Freitag, 17. Februar 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Lisa Schwesig, Benjamin Konietzny und Kai Stoppel

22:45 Uhr

Das war Freitag, der 17. Februar 2017

(Foto: imago/Westend61)

Der Freitag geht zu Ende und mit ihm für viele Menschen die Arbeitswoche. Nachrichtlich standen heute der Auftakt der Münchener Sicherheitskonferenz und der Besuch des kanadischen Premierministers Trudeau in Berlin im Fokus. Für Aufsehen sorgte die Festsetzung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel durch die Polizei in der Türkei und der Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Und es wurde auch noch Fußball gespielt: Bayer Leverkusen hat beim FC Augsburg das 50 000. Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielt und einen verdienten 3:1 Auswärtssieg gefeiert.

Außerdem interessierte Sie dies:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche ein schönes Wochenende. Ihr Kai Stoppel.

22:00 Uhr

Hitlers Reisetelefon wird in den USA versteigert

So sieht es aus: Hitlers Reisetelefon.
So sieht es aus: Hitlers Reisetelefon.(Foto: picture alliance / Patrick Seman)

In dem Kultfilm "Schtonk" wird der Hype über Hitler-Hinterlassenschaften in allen Varianten (einschließlich der echten Geschichte um die gefälschten Tagebücher) herrlich aufs Korn genommen. Aber diese Meldung hier ist echt:

  • Das persönliche Reisetelefon Adolf Hitlers steht nach Angaben eines Auktionshauses in den USA zur Versteigerung.
  • Das Telefon wurde 1945 in Berlin von russischen Offizieren an einen britischen Soldaten übergeben.
  • So jedenfalls gibt es das Haus Alexander Historical Auctions in Chesapeake City an.
  • Das Startgebot liegt dem Katalog zufolge bei 100.000 US-Dollar (94.200 Euro).

Das in Berlin hergestellte Siemens-Telefon ist ausweislich von Fotos unter anderem mit Hitlers Namen graviert. Forschungsergebnisse und Fotografien belegten die Echtheit, heißt es.

21:41 Uhr

Slowakin stellt Hass auf Muslime im Netz zur Schau

Blanker Hass auf Muslime scheint eine junge Slowakin umzutreiben: Die 24-Jährige wurde jetzt festgenommen, weil sie mit extremistischen Internet-Beiträgen aufgefallen war. So existieren Fotos, auf denen sie eine englische Übersetzung des Korans zerreißt, die Blätter anzündet und auf sie uriniert. Zudem habe sie in einem Internet-Video gesagt, Muslime seien "Parasiten, schlimmer als Küchenschaben".  Im Falle der Verurteilung drohen der Frau aus der Kleinstadt Ruzomberok bis zu sechs Jahre Haft.

21:05 Uhr

Bosnien verklagt Serbien erneut wegen Völkermordes

Noch lange nicht aufgearbeitet scheinen die kriegerischen Auseinandersetzungen nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens:

  • Bosnien-Herzegowina verklagt Serbien erneut vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
  • Grund ist der Vorwurf des Völkermordes im Bürgerkrieg von 1992 bis 1995.
  • Das berichtete Bakir Izetbegovic, der für die muslimischen Bosniaken im Staatspräsidium sitzt.

Demnach wird das Land Revision gegen ein IGH-Urteil von 2007 einlegen. Damals hatte die höchste Justizinstanz der Vereinten Nationen Serbien vom Vorwurf des Völkermordes im ostbosnischen Srebrenica im Juli 1995 freigesprochen.

21:00 Uhr

Trumps Händedruck in Endlosschleife

Zur Zerstreuung möchte ich auf diese GIF verweisen, welches den US-Präsidenten Donald Trump und seine kräftig Alphatierchen-Art, Hände zu schütteln, auf die Schippe nimmt. Es sieht nach einer Art Installation aus. Ich empfehle: Zurücklehnen und genießen:

 

20:43 Uhr

Autobombe tötet dreijähriges Kind in der Türkei

Die Explosion ereignete sich in der Nähe eines Gebäudes im Distrikt Viransehir, in dem Staatsanwälte wohnen.
Die Explosion ereignete sich in der Nähe eines Gebäudes im Distrikt Viransehir, in dem Staatsanwälte wohnen.(Foto: imago/Depo Photos)

Möglicherweise wurde in der Türkei ein unschuldiges Kind Opfer eines Anschlags: Bei einer Explosion im Südosten des Landes ist Staatsmedien zufolge ein dreijähriges Kind getötet worden. Mindestens 15 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Sanliurfa. Die Explosion wurde demnach von einer Autobombe ausgelöst.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

20:22 Uhr

Mexiko bereitet sich auf Abschiebewelle in den USA vor

Aus Sorge vor einer Abschiebungswelle in den USA hat Mexiko nun erste Maßnahmen ergriffen:

  • Mexikanische Konsulate in den USA haben damit begonnen, Kinder von Einwanderern zu registrieren.
  • Für in Mexiko geborene Kinder könnten Geburtsurkunden ausgestellt werden, teilte das mexikanische Außenministerium mit.
  • US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, zwei bis drei Millionen illegale Einwanderer mit Vorstrafen abzuschieben.
  • Die mexikanische Regierung bereitet sich bereits auf die Rückkehr zahlreicher Landleute vor.

