Freitag, 19. Mai 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny

22:30 Uhr

Das war Freitag, der 19. Mai 2017

(Foto: imago/Seeliger)

Liebe Leser, der Tag geht zu Ende, in der Redaktion gehen so langsam die Lichter aus. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Die Top-Meldungen von heute waren:

22:25 Uhr

Mehr als 140 Tote bei Angriff auf libyschen Stützpunkt

Bei dem Angriff regierungstreuer Kämpfer in Libyen auf einen Stützpunkt rivalisierender Einheiten sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens 141 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern handele es sich um Soldaten, die dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angehörten, teilte ein Sprecher mit. Weitere Opfer seien Zivilisten, die auf dem Stützpunkt arbeiteten oder sich in der Nähe aufhielten, überdies habe es standrechtliche Hinrichtungen gegeben.

21:58 Uhr

Trump nannte FBI-Chef "verrückten Spinner"

Ex-FBI-Chef James Comey
Ex-FBI-Chef James Comey(Foto: AP)

Gerade ist US-Präsident Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise aufgebrochen, da gibt es zuhause schon wieder neuen Ärger. Bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow in der vergangenen Woche habe der US-Präsident erklärt, der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen der angeblichen Verstrickungen des Trump-Wahlkampflagers mit Russland genommen, berichtet die "New York Times".

"Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert", sagte Trump der Zeitung zufolge zu Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak. "Er war verrückt, ein echter Spinner", sagte Trump laut einer Aufzeichnung des Gesprächs. "Ich habe wegen Russland einen großen Druck verspürt. Der ist jetzt weg", sagte Trump demnach.

21:29 Uhr

Nordkorea: Vor Dialog Abkehr von "feindlicher Politik"

Nordkoreas UN-Botschafter Kim In Ryong
Nordkoreas UN-Botschafter Kim In Ryong(Foto: AP)

Nordkorea hat von den USA vor einem Dialog eine Abkehr von "ihrer feindlichen Politik" verlangt.

  • Der nordkoreanische UN-Botschafter Kim In Ryong sagte, jeder wisse, dass die USA einen Dialog angedeutet hätten. "Was aber wichtig ist, sind nicht Worte, sondern Taten."
  • Die Abkehr der USA von ihrer gegenüber Nordkorea feindlichen Politik sei die Grundvoraussetzung für die Lösung aller Probleme auf der koreanischen Halbinsel.
  • US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte im Pentagon, eine militärische Lösung in Nordkorea wäre "in einem unglaublichen Ausmaß tragisch".
20:50 Uhr

Belgien ernennt Bier zum Kulturerbe

(Foto: dpa)

Pünktlich zum Freitagabend hat in der belgischen Hauptstadt Brüssel ein wegweisendes Zeremoniell begonnen. Ähnlich wie auch hierzulande spielt der goldene Gerstentrunk auch bei unseren Nachbarn eine nicht untergeordnete Rolle. Und so haben die Belgier ihre Bierkultur auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit setzen lassen. Vertreter der UN-Sonderorganisation überreichten den Kulturministern der drei belgischen Sprachengemeinschaften nun das Zertifikat. Nun haben es die Belgier also auch urkundlich: Bier gehört zur belgischen Kultur. Prost!

20:29 Uhr

Zug entgleist nach Schlammlawine in Thüringen

In vielen Teilen Deutschlands haben starke Unwetter den Sommer vorerst beendet. In Süddeutschland gab es zum Teil heftige Gewitter und Hagelschauer.

Eine Schlamm- und Gerölllawine hat einen Regionalzug bei Stadtroda in Thüringen entgleisen lassen. Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei gab es mehrere Leichtverletzte. Der Regionalexpress RE 1 war von Glauchau (Sachsen) nach Göttingen (Niedersachsen) unterwegs.

20:00 Uhr
19:57 Uhr

Ex-Häftling wird nach 45 Minuten rückfällig

Nur 45 Minuten nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat sich ein Ex-Häftling wieder zu einem Häftling verwandelt.

  • Der Mann war gerade aus der Augsburger Justizvollzugsanstalt im Vorort Gablingen entlassen worden und war zu Fuß unterwegs in der Ortschaft. Unvermittelt trat er aus Frust gegen einen Briefkasten und warf Mülltonnen um.
  • Eine Tonne landete auf der Straße, weswegen es beinahe zu einem Unfall gekommen wäre. Eine Polizeistreife nahm den randalierenden Ex-Häftling fest. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an, nun sitzt der Mann wieder im Gefängnis ein.
19:24 Uhr

Anthony Weiner bekennt sich schuldig

Anthony Weiner
Anthony Weiner(Foto: REUTERS)

Können Sie sich an Anthony Weiner erinnern? Der 52-jährige Kongressabgeordnete bewarb sich einst für den Bürgermeisterposten der Stadt New York. Inzwischen muss er sich vor Gericht verantworten. Er soll sich im Internet mit einer 15-Jährigen obszöne Nachrichten geschrieben haben. Nun räumte er vor Gericht seine Schuld ein.

