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Der Tag: Kölner Krisentreffen wegen sexueller Übergriffe

In der Silvesternacht sollen auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs aus einer Menge von etwa 1000 Männern heraus Frauen massiv belästigt worden sein.
In der Silvesternacht sollen auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs aus einer Menge von etwa 1000 Männern heraus Frauen massiv belästigt worden sein.(Foto: dpa)

Nach sexuellen Übergriffen auf Frauen und Raubüberfällen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein Krisentreffen mit dem Polizeipräsidenten der Stadt, einem Vertreter der Bundespolizei und dem Leiter des Ordnungsamtes anberaumt.

  • Wegen der Vorfälle am Dom und am benachbarten Bahnhofsvorplatz hatten bis zum Wochenende rund 30 Frauen Anzeige erstattet. Sie wurden demnach im Silvestergetümmel von in Gruppen auftretenden Männern bestohlen und massiv sexuell belästigt.
  • Die Vorfälle seien "ungeheuerlich", sagte Reker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es könne nicht sein, dass Köln-Besucher Angst haben müssten, überfallen zu werden. "Wir können nicht tolerieren, dass hier ein rechtsfreier Raum entsteht." Polizei und Bundespolizei seien "dringend gefordert".

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Quelle: n-tv.de