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Der Tag: Kolumbien rechnet mit 600.000 Zika-Infektionen

Das Zika-Virus versetzt Süd- und auch Nordamerika in Aufregung - es bedroht vor allem ungeborene Kinder.

  • "Wir erwarten eine ähnliche Entwicklung wie beim Chikungunya-Virus im vergangenen Jahr, mit zwischen 600.000 und 700.000 Fällen im Jahr", sagte der kolumbianische Gesundheitsminister Alejandro Gaviria.
  • Das von Mücken übertragene Zika-Virus verursacht Fieber, Ausschlag, Gelenkschmerzen und Bindehautentzündungen. Bei Schwangeren kann es auf das Ungeborene übergehen und Hirnfehlbildungen oder den Tod verursachen.
  • Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen das Virus und kein Medikament zur Behandlung Erkrankter. Die kolumbianische Regierung riet daher bereits allen Frauen, in den kommenden Monaten auf gewollte Schwangerschaften zu verzichten.

Quelle: n-tv.de