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Der Tag: Ischinger: Zurückdrängung des IS zu wenig

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Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, befürwortet zur Befriedung Syriens einen multinationalen Militäreinsatz.

  • "Möglicherweise braucht man für eine dauerhafte Stabilisierung Friedenstruppen", sagte Ischinger faz.net. Nötig seien Rückversicherungen für die beteiligten Staaten und eine regionale Sicherheitsarchitektur nach dem Vorbild der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
  • Die Zurückdrängung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) greife "strategisch zu kurz", sagte Ischinger mit Blick auf die Luftangriffe der US-geführten Koalition. Zur Beendigung des syrischen Bürgerkriegs müsse eine Lage herbeigeführt werden, in der alle Konfliktparteien zu der Überzeugung kämen, "dass politische und militärische Ziele auf dem Schlachtfeld nicht mehr verwirklicht werden können".
  • Die Beteiligung der deutschen Luftwaffe an den Einsätzen gegen IS-Kämpfer begrüßte Ischinger als Schritt "in die richtige Richtung". Allerdings wünsche er sich manchmal "etwas mehr Mut", fügte der ehemalige deutsche Spitzendiplomat hinzu.

Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich mit Tank- und Aufklärungsflügen an den Angriffen auf mutmaßliche Stellungen der Dschihadisten. Heute Abend berät die Syrien-Kontaktgruppe in München.

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Quelle: n-tv.de