der Präsident verneinte zugleich, dass er mit den Demokraten bereits eine Einigung über ein Schutzprogramm für junge Einwanderer erzielt habe. Anderslautende Darstellungen hatten zuvor für Verwirrung gesorgt.
18:06 Uhr

Bundeswehr-Airbus A400M hat Panne

Bilderserie

Die Geschichte der Bundeswehr und ihrer Transportflugzeuge ist eine Geschichte voller Missverständnisse, um einen alten Werbespot für ein ganz anderes Produkt zu zitieren. Missverständnis Nummer 1 scheint die Annahme zu sein, dass die Transportflugzeuge zuverlässig funktionieren müssen. Ein Airbus A400M der Bundeswehr hatte nun eine Panne auf dem Weg in die Karibik - dort war er hingeschickt worden, um den Hurrikan-Opfern zu helfen.

  • Bei einem Tankstopp auf den Azoren war dann aber erstmal Feierabend. Ein technischer Defekt verhinderte den Weiterflug. 17 Tonnen Hilfsgüter trafen einen Tag später mit einer Ersatzmaschine im Katastrophengebiet ein. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Pannen an dem Flieger.
  • Im Februar war auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrer ersten Dienstreise mit dem A400M Opfer eines Defekts geworden. Sie kam zwar bis ins litauische Kaunas. Dort blieb die Maschine aber mit einem Triebwerkschaden liegen.
  • Die Ministerin machte sich mit einer 50 Jahre alten "Transall" auf den Rückweg.

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17:31 Uhr

Polizeibewerber beim ersten Gespräch verhaftet

Für eine Laufbahn bei der Polizei hat sich ein junger Mann in Schwabach bei Nürnberg interessiert - doch als er sich erkundigen wollte, wurde er festgenommen. Bei einer Routineüberprüfung des 24-Jährigen stellte sich heraus, dass ein Erzwingungshaftbefehl gegen ihn vorlag. Es ging um eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr. Hinter Gitter musste er aber nicht - er kam mit der Zahlung eines Bußgelds davon. "Ob er allerdings weiterhin an seinem Bewerbungsversuch festhalten will, kann derzeit nicht gesagt werden", hieß es.

17:17 Uhr

Ältester Panda der Welt gestorben

Mach's gut, Basi.
Mach's gut, Basi.(Foto: dpa)

37 Jahre lang kaute Basi Bambus, jetzt ist der älteste Riesenpanda der Welt gestorben.

  • Das Weibchen starb demnach am Morgen in einer Pandastation in der südostchinesischen Hafenstadt Fuzhou.
  • Todesursache seien unter anderem Leber- und Nierenversagen nach schwerer Krankheit gewesen.
  • Da Pandas in Gefangenschaft älter werden als in Freiheit, ist es wahrscheinlich, dass Basi auch der älteste Riesenpanda überhaupt war.
17:02 Uhr
16:54 Uhr
16:36 Uhr

Museum will Fettberg aus Londoner Kanalisation kaufen

Video

Sie kennen vielleicht das Kunstwerk "Fettecke" von Joseph Beuys, das ein Hausmeister einst wegwischte. Vielleicht wollen das die Verantwortlichen des Londoner Stadtmuseums im Falle des Fettbergs in der Londoner Kanalisation verhindern - sie haben jedenfalls nun angeboten, den Klops zu kaufen. "Das wäre eines der außergewöhnlichsten Objekte aller Museumssammlungen in London", sagte Museumsdirektorin Sharon Ament. Damit könnte sie recht haben. Und die Gefahr, dass ein Hausmeister den 250 Meter langen und 130 Tonnen schweren Batzen wegwischt, ist relativ gering.

Bei der Fettecke handelte es sich um fünf Kilo Butter, die Beuys unter die Decke der Kunstakademie Düsseldorf gestrichen hatte und dann neun Monate nach dem Tod des Künstlers vom Hausmeister entfernt wurde. Die Putzfrau ist damit freigesprochen!