Das Problem: Vor allem in ländlichen Regionen werden Kinder nach der Geburt häufig nicht offiziell registriert. Damit verfügen sie auch über keine Ausweispapiere.

20:00 Uhr
19:52 Uhr

Mahnmal soll an Berliner Terror-Opfer erinnern

Ein Mahnmal soll neben der Berliner Gedächtniskirche entstehen. Es soll in Gedenken an die Opfer des Terroranschlags am 19. Dezember 2016 auf dem Weihnachtsmarkt erinnern. Wie genau der Gedenkort gestaltet wird, soll nach dem Willen des Berliner Senats im Rahmen eines Wettbewerbs entschieden werden. Das teilte Senatssprecherin Claudia Sünder mit.

Mehr darüber können Sie hier lesen.

19:24 Uhr

Giftiger See in Indien fängt erneut Feuer

Normalerweise würde man meinen, ein See, also ein Gewässer, wäre eher zum Feuerlöschen geignet. Dieser See in Indien ist jedoch eher fürs Feuerfangen bekannt:

  • Der Bellandur-See in der Millionenmetropole Bangalore ist erneut in Brand geraten.
  • Auslöser war wohl ein brennender Müllberg am Ufer des stark verschmutzten Sees.
  • Laut örtlichen Medienberichten war es das dritte Mal in weniger als einem Jahr, dass der toxische See in Brand geriet.

In der rasant wachsenden Elf-Millionen-Metropole Bangalore entstehen jeden Tag rund 3500 Tonnen Müll.

 

18:56 Uhr

US-Senator: "Sie dürfen Amerika nicht abschreiben"

US-Senator McCain ist in seiner Partei einer der größten Kritiker von US-Präsident Trump.
US-Senator McCain ist in seiner Partei einer der größten Kritiker von US-Präsident Trump.(Foto: dpa)

Es klang fast wie Flehen: "Ja, es sind gefährliche Zeiten, aber sie dürfen Amerika nicht abschreiben - und wir sollten einander nicht abschreiben", hat der einflussreiche US-Senator John McCain in Richtung der Europäer gesagt. Ihm sei bewusst, dass auf dem Kontinent die Sorge bestehe, die USA könnten die Führung der Welt abgeben, sagte der 80-jährige Republikaner bei der Münchner Sicherheitskonferenz. McCain gilt als schärfster Kritiker Trumps unter den Republikanern und hatte sich bereits im Wahlkampf von ihm distanziert.

18:32 Uhr

Hinter Homer-Simpson-Maske steckt ein Minister

Söder als Homer Simpson mit seiner Frau Karin als Marge Simpson.
Söder als Homer Simpson mit seiner Frau Karin als Marge Simpson.(Foto: dpa)

In den vergangenen Jahren sorgte ein deutscher Minister immer wieder mit auffälligen Verkleidungen zur Fastnacht für Aufsehen: Markus Söder, Bayerns CSU-Finanzminister. Auch diesmal lässt er sich nicht lumpen:

  • Söder verkleidet sich zur Fastnacht im fränkischen Veitshöchheim als Homer Simpson.
  • Seine Frau Karin gehe passend mit gigantischer blauer Turmfrisur als Marge Simpson, verriet Söder.
  • "Homer Simpson würde CSU wählen", glaubt der Politiker.

Bisher hatte Söder an Fastnacht bereits als Edmund Stoiber, Comicfigur Shreck, als Punk oder als Marylin Monroe für viel Aufsehen gesorgt.

18:06 Uhr

EnBW baut größten deutschen Offshore-Windpark

Der Offshore-Windpark "Baltic 2" vor der Insel Rügen.
Der Offshore-Windpark "Baltic 2" vor der Insel Rügen.(Foto: dpa)

Eine ganze Großstadt soll ein neuer Windpark mit Strom versorgen können, den der Karlsruher Konzern EnBW vor der deutschen Küste plant:

  • Bis August 2019 sollen 71 Windräder mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Megawatt gebaut werden.
  • Es ist das größte derzeitige Offshore-Bauvorhaben vor der deutschen Küste.

Pro Jahr könnten 2000 Gigawattstunden Strom erzeugt und damit 560.000 Haushalte versorgt werden.

17:35 Uhr

Skifahrer vor seinen Kindern von Pistenraupe getötet

Vor den Augen seiner beiden Kinder ist ein 57-jähriger Skifahrer in Österreich von einer Pistenraupe überrollt und getötet worden. Laut der Polizei war der Mann aus dem hessischen Wetteraukreis mit seiner Tochter (21) und seinem Sohn (25) im Skigebiet Silvretta Arena in Tirol unterwegs. Auf einem breiten, flachen Stück am Ende eines Steilhangs fuhr das Trio hinter der Pistenraupe her. Beim Überholversuch wurde der Mann aus unbekannter Ursache von der Pistenraupe erfasst und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb.