  • "Ich habe eine Krankheit, aber ich habe keine Entschuldigung", sagte Weiner bei der Anhörung. Das Strafmaß in dem Prozess soll am 8. September verkündet werden. Auf die fragliche Straftat stehen bis zu zehn Jahre Haft.
  • Die anzüglichen Textnachrichten hatten indirekt eine möglicherweise mitentscheidende Rolle im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 gespielt. Weiners damalige Ehefrau Huma Abedin war eine enge Vertraute der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton.
18:57 Uhr

Hohe Wahlbeteiligung bei Präsidentenwahl im Iran

Großer Andrang herrscht in den iranischen Wahllokalen. Zwei Mal hat die Regierung die Öffnungszeiten verlängert.
Großer Andrang herrscht in den iranischen Wahllokalen. Zwei Mal hat die Regierung die Öffnungszeiten verlängert.(Foto: imago/UPI Photo)

Eine hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich angesichts einer Richtungsentscheidung im Iran an: Nach ersten Schätzungen stimmten rund 30 der 56,4 Millionen Wahlberechtigten ab. Die Iraner wählen heute ihren Präsidenten. Der moderate Amtsinhaber Hassan Ruhani bewirbt sich bei der Wahl um eine zweite Amtszeit, um seine Politik der Öffnung fortsetzen zu können.

  • Die Regierung hat die Öffnungszeit der Wahllokale zwei Mal um jeweils zwei Stunden verlängert. Wegen des großen Andrangs können die Menschen nun bis 19.30 Uhr deutscher Zeit Uhr ihre Stimme abgeben.
  • Wichtigster Erfolg Ruhanis ist das Atomabkommen, das im Januar 2016 zur Aufhebung der im Atomstreit verhängten Sanktionen gegen den Iran führte. Raisi stellt zwar das Abkommen nicht generell in Frage, da es die Billigung Chameneis hat, doch wirft er Ruhani vor, zu wenig daraus gemacht zu haben.
18:33 Uhr

Flüchtlinge in Libyen unter unmenschlichen Bedingungen

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen beklagt die unmenschlichen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Libyen.
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen beklagt die unmenschlichen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Libyen.(Foto: REUTERS)

Flüchtlinge müssen in libyschen Gefangenenlagern nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) unter unmenschlichen Bedingungen leben.

  • In zwei Lagern hätten Flüchtlinge in diesem Jahr über Tage nichts zu Essen bekommen und seien deshalb wegen Mangelernährung behandelt worden, teilte MSF mit. Das verfügbare Wasser reiche gerade mal zum Überleben. 
  • Eine große Zahl an Menschen sei auf engem Raum eingesperrt, erklärte MSF weiter. Dadurch verbreiteten sich Krankheiten wie Krätze oder Windpocken. Nach Angaben der Hilfsorganisation haben viele Flüchtlinge Selbstmordgedanken oder leiden am posttraumatischen Stresssyndrom.
18:07 Uhr

Neuer Ebola-Verdacht im Kongo

Im Kongo sind neue Ebola-Verdachtsfälle aufgetaucht. Insgesamt 29 Menschen könnten sich in dem zentralafrikanischen Land mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert haben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

  • Bislang war sie von 21 Verdachtsfällen ausgegangen. Nach wie vor seien erst zwei Fälle durch Labortests bestätigt, drei Menschen sind gestorben. 416 Menschen stünden unter Beobachtung, die mit den Erkrankten in Kontakt waren, sagte ein WHO-Sprecher.
  • Bei der bislang größten Ebola-Epidemie starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone in Westafrika 2014/2015 mehr als 11.000 Menschen.
17:46 Uhr

USA: 750 IS-Kämpfer in Afghanistan getötet

US-Spezialeinheiten und afghanische Streitkräfte haben in Afghanistan seit Anfang März 750 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. Zudem seien Tunnel- und Höhlensysteme sowie Einsatzzentren und logistische Knotenpunkte der radikalislamischen Extremisten zerstört worden, teilten die US-Streitkräfte am Freitag mit. Die vom IS kontrollierten Gebiete seien um zwei Drittel reduziert worden, hieß es weiter.

17:25 Uhr

Von der Leyen: Umzug nach Jordanien möglich

Starten bald deutsche Tornados aus Jordanien statt aus der Türkei? Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hält eine Verlegung des Bundeswehr-Kontingents dorthin für machbar.

  • "Mein erster Eindruck von der Al-Azrak-Airbase hier in Jordanien ist positiv", sagte die Ministerin nach einem Besuch auf einem Luftwaffenstützpunkt, der als Alternativ-Standort im Gespräch ist.
  • Der organisatorische Aufwand für eine Verlegung wäre zwar sicherlich enorm. Nach einer "gewissen operativen Umzugspause" könnte die Bundeswehr aber auch von diesem Stützpunkt aus die Aufträge der Koalition für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat erfüllen.