16:10 Uhr

FDP warb mit Geldprämie um Wählerstimmen

Bei der FDP will man unkonventionell und wirtschaftsnah sein - vielleicht entstand in diesem Klima in Dessau die Idee, Wählern zwei Euro für ihre Stimme zu zahlen. Das sollte mit einer Postkarte funktionieren, die "Zukunftsticket" genannt wurde. Auf der Karte heißt es: "Wenn ich in den Bundestag gewählt werde, dann bekommst DU mit dieser Karte 2 Euro von mir geschenkt. Einfach so." Einen weiteren Euro versprach Schnurre für jeden, der ein Foto von sich und dem Zukunftsticket auf Facebook oder Instagram postet. FDP-Kandidat Jörg Schnurre steckte dahinter und bedachte offenbar nicht, dass das aussieht, wie schnöder und verbotener Stimmenkauf. Nach heftiger Kritik von vielen Seiten brach er die Aktion ab. Er habe die rechtliche Situation nicht genau genug geprüft.

15:58 Uhr

Neonazi-Gröhler bei AfD-Demo

 Wie rechts ist die AfD? Besorgte Bürger oder verkappte Neonazis? Vermutlich stimmt beides - es mag die einen geben, aber es gibt auch die anderen, wie ein Video von "Buzzfeed" aus Jena zeigt. Dort wurden AfD-Demonstranten dabei gefilmt, wie sie Neonazi-Lieder sangen - ich will sie hier nicht zitieren. Widerspruch kam aus den Reihen der AfDler auch nicht. Laut dem "Buzzfeed"-Video erstattete die Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss Anzeige.

15:34 Uhr

Grant Hart ist tot

Er war einer dieser Songwriter, die das ganze große Publikum eher nicht kennt, dafür aber trotzdem prägend wie wenige war: Grant Hart. Nun ist der Songwriter und Schlagzeuger der US-Punkband Hüsker Dü gestorben.

  • Laut "Variety" starb er im Alter von 56 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
  • Zusammen mit der Band R.E.M. lenkten Hüsker Dü Rock'n Roll in den 1980er Jahren in eine neue Richtung. Die Musik der in Minneapolis (Minnesota) gegründeten Band wurde zur Blaupause für eine Mischung aus Punk und Pop, die in den 1990er Jahren den Mainstream erreichte.
  • Nach ihrem Vorbild gelang es Bands wie Nirvana und den Pixies, mit großen Labels erfolgreich zu sein, ohne die kreative Kontrolle über ihre Musik dabei aus der Hand zu geben. Hüsker Düs Album "Zen Arcade" von 1984 gilt als Klassiker.

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15:03 Uhr

Mysteriöses Wikingerschwert entdeckt

Das Wikingerschwert ist nach 1100 Jahren ein bisschen rostig, aber eindeutig erkennbar.
Das Wikingerschwert ist nach 1100 Jahren ein bisschen rostig, aber eindeutig erkennbar.(Foto: dpa)

In Norwegen finden Jäger ein 1100 Jahre altes Wikingerschwert - und das gibt Experten nun Rätsel auf. Dabei geht es vor allem um den Fundort. Denn das landete weitab von allen Hauptwegen in 1640 Metern Höhe.

  • Eine Theorie sei, dass der Besitzer des Schwertes sich verlaufen habe und umkam, sagte der Archäologe Espen Finstad dem Norwegischen Rundfunk NRK. Doch dann müssten eigentlich weitere Gegenstände zu finden sein.
  • "Wir haben die Umgebung in einem Umkreis von 50 Metern mit einem Metalldetektor abgesucht", sagte Finstad. Man habe aber nichts gefunden.
  • Wenn der Besitzer des Schwertes nur einige hundert Meter weiter östlich gegangen wäre, wäre sein Körper möglicherweise im Eis erhalten geblieben, meint Finstad.

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14:28 Uhr

Deutsche trinken wieder weniger Bier

Manche müssen beruflich gelegentlich ein Bier trinken.
Manche müssen beruflich gelegentlich ein Bier trinken.(Foto: imago/kolbert-press)

Kennen Sie das? Man verabredet sich mit Freunden zum Bier und dann bestellt der eine eine Apfelschorle, der andere einen Tee und die dritte eine Cola? Und man ist wiedermal alleinverantwortlich für die Pflege des Kulturguts Bier zuständig? Das hängt mit dem sinkenden Konsum des kühlen Blonden (oder auch Schwarzen oder Weißen) zusammen. Die Deutschen trinken weniger Bier.