17:11 Uhr

Waffen-Narr hortet 71.000 Schuss Munition

Was macht man mit 71.000 Schuss Munition? Diese Frage könnte vielleicht ein Mann aus Pinneberg beantworten:

  • Mehr als zweieinhalb Tonnen Waffen, Munition, und Munitionsteile hat er in seinem Haus gehortet.
  • Bei einer Durchsuchung stellte die Polizei nach eigenen Angaben zudem 114 Schusswaffen sicher.
  • Und natürlich die erwähnten 71.000 Schuss Munition.
  • Der 62-Jährige musste seinen Besitz herausgeben.
  • Der Grund: Er besitze die erforderliche Zuverlässigkeit nach dem Waffengesetz nicht mehr, hieß es.

Übrigens: Würde man die Munition am Stück verschießen wollen und pro Schuss eine Sekunde benötigen, wäre man fast 20 Stunden mit ballern beschäftigt.  

17:00 Uhr
16:48 Uhr

Maskierter überfällt 13-Jährige und flieht mit Tresor

Das junge Mädchen wird einen Schock fürs Leben davongetragen haben: Eine 13-Jährige ist von einem Räuber an der Tür ihrer elterlichen Wohnung in Heidelberg überfallen und gefesselt zurückgelassen worden. Sie kam nach Angaben der Polizei gerade aus der Schule. Der Täter entkam mit einem kleineren Möbeltresor, in dem sich ein größerer Geldbetrag befand. Das Mädchen konnte sich nach einiger Zeit selbst von den Fesseln befreien und seine Mutter anrufen.

16:27 Uhr

Studie: Einnahmen der IS-Terrormiliz dramatisch gesunken

Noch ist es wohl zu früh zu behaupten, dass der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) das Geld ausgeht. Aber wenn es so weiter geht, dürfte dies bald der Fall sein:

  • Die Einnahmen des IS sind einer Studie zufolge dramatisch gesunken.
  • Sie seien seit 2014 um mehr als die Hälfte zurückgegangen.
  • Das fand das Londoner King's College zusammen mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY heraus.

Die Autoren erklären den Einbruch vor allem mit dem Verlust von großen Gebieten im Irak und in Syrien. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte das "Geschäftsmodell" des IS bald zusammenbrechen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:19 Uhr

Behörden verbieten spionagefähige Kinderpuppe

Die Puppe "Cayla" kann laut Hersteller "jede Menge Fragen beantworten". Womöglich auch über die Gewohnheiten der Kinder, die mit ihr Spielen.
Die Puppe "Cayla" kann laut Hersteller "jede Menge Fragen beantworten". Womöglich auch über die Gewohnheiten der Kinder, die mit ihr Spielen.(Foto: Vivid)

Eine beängstigende Vorstellung: Über verdeckte Kameras oder Mikrofone nehmen Fremde Bilder und Töne aus dem Kinderzimmer auf. Kein Horror-Szenario, sondern Realität - die Kinderpuppe "Cayla" ist dazu in der Lage. Die deutschen Behörden reagieren nun:

  • Die Bundesnetzagentur hat die Puppe Cayla" in Deutschland verboten.
  • Sie sei de facto ein "verstecktes Spionagegerät".
  • Eltern müssten die Puppe eigenverantwortlich "unschädlich" machen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:05 Uhr

Deutscher Journalist in der Türkei in Gewahrsam

Deniz Yücel besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft.
Deniz Yücel besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft.(Foto: dpa)

Erstmals ist während des Ausnahmezustandes in der Türkei ein deutscher Journalist in Polizeigewahrsam genommen worden. Der Türkei-Korrespondent der "Welt", Deniz Yücel, hatte sich der Polizei in Istanbul bereits am Dienstag gestellt, wie seine Redaktion bestätigte. Den Anwälten des 43-Jährigen sei gesagt worden, dass gegen ihn wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation, wegen Terrorpropaganda und wegen Datenmissbrauchs ermittelt werde.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

15:53 Uhr

16-Jähriger sticht Mitschüler im Gymnasium nieder

Blutiges Ende eines Streits zwischen Schülern: Ein 16 Jahre alter Gymnasiast hat nach Polizeiangaben einen Mitschüler bei einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die beiden waren innerhalb ihrer Schule in Soest aneinandergeraten - warum, versuchte die Kriminalpolizei zunächst noch herauszufinden. Das 17 Jahre alte Opfer wurde in eine Klinik gebracht und sofort operiert. Der 16-Jährige wurde festgenommen.