 

Welche Alternativen zu Incirlik es noch gibt, hat mein Kollege Issio Ehrich hier aufgeschrieben.

17:03 Uhr

Groschek soll SPD-Chef in NRW werden

Michael Groschek
Michael Groschek(Foto: imago/Revierfoto)

Nach dem Rücktritt der scheidenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft vom Vorsitz der Landes-SPD will die Parteiführung den bisherigen Landesverkehrsminister Michael Groschek zum neuen Parteichef machen. Der Landesvorstand sprach sich für den 60-jährigen Politiker aus und will ihn bei einem Parteitag zur Wahl vorschlagen, wie Fraktionschef Norbert Römer mitteilte. Die Entscheidung fiel demnach einstimmig.

17:00 Uhr
16:50 Uhr

Terror-Prozess in Berlin: Syrer muss fünf Jahre in Haft

Ein 20-jähriger Syrer ist in einem Berliner Terror-Prozess zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz schuldig. Der 20-Jährige sei ein überzeugter Anhänger des Islamischen Staat (IS), begründeten die Richter.

  • Nach mehr als viermonatigem Prozess war das Kammergericht überzeugt, dass der 20-Jährige unter anderem Informationen über potenzielle Anschlagsziele in der Hauptstadt an Kontaktpersonen der Terrormiliz weitergegeben und sich für etwaige Anschläge bereiterklärt hatte.
  • Vor seiner Flucht nach Deutschland im August 2015 habe sich der damals jugendliche Angeklagte in Syrien an Kampfhandlungen des IS beteiligt, hieß es weiter im Urteil.
16:29 Uhr

O2 schaltet wegen Wanna Cry DSL-Kundensystem ab

Der Verschlüsselungstrojaner Wanna Cry hat die Systeme des Telefonkonzerns O2 angegriffen, das Unternehmen hat aus Sicherheitsgründen DSL-Kundenmanagementsystem abgeschaltet.

  • Das bestätigte der Telefonkonzern gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Gleichzeitig gibt ab es seit Mitte der Woche erhebliche Netzstörungen sowohl im DSL- als auch im Mobilfunknetz.
  • Diese sollen aber nach Auskunft von O2 nichts mit dem Trojaner zu tun haben.
16:05 Uhr

AfD-Stimmen fälschlicherweise für ungültig erklärt

Bei der NRW-Landtagswahl sind in einem Wahlbezirk in Mönchengladbach alle Stimmen für die AfD für ungültig erklärt worden. Es sei zu einem Fehler bei der Stimmauszählung gekommen, teilte die Stadt mit. Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahl habe der nach Angaben der Stadt umgehend korrigierte Fehler jedoch nicht.

  • Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hatte die Partei im Bezirk "Altenheim Eicken" 7,6 Prozent der Erststimmen, allerdings keine gültige Zweitstimme erhalten. Aufgrund dieses kuriosen Ergebnisses wurde eine Neuauszählung veranlasst.
  • Das Ergebnis: Alle 37 Zweitstimmen für die AfD sind gültig. Die Partei hatte 8,6 Prozent der Stimmen erhalten.
  • "Der Wahlvorstand hat sich vergaloppiert", sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. "Sowas darf nicht passieren."
15:50 Uhr

Assange: "Ich vergebe und vergesse nicht"

Fünf Jahre hat Julian Assange in der Botschaft von Ecuador in London verbracht, zuvor war er 2010 verhaftet worden. Nun hat sich der Wikileaks-Gründer erstmals zu der Einstellung der Ermittlungen gegen ihn geäußert.

"7 Jahre lang ohne Anklage festgehalten (...), während meine Kinder großgeworden sind und mein Name verleumdet wurde", schrieb der 45-jährige Australier auf Twitter. Er fuhr fort: "Ich vergebe und vergesse nicht."

Video

Mehr zu Assanges unversöhnlichen Worten lesen Sie hier.

15:34 Uhr

NRW-SPD berät über personellen Neuanfang

Hannelore Kraft hat nach der Wahl alle ihre politischen Ämter aufgegeben.
Hannelore Kraft hat nach der Wahl alle ihre politischen Ämter aufgegeben.(Foto: imago/Revierfoto)

Die Wahl in Nordrhein-Westfalen war für die SPD ein Debakel. Nun sollen Konsequenzen gezogen werden. Fünf Tage danach ist die Spitze der Landes-SPD zusammengekommen.

  • Die Parteigremien wollen über den personellen Neuanfang in der Landes-SPD nach ihrer schweren Wahlniederlage vom Sonntag beraten. Auch der SPD-Bundesvorsitzende Martin Schulz nahm an der Sitzung in Düsseldorf teil.
  • Die scheidende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte noch am Wahlabend den SPD-Landesvorsitz und ihr Amt als stellvertretende Bundesvorsitzende niedergelegt. Als mögliche Nachfolger im Landesvorsitz werden unter anderem der derzeitige NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Landesjustizminister Thomas Kutschaty genannt.
15:08 Uhr

New Yorker Todesfahrer bereits 2013 verurteilt

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Beamte der Spurensicherung untersuchen den Wagen, mit dem der 26-Jährige in die Menschengruppe gerast ist.
Beamte der Spurensicherung untersuchen den Wagen, mit dem der 26-Jährige in die Menschengruppe gerast ist.(Foto: imago/Xinhua)

Der Todesfahrer vom New Yorker Times Square wurde während seiner Zeit als Soldat bei der US-Marine wegen Trunkenheit am Steuer und ordnungswidrigem Verhalten von einem Militärgericht verurteilt.

  • Nach seinen knapp drei Jahren bei der Navy sei er "unter anderen als ehrenhaften Umständen" vom Militärdienst entlassen worden, sagte ein ranghoher Marineoffizier.
  • Der 26-Jährige aus dem Stadtteil Bronx war am Donnerstag am Times Square mit hohem Tempo über den Gehweg gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 22 weitere Menschen verletzt.
14:49 Uhr

Trumps Politik beunruhigt immer mehr Deutsche

Die Politik des US-Präsidenten Donald Trumps treibt nach einer aktuellen Umfrage immer mehr Deutschen Sorgenfalten auf die Stirn.

  • Mehr als dreiviertel (78 Prozent) machen sich nach Angaben des ZDF-"Politbarometer" große Sorgen wegen des 45. Präsidenten der USA. Ende Januar, kurz nach Trumps Amtsantritt, waren es noch 62 Prozent gewesen. Laut der aktuellen Umfrage macht sich jeder Fünfte (21 Prozent) keine Sorgen.
  • Anders sieht das unter den AfD-Anhängern aus: Mehr als jeder Zweite (62 Prozent) von ihnen ist kaum beunruhigt, während 33 Prozent alarmiert sind.
14:19 Uhr

Bericht: "Identitäre" wollen in Ministerium eindringen

Anhänger der "Identitären Bewegung" haben in Berlin versucht, das Justizministerium zu stürmen. Rund 50 Personen hätten versucht, in das Gebäude zu gelangen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Polizeikreise. Zuvor hatte die rechte Organisation vor dem Gebäude eine Demonstration gegen Zensur veranstaltet.

14:15 Uhr
14:00 Uhr

Londoner Straßenbahnfahrer schläft ein

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ist sauer.
Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ist sauer.(Foto: REUTERS)

Genau wie die Richterbank (s. u.) ist auch das Cockpit einer Straßenbahn kein Ort für ein Nickerchen. Ein Londoner Fahrer hat daher nun Ärger am Hals. Der "Evening Standard" veröffentlichte ein knapp einminütiges Video eines Passagiers, das den Fahrer mit nach vorn gebeugtem Kopf am Steuer schlafend zeigt. "Ich bin absolut stinksauer über diesen Vorfall, und ich bin mir sicher, dass alle Londoner so schockiert sein werden wie ich es heute bin", schrieb der Bürgermeister, Sadiq Khan, bei Facebook.

13:43 Uhr

Richter schlief während Verhandlung - Urteil gekippt

Nein, so ein Urteil darf kein Bestand haben, urteilt nun seinerseits das Bundessozialgericht in Kassel. Das Gericht kippt ein Verdikt aus dem vergangenen Jahr, das sich dadurch auszeichnete, dass der Richter während der Verhandlung eingeschlafen war.

  • Verhandelt worden war ein Streit um eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Der ehrenamtliche Richter war zu der Verhandlung laut Zeugen zu spät gekommen. Dann sei er "mit auf die Brust gesunkenem Haupt sofort eingeschlafen". Die anderen Richter bemerkten dies und stießen ihn mit dem Fuß an - das habe aber nur kurz geholfen.
  • Der betroffene Richter sei "zumindest für einen Teil der mündlichen Verhandlung geistig abwesend" gewesen und habe sich keine eigene Meinung zur Verhandlung bilden können, entschied das Bundessozialgericht. Es ließ eine Revision wegen "nicht vorschriftsmäßiger Besetzung des Berufungsgerichts" zu.
13:34 Uhr

David Hasselhoff geht wieder auf Deutschlandtour

Erklären Sie mal einem US-Amerikaner, warum David Hasselhoff bei uns ein Superstar ist. Oder mal war. Gar nicht so einfach. Aber was soll's, seine hiesigen Fans können dem Knight Rider und Rettungsschwimmer demnächst wieder persönlich zujubeln. Der 64-Jährige kommt auf Deutschlandtour, berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach spielt er das erste Konzert am 11. April 2018 im Berliner Friedrichstadtpalast. Weitere Stationen sind Braunschweig, Neubrandenburg, Hamburg, Magdeburg, Leipzig, Jena, Suhl und Wetzlar.

