Montag, 21. August 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christian Herrmann und Volker Petersen

22:39 Uhr

Das war Montag, der 21. August 2017

Nach einer Phase der Finsternis ist vielen Menschen in den USA ein Licht aufgegangen - die gut zweieinhalb Minuten Sofi-Dunkelheit waren das Highlight des Tages. Und zur Feier des Tages wurde noch einmal ein alter Gassenhauer hervorgekramt: Bonnie Tylers "Total Eclipse Of The Heart". Das wurde auf sozialen Netzwerken geteilt, für CNN sang sie das Lied auf einem Kreuzfahrtschiff - anschließend stimmte sie das Lied dann erneut im Interview an. Ein Zuschauer schrieb, das klinge wie seine Tante Linda nach zwei Packungen roten Marlboros. Sehen Sie selbst. Diese Themen fanden Sie heute lesenswert:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht. Und wie könnte man die besser einläuten als mit Bonnie Tyler in Bestform? Na bitte.

 

22:13 Uhr

Flüchtlinge finden neue Route in die EU

Die Balkan-Route wurde dicht gemacht, seitdem fliehen wieder Tausende Menschen übers Mittelmeer - nun könnte eine ganz neue Route entstehen: übers Schwarze Meer. Zum zweiten Mal binnen acht Tagen haben rumänische Grenzschützer nun ein Flüchtlingsboot an der Schwarzmeerküste aufgegriffen. An Bord waren 68 Flüchtlinge aus Syrien und der Türkei. Auch 23 Kinder sollen darunter gewesen sein.

21:48 Uhr

Trump guckt ohne Brille in die Sonne

Für dieses Bild hat sich die SoFi doch gelohnt.
Für dieses Bild hat sich die SoFi doch gelohnt.(Foto: AP)

Bei Donald Trump muss man irgendwann aufpassen, ihm alles negativ auszulegen. Nun auch sein Verhalten bei der Sonnenfinsternis? Der Präsident fand sich mit Frau und Kind auf dem Balkon des Weißen Hauses ein, um das Naturschauspiel zu verfolgen - und auf einmal blickt er ohne Schutzbrille in die Sonne. Unten rufen die Menschen, er solle nicht gucken. Auf sozialen Medien wird schon geunkt, nach dem Motto: Nicht mal das macht er richtig. Ist er nun erblindet? Nein. Fernsehbilder zeigen, dass der Präsident wohl zu einem harmlosen Zeitpunkt ins gleißende Gestirn blickte. Später setzte er dann die Schutzbrille auf, so wie alle anderen auch.

21:29 Uhr

Motorradfahrer rast in Kutsche voller Kinder und stirbt

Die Familien waren im Urlaub nahe Wittmund in Niedersachsen und gönnten sich eine Kutschfahrt - dann wurden sie in einen tödlichen Unfall verwickelt.

  • Ein Motorradfahrer fuhr bei einem Überholmanöver mit seiner Maschine gegen die Pferdekutsche gefahren und kam ums Leben. Der 22-Jährige wollte Autos überholen, die hinter der langsam fahrenden Kutsche fuhren, wie die Polizei mitteilte.
  • Als ihm dabei ein Fahrzeug entgegenkam, musste er einscheren - und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen die Kutsche.
  • Auf der saßen elf Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie mehrere Begleiter. Es handelte sich der Polizei zufolge um sechs Urlauberfamilien aus ganz Deutschland. Der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle. Bei dem Zusammenstoß wurden außerdem vier Kinder, eine schwangere Frau und ein Erwachsener verletzt.
21:01 Uhr

NRW benennt Ministerien für Tausende Euro um

26.000 Euro für neue Briefköpfe und Klingelschilder - "Fragen der Effizienz stellen sich bei der Namensgebung nicht", sagt Laschet.
26.000 Euro für neue Briefköpfe und Klingelschilder - "Fragen der Effizienz stellen sich bei der Namensgebung nicht", sagt Laschet.(Foto: imago/Agentur 54 Grad)