15:32 Uhr

Papst sieht in Handy-Benutzung "Beginn des Krieges"

Viele Eltern sind genervt, wenn ihre Kinder ständig in ihr Smartphone starren, etwa beim gemeinsamen Essen. Papst Franziskus sieht das Ganze sogar noch etwas dramatischer:

  • "Wenn wir am Tisch sitzen und dann mit anderen telefonieren, ist das der Beginn des Krieges", sagte der Papst vor Studenten.
  • Der Grund für seine kühne These: Durch die Handy-Benutzung gebe es keinen Dialog.
  • Der Dialog bringe "die Herzen enger zusammen" und sei "Medizin gegen die Gewalt", so Franziskus.
  • Der Papst ermahnt junge Menschen daher, ihre Smartphones beim Familienessen aus der Hand zu legen.
15:10 Uhr

Merkel: Nato auch im Interesse der USA

Der neue US-Präsident Donald Trump hat in der Vergangenheit mitunter den Eindruck erweckt, als könne das Verteidigungsbündnis Nato den USA herzlich egal sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das jedoch anders, wie sie bei dem Treffen mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau betonte. Und hier kommt ihre Begründung:

  • "Auch die Stärke der Vereinigten Staaten von Amerika ist durch die Nato eher gewachsen", so Merkel.

Hmm. "Eher" klingt ja eher so, als wäre es nicht so ganz eindeutig. Ob Trump nach diesem Argument seine Meinung ändern wird, bleibt abzuwarten. Klarheit über seinen zukünftigen Kurs erhoffen sich die Teilnehmer der Münchener Sicherheitskonferenz, die heute beginnt.

Kanadas Premier Trudeau ist für seinen Charme bekannt. Und Angela Merkel scheint dies nicht leugnen zu können.
Kanadas Premier Trudeau ist für seinen Charme bekannt. Und Angela Merkel scheint dies nicht leugnen zu können.(Foto: AP)

14:48 Uhr

Güllewelle überflutet Ort in Schleswig-Holstein

Den Namen der schleswig-holsteinischen Ortschaft Strenglin könnte man spontan wohl gut und gerne in "Strengriech" abwandeln:

  • Eine übelriechende Flut aus 120.000 Litern Gülle schwappte heute durch den Ort.
  • Ursache war ein geplatzter Gülle-Großtank.
  • Der Tank barst aus noch ungeklärten Gründen auf einem Privatgelände.
  • Unglücklicherweise befand er sich an einem der höchsten Punkte im Ort, so die Feuerwehr.

Alles in Allem eine unschöne Sache für den Ort. Die Gülle lief über Straßen und in Gräben und auch in die Kanalisation. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.

Einen ausführlichen Artikel zu dieser Sch... diesem Schlamassel finden Sie hier.

14:26 Uhr

Fluglärm macht krank

In Berlin sind wir ihn gewohnt, ebenso wie in beinahe jeder anderen Großstadt: Fluglärm. Einer neuen Studie der Unimedizin Mainz zufolge führt dieser zu mehr Stresshormonen, zu Gefäßschäden und langfristig sogar zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das hätten Tests mit Mäusen ergeben, die bis zu vier Tage Flug- und Umgebungslärm ausgesetzt waren.

Man müsse damit rechnen, dass Lärm die Wirkung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren verstärke und zu mehr Gefäßverkalkung führe. Intuitiv war uns das natürlich klar. Gut, dass eine Studie unseren Eindruck nun bestätigt.

14:28 Uhr
14:05 Uhr

Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen Martin Schulz

Kaum ist Martin Schulz offiziell Kanzlerkandidat der SPD, werden neue Vorwürfe zur Begünstigung von Mitarbeitern laut. Schulz soll sich als EU-Parlamentspräsident dafür eingesetzt habe, dass sein Vertrauter Markus Engels in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen gekommen sei, berichtet der "Spiegel". Dies belege ein Schreiben von Schulz an die damals zuständige Chefin der Generaldirektion Kommunikation, Juana Lahousse-Juárez.

Der SPD-Politiker bat demzufolge in einem Brief vom 18. Januar 2012 darum, Engels bis zum Ablauf seines Vertrags auf eine sogenannte "Langzeitmission" nach Berlin zu entsenden, um "dort meine Aktivitäten in Deutschland" zu unterstützen. Engels ist aktuell übrigens Schulz' Wahlkampfmanager.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:45 Uhr

Ketchup-Marke Heinz will Unilever kaufen

Lisa Schwesig ist kurz vor ihrem Feierabend zurück am Platz, redet nicht nur in der dritten Person von sich selbst, sondern hat auch noch diese Nachricht für Sie:

Heinz ist für seinen Ketchup berühmt.
Heinz ist für seinen Ketchup berühmt.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Ketchup-Hersteller Kraft Heinz interessiert sich laut eigener Aussage für einen Zusammenschluss mit dem Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern Unilever. Das niederländisch-britische Unternehmen habe einen entsprechenden Vorschlag aber abgelehnt, teilte Kraft Heinz mit. Die US-Amerikaner kündigten an, daran zu arbeiten, dass es doch noch zu einer Transaktion komme. Wir können uns daher vielleicht bald auf ein Eis der Unilever-Marke Ben & Jerry's mit Ketchup-Geschmack freuen - oder so ähnlich.