13:15 Uhr

Trump findet Bleibe für Hamburger G20-Gipfel - in Berlin

Trump übernachtet beim G20-Gipfel in Berlin.
Trump übernachtet beim G20-Gipfel in Berlin.(Foto: AP)

Anfang Juli kommt Donald Trump nach Deutschland - er nimmt am G20-Gipfel in Hamburg teil. Nun hat der US-Präsident auch eine Bleibe gefunden. Aber nicht in der Hansestadt, sondern im 250 Kilometer entfernten Berlin, wie die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

  • Demnach wird er im Hotel Intercontinental am Tiergarten residieren. Und warum nicht in Hamburg? Dort kommt vor allem das Hotel Vier Jahreszeiten für Staatsgäste infrage, doch das Haus hatte Trump abgesagt.
  • Der muss nun jeden Tag nach Hamburg pendeln - womöglich per Helikopter. Einen Landeplatz gibt es laut "Berliner Zeitung" aber nicht auf dem Interconti.
12:58 Uhr

Macron sperrt Journalisten aus

Neue Sitten im Elysée-Palast: Macron schränkt den Zugang der Journalisten ein.
Neue Sitten im Elysée-Palast: Macron schränkt den Zugang der Journalisten ein.(Foto: imago/IP3press)

In Frankreich sind die goldenen Zeiten für Journalisten offenbar vorbei. Zumindest für die, die über die große Politik im Elysée-Palast berichten. Der neue Präsident Emanuel Macron schränkt den Zugang der Berichterstatter deutlich ein, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Sie dürften nicht mehr in den Innenhof, um von dort Kabinettsitzungen zu verfolgen. Macron schärfte demnach seinen Ministern zudem ein, "nicht mehr in jedes Mikrofon zu sprechen, das ihnen hingehalten" werde. Unter der Regierung Hollande sei eine Vielzahl von Informationen an die Presse gelangt, der Präsident habe als geschwätzig gegolten. Das hat der Presse offenbar wenig geholfen - seit Jahren sinke das Vertrauen in die Journalisten. Weniger als die Hälfte der Franzosen trauen demnach Nachrichten in Fernsehen und Zeitungen.

12:51 Uhr

CDU und FDP verhandeln in NRW über Koalition

Jetzt wollen Lindner und Laschet über eine Koalition in NRW verhandeln.
Jetzt wollen Lindner und Laschet über eine Koalition in NRW verhandeln.(Foto: REUTERS)

In Nordrhein-Westfalen passiert das, was nahe lag: CDU und FDP wollen Koalitonsverhandlungen aufnehmen, wie die Spitzenkandidaten Armin Laschet und Christian Lindner nun mitteilen. Wenn die beiden wirklich zusammengehen, wird jede Abstimmung zur Zitterpartie - Schwarz-Gelb hätte im Landtag nur eine Stimme Mehrheit. Eine Alternative wäre für die CDU nur noch eine große Koalition mit der SPD.

Mehr dazu hier.

12:36 Uhr

Urteil gegen 85-jährigen Todesfahrer rechtskräftig

Der Verurteilte nimmt die Strafe an.
Der Verurteilte nimmt die Strafe an.(Foto: dpa)

Im Prozess hat der 85-jährige Mann deutlich gemacht, wie sehr ihm die Tat leidtut. Der Mann war mit seinem Auto in die Fußgängerzone von Bad Säckingen in Baden-Württemberg gefahren und war dann unkontrolliert in eine Menschenmenge gerast. Zwei Menschen starben, 27 wurden verletzt. Bereits vergangene Woche wurde der Mann zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 1500 Euro Geldauflage verurteilt. Der Führerschein wurde ihm auf Lebenszeit entzogen. Jetzt ist das Urteil rechtskräftig, da niemand Revision eingelegt hat.

12:16 Uhr

Seit Januar mehr Eintritte in FDP als 2016 insgesamt

Läuft bei der FDP, Herr Lindner.
Läuft bei der FDP, Herr Lindner.(Foto: imago/Christian Thiel)

Die FDP ist wieder da - anders kann man die Erfolge bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW kaum interpretieren. Das zeigt sich auch bei den Parteieintritten. Seit dem 1. Januar schlossen sich 4600 Menschen der Partei an, das sind mehr als im gesamten Vorjahr, als es 4100 waren. Das sagte ein Parteisprecher der "Heilbronner Stimme".

12:04 Uhr
11:33 Uhr

Bär jagt Mountainbikern Riesenschreck ein

Dieses Video wurde in den vergangenen Tagen rund zehn Millionen Mal angeklickt. Es zeigt, wie ein Bär plötzlich auf einem Mountainbike-Trail in der Slowakei auftaucht.