Quizfrage: Welchen Unterschied macht es, wenn das Finanzministerium statt Finanzministerium, Ministerium der Finanzen heißt? Das hat sich auch die SPD in NRW gefragt und diese Frage an den neuen Ministerpräsidenten Armin Laschet weitergeleitet. Denn die neue schwarz-gelbe Regierung hat veranlasst, zwei Ministerien nach dem eingangs durchgespielten Muster umzubenennen. Aus dem Justizministerium wird das Ministerium für Justiz usw. Die Aktion hat 26.000 Euro gekostet, neue Briefköpfe, Schilder, Telefonansagen und Presse-Präsentationswände mussten her. Obwohl der Zuschnitt der Ressorts gleich bleibt. "Die Benennung der Ministerien orientiert sich an Bezeichnungen auf der Bundesebene", sagte Laschet. "Welche Effizienzsteigerungen in der Landesverwaltung verspricht sich die Landesregierung von der neuen Namensgebung?", hakte Zimkeit nach. "Fragen der Effizienz stellen sich bei der Namensgebung nicht", antwortete Laschet. Andere Ministerien wurden ebenfalls umbenannt, aber auch neu zugeschnitten.

20:34 Uhr

Polizei zieht Frauenleiche aus dem Öresund

Ob es sich bei der Toten um Kim Wall handelt, ist noch unklar.
Ob es sich bei der Toten um Kim Wall handelt, ist noch unklar.(Foto: dpa)

Fortsetzung eines skandinavischen Krimis? Die dänische Polizei hat heute eine Frauenleiche aus den Gewässern vor Kopenhagen gezogen. Ob es sich um die seit elf Tagen vermisste schwedische Journalistin Kim Wall handelt, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Der Erfinder Peter Madsen hatte gegenüber der Polizei eingeräumt, dass die 30-Jährige an Bord seines U-Boots ums Leben gekommen sei. Es sei ein Unfall gewesen.

20:22 Uhr

US-Marine verkündet Einsatzpause

Die Kollision eines Öltankers mit einem Zerstörer der US-Marine hat Folgen. Die Navy möchte nun erstmal stillhalten - eine weltweite Einsatzpause wurde verkündet. "Dieser Trend verlangt entschiedenere Maßnahmen", erklärte US-Marine-Chef John Richardson. "Ich habe daher eine weltweite Einsatzpause für unsere weltweite Flotte angekündigt", teilte der Marine-Chef mit. "Ich möchte, dass unsere Flottenkommandeure mit ihren Befehlshabern zusammenkommen und sicherstellen, dass wir weltweit alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen." Die "USS John S. McCain" kehrte heute mit einem großen Loch in seiner Außenwand notdürftig in den Hafen von Singapur ein. Noch immer werden zehn Seeleute vermisst.

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20:03 Uhr
19:40 Uhr

Rocksänger unterbricht Show wegen Grapschers

Muss Rockmusik sexistisch sein? Allein die Frage hört sich im Jahr 2017 schon ziemlich daneben an. So überrascht es auch nicht, dass nun ein besonders harter Rocksänger einen Grapscher in seinem Publikum zur Rede gestellt hat. Bei einem Konzert seiner Metalcore-Band Architects sah er wie jemand einer Frau beim Crowdsurfing an die Brüste fasste. Er unterbrach die Show und drohte dem Mann mit Rausschmiss.

  • "Das ist widerlich", schimpfte der Sänger, wie auf einem Video zu hören ist, das im öffentlich-rechtlich Fernsehen gezeigt wurde. "Für solchen Mist ist hier kein Platz."
  • Direkt an den Mann gerichtet, den er allerdings nicht kenntlich machte, sagte Carter laut dem Video: "Das ist nicht dein verdammter Körper und du befummelst verdammt nochmal niemanden, nicht in meiner Show!"

In sozialen Netzwerken regnete es Beifall.

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19:14 Uhr

SoFi in den USA beginnt

Es geht los: Dieses Bild entstand an der Westküste der USA, in Depoe Bay, Oregon.
Es geht los: Dieses Bild entstand an der Westküste der USA, in Depoe Bay, Oregon.(Foto: REUTERS)

Wir haben uns gerade gefragt, ob unsere persönliche Erinnerung an die Sonnenfinsternis 1999 eigentlich echt ist oder komplett von Fernseh- und Zeitungsbildern ähnlicher Ereignisse überlagert ist. Ich bin mir nicht so ganz sicher. Daher mein Tipp an die Amerikaner: Genau merken, wie das vor sich gegangen ist. Denn dort ist sie jetzt los gegangen, die Sonnenfinsternis. In diesen Zeiten ist sie sogar ein wenig politisch, zumindest sieht das die "Washington Post" so. Dort heißt es, dass sie in diesen Zeiten der erbitterten politischen Grabenkämpfe wie ein "persönlich adressierter Wink des Universums" wirkt. Amen.

