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Der Tag: Gabriel und Maas drohen Algerien und Marokko

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel (r.) und Bundesjustizminister Heiko Maas.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel (r.) und Bundesjustizminister Heiko Maas.(Foto: dpa)

Junge Männer aus Algerien und Marokko werden überdurchschnittlich oft kriminell, in ihren Herkunftsländern herrscht kein Krieg und sie gelten als die Verantwortlichen für die Silvesternacht von Köln. Daher sollen sie nun schneller abgeschoben werden. Doch die Regierungen in den beiden Ländern stellen sich quer. Daher droht nun Vizekanzler Sigmar Gabriel indirekt mit Konsequenzen: Deutschland sei nur dann bereit, in diesen Ländern wirtschaftlich zu helfen, wenn diese ihre Bürger wieder einreisen ließen, "die bei uns kein Asylrecht haben", sagte Gabriel in der ARD. "Es kann nicht sein, dass man die Entwicklungshilfe nimmt, aber die eigenen Bürger nicht (...)", sagte der SPD-Chef. Auch Justizminister Heiko Maas sieht das so: "Wir müssen den Druck auf die Staaten erhöhen, bestehende Rückführungsabkommen einzuhalten", sagte er.

Am Samstagabend nahm die Polizei 40 Verdächtige bei einer Razzia in Düsseldorf fest.

Quelle: n-tv.de