11:27 Uhr

Steinmeier kommt in Warschau an

(Foto: picture alliance / Soeren Stache)

Joachim Gauck hatte Polen noch als erstes Land besucht, nachdem er Bundespräsident geworden war. Frank-Walter Steinmeier hat nun rund zwei Monate seit seiner Vereidigung verstreichen lassen. Nun ist er mit seiner Frau in Warschau eingetroffen. Präsident Andrzej Duda empfing beide mit militärischen Ehren. Interessant ist, dass Steinmeier auch mit Ministerpräsidentin Beata Szydlo sprechen wird. Steinmeier will vermitteln - das Verhältnis Berlin-Warschau ist im Moment wegen Flüchtlingskrise und Europa-Fragen angespannt.

11:12 Uhr

Schweden stellt Ermittlungen gegen Assange ein

Assange.
Assange.(Foto: dpa)

In der ekuadorianischen Botschaft in London dürfte gerade jemand jubeln: Schweden stellt die Ermittlungen gegen Julian Assange ein. Der Wikileaks-Gründer hatte in der Vertretung des südamerikanischen Landes Asyl genossen, seit in Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn ermittelt wurde.

Mehr dazu hier.

10:56 Uhr

Anwalt fordert riesige Entschädigung im Fall Anis Amri

Amri dealte in größerem Stil mit Drogen, als bislang bekannt war.
Amri dealte in größerem Stil mit Drogen, als bislang bekannt war.(Foto: AP)

Dass im Fall Anis Amri beim Berliner Landeskriminalamt Akten manipuliert wurden, hat das politische Berlin erschüttert. Nun meldet sich ein Anwalt der Opfer des Terroranschlags vom Breitscheidplatz zu Wort. Wegen der Trickserei fordert dieser nun eine Entschädigung von 100 Millionen Euro. "Wir haben es hier wohl mit einem glasklaren Fall von Amtshaftung zu tun", zitiert der "Focus" den Rechtsanwalt Andreas Schulz. LKA-Beamte wollten womöglich vertuschen, dass es mehrere Wochen vorm Anschlag Möglichkeiten zur Festnahme Amris gab.

10:42 Uhr

Sachsen fordert 11 Millionen Euro von Solarworld zurück

Solarworld galt einst als Hoffnungsträger unter den deutschen Photovoltaikunternehmen - doch das war einmal. Mittlerweile ist die Firma insolvent. Und das ruft den Freistaat Sachsen auf den Plan. Denn wollte den Bau eines Werks in Freiberg mit 11,2 Millionen Euro fördern und zahlte auch bereits. Das Geld will das Land nun zurückhaben, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Schließlich lägen die Voraussetzungen der Förderung nicht mehr vor.

10:16 Uhr

Jennifer Lawrence verteidigt Strip-Video

Jennifer Lawrence.
Jennifer Lawrence.(Foto: AP)

So ein Star ist auch nur ein Mensch. Und während es bei normalen Menschen niemanden weiter interessiert, wenn er oder sie nachts betrunken in Wien an einer Stange in einem Stripclub tanzt, ist das bei Stars wie Jennifer Lawrence anders. Die 26-jährige Oscarpreisträgerin (für "Silver Linings") verteidigt nun ein im Netz kursierendes Video, das sie eben dabei zeigt und manch anderem peinlich gewesen wäre. Nicht so Frau Lawrence: "Ich finde, ich tanze ziemlich gut", schreibt sie mit einem Anflug von Selbstironie auf Facebook. Und: "Ich werde mich nicht entschuldigen, ich hatte in jener Nacht einen MORDSSPASS". Na dann, Glückwunsch zum Krisenmanagement.

09:55 Uhr

Schulz fällt in Umfragen weiter hinter Merkel zurück

Video

 

Martin Schulz hat ein Problem - seine Umfragewerte haben sich noch einmal verschlechtert. Laut ARD-Deutschlandtrend würden sich 32 Prozent für den SPD-Kandidaten entscheiden, wenn der Kanzler direkt gewählt würde. Das sind vier Prozent weniger als in der vergangenen Woche. Und Merkel? Liegt unverändert bei 49 Prozent. Na dann, Glückauf.

09:41 Uhr

Mutmaßliche Autodiebe verstecken sich in Misthaufen

Vielleicht dachten die beiden Männer, ein Misthaufen sei ein gutes Versteck vor der Polizei. Zuvor hatten sie mit einem gestohlenen Auto einen Unfall gebaut, bei dem sich dieses mehrfach überschlug. Zeugen hatten der Polizei lautes Reifenquietschen und einen Knall gemeldet. Die brachten schließlich eine Hundestaffel mit zum Unfallort. Und die vierbeinigen Ermittler entdeckten die beiden Männer dann in dem Misthaufen. Gegen den 21-jährigen Fahrer wird nun wegen mehrerer Verkehrsstraftaten und wegen Autodiebstahls ermittelt. Der 18-jährige Beifahrer wurde auf freien Fuß gesetzt.