  • Laut einer Marktanalyse kauften die Deutschen im ersten Halbjahr drei Milliarden Liter Bier und Biermixgetränke - 36,5 Liter pro Kopf.
  • Damit sank der Absatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 1,3 Prozent, zugleich stieg aber der Umsatz um 0,4 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro an. Pro Kopf gaben die Deutschen damit 45 Euro für Bier aus.
  • Denn das ist die andere Seite - die Deutschen trinken weniger, dafür teurer. "Die Deutschen sind Bierfeinschmecker", sagte der Bier-Experte des Analyse-Unternehmens Nielsen, Marcus Strobl. Vor allem Spezialitäten wie Land- oder Kellerbiere lägen im Trend.

Na dann: Prost!

Bilderserie

 

14:25 Uhr
14:04 Uhr

Flughafenchef stirbt nach Sturz auf rotem Teppich

Nach einem Sturz auf dem roten Teppich ist ein Mann in Tadschikistan ums Leben gekommen. Was war passiert? Der Mann war der Flughafenchef in Duschanbe, wo der Präsident Tadschikistans mit seinem Diensthubschrauber abhob, wie örtliche Medien berichten. Die Rotorblätter des Hubschraubers wirbelten ersten Ermittlungen zufolge den roten Teppich so auf, dass der Flughafenchef auf den Boden fiel. Der 60-Jährige verletzte sich dabei so sehr, dass er kurz darauf starb.

13:33 Uhr

Polizei mit Maschinenpistolen riegelt Berufsschule ab

In Menden im Sauerland läuft gerade ein größerer Polizeieinsatz. Eine Berufsschule wurde abgesperrt, wie mehrere Medien berichten. Polizisten mit Maschinenpistolen ließen niemanden mehr zum Hönne-Berufskolleg durch, schreibt die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Was hier los ist, ist bisher nicht klar. Es gebe aber keine Verletzten, schreibt die "WAZ". Im Februar hatte es an der Schule einen Amok-Fehlalarm gegeben.

13:08 Uhr

Drohanruf: Flugzeug am Airport Köln/Bonn geräumt

Am Flughafen Köln/Bonn ist ein Passagierflugzeug geräumt worden, weil es einen Drohanruf gegeben hatte. Das Flugzeug von Turkish Airlines war da schon auf dem Rollfeld und sollte eigentlich um 10 Uhr nach Istanbul fliegen. Kurz vor dem Start wurde es dann aber gestoppt und auf eine Außenposition vor dem Terminal gelotst. Die 111 Passagiere an Bord wurden mit Bussen zurück zum Terminal gefahren. Danach durchsuchte die Polizei das Flugzeug mit Sprengstoffspürhunden. Ob etwas gefunden wurde, ist noch nicht bekannt.

Update 15:18: Es wurde nichts gefunden, der Flug wurde freigegeben.

12:39 Uhr

Deutsches Paar in Österreich tot aufgefunden

Zwei deutsche Bergwanderer sind in Österreich tot aufgefunden worden. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann, beide Ende 70. Ihre Leichen seien in der Nähe der Feistritzer Spitze in Kärnten im Grenzgebiet zu Slowenien entdeckt worden, meldet die Nachrichtenagentur APA. Was die Todesursache war, untersucht die Polizei noch. Bisher gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Unfall.

12:55 Uhr
12:15 Uhr

Chemie-Attacken auf Spielplätze –Verdächtiger gefasst

Diese Kügelchen waren auf einem Aachener Grillplatz verteilt.
Diese Kügelchen waren auf einem Aachener Grillplatz verteilt.(Foto: dpa)

Er soll ätzenden Rohrreiniger auf Spielplätze und Grillhütten gestreut haben. Ein 53-jähriger Mann aus Aachen steht deshalb im Visier der Justiz. Er habe die Tat zugegeben, hieß es von den Ermittlern, wenn das auch noch kein offizielles Geständnis sei. Der 53-Jährige soll noch heute Nachmittag vor einen Haftrichter. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt. Drei Kinder waren durch die Chemie-Attacken leicht verletzt worden.

Weitere Einzelheiten lesen Sie hier.