13:27 Uhr

Trump dankt für "nette Aussagen" bei Pressekonferenz

Wer die letzte Pressekonferenz des neuen US-Präsidenten Trump verfolgt hat, dem wird nicht entgangen sein, dass es eine bizarre Veranstaltung war. Trump konnte Fragen der anwesenden Journalisten nicht beantworten und verbreitete eine ganze Reihe von offensichtlichen Unwahrheiten. Um in Trumps Worten zu bleiben, könnte man auch sagen: "a total disaster".

  • Doch der mächtigste Mann der Welt sieht das offensichtlich etwas anders. Während die US-Ostküste erwacht, ist Trump schon wieder bei Twitter online und schreibt:

  • Zu Deutsch etwa: "Vielen Dank für all die netten Bemerkungen bei der gestrigen Pressekonferenz. Rush Limbaugh (US-Radiomoderator Anm. d. Red.) sagte, eine der besten überhaupt. Fake-Medien nicht glücklich!"
  • Was im Detail bei der Pressekonferenz alles schieflief, hat mein Kollege Hubertus Volmer hier aufgeschrieben.
13:11 Uhr

Größte Batterie Deutschlands kurz vor Testlauf

Die Speicher von "RedoxWind" sollen bis zu 20 Megawattstunden Strom aufnehmen.
Die Speicher von "RedoxWind" sollen bis zu 20 Megawattstunden Strom aufnehmen.(Foto: Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie)

Die derzeit größte Batterie Deutschlands für Windstrom steht in der Nähe von Karlsruhe kurz vor dem Start des Testbetriebs.

  • Der Stromspeicher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie in Pfinztal soll 20 Megawattstunden Strom aufnehmen können. Das würde reichen, um eine kleine Ortschaft zehn Stunden lang zu versorgen.
  • Die Besonderheit der Flüssigkeitsbatterie (Redox-Flow) ist die Trennung der Einheit, in der Strom zugeführt und entnommen wird, vom Speichermedium.
  • Zu der Pilotanlage gehört ein Windrad mit zwei Megawatt Leistung. Das Projekt kostet 19 Millionen Euro und soll Ende März den Probebetrieb aufnehmen.
12:50 Uhr

Opposition kritisiert Fußfessel-Pläne der Regierung

Die erweiterten Einsatzmöglichkeiten der elektronischen Fußfessel im Anti-Terror-Kampf stößt bei der Opposition auf erhebliche Bedenken.

  • Linke und Grüne bezeichneten die Pläne der Bundesregierung im Bundestag als rechtsstaatlich bedenklich und als wirkungslos. "Da wird versucht, eine trügerische Sicherheit zu schaffen", sagte der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele.
  • Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, sprach von "reiner Symbolpolitik zum Schaden unserer Demokratie".
  • Justizminister Heiko Maas räumte ein, die Fußfessel sei "kein Allheilmittel". Eine bessere Überwachung von gefährlichen Extremisten sei jedoch notwendig und auch angemessen.
12:31 Uhr

Kein Ende der Gefechte: Drei Soldaten sterben in Ukraine

Kämpfer in einer Stellung der ukrainischen Armee.
Kämpfer in einer Stellung der ukrainischen Armee.(Foto: REUTERS)

Bei Kämpfen im Kriegsgebiet Donbass sind drei ukrainische Soldaten getötet worden. Die Militärführung in Kiew warf den prorussischen Separatisten im Osten des Landes zahlreiche Verstöße gegen eine Waffenruhe vor. Zehn Soldaten seien zudem innerhalb von 24 Stunden verletzt worden, hieß es weiter.

  • Demnach wurden die Regierungstruppen vor allem bei der Industriestadt Awdijiwka nördlich sowie bei Marjinka westlich der Separatistenhochburg Donezk beschossen.
  • Die prorussischen Aufständischen warfen dem ukrainischen Militär ihrerseits zahlreiche Angriffe vor.
12:34 Uhr
11:54 Uhr

Zyanid in Weingummi: Rentner soll Haribo erpresst haben

Ein Rentner aus Dortmund soll die Unternehmen Haribo und Kaufland erpresst haben. "Es gibt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren", sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft. Demnach soll der 74-Jährige im vergangenen Dezember gedroht haben, Süßigkeiten mit Zyanid zu vergiften, wenn die Unternehmen ihm nicht eine Million Euro zahlten. 

  • "Haribo hat zu jeder Zeit mit den zuständigen Ermittlungsbehörden kooperiert", teilte ein Sprecher von Haribo in Bonn mit. "Wie uns auch die Polizei bestätigt hat, bestand zu keiner Zeit Gefahr für unsere Verbraucher." Das bestätigte auch der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft.
  • Nach Recherchen des WDR hatte der 74-Jährige auf jeweils zwei Produkte der Unternehmen den Warnhinweis "Vorsicht Gift" geklebt und sie in Läden ausgelegt.
  • An Heiligabend nahm die Polizei den Rentner fest. Als Motiv soll er Geldnot angegeben haben.
11:35 Uhr

Ex-Premier Tony Blair will Brexit-Gesetz verhindern

Tony Blair
Tony Blair(Foto: imago/i Images)

Tony Blair war von 1997 bis 2007 Premierminister Großbritanniens und galt als - für britische Verhältnisse - EU-freundlicher Politiker. Nun ruft er zum Widerstand gegen den Brexit auf.

  • "Es ist Zeit, sich zu erheben und das zu verteidigen, an das wir glauben", sagte er in London. Wer für den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union sei, müsse Brexit-Befürworter umstimmen.
  • Premierministerin Theresa May wolle den "harten Brexit" um jeden Preis, sagte Blair auf dem Treffen der Gruppe "Open Britain". Doch mit dem Brexit steige auch das Risiko, dass sich Schottland vom Vereinigten Königreich abspalte.
11:07 Uhr

Opel soll auch bei Verkauf als Marke erhalten bleiben

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Opel soll auch nach einem möglichen Verkauf an Peugeot einem Medienbericht zufolge als eigenes Unternehmen erhalten bleiben.

  • Dies habe die Chefin des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors, Mary Barra, bei ihrem Besuch in Rüsselsheim zugesagt, berichtete das "Manager-Magazin" unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Verhandlungskreise.
  • Demzufolge soll Barra erklärt haben, Peugeot-Chef Carlos Tavares wolle zunächst auf Kontinuität setzen. Der amtierende Opel-Vorstand solle im Amt bleiben. Das beinhalte auch den aktuellen Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.
  • Opel lehnte eine Stellungnahme ab.
10:35 Uhr

Kidman enthüllt Verlobung mit Lenny Kravitz

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Wer nicht wusste, dass Schauspielerin Nicole Kidman und Musiker Lenny Kravitz mal ein Paar waren, wird von dieser Nachricht noch überraschter sein: Die beiden waren sogar verlobt.

Das enthüllte Kidman dem Online-Magazin "The Edit". Außerdem gab die 49-Jährige zu: "Ich liebe Lenny, er ist ein großartiger Kerl." Das dürfte ihren Ehemann Keith Urban wohl weniger freuen. Allerdings ist sie mit dem Countrymusiker seit 2006 verheiratet und hat zwei Kinder. Und falls sie es verdrängt haben: Vor Kravitz war Kidman mit Tom Cruise verheiratet.

10:14 Uhr

Meereisflächen in Arktis und Antarktis auf Rekordminimum

Noch nie, seit die US-Klimabehörde 1979 mit den Aufzeichnungen begann, gab es so wenig Eis auf den Meeren am Nord- und Südpol, wie in diesem Januar.

  • Die durchschnittliche Ausbreitung der Meereisdecke in der Arktis habe im Januar um rund 9 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen. Damit sei der bisher niedrigste Wert aus dem vergangenen Jahr unterboten worden.
  • In der Antarktis lag die Ausbreitung sogar rund 23 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010. Der vorherige Minus-Rekord war 2006 aufgestellt worden.
  • Weltweit war der vergangene Monat der bislang drittwärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.

 

09:51 Uhr

Offenbach: Unbekannter schießt auf offener Straße auf Frau

Auf offener Straße hat ein Mann im Offenbacher Stadtteil Waldhof einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge auf eine Frau geschossen.

Das Opfer, eine 40-jährige zweifache Mutter, starb am Tatort auf der Straße vor einem Wohnblock. Die Polizei nahm knapp vier Stunden nach der Tat einen 32 Jahre alten Mann als Verdächtigen fest. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich Opfer und Täter. In welcher Beziehung sie genau zueinander standen, sei noch unklar, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Offenbach.

 

Mehr zu dem Vorfall lesen Sie hier.

09:47 Uhr
09:38 Uhr

So sieht der perfekte Mund aus

US-Forscher haben ein Modell für den perfekten Mund einer hellhäutigen Frau gefunden. Das Team um Natalie Popenko von der University of California beschreibt es im Fachjournal "Jama Facial Plastic Surgery" so: Münder, deren Unterlippe doppelt so groß ist wie die Oberlippe, werden als besonders schön empfunden. Zugleich ist der ideale Mund demnach etwa um die Hälfte größer als im Originalgesicht und nimmt von der Fläche her knapp zehn Prozent des unteren Gesichtsdrittels ein.

Für ihre Studie zeigten sie Hunderten Probanden Frauenporträts mit computer-veränderten Lippenformen und ließen sie die attraktivsten Gesichter auswählen. Zumindest das Größenverhältnis der Lippen stimmt bei mir. Bei der Prozentrechnung setzt es dann aber bei mir aus. Was verrät Ihnen Ihr Mund?

