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Der Tag: Israel fliegt heimlich Juden aus dem Jemen aus

Es gab eine Zeit, da lebten zehntausende Juden im Jemen, der heute Kriegsgebiet und von radikalislamischen Gruppen infiltriert ist. Einige der letzten verbliebenen jemenitischen Juden sind nun heimlich nach Israel gebracht worden.

  • 19 Menschen seien in den vergangenen Tagen im jüdischen Staat eingetroffen, teilte die für Einwanderung zuständige Jewish Agency mit.
  • Insgesamt seien in den vergangenen Jahren rund 200 Juden heimlich aus dem Jemen nach Israel geschafft worden.
  • Schon 1949 und 1950 gab es eine spektakuläre Evakuierungsaktion namens "Operation Fliegender Teppich": Damals holte Israel knapp 50.000 Juden aus dem Jemen.
  • Nach Medienberichten half das US-Außenministerium bei der jüngsten Geheimaktion.
  • Rund 50 Juden sind nach Angaben der Jewish Agency noch im Jemen geblieben. 40 davon leben in einer geschlossenen Anlage neben der US-Botschaft.

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Im Süden der Haupstadt Sanaa befindet sich Bait Baus, ein altes jüdische Dorf, auf einem Felsen. Nun leben nur noch rund 50 Juden im Land, die meisten unter Schutz der US-Botschaft.
Im Süden der Haupstadt Sanaa befindet sich Bait Baus, ein altes jüdische Dorf, auf einem Felsen. Nun leben nur noch rund 50 Juden im Land, die meisten unter Schutz der US-Botschaft.(Foto: REUTERS)

 

Quelle: n-tv.de