12:00 Uhr
11:44 Uhr

Bpb-Chef findet Wahlkampf langweilig

(Foto: REUTERS)

Ich glaube, wenn eine Behörde den Wahlkampf schon langweilig nennt, muss das was heißen! Nein, ernsthaft: Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, sagte der "Frankfurter Rundschau", "es scheint sich zu bewahrheiten, dass große Koalitionen der öffentlichen politischen Auseinandersetzung nicht unbedingt gut tun und den Wahlkampf in Teilen ad absurdum führen". In den Vordergrund seien Themen gerückt, bei denen sich Union und SPD weitgehend einig seien. Spannend sei maximal der Kampf um Platz drei, so Krüger. Seine Behörde hat den beliebten Wahl-O-Mat eingerichtet. Wenn Sie mal etwas anderes versuchen möchten, probieren Sie doch mal das Wahl-Navi von n-tv aus: Hier finden Sie den Link.

Und zur ausführlichen Meldung geht es hier.

11:32 Uhr
11:07 Uhr

Nordkorea droht USA mit "Asche und Dunkelheit"

Aus Pjöngjang kommen neue Drohungen. "Lasst uns das Kernland der USA auf Asche und Dunkelheit reduzieren", zitiert die amtliche Nachrichtenagentur KCNA das nordkoreanische Friedenskomitee für Asien und Pazifik. Das Regime droht auch Japan erneut mit einer Atombombe:  "Japan muss nicht länger in unserer Nähe existieren." Eine Reaktion aus Tokio dazu gibt es schon: Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga nannte die Worte ungeheuerlich und extrem provokativ. Der UN-Sicherheitsrat hatte vorgestern neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, nachdem Nordkorea eine Rakete über Japan hinweg geschossen hatte.

Video

 

11:01 Uhr

Zahl türkischer Asylbewerber steigt

Noch nie seit dem Putschversuch in der Türkei haben so viele Türken in Deutschland Asyl beantragt. Im August hätten 877 Türken Asyl beantragt, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und beruft sich auf Zahlen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). So viele in einem Monat seien es seit dem Putschversuch im Juli 2016 noch nie gewesen, heißt es weiter. Demnach stellten in diesem Jahr rund 4700 Türken Asylanträge in Deutschland.

10:26 Uhr

Hurrikan verwüstet Roberto Blancos Haus auf Kuba

Roberto und Luzandra Blanco haben ein Haus in Jaimanitas auf Kuba. Hier sind sie auf Usedom in 2016 zu sehen.
Roberto und Luzandra Blanco haben ein Haus in Jaimanitas auf Kuba. Hier sind sie auf Usedom in 2016 zu sehen.(Foto: dpa)

"Irma" hatte Kuba am Wochenende mit voller Wucht getroffen. Es gibt Tote und Verletzte. Außerdem zerstörte der Sturm viele Gebäude. Dazu gehört auch das Strandhaus von Schlagersänger Roberto Blanco in der Nähe von Havanna. Seine Frau Luzandra schilderte der "Bild"-Zeitung, wie sie den Sturm erlebt hat: "Es war der reine Horror! Sechs Meter hohe Wellen sind durch die geschlossenen Türen mit Steinen aus dem Meer durch unser Haus geschossen. Ich hatte Angst um mein Leben."

Sie habe sich in einen Schutzraum retten können, sagte Luzandra. Das Haus aber sei samt Einrichtung zerstört worden. "Wir müssen unser Geld in den Wiederaufbau des Hauses stecken", sagte Roberto Blanco der Zeitung. "Aber das Wichtigste ist, dass Luzandra nichts passiert ist."

Bilderserie

 

10:07 Uhr

Tief bringt fast soviel Regen wie in einem Monat

Der erste richtige Herbststurm hat nicht nur für Behinderungen im Zugverkehr gesorgt, sondern auch für sehr viel Regen. Wie unser Meteorologe Björn Alexander sagte, kamen in 24 Stunden in mehreren Regionen zwischen 20 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter runter: in Teilen von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, nördlichen Baden-Württemberg und Nordbayern. Im Saarland und der Pfalz seien es stellenweise 40 bis 60 Liter gewesen. Für 24 Stunden ist das sehr viel. Zum Vergleich: In ganzen September hatte es im Saarland in den letzten Jahren etwa 70 Liter pro Quadratmeter geregnet. Auch im Norden der Insel Sylt regnete es ergiebig, in List kamen 58 Liter zusammen. Normal sind im September etwa 76 Liter.

09:56 Uhr
09:38 Uhr

Zugverkehr ist nach Sturm noch gestört

Und wir bleiben gleich bei Transportmitteln, die einen heute nicht wie gewünscht von A nach B bringen. Der Zugverkehr im Norden ist nach dem Herbststurm "Sebastian" weiterhin eingeschränkt. Zwischen Hamburg und Bremen zum Beispiel müsse mit Verspätungen gerechnet werden, heißt es von der Bahngesellschaft Metronom. Der Betrieb zwischen Hamburg und Cuxhaven bleibe weiterhin gesperrt, ein Busnotverkehr sei eingerichtet.

Die S-Bahn zwischen Hamburg und Stade könne eingleisig fahren, Metronomzüge allerdings noch nicht. Auf den Strecken Buchholz-Rotenburg-Bremen, Hamburg-Lüneburg-Uelzen sowie zwischen Uelzen und Göttingen sei ein Regelverkehr möglich, aber auch dort müsse mit Verspätungen gerechnet werden, sagt das Unternehmen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:18 Uhr

Bei Air Berlin fallen wieder Flüge aus

Es ist der dritte Tag in Folge mit Flugausfällen bei Air Berlin. Allerdings sind heute deutlich weniger Flüge betroffen: Laut dem Unternehmen wurden in Berlin-Tegel vier Verbindungen gestrichen, in Düsseldorf zwei und in Frankfurt eine. In Stuttgart musste die insolvente Airline zwei Flüge annullieren. Wer Air Berlin übernimmt und was aus dem Personal wird, ist noch  unklar. Etliche Piloten hatten sich in den letzten Tagen krank gemeldet.

Video

 

09:00 Uhr
08:38 Uhr

Konvoi mit IS-Kämpfern erreicht offenbar sein Ziel

Es war eine äußerst umstrittene Entscheidung, IS-Kämpfer ziehen zu lassen. Genau das hatten aber der IS und die libanesische Hisbollah-Miliz nach wochenlangen Gefechten im Grenzgebiet zwischen Syrien und dem Libanon vereinbart. Nun ist ein IS-Konvoi anscheinend in der vom IS kontrollierten Provinz Deir Essor in Syrien angekommen. In den Bussen seien 150 bis 200 IS-Kämpfer und ebenso viele Zivilisten, berichtet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Überprüfen lassen sich diese Informationen allerdings nicht. Die US-geführte Koalition hatte die Busse tagelang mit Drohnen beobachtet und einzelne IS-Kämpfer angegriffen, die sich vom Konvoi entfernten. Rund 85 IS-Kämpfer wurden dabei getötet.

Mehr dazu hier.

08:09 Uhr

Nur jeder Fünfte traut sich Wiederbelebung zu

Liebe Leser, wie lange ist bei Ihnen der letzte Erste-Hilfe-Kurs her? Ich werde diesen Herbst eine Auffrischung machen. Mir geht es da wie vielen anderen: Laut einer Umfrage im Auftrag der Asklepios-Kliniken haben viele Menschen Angst davor, im Notfall etwas falsch zu machen. Dabei haben 90 Prozent der Befragten einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Aber nur 22 Prozent trauen sich zu, einen Verletzten bei Atemstillstand zu beatmen, 19 Prozent eine Herzdruckmassage und 21 Prozent eine starke Blutung zu stillen.

08:00 Uhr
07:43 Uhr

Video aus Schülerzeiten: Lindner will durchstarten

Vor 20 Jahren ging Christian Lindner noch zur Schule. Was ihn aber viel mehr interessierte, war die Geschäftswelt – und er wollte mit seinem neu gegründeten Unternehmen durchstarten. Wie in diesem Beitrag zu sehen ist, war er schon damals selbstbewusst. Wirklich sehr selbstbewusst, sage ich mal. Doch es lohnt sich schon alleine wegen der Krawatte, das Video anzuschauen.

Mehr zum jungen Lindner lesen Sie hier.

 

07:16 Uhr

Orkan bremst Berufsverkehr im Norden aus

Der Sturm setzte den Hamburger Fischmarkt teilweise unter Wasser.
Der Sturm setzte den Hamburger Fischmarkt teilweise unter Wasser.(Foto: dpa)

Die Folgen von Orkantief "Sebastian" bekommen Pendler heute früh zu spüren. Mehrere Zugstrecken im Fernverkehr sind noch gesperrt oder es sind nur einzelne Gleise befahrbar. Auf der Strecke Köln – Norddeich zum Beispiel fahren die Züge laut der Deutschen Bahn bis und von Münster. Auch der Regionalverkehr ist betroffen. Probleme gab es heute früh zum Beispiel zwischen Bremen und Oldenburg.

Der erste große Herbststurm war gestern mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern über Deutschland gezogen. Etliche Bäume wurden entwurzelt, Baugerüste umgeworfen. Im Sauerland wurde ein Mann von einem umgestürzten Baugerüst getroffen und starb.

Mehr zu dem Sturm lesen Sie hier.

06:54 Uhr

25 Tote bei Brand in malaysischem Internat

Vor allem Teenager sind unter den Opfern.
Vor allem Teenager sind unter den Opfern.(Foto: REUTERS)

Ein Brand in einem Internat in Malaysia hat mindestens 25 Menschen das Leben gekostet. Das Feuer war in den Schlafräumen der Religionsschule in Kuala Lumpur ausgebrochen.

  • Bei den Opfern handele es sich um Schüler und Lehrer, berichten lokale Medien.
  • 20 von ihnen sollen zwischen 13 und 17 Jahren alt gewesen sein.
  • Fünf verletzte Schüler seien ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter.
  • Das Feuer wurde demnach mutmaßlich durch einen Kurzschluss ausgelöst.
06:37 Uhr

Es kühlt sich ab bei starkem Wind

Der Herbst hat auch gute Seiten.
Der Herbst hat auch gute Seiten.(Foto: picture alliance / dpa)

Heute verlagert sich der Regenschwerpunkt im Süden Deutschlands immer mehr Richtung Alpen und beendet hier den Föhn. Sonst bilden sich vor allem nachmittags weitere Schauer und einzelne Gewitter. Der Wind bleibt noch stark bis stürmisch und die Temperaturen gehen auf 10 bis 16 Grad zurück, nur ganz im Süden reicht es anfangs noch für 18 bis 20 Grad.

Morgen schwächt sich der Wind weiter ab und im Süden und Osten wird es zeitweise sonnig und meist trocken. Im Norden und Westen gibt es erneut Schauer. Und auch am Wochenende geht es wechselhaft und herbstlich kühl bei 11 bis 18 Grad weiter. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag. Ihr Björn Alexander

06:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser!

Land unter in Jacksonville in Florida nach Hurrikan "Irma".
Land unter in Jacksonville in Florida nach Hurrikan "Irma".(Foto: REUTERS)

Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass RB Leipzig jetzt in der Fußball-Champions-League spielt. Das hat sich im Kopf noch nicht so verankert. Aber ja, der Verein hatte es nach nur einer Saison in der ersten Liga in die Königsklasse geschafft. Und die Premiere hätte schlechter laufen können, für Dortmund lief es dagegen überhaupt nicht gut. Nun aber zu den Terminen des Tages:

  • Um Sicherheit geht es beim Treffen der EU-Innenminister in Brüssel. Sie beraten zum Beispiel darüber, wie die Länder besser im Kampf gegen den Terror zusammenarbeiten können.
  • Die Internationale Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am Main beginnt. Heute und morgen dürfen nur Fachbesucher rein, danach kann sich jeder die neuesten Modelle ansehen.
  • In den USA besucht Präsident Trump Gebiete, in denen Hurrikan "Irma" eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat.
  • Die Streitkräfte Russlands und Weißrusslands starten ihr mehrtägiges Großmanöver "Sapad 2017". Die Soldaten marschieren nahe der Grenze zu den Nato-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland auf.

Ich bin Heidi Ulrich und halte Sie hier im "Tag" über das Wichtigste auf dem Laufenden. Bei Fragen oder Kritik erreichen Sie mich über heidi.ulrich@nama.de.

 

06:00 Uhr