(Foto: dpa)

 

09:24 Uhr

500 Flüchtlinge stürmen spanische Exklave

Hunderte Flüchtlinge haben nach Behördenangaben die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Etwa 500 Menschen sei es gelungen, am Morgen den Grenzzaun zu überwinden, teilten die Rettungskräfte via Twitter mit. Die Polizei sprach von "hunderten Flüchtlingen", nach ihren Angaben wurden mehrere Menschen verletzt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:12 Uhr

Deutscher Güterverkehr steigt auf Rekordhoch

2016 wurden in Deutschland mehr Güter transportiert als jemals zuvor.

  • Das mit Lastwagen, Schiff, Eisenbahn, Flugzeug und Pipeline bewegte Frachtvolumen sei um 1,1 Prozent auf 4,6 Milliarden Tonnen gestiegen, erklärte das Statistische Bundesamt.
  • Rückgänge gab es bei der Eisenbahn und bei Binnenschiffen.
  • Der Güterverkehr auf den Straßen nahm um 1,5 Prozent auf 3,6 Milliarden Tonnen zu.
  • Das Transportvolumen der Eisenbahn sank dagegen um 1,6 Prozent auf 361 Millionen Tonnen.

Das stärkste Wachstum gab es bei der Luftfracht mit einem Plus von 3,3 Prozent. Mit 4,5 Millionen Tonnen ist der Anteil der per Flugzeug bewegten Güter aber klein; er macht den Angaben zufolge nur 0,1 Prozent des gesamten Transportaufkommens aus.

09:00 Uhr
08:45 Uhr

Tausende demonstrieren in Panama gegen Korruption

Tausende Menschen sind in Panama auf die Straße gegangen. Sie haben nach dem Bekanntwerden der Schmiergeldzahlungen des brasilianischen Baukonzerns Odebrecht gegen Korruption demonstriert. "Nie wieder Regierungen der Diebe und der Korrupten", war auf den Transparenten zu lesen.

Der weitverzweigte Korruptionsskandal um den Baukonzern Odebrecht erschüttert derzeit ganz Lateinamerika. Mit den Schmiergeldern sollen sich der Konzern und andere Baufirmen Aufträge gesichert und teils sogar eine vorteilhafte Gesetzgebung erkauft haben. Odebrecht gestand, in zwölf Ländern illegale Zahlungen in Höhe von 788 Millionen Dollar geleistet zu haben.

Mehr dazu finden Sie hier.

08:23 Uhr

Melania Trump greift First Lady an den Hintern

Man könnte jetzt behaupten, ich bausche das Thema unnötig auf, aber immerhin geht es hier um die First Lady der USA. Melania Trump hat bei ihrem zweiten offiziellen Auftritt an der Seite ihres Mannes Donald Trump danebengelangt. Beim Besuch von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dessen Frau im Weißen Haus landete Melanias Hand unglücklicherweise auf dem Hinterteil ihres Gastes. Die Staatsmänner gingen stattdessen Arm in Arm durch die Türen. Dabei entstand dann dieses unterhaltsame Bild:

 

08:00 Uhr

Blac Chyna trennt sich von Rob Kardashian

Ja, die beiden sind schon ein besonderes Paar.
Ja, die beiden sind schon ein besonderes Paar.(Foto: imago/ZUMA Press)

Erst vor wenigen Monaten haben sie ihr erstes gemeinsames Kind bekommen, nun ist die Beziehung offenbar vorbei: Rob Kardashian und Blac Chyna sind kein Paar mehr, berichtet das "People"-Magazin.

  • Die zwei sollen sich schon vor einer Weile getrennt haben.
  • "Die Hochzeitspläne sind vorbei", sagt ein Insider dem Blatt.
  • Grund für die Trennung sollen Kardashians Probleme gewesen sein.
  • Chyna beklagte angeblich, ihr Verlobter sei zu sensibel, deprimiert, unsicher und labil. Das wolle sie nicht für ihr gemeinsames Kind.

Der 29-Jährige und das ein Jahr jüngere Model hatten ihre Beziehung im Januar 2016 öffentlich gemacht. Drei Monate später folgte die Verlobung, im November kam Tochter Dream zur Welt.

Mehr dazu gibt es hier.

07:48 Uhr

Pink Floyd denkt über Konzert an Grenze zu Mexiko nach

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Pink Floyds Album "The Wall" ist laut Bandmitbegründer Roger Waters brandaktuell. Er bezieht seine Aussage auf die Politik von US-Präsident Donald Trump: "The Wall" ist "heute mit Herrn Trump aktueller denn je, all diese Reden über zu bauende Mauern" und die Versuche, Menschen nach Rasse und Religion zu trennen.

Außerdem denke der 73-Jährige über eine Wiederaufführung von "The Wall" bei einem Konzert an der Grenze zwischen den USA und Mexiko nach. "Aber bevor es dazu kommt, muss es erst einen Aufstand geben" gegen "diese extrem rechte Politik", forderte Waters.