09:18 Uhr

Wright: Trump stiehlt Ideen für "House of Cards"

Robin Wright alias "Claire Underwood".
Robin Wright alias "Claire Underwood".(Foto: imago/PanoramiC)

Kennen Sie die Serie "House of Cards"? Darin geht es um einen ruch- und skrupellosen US-Politiker namens Frank Underwood, der dank Intrigen und Strippenzieherei zum Präsidenten aufsteigt. Ich habe mir das angesehen und war oft völlig baff - Kevin Spacey spielt die Hauptrolle und macht das brillant. Seine Partnerin Robin Wright bleibt da kaum zurück, sie spielt in der Serie seine Frau Claire. Die beklagt sich nun über den neuen Präsidenten. "Trump hat all unsere Ideen für die sechste Staffel gestohlen", sagte sie dem Magazin "Variety". "Ich weiß nicht, was wir machen sollen, wirklich", erklärte sie sichtlich belustigt. Der Moderator hatte zuvor davon gesprochen, dass die Serie bisher immer eine fiktionale Welt gezeigt habe, denn während Obamas Präsidentschaft seien die Zuschauer sicher gewesen: "Das ist nicht wirklich das, was passiert."

09:06 Uhr
08:49 Uhr

Sohn von Lottogewinner verklagt Vater auf mehr Geld

Streit um einen Lottogewinn hat eine Familie aus Großbritannien vor Gericht geführt. Der Sohn des Gewinners wollte so seinen Vater zwingen, ihm mehr Geld von den umgerechnet 118 Millionen Euro zu überweisen, die dieser 2011 bei der Lottery Euromillions gewonnen hatte, wie der "Guardian" berichtet. Dabei hatte dieser ihm über zwei Jahre bereits 1,8 Millionen Euro gegeben. Das Geld hatte der Sohn und sein Freund allerdings bereits größtenteils ausgegeben. Der Sohn argumentierte, beim Gewinn habe der Vater ihm gesagt, er müsse sich nie wieder Sorgen um Geld machen. Der Richter wies das zurück. Der Vater müsse nicht mehr seinem verschwenderischen Sohn aushelfen, sagte er. "Es gab für vernünftige und normale Menschen keinerlei Grund zur Annahme, dass sie jederzeit weiteres Geld bekommen würden." Die erste Million habe der Sohn übrigens schon im ersten Monat verschleudert.

Mehr dazu hier.

08:25 Uhr

Das sagt Schweinsteiger zum Abschied Philipp Lahms

Schweinsteiger und Lahm waren lange ein Dreamteam bei den Bayern und in der Nationalmannschaft.
Schweinsteiger und Lahm waren lange ein Dreamteam bei den Bayern und in der Nationalmannschaft.(Foto: imago/ActionPictures)

Philipp Lahm beendet an diesem Wochenende seine Karriere als Profifußballer. Er ist ein Ausnahmespieler - da sind sich alle einig; mehrfacher deutscher Meister, Champions-League-Sieger und natürlich Weltmeister. Sein Weggefährte Bastian Schweinsteiger hat der "Bild"-Zeitung nun erzählt, wie viel er von ihm hält.

  • "Er hat eine Wahnsinns-Karriere hingelegt", sagte er. "2002 wurden wir gegen RC Lens eingewechselt. Danach habe ich mit keinem anderen so viele Spiele gemacht wie mit Philipp. Wir hatten eine super Zeit."
  • Und ein bisschen wehmütig in eigener Sache wurde er auch: "Wenn ich die  Nationalmannschaft jetzt im Fernsehen sehe, vermisse ich es, dabei zu sein - gerade die Atmosphäre mit den Betreuern. Da haben sich über die Jahre seit 2004 Freundschaften aufgebaut."

Übrigens, was am letzten Spieltag noch passieren kann, lesen Sie hier.

08:08 Uhr
07:57 Uhr

So sieht Chelsea Manning heute aus

 Als Whistleblower und Wikileaks-Lieferant Bradley Manning erschütterte der hier zu sehende Mensch die Geheimdienstwelt. Im Gefängnis wurde Bradley dann zu Chelsea - und ist seit gestern wieder frei. Jetzt postet sie dieses Foto von sich.

Mehr dazu hier.

07:51 Uhr

US-Minister: Wirtschaftspolitik wird nicht geändert

Acosta.
Acosta.(Foto: AP)

Von außen betrachtet, macht die Regierung Trump nicht gerade den kompetentesten Eindruck - das hat in den vergangenen Tagen für einigen Aufruhr an der Börse gesorgt. Die Händler scheinen nicht mehr so recht daran zu glauben, dass der US-Präsident seine Wahlkampfversprechen umsetzt. An der Börse fand man vor allem die Steuersenkungen für Reiche und die Infrastruktur-Projekte gut. Nun versucht Wirtschaftsminister Alexander Acosta gegenzusteuern. "Ich sehe keine Skepsis an den Finanzmärkten in Bezug auf unsere Regierung", sagte Acosta dem "Handelsblatt". Er kündigte an, es werde bei den geplanten Steuersenkungen und dem Abbau von Bürokratie bleiben.

07:29 Uhr

Chinesische Jets fangen US-Militärflugzeug ab

Solche Jets setzten die Chinesen über dem ostchinesischen Meer ein - das Foto zeigt Exemplare der venezolanischen Luftwaffe.
Solche Jets setzten die Chinesen über dem ostchinesischen Meer ein - das Foto zeigt Exemplare der venezolanischen Luftwaffe.(Foto: REUTERS)

Im Ostchinesischen Meer treffen chinesische Jets auf ein US-amerikanisches Wetteraufklärungsflugzeug - ein chinesischer Pilot startet ein gefährliches Manöver. CNN berichtet, die SU-30-Jets hätten sich auf 50 Meter angenähert, einer sei direkt über dem US-Flugzeug, einer WC-135, geflogen, mit der Unterseite nach oben. US-Crewmitglieder hätten den Vorgang als "unprofessionell" bezeichnet. Offiziellen Angaben zufolge sollte die US-Maschine Spuren von Atomtests in der Atmosphäre suchen. China demonstriert immer wieder den Machtanspruch in den Meeren vor seinen Küsten - die USA tun dies ebenfalls.

Mehr dazu hier.

07:05 Uhr

Chris Cornell beging Selbstmord

Chris Cornell.
Chris Cornell.(Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa)

Der Tod des Rocksängers Chris Cornell hatte keine natürliche Ursache. Der 52-Jährige habe sich in seinem Hotelzimmer erhängt, berichtete CNN unter Berufung auf die Gerichtsmedizin.

Mehr dazu hier.

06:48 Uhr

Bieterwettbewerb führt zu Rekord-Auktion

Haben Sie bei einer Auktion, möglicherweise im Internet, schon einmal doppelt so viel geboten, weil Sie den Gegenstand unbedingt haben wollten? Das hat nun ein japanischer Kunstliebhaber auch getan. Er zahlte 110,5 Millionen Dollar für ein Gemälde des afroamerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat. Laut Auktionshaus Sotheby's ist dies der höchste Preis, der jemals bei einer Versteigerung für das Werk eines Künstlers aus den USA gezahlt wurde und der höchste Preis für ein nach 1980 entstandenes Werk überhaupt. Käufer ist der 41-jährige Yusaku Maezawa. "Als ich diesem Bild zum ersten Mal begegnet bin, war ich so angeregt und so dankbar", schrieb er auf Instagram. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das Bild für schlappe 60 Millionen Dollar weggeht.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Irans Präsident Ruhani hofft auf eine Wiederwahl.
Irans Präsident Ruhani hofft auf eine Wiederwahl.(Foto: picture alliance / dpa)

Coole Leute haben bestimmt längst im Februar angegrillt, ich war wieder einmal zu frostbeulig. Das Schlimmste: Nicht einmal heute werde ich angrillen, da keine Kohle mehr. Aber vielleicht lege ich mich später ins Gras und grille selbst ein bisschen vor mich hin. Und wer weiß? Vielleicht gesellt sich eine Grille dazu. Oder gar Gregor Grillemeier. Aber das wird wohl ein Traum bleiben. Das wird heute wichtig:

  • Die Iraner wählen einen neuen Präsidenten.
  • Außenminister Gabriel besucht Mexiko, das im kommenden Jahr Gastland der Hannover-Messe ist.
  • Der ADFC stellt eine Liste mit den fahrradfreundlichsten Städten vor.
  • In München fällt ein Urteil im Prozess um eine Studentin, die ihren Freund mit einer Kreissäge ermordet haben soll.
  • In der Fußball-Bundesliga erklärt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, wie er sich das letzte Saisonspiel und die Meisterfeier vorstellt.

Ich heiße Volker Petersen und freue mich aufs schlechte Wetter am Wochenende. Nicht. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

06:09 Uhr

Sommerwetter endet am Wochenende

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Heute setzt sich im Westen allmählich frischere Luft durch. Derweil bleibt es östlich der Elbe noch lange sonnig und sommerlich warm bis heiß. Besonders im Übergangsbereich dazwischen können sich in der schwülen Luft von Süd nach Nord neuerlich teilweise heftige Gewitter entladen. Es drohen punktuell Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Und auch heute sind im Umfeld der mitunter blitzintensiven Gewitter einzelne Tornados nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen mit viel Sonne im Osten nochmals 26 bis 30 Grad. Ansonsten werden es 14 bis 22 Grad. Morgen gibt's auch im Osten einen satten Temperatursturz bei Höchstwerten um die 15 Grad. Zudem bleibt es in der Osthälfte noch länger grau mit lokalen Schauern. Weiter westwärts wird es unterdessen schon stabiler mit mehr Sonne und Werten bis 20 Grad. Am Sonntag und Montag geht es verbreitet freundlich, trocken und wieder wärmer weiter. Damit wünsche ich Ihnen bereits jetzt ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander

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