Bilderserie

 

18:55 Uhr

Hälfte der McDonald's-Filialen Indiens schließt

Wie dieses Burgermodell heißt, erfahren Sie in der zuständigen McDonald's-Werbung.
Wie dieses Burgermodell heißt, erfahren Sie in der zuständigen McDonald's-Werbung.(Foto: AP)

Glauben Sie an Wunder? Dann glauben Sie vielleicht auch, dass die Hälfte der indischen McDonald's-Filialen schließt, weil den Kunden die Lust auf Ham- und Cheeseburger vergangen ist. Denn dem ist nicht so - es geht um rechtlichen Streit. Der Konzern kündigt 169 Filialen wegen Vertragsbruchs die Zusammenarbeit auf. Die betroffenen Läden werden vom Unternehmen Connaught Plaza Restaurants (CPRL) betrieben. Dieses habe seit zwei Jahren keine Lizenzgebühren gezahlt, sagte ein Sprecher der Burger-Kette. Sie haben ja vermutlich schonmal davon gehört, dass McDonald's den Restaurants im Wesentlichen die Zutaten liefert sowie Werbung und Vermarktung übernimmt, während die Restaurant-Besitzer auf eigene Rechnung arbeiten.

18:41 Uhr
18:15 Uhr

Flugzeug bricht Landeanflug wegen Rasenmäher ab

Rasenmäher können nicht nur Halme schneiden, sondern auch Piloten schrecken - zumindest, wenn sie zu nah an Flughäfen herumtuckern. So wie nun in Erfurt: Dort musste eine von Mallorca kommende Passagiermaschine durchstarten, weil der große Rasenmäher zu nah an der Landebahn stand. Der hatte eine Panne und konnte nicht rechtzeitig weggefahren werden. "Dass ein Flugzeug in solchen Fällen durchstartet, ist ein ganz normaler Vorgang", sagte ein Sprecher. Nach einer Ehrenrunde konnte der Ferienflieger dann auch sicher landen.

17:43 Uhr

BER-Gesellschaft: Haben genug Geld

Bilderserie

Na immerhin, um mehr Geld möchte die Berliner Flughafengesellschaft wegen des BER-Desasters erstmal nicht bitten.

  • "Die Liquidität der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist für die nächsten Jahre gesichert", so ein Sprecher. Er reagierte damit auf einen Bericht des "Tagesspiegels". Demnach sollte das zur Verfügung gestellte Geld nach bisheriger Kalkulation bis Mitte 2018 reichen.
  • Falls der BER den Betrieb erst später aufnähme, wäre dies nicht mehr gedeckt. Derzeit kommt das Geld nach Angaben der Flughafengesellschaft aus "bereits bewilligten Gesellschafterdarlehen von bis zu 1,107 Milliarden Euro".
  • Danach könne man "auf die bereits vertraglich vereinbarten Bankkredite von rund 1,1 Milliarden Euro zurückgreifen", hieß es. Wie hoch der gesamte Finanzbedarf sei, könne erst ermittelt werden, wenn der Eröffnungstermin für den neuen Flughafen klar sei.
17:12 Uhr
16:58 Uhr

Barcelona-Attentäter festgenommen

Younes Abouyaaquoub
Younes Abouyaaquoub(Foto: AP)

Seit Donnerstag fahndet die spanische Polizei mit Hochdruck nach dem Mann, der das Attentat auf der Rambla von Barcelona verübt haben soll - jetzt hat sie ihn. In einer Ortschaft nur rund 30 Kilometer von der Millionenstadt geht Younes Abouyaaqoub der Polizei ins Netz. Medien berichten, ein Mann sei dort erschossen worden - ob es sich um Abouyaaqoub handelt, ist aber noch unklar.

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16:45 Uhr

Secret Service geht wegen Trumps Reisen das Geld aus

Der Secret Service ist immer da, wenn es brenzlig wird.
Der Secret Service ist immer da, wenn es brenzlig wird.(Foto: REUTERS)

Die Herren in dunklen Anzügen, mit Sonnenbrille im Gesicht und Knopf im Ohr tummeln sich immer da, wo der US-Präsident ist. Die Männer vom Secret Service beschützen Donald Trump auf all seinen Reisen - auch den privaten. Und das wird langsam teuer. Wie die Zeitung "USA Today" berichtet, könnte Trump in seinem ersten Jahr so viel Geld für Reisen benötigen wie Obama in acht Jahren. Wie Secret-Service-Chef Randolph Alles der Zeