Freitag, 13. Oktober 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Heidi Ulrich und Christian Herrmann

22:30 Uhr

Das war Freitag, 13. Oktober 2017

Liebe Leser, das internationale Atomabkommen mit dem Iran ist US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Am Abend verkündet er in einem Statement eine "neue Strategie" gegen die Islamische Republik, an deren Ende unter anderem neue Sanktionen stehen sollen. Was Trump gegen das Abkommen hat, lesen Sie hier. Die europäischen Partner sind besorgt.

Das sind die anderen Themen, die Sie heute besonders interessant fanden:

  • Das schlechte Ergebnis der CSU bei der Bundestagswahl bringt Horst Seehofer in Bedrängnis. Eine Mehrheit der Bayern spricht sich nun gegen eine weitere Kandidatur des Parteichefs und Ministerpräsidenten aus.
  • Ein offenbar psychisch kranker Mann lässt in Salzgitter ein Jahr lang die Wasserhähne offen. Rund sieben Millionen Liter Wasser fließen dadurch in seinem Badezimmer ungenutzt durch die Rohre.
  • Es ist der Albtraum vieler Airbnb-Nutzer: In den USA hat ein Paar in seiner Unterkunft eine versteckte Kamera entdeckt.
  • Die Seven-Sisters-Felsen am Ärmelkanal sind ein Touristenmagnet. Eine junge Studentin will dort ein spektakuläres Foto machen - und stürzt plötzlich in die Tiefe.
  • Das iPhone X sollte das neue Flaggschiff werden, doch offenbar bereitet es Apple neue Probleme: Zulieferer sollen weiter große Schwierigkeiten haben, bestimmte Bauteile in ausreichender Stückzahl herzustellen.
  • Am morgigen Samstag bestreiten die Bayern in der Fußball-Bundesliga ihr erstes Spiel unter Jupp Heynckes - ein Premierendreier auf dem Silbertablett, meinen die Kollegen Giannakoulis und Nordmann. Eröffnet haben den 8. Spieltag am Abend Stuttgart und Köln. Der FC bleibt weiter ohne Sieg.

Damit verabschiede ich mich ins Wochenende. Ich hoffe, auch Sie können das schöne Wetter genießen und begrüßen uns am Montag wieder bei "Der Tag"!

Ein Auto fährt auf der B 289 bei Stobersreuth in Bayern durch den Sonnenuntergang.
Ein Auto fährt auf der B 289 bei Stobersreuth in Bayern durch den Sonnenuntergang.(Foto: dpa)
22:04 Uhr

Lucke hält Petrys Parteiprojekt für "verkorkst"

Im Sommer 2015 kämpften Lucke und Petry noch gegeneinander um die Ausrichtung der AfD. Jetzt haben beide die Partei verlassen.
Im Sommer 2015 kämpften Lucke und Petry noch gegeneinander um die Ausrichtung der AfD. Jetzt haben beide die Partei verlassen.(Foto: picture alliance / dpa)

Einst wurde AfD-Gründer Bernd Lucke von Frauke Petry aus seiner Partei gedrängt. Mit seinen Nachfolgeparteien Alfa und LKR kann er an frühere Erfolge nicht mehr anschließen - genau dieses Schicksal prophezeit er nun auch seiner ehemaligen Kollegin. Er sehe keine Perspektive in der Parteienlandschaft für Petrys Neugründung "Die blaue Partei", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag).

  • "Ich halte das Projekt für völlig verkorkst", sagte Lucke. "Petry hat sich inhaltlich von keiner einzigen AfD-Position abgegrenzt."
  • Lucke zweifelt zudem an einer inhaltlichen Wandlung Petrys: "Mich würde es sehr wundern, wenn ihr viele Wähler glauben, dass ausgerechnet sie plötzlich eine gemäßigte Realpolitikerin sein will."
21:43 Uhr

2,5 Millionen Bahnreisende von "Xavier" betroffen

Video

Herbststurm "Xavier" hat die Bahn ans Ende ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. In mehreren Bundesländern stellt das Unternehmen seinen Verkehr vollständig ein und kann ihn anschließend nur langsam wieder aufnehmen. Die Leidtragenden: die Fahrgäste. Rund 2,5 Millionen waren betroffen. Das sagte ein Konzernsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

  • Vergangene Woche Donnerstag und Freitag fielen demnach 240 Fernzüge aus.
  • Zwischen Donnerstag und Samstag strich die Bahn außerdem 7800 Regionalzüge.
  • 1800 Streckenkilometer sperrte die Bahn in Folge der Sturmschäden oder aus Vorsicht ab.
  • Erst fünf Tage später fuhren die Züge dann wieder planmäßig – größtenteils.
21:19 Uhr

Asterix-Titelblatt für Millionenbetrag versteigert

"Asterix in Italien" ist der 37. Band der Comics.
"Asterix in Italien" ist der 37. Band der Comics.(Foto: picture alliance / Egmont Ehapa )

Ich finde Asterix und Obelix ja auch klasse, aber wer solch eine Summe zahlt, muss fanatischer Fan der Gallier sein. In Paris ist ein Original-Titelblatt des Bandes "Tour de France" für den Rekordpreis von 1,4 Millionen Euro versteigert worden.

  • Das Titelbatt stammte aus der Sammlung von Pierre Tchernia, einem Freund von Asterix-Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo, und trägt eine handschriftliche Widmung der beiden Asterix-Schöpfer.
  • Das Auktionshaus hatte den Schätzpreis der farbigen Tuschezeichnung auf 200.000 Euro angesetzt.
  • Das Titelblatt zum Asterix-Band "Der Avernerschild" wurde bei der gleichen Auktion für 1,19 Millionen Euro versteigert.

Wer jetzt auch einen Asterix-Comic lesen möchte: Der nächste Band "Asterix in Italien" erscheint kommenden Donnerstag.

20:56 Uhr

Ökostromumlage soll 2018 sinken

Video

Es gibt gute Nachrichten aus der Energiebranche: Die Umlage zur Förderung des Ökostroms, auch als EEG-Umlage bekannt, wird Insidern zufolge im kommenden Jahr um etwa 1,2 Prozent sinken. Sie werde rund 6,8 Cent je Kilowattstunde betragen nach zuletzt 6,88 Cent, verrieten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Umlage war zuletzt für gut ein Fünftel des Strompreises in deutschen Haushalten verantwortlich. Die Übertragungsnetzbetreiber wollen die Höhe der Umlage am Montag mitteilen.

20:27 Uhr

"Die Siedler von Catan" sollen verfilmt werden

Mit "Die Siedler von Catan" hat Klaus Teuber einen Meilenstein der Spielewelt erschaffen.
Mit "Die Siedler von Catan" hat Klaus Teuber einen Meilenstein der Spielewelt erschaffen.(Foto: picture alliance / dpa)

Seit 1995 begeistert "Die Siedler von Catan" Strategiefreunde in aller Welt - egal, ob als klassisches Brettspiel oder am Computer. Um dem Kultspiel das verdiente Denkmal zu setzen, soll es jetzt auch noch verfilmt werden. Das bestätigte die Firma des Catan-Erfinders Klaus Teuber der Funke Mediengruppe.

  • "Die Catan GmbH kann bestätigen, dass sie sich derzeit in Verhandlungen befindet", teilte eine Sprecherin mit.
  • Die Verfilmung soll mutmaßlich Sony-Pictures verantworten.
  • Teuber selbst freut sich auf die Leinwandfassung.
19:56 Uhr

Gladbecker Geiselgangster bekommt Arbeitslosengeld

1988 sterben beim Gladbecker Geiseldrama drei Menschen. Unter anderen Dieter Degowski verbüßt dafür eine lebenslange Haftstrafe, die er inzwischen aber abgesessen hat: Nach fast 30 Jahren im Gefängnis wird der 61-Jährige in den nächsten Monaten freikommen. Dem "Spiegel" zufolge hat er dann Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dies stehe ihm wegen seiner Arbeit in der Haft zu, erklärte seine Anwältin Lisa Grüter dem Magazin zufolge.

Bilderserie
19:27 Uhr

Hersteller ruft fehlerhaften Rauchmelder zurück

Video

Sollten Sie in den letzten Monaten bei Lidl einen Rauchwarnmelder des Herstellers Uni-Elektra gekauft haben, ist dieser möglicherweise fehlerhaft. Das Unternehmen ruft einzelne Geräte des Typs "JB-S02" zurück.

  • Die betroffenen Geräte reagieren im Falle eines Feuers zu spät oder nicht laut genug.
  • Der Rückruf betrifft Rauchmelder mit der Artikelnummer IAN 113099 (zu finden unter dem Batteriefachdeckel), die seit dem 29. Februar 2016 bei Lidl angeboten wurden.
  • Wer ein solches Gerät besitzt, kann es auch ohne Kassenbon in allen Lidl-Filialen zurückgeben.
19:02 Uhr

Ermittlungen gegen AfD-Vorstand Hampel eingestellt

Hampel trat 2013 in die AfD ein.
Hampel trat 2013 in die AfD ein.(Foto: dpa)

Der Betrugsverdacht gegen den niedersächsischen AfD-Chef Paul Hampel hat sich nicht erhärtet. Man habe die Ermittlungen eingestellt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg der Deutschen Presse-Agentur.

Bei der Untersuchung ging es um einen Wahlwerbespot. Hampel war vorgeworfen worden, diesen gegenüber seiner Partei doppelt abgerechnet zu haben. Der ehemalige Journalist wies die Anschuldigungen zurück. Er sitzt künftig für die AfD im Bundestag und ist Mitglied im Bundesvorstand seiner Partei.

18:45 Uhr

FDP-Vize Kubicki hält Russland-Sanktionen für "Quatsch"

Video

Als Strafe für die Annexion der Krim hat die EU vor mehr als drei Jahren Sanktionen gegen Russland verhängt. Ginge es nach dem stellvertretenden FDP-Chef Wolfgang Kubicki, würde sie vermutlich bald auslaufen - er hält sie für falsch.

  • "Sanktionen haben nur dann Sinn, wenn sie wirken. Wenn man weiß, dass die andere Seite sie mehr oder weniger gut wegsteckt, sind Sanktionen Quatsch", sagt Kubicki dem "Spiegel". "Zu glauben, Russland würde irgendwann die Krim wieder rausrücken, wenn wir die Sanktionen nur lange genug laufen lassen, ist, mit Verlaub, kindisch."
  • Kubicki weiter: "Die Annexion der Krim durch Russland ist klar völkerrechtswidrig, wir werden sie nur in den nächsten 15 bis 20 Jahren nicht rückgängig machen können." Man müsse so etwas aussprechen, wenn man mit der anderen Seite im Gespräch bleiben wolle.
  • Er verteidigte damit auch die umstrittene Aussage von FDP-Chef Christian Linder aus dem Wahlkampf, man müsse die Vereinnahmung der Krim durch Russland "zunächst als dauerhaftes Provisorium" ansehen.
18:17 Uhr

Islands Präsident badet zu heiß und bricht sich die Nase

Gudni Johannesson ist seit Juni 2016 isländischer Präsident und erfreut sich in der Bevölkerung großer Beliebtheit.
Gudni Johannesson ist seit Juni 2016 isländischer Präsident und erfreut sich in der Bevölkerung großer Beliebtheit.(Foto: picture alliance / dpa)

Der isländische Präsident wollte sich nur bei einem heißen Bad entspannen, stattdessen hat er nun eine gebrochene Nase. "Ein warmes und gemütliches Bad hat sich gestern Abend als zu heiß und gemütlich entpuppt", schrieb Gudni Johannesson auf Facebook. Johannesson wurde ohnmächtig, fiel aufs Gesicht und brach sich die Nase.

Mittlerweile geht es Johannesson wieder gut: Er wurde ins Krankenhaus gebracht und genäht.

17:51 Uhr

Bayern watschen Seehofer in Umfrage ab

Video

Lange Zeit war die CSU ohne Horst Seehofer kaum vorstellbar, doch nach der desaströsen Bundestagswahl verschiebt sich das Bild. In einer neuen Umfrage für die "Augsburger Allgemeine" (Samstag) waren 47,1 Prozent der Befragten in Bayern klar dagegen, dass der CSU-Chef noch einmal als Ministerpräsident kandidiert. Noch einmal 24,6 Prozent antworteten auf die entsprechende Frage mit "eher nein".  

Bei der Bundestagswahl hatte die CSU in Bayern nur 38,8 Prozent der Stimmen bekommen. Das war ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. Seitdem sieht sich Seehofer mit Rücktrittsforderungen konfrontiert.

Mehr zur Umfrage lesen Sie hier.

17:23 Uhr

Schweizer setzen Referendum zu Burka-Verbot durch

In Frankreich, Belgien und seit 1. Oktober auch in Österreich gilt ein Burka-Verbot. Als nächstes könnte diese Regelung in der Schweiz eingeführt werden. Aktivisten haben mehr als 100.000 Unterschriften gesammelt und damit eine Volksabstimmung durchgesetzt.

  • Die Abstimmung dürfte innerhalb der nächsten zwei Jahre durchgeführt werden.
  • Ist das Referendum erfolgreich, dürften Musliminnen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr mit Nikab und Burka zeigen. Im Kanton Tessin gilt so ein Verbot bereits.
  • Die Aktivisten sagen, ihre Initiative habe nichts mit Religion zu tun. Es gehe um Verhüllungen aller Art - auch für Demonstranten.
  • Die Initiative stammt aber von derselben Gruppe, die 2009 bereits ein Verbot von Minaretten durchgesetzt hatte.
Bilderserie
17:00 Uhr
16:57 Uhr

Mann stirbt bei Flugzeugabsturz in Hessen

In Hessen ist ein Mann beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ums Leben gekommen. Zeugen hatten gesehen, wie das Flugzeug im Gebiet Grebenhain/Oberwald in einen Buchenwald stürzte und den Notruf gewählt. Die Polizei entdeckte den toten Piloten wenig später in dem Wrack. Die Rettungskräfte prüfen derzeit, ob sich an Bord noch eine zweite Person befand und herausgeschleudert wurde.

16:25 Uhr

Mutter von Münchner Amok-Opfer droht mit Selbstjustiz

Video

Neun Menschen tötet der 18-jährige Schüler David S. im Juli 2016 bei seinem Amoklauf in München. Vor Gericht wird die Tat derzeit aufgearbeitet. Angeklagt ist unter anderen Philipp K., der S. die Tatwaffe verkauft haben soll. Die Mutter eines der Opfer hat K. vor Gericht nun mit Selbstjustiz gedroht.

  • "Ich werde ihn bestrafen, falls Sie ihn nicht bestrafen", sagte sie zum Richter.
  • Hörbar aufgewühlt bekräftigte sie kurz danach: "Dieser Mörder - ich bring' Dich um mit meinen Händen."

Die Mutter hatte als Nebenklägerin im Prozess das Wort erhalten. Rechtliche Folgen wird ihre Drohung vermutlich nicht haben. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I sprach von einem "emotionalen Ausnahmezustand".

15:58 Uhr

Iran warnt Trump vor globalem Chaos

Um 18.45 Uhr deutscher Zeit will Donald Trump erklären, ob der Iran seiner Auffassung nach das internationale Atomabkommen einhält und ob die USA daraus aussteigen werden. Internationale Experten, die EU, China und Russland sind zwar alle überzeugt, dass die Islamische Republik ihre Verpflichtungen erfüllt, doch den US-Präsidenten scheint das nicht zu interessieren. Die Konsequenzen könnten verheerend sein.

  • Eine Abkehr der USA von der Vereinbarung würde deren Ende bedeuten und könnte zu weltweitem Chaos führen, sagte der Sprecher des iranischen Parlaments, Ali Laridschani.
  • Das russische Präsidialamt in Moskau warnte ebenfalls vor "extrem negativen Folgen".
  • Bundesaußenminister Sigmar Gabriel warnte bereits gestern von einer "unmittelbaren Kriegsgefahr im Nahen Osten", sollten die USA einen Rückzieher machen.
Bilderserie
15:31 Uhr

Frankreich will militärische Großmacht bleiben

Nicht nur in Deutschland ist der Verteidigungshaushalt ein viel diskutiertes Thema, sondern auch in Frankreich. Dort hat Verteidigungsministerin Florence Parly heute ihre überarbeitete Strategie an Präsident Emmanuel Macron übergeben. Fazit: Frankreich will militärische Großmacht bleiben.

  • Mit ihrer Strategie reagiert Ministerin Parly auf die "anhaltende Bedrohung" durch Terroristen und die "wachsende Instabilität vor den Toren Europa" wie die Flüchtlingskrise.
  • Unter anderem plant sie, das Atomwaffenarsenal und die dazu gehörenden Kontingente in Marine und Luftwaffe auf dem neuesten Stand zu halten. Zudem sollen die Geheimdienste zur "Krisenprävention" ausgebaut werden.
  • Macron will aus diesem Grund das Verteidigungsbudget jährlich um 1,7 Milliarden Euro aufstocken. Bis 2025 soll es auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung steigen, wie es die Nato anstrebt.
15:19 Uhr

Spanien liefert Akhanli nicht an Türkei aus

Der deutschtürkische Schriftsteller Dogan Akhanli aus Köln muss keinen Prozess in der Türkei fürchten: Spanien wird ihn nicht ausliefern. Das teilte das spanische Justizministerium mit.

Akhanli war am 19. August bei einem Spanienurlaub wegen eines türkischen Fahndungsaufrufs festgenommen worden. Einen Tag später wurde er freigelassen, durfte das Land aber nicht verlassen und musste sich seither wöchentlich bei der Polizei melden. Am kommenden Mittwoch soll er nach Köln zurückkehren.

Mehr lesen Sie hier.

14:51 Uhr

Giftige Dämpfe in EU-Gebäude: 13 Menschen verletzt

Die Konferenzräume im Gebäude "Europa" sind in diesem gläsernen Ei untergebracht.
Die Konferenzräume im Gebäude "Europa" sind in diesem gläsernen Ei untergebracht.(Foto: picture alliance / Melanie Wenge)

Im "Europa"-Gebäude in Brüssel treffen die Staats- und Regierungschefs der EU sich regelmäßig zu ihren Gipfeln. Auch kommende Woche Donnerstag ist einer angesetzt, vorher sollte das Küchenpersonal aber noch mal seine Rezepte überprüfen.

  • In dem Gebäude sind heute 13 Mitglieder des Küchenpersonals durch chemische Dämpfe vergiftet worden. Sie litten an brennenden Augen und Erbrechen, sagte ein Sprecher der Brüsseler Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP.
  • In der Küche des Gebäudes kam es demnach zu einer ungünstigen Vermischung von Chemikalien. Durch einen Defekt im Belüftungssystem wurden die Dämpfe anschließend verbreitet.
  • Da der Vorfall mehr als zehn Mitarbeiter betraf, trat der "medizinische Notfallplan" des EU-Rates in Kraft: Das Gebäude wurde evakuiert und abgeriegelt.
  • Auf den Gipfel kommende Woche soll der Vorfall nach EU-Angaben keinerlei Auswirkungen haben.
14:28 Uhr

Esa schickt Umweltsatelliten ins All

Der Umweltsatellit Sentinel-5P soll künftig die Erdatmosphäre, den Zustand der Ozonschicht und Klimaveränderungen erforschen. Die Europäische Weltraumbehörde Esa hat ihn am Vormittag vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk ins All befördert.