07:32 Uhr

Erstes Freibad öffnet seine Tore

So langsam wird es Frühling, aber in Karlsruhe denkt man schon einen Schritt weiter. Dort eröffnet um 10 Uhr das erste Freibad der Saison. Das Karlsruher Sonnenbad hat als einziges Freibad von Februar bis zum Ersten Advent geöffnet.

Mein Kollege Christoph Rieke hat mit den Verantwortlichen gesprochen. Sein Interview lesen Sie hier. Packen Sie bis danach doch schon Ihre Badesachen ein.

07:15 Uhr

Malaysia verweigert Überführung von Kim Jong Nam

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Malaysia will den Leichnam des verstorbenen Kim Jong Nam erst nach einer DNA-Probe der Familie freigeben. Bislang habe kein Angehöriger den Toten identifiziert oder rechtmäßigen Anspruch auf dessen Leichnam erhoben, sagte der Polizeichef des Bundesstaates Selangor.

Der Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un war am Montag am Flughafen von Kuala Lumpur angegriffen worden und auf dem Weg in ein Krankenhaus gestorben. Zwei nordkoreanische Agentinnen sollen dem 45-Jährigen Gift ins Gesicht gesprüht haben, bevor er seinen Flug nach Macau antreten wollte. Die 25 und 28 Jahre alten Frauen wurden festgenommen.

Mehr zum Tod von Kim Jong Nam hat mein Kollege Johannes Graf hier für Sie aufgeschrieben.

Bilderserie

 

06:50 Uhr

ICE entgleist am Frankfurter Bahnhof

In Frankfurt am Main kam es in der Nacht zu einem Zugunglück - glücklicherweise ohne Verletzte. Ein leerer ICE ist gegen einen Prellbock gefahren, entgleist und zum Teil auf einem Bahnsteig gelandet. Der Sachschaden wurde hoch taxiert. Der Zug sollte eigentlich im ICE-Werk am Bahnhof Frankfurt-Griesheim gewartet und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden, als es zu dem Unfall kam. Ein Spezialkran aus Fulda muss die Waggons bergen.

Durch den Unfall gibt es Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr. Die Züge der S2 fallen laut Bahn zwischen Frankfurt-Höchst und Offenbach Ost aus.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Bilderserie

 

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

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es gibt Neuigkeiten aus der Regierung um US-Präsident Donald Trump. Er nominiert Alexander Acosta für das Amt des Arbeitsministers. Eigentlich war für diesen Posten ein anderer vorgesehen. Warum es nun doch Acosta werden soll, können Sie hier nachlesen. Folgende Themen sind heute ebenfalls wichtig:

  • Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eröffnet die Münchener Sicherheitskonferenz.
  • Kanadas Premierminister Justin Trudeau ist zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.
  • CDU-Politikerin Rita Süssmuth wird 80 Jahre alt.
  • Im Prozess gegen die Schwester von Spaniens König Felipe wegen Korruption wird das Urteil verkündet.
  • Die Biathlon-Damen treten zur Staffel im Weltcup an - mit Siegchance.
  • Der FC Augsburg trifft in der Bundesliga auf Bayer Leverkusen.

Endlich ist Freitag, dachte ich mir heute Morgen vor dem Spiegel und bemitleidete schon die Kollegen, die am Wochenende in der Redaktion arbeiten. Haben Sie schon Pläne für das Wochenende? Wenn ich mir die Wetterprognose von Björn Alexander ansehe, könnte es ungemütlich werden. Daher heißt es für mich wohl Tee und Buch statt Sonnenspaziergang und Kaffee zum Mitnehmen. Mein Name ist Lisa Schwesig und wenn Sie mir schreiben wollen, tun Sie das gerne unter lisa.schwesig (at) nama.de.

06:10 Uhr

Grauer Tag mit Glatteis in Bayern

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Aufgepasst im Osten Bayerns. Denn dort müssen Sie am frühen Morgen mit Glatteisregen rechnen. Und auch im Bereich der Mittelgebirge kann es zu Beginn vereinzelt Glätte durch gefrierende Nässe geben. Ansonsten ist es aber mehrheitlich frostfrei, denn die dichten Wolken mit Regen haben sich überall ausgebreitet und sorgen heute zudem für einen leider meist grauen Tag. Auf den Bergen oberhalb von etwa 600 bis 800 Metern mit Schneefall, der in Richtung Alpen auch länger anhalten kann. Denn der (Vor-)Frühling ist bereits wieder vorbei. Entlang des Rheins werden es heute maximal noch 8 bis 10 Grad. Im übrigen Land 3 bis 7 Grad. Eine ähnliche Temperaturspanne erwartet uns dann auch am Wochenende. Dabei geht es am Samstag häufiger wolkig los. Etwas Schnee oder Regen fällt aber nur noch in der Osthälfte, während es von Südwesten her zusehends auflockert. Sonntag dann im Süden abseits bzw. nach Nebel sonnig. Weiter nordwärts ist es hingegen wechselhafter. Damit wünsche ich Ihnen bereits jetzt ein schönes Wochenende und bis zum Montag an dieser Stelle. Ihr Björn Alexander

05:53 Uhr