  • Sentinel-5P soll auch die Luftverschmutzung durch Stoffe wie Stickstoffdioxid, Ozon, Schwefeldioxid, Methan und Kohlenmonoxid erfassen.
  • Der Satellit gehört zum europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. Ein anderer Satellit aus dem Programm liefert schon Bilder von Landmassen, Inseln und Küstengebieten.
  • Das Copernicus-Programm wird aus dem EU-Budget finanziert.
14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende, ihren Sitzplatz in der Redaktion übernehme ich. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie wie immer gerne an christian.herrmann(at)nachrichtenmanufaktur.de schicken. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:01 Uhr

Buschbrände: 400 Menschen werden vermisst

Tausende Häuser wurden zerstört, wie hier in Santa Rosa.
Tausende Häuser wurden zerstört, wie hier in Santa Rosa.(Foto: dpa)

Die Feuerwalze in Nordkalifornien frisst sich unaufhörlich durch Weinberge und Buschwerk. Große Sorgen macht den Rettungskräften die Zahl von rund 400 Vermissten.

  • Da in den brennenden Gebieten das Mobilfunknetz weitgehend zusammengebrochen ist, ist es für die Polizei schwierig, als vermisst gemeldete Personen zu kontaktieren.
  • "Wenn Sie eine vermisste Person selbst finden, sagen Sie uns das bitte", appellierte der Polizeichef von Sonoma County an die Bevölkerung.
  • Mindestens 31 Menschen sind bei den Feuern bislang ums Leben gekommen.
13:37 Uhr

USA und Südkorea kündigen Manöver an

Das atomgetriebene U-Boot USS Michigan wird von Schleppern zu einer Marinebasis in Busan (Südkorea) geleitet.
Das atomgetriebene U-Boot USS Michigan wird von Schleppern zu einer Marinebasis in Busan (Südkorea) geleitet.(Foto: dpa)

Das wird dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nicht gefallen: Die USA und Südkorea halten in drei Tagen schon wieder ein gemeinsames Militärmanöver ab. Es soll insgesamt zehn Tage gehen. Von der US-Marine heißt es, an der Übung sollen südkoreanische Schiffe, der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" und zwei Zerstörer teilnehmen. Wie zudem die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, ist heute das US-Atom-U-Boot "USS Michigan" in Südkorea eingetroffen.

Erst diese Woche hatten die USA, Südkorea und Japan ein gemeinsames Flugmanöver mit Kampfbombern über der koreanischen Halbinsel durchgeführt. Nordkorea hatte letzten Monat nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe getestet und zwei Mittelstreckenraketen über Japan hinweggefeuert.

13:17 Uhr

Tausende Pinguin-Küken verhungern

Ein Adeliepinguin.
Ein Adeliepinguin.(Foto: picture alliance / dpa)

In einer Pinguin-Kolonie in der Antarktis haben nur zwei von tausenden Küken überlebt. Was war passiert?

  • Die Eltern der Küken waren nicht rechtzeitig von der Nahrungssuche zurückgekehrt, wie französische Forscher erklärten.
  • Eine dicke Eisschicht hatte sie gezwungen, weitere Wege zurückzulegen.
  • Ein Grund dafür seien die veränderten Umweltbedingungen, seit in der Region 2010 ein riesiger Gletscher abgebrochen war, so die Forscher.
  • Dadurch habe sich der Meeresabschnitt vor der Pinguinkolonie verändert.
  • Eine Rolle spielen demnach aber auch Temperaturschwankungen, Windstärken und Windrichtungen.

Hier lesen Sie dazu mehr.

12:54 Uhr

Zoll entdeckt Goldschmuck in Windel

Das Versteck flog schon vor gut drei Wochen auf.
Das Versteck flog schon vor gut drei Wochen auf.(Foto: dpa)

Die Zollbeamten am Frankfurter Flughafen haben sich nicht austricksen lassen: Sie erwischten eine 23-Jährige, die versuchte, Goldschmuck aus der Türkei unverzollt einzuschmuggeln. Sie hatte den Schmuck im Wert von über 1700 Euro in einer Windel versteckt, die sie in ihrer Handtasche hatte. Von außen seien feste Gegenstände spürbar gewesen, hieß es vom Frankfurter Hauptzollamt. Gegen die 23-Jährige wurde nun ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

12:43 Uhr
12:29 Uhr

Privatvermögen in Deutschland steigt auf Rekordwert

Die Zinsen sind zum Weglaufen, trotzdem wächst das private Geldvermögen in Deutschland. Laut Bundesbank belief es sich im zweiten Quartal dieses Jahres auf den Rekordwert von rund 5723 Milliarden Euro. Das seien 0,8 Prozent mehr als im ersten Quartal. Neben Bargeld und Geld auf der Bank wurden auch Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen gezählt, Immobilien aber nicht. Wie das Geld verteilt ist, geht aus der Studie allerdings nicht hervor.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:02 Uhr
11:49 Uhr

Studie: Viertklässler sind schwächer geworden

Die durchschnittliche Leistung von Viertklässlern in der Schule hat nachgelassen. In den letzten fünf Jahren seien sie in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung schlechter geworden, steht in der Studie IQB-Bildungstrends. Sie wurde vorhin bei der Kultusministerkonferenz vorgestellt. Eine Ausnahme ist das Lesen: Hier sind die Schüler auf einem ähnlichen Niveau wie 2011.

Verändert hat sich seitdem auch der durchschnittliche Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund: Laut der Studie hatte 2016 jeder dritte Viertklässler einen Migrationshintergrund. Das sind knapp neun Prozent mehr als bei der Vorgängerstudie von 2011.

Die Studie finden Sie hier.

11:23 Uhr

Zahl der Kinderpornografie-Verfahren fast verdoppelt

Wegen Kinderpornografie gibt es immer mehr Ermittlungsverfahren. Im vergangenen Jahr zählten die Behörden 1353 Verfahren. Das seien 570 mehr als noch im Jahr zuvor, berichtet die "Welt". Auch für dieses Jahr wird nochmal ein starker Anstieg erwartet. In den meisten Fällen seien die Hinweise von US-Behörden gekommen, sagte Georg Ungefuk von der Zentralstelle für die Bekämpfung der Internetkriminalität der Zeitung. In den USA sind Internetanbieter nämlich verpflichtet, die Inhalte ihrer Nutzer nach bekanntem kinderpornografischem Material zu filtern.

Mehr dazu hier.

11:03 Uhr

Foto am Klippenrand: Studentin stürzt in den Tod

"Seven Sisters" in der Grafschaft Sussex.
"Seven Sisters" in der Grafschaft Sussex.(Foto: imago/Nature in Stock)

Hyewon Kim wollte ein schönes Foto von sich und stürzte dabei in den Tod. Die 23-jährige Studentin aus Südkorea hatte einen Ausflug zu den Klippen "Seven Sisters" in Südengland gemacht. Wie BBC berichtet, bat sie einen Fremden, ein Foto von ihr am Rande der Klippen zu machen, während sie in die Luft springt. Dabei habe sie den Halt verloren und sei 60 Meter in die Tiefe gestürzt, heißt es weiter.

Ein Sprecher der Rettungskräfte berichtete von Steinschlag am Tag zuvor. Schilder warnen die Besucher, nicht zu nah an den Abgrund zu gehen.

Mehr dazu hier.

10:39 Uhr

Peschmerga fürchten irakischen Angriff

Ein Peschmerga-Kämpfer im Kampf gegen die Terrorormiliz IS.
Ein Peschmerga-Kämpfer im Kampf gegen die Terrorormiliz IS.(Foto: REUTERS)

Iraks Militärführung hat Meldungen über den Beginn einer gegen die Kurden gerichteten Militäroperation südlich der Stadt Kirkuk zurückgewiesen. Die Einheiten seien dabei, von der IS-Terrormiliz befreites Gebiet zu säubern und zu durchkämmen, hieß es in einer Erklärung. Zuvor hatte ein irakischer General gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt, die Armee habe mit einem Militäreinsatz zur Rückeroberung der Provinz Kirkuk von den Kurden begonnen. Die Kurdenregierung in Erbil hatte vorher tausende Peschmerga-Kämpfer in Gefechtsbereitschaft versetzt.

Sowohl die Kurden als auch Bagdad erheben Ansprüche auf die ölreiche Provinz Kirkuk. Die Peschmerga hatten vor drei Jahren die Kontrolle über Militärstellungen übernommen. Die Spannungen wurden noch vergrößert durch die Volksabstimmung vor zweieinhalb Wochen. Dabei hatten sich die irakischen Kurden mit fast 93 Prozent für die Loslösung ihrer Region vom Irak ausgesprochen.

Mehr dazu hier.

10:18 Uhr

Röttgen warnt Trump vor fatalem Fehler beim Iran

Der CDU-Außenpolitiker Röttgen warnt US-Präsident Trump vor einer "desaströsen Entscheidung". Sollte Trump wie erwartet vom Atomabkommen mit dem Iran abrücken, könnte das zu "einem nuklearen Wettrüsten im Nahen Osten führen", sagte Röttgen im ZDF. Der Iran könnte sich dann möglicherweise ermuntert fühlen, wieder an einer Atombombe zu bauen. Außenminister Gabriel fürchtet sogar "die unmittelbare Gefahr eines neuen Krieges" etwa mit Israel, wie der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte.

US-Präsident Trump hat schon mehrfach gesagt, dass die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen sollten. Heute Abend unserer Zeit kommt es aber drauf an: Dann soll Trump dem Kongress sagen, ob sich die iranische Regierung an die Auflagen hält. Verneint er das, muss der Senat über die Wiederaufnahme von Sanktionen entscheiden.

10:02 Uhr

Australien: Drei Menschen sterben bei Fallschirmsprung

Mission Beach ist ein bei Urlaubern beliebter Touristenort.
Mission Beach ist ein bei Urlaubern beliebter Touristenort.(Foto: imago/Bluegreen Pictures)

In Australien sind drei Menschen beim Fallschirmspringen ums Leben gekommen. Rettungskräfte wurden nach Mission Beach im Nordosten des Landes gerufen, wie die Nachrichtenagentur AAP berichtet. Laut Sky News Australia sollen die Opfer zwischen 30 und 50 Jahre alt sein. In und um Mission Beach bieten zahlreiche Firmen Fallschirmsprünge für Touristen an.

09:51 Uhr
09:35 Uhr

Klum über Weinstein-Fall: "Sollten nicht so naiv sein"

Klum moderiert seit Jahren die US-Castingshow "Project Runway", die von Weinsteins ehemaliger Firma "The Weinstein Company" mitproduziert wird.
Klum moderiert seit Jahren die US-Castingshow "Project Runway", die von Weinsteins ehemaliger Firma "The Weinstein Company" mitproduziert wird.(Foto: REUTERS)

Immer mehr Stars äußern sich zu den Missbrauchsvorwürfen gegen Filmmogul Harvey Weinstein. Es gehe aber nicht nur um ihn, sagte Heidi Klum dem "People"-Magazin. "Ich wünschte, die grausamen Geschichten, die ich über Harvey Weinstein lese, seien eine seltene Erscheinung in unserer Gesellschaft. Aber das stimmt einfach nicht. Wir sollten nicht so naiv sein zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert."

Es sei nur ein Beispiel dafür, wie schlecht Frauen weltweit noch behandelt würden, so das Model. "Es wäre sicher schwer, eine Frau zu finden - mich eingeschlossen - die sich noch nie eingeschüchtert oder bedroht gefühlt hat von einem Mann, der seine Macht, Position oder körperliche Statur ausnutzt."

Ryan Gosling.
Ryan Gosling.(Foto: dpa)

Ähnliches sagte Hollywood-Star Ryan Gosling: Weinstein stehe symbolisch für ein "systematisches Problem", twitterte Gosling, der mit Weinstein zusammengearbeitet hatte. "Ich bin von mir selbst zutiefst enttäuscht, dass ich diese verheerenden Erlebnisse sexueller Belästigungen und Misshandlungen nicht bemerkt habe."

Mehr auch dazu hier.

Video

 

09:15 Uhr

Polizei sucht mit Gedicht nach Brandstifter

In der Nacht zu gestern war ja der Frankfurter Goetheturm abgebrannt. Das war eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Polizei hat den "zündelnd Bösewicht" noch nicht gefasst. Deshalb sucht sie nun nach Zeugen und zwar in Reimform, es geht ja schließlich um den GOETHEturm. Das Gedicht, äh den Zeugenaufruf sehen Sie hier.

Der Turm soll übrigens neu aufgebaut werden. Die Stadt Frankfurt hat dazu eine Spendenaktion gestartet.

 

09:00 Uhr
08:43 Uhr

Trump will Zahlungen für Obamacare einstellen

US-Präsident Trump hat es bisher nicht geschafft, Obamacare abzuschaffen und zu ersetzen. Nun will er die Zahlungen an Versicherer zur Unterstützung für Obamacare einstellen. Das Gesundheitsministerium sei auf Grundlage von Richtlinien des Justizministeriums zu dem Schluss gekommen, dass es keine Basis dafür gebe, sich an den Kosten zu beteiligen, erklärte das US-Präsidialamt.

Vorher war Trump schon per Dekret gegen die Gesundheitsreform seines Vorgängers vorgegangen: Er sorgte dafür, dass Versicherer leichter Minimalversicherungen abschließen können. Die Demokraten sprachen von Sabotage. Sie fürchten, dass die Versicherer künftig weniger Leistungen bieten werden.

Mehr dazu hier.

08:12 Uhr

Angst vor abgelehnten Asylbewerbern aus Deutschland

Kontrolle am deutsch-dänischen Grenzübergang Harrislee im letzten Jahr.
Kontrolle am deutsch-dänischen Grenzübergang Harrislee im letzten Jahr.(Foto: dpa)

Dänemark will seine Grenzkontrollen noch einmal um ein halbes Jahr verlängern und begründet das unter anderem mit möglicherweise radikalisierten, abgelehnten Asylbewerbern aus Deutschland.

  • "Die große Zahl irregulärer Migranten und abgelehnter Asylbewerber", die in Nachbarländern auf ihre Abschiebung warteten, sei "eine echte Sicherheitsbedrohung", heißt es in einem Schreiben der dänischen Regierung an die EU.
  • Es gebe "das Risiko, dass Terrorgruppen ihre prekäre Lage ausnutzen".
  • Außerdem verwies die Regierung auf "die vielen gescheiterten, vereitelten und vollendeten Terroranschläge" in EU-Staaten und "anhaltende Defizite und strukturelle Mängel" bei der Kontrolle der EU-Außengrenzen.

Eine ausführliche Meldung finden Sie hier.

07:54 Uhr

Jugendliche kollabieren nach Zug an Zigarette

In Berlin sind zwei 18-Jährige zusammengebrochen, nachdem sie an einer Zigarette von einem Fremden gezogen haben. Die Zigarette - möglicherweise ein Joint - sei ihnen am S-Bahnhof Warschauer Straße von zwei Männern angeboten worden, hieß es von der Polizei. Welche Substanzen in der Zigarette waren, ist unklar. Rettungskräfte brachten die 18-Jährigen ins Krankenhaus. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun nicht nur wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, sondern auch wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mehr dazu hier.

07:32 Uhr

Boateng will Videobeweis gegen "rassistische Schreier"

(Foto: dpa)

Rassismus hat nirgendwo einen Platz, auch nicht in Fußballstadien. Leider kommt es doch vor. Kevin-Prince Boateng von der Eintracht Frankfurt ist dafür, dass bei rassistischen Vorfällen Videotechnik stärker eingesetzt wird. "Wir schreiben das Jahr 2017 und haben immer noch keinen Weg gefunden, dagegen vorzugehen", sagte er dem "Focus".

"Wir haben Torlinien-Technik und den Videobeweis, dass Boateng im Abseits stand und der Elfer nicht gegeben wurde. Aber warum setzen wir nicht die Technik ein, dass jeder rassistische Schreier identifiziert, rausgeschmissen wird und nie wieder zurück ins Stadion darf?", so Boateng. In jeder neuen Saison gebe es Vorfälle. "Das darf einfach nicht mehr passieren."

Nur ein Beispiel: Im Januar 2013 hatte Boateng, bei einem Freundschaftsspiel mit dem AC Milan gegen den Viertligisten Pro Patria, zusammen mit der ganzen Mannschaft den Platz verlassen, nachdem er und andere dunkelhäutige Mitspieler von Zuschauern beleidigt worden waren.

07:12 Uhr

Vier Verletzte bei Schießerei in Trelleborg

Ins südschwedische Trelleborg haben einige von Ihnen vielleicht schon mal einen Ausflug mit der Fähre gemacht. Unter anderem in Rostock legen Fähren dorthin ab. Letzte Nacht gab es in Trelleborg eine Schießerei mit vier Verletzten, alle vier Männer. Die Polizei riegelte das Gebiet mit einem Großaufgebot ab. Sie geht aber offenbar nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. In einer Mitteilung hieß es, der Fall werde als versuchter Mord eingestuft. Mehr ist über die Hintergründe aber noch nicht bekannt. Die Polizei versucht noch herauszufinden, wer geschossen hat.

 

07:00 Uhr
06:50 Uhr

Samsung-CEO kündigt Rückzug an

(Foto: REUTERS)

Das Geschäftsergebnis von Samsung ist blendend, trotzdem zieht sich der Co-Chef Kwon Oh Hyun überraschend aus dem Management zurück. Er will seinen Posten im kommenden März niederlegen. Kwon sagte, Samsung sei mit einer "beispiellosen Krise" konfrontiert. Es sei Zeit für einen Neustart mit "neuem Geist und einer jungen Führung".

Der Erbe des Samsung-Imperiums, Lee Jae In, war im August im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal um die frühere Staatspräsidentin Park Geun Hye zu einer mehrjährigen Haftstrafte verurteilt worden. Beide Seiten legten Berufung ein.

Chart

06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

ein sonniges und warmes Wochenende steht bevor - also ich freue mich schon sehr drauf! Vorher steht noch das hier im Nachrichten-Terminkalender:

  • Wie machen sich die Grundschüler in Deutsch und Mathematik? Die Kultusministerkonferenz stellt um 11 Uhr eine Studie zu den Leistungen vor.
  • In Niedersachsen wird übermorgen ein neuer Landtag gewählt. Am Abend werben bei Auftritten auch Bundesparteichefs wie Angela Merkel, Martin Schulz und Bernd Riexinger nochmal um Stimmen für ihre Landesableger.
  • Wer sitzt wo im neuen Bundestag? Darüber berät am Vormittag noch mal der Vor-Ältestenrat. Das muss sein, unter anderem weil die FDP-Abgeordneten nicht wie vom scheidenden Bundestagspräsidenten Lammert vorgeschlagen zwischen Union und AfD sitzen wollen.
  • Um 18:45 Uhr unserer Zeit schauen wir gespannt nach Washington: US-Präsident Trump sagt dann, ob der Iran seiner Auffassung nach das Atom-Abkommen einhält.
  • Außerdem erwarten wir einige Quartalszahlen, etwa von der Bank of America.

Ich bin Heidi Ulrich, schönen guten Morgen! Falls Sie mir schreiben möchten, erreichen Sie mich unter heidi.ulrich@nachrichtenmanufaktur.de.

 

06:13 Uhr

Es wird vielerorts freundlich und wärmer

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Nach Auflösung von Dunst- und Nebelfeldern bekommt der Süden heute abermals richtig viel Sonne. Ansonsten ziehen besonders am Vormittag noch dichtere Wolkenfelder durch. Später wird es aber oft freundlicher. Einzig ganz im Norden ist es dann noch schattig. Die Temperaturen: in der Früh recht frisch bei meist 5 bis 13 Grad. Im Tagesverlauf erwärmt sich die Luft dann auf 15 bis 22 Grad. Und damit ist in den kommenden Tagen noch lange nicht Schluss. Denn Hurrikan "Ophelia" bringt uns Spitzenwerte im Rekordbereich. Hier gibts mehr zu den Aussichten für ein zunehmend goldenes Oktoberwochenende. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und ein ebenso tolles Wochenende. Ihr Björn Alexander

Video

 

06:00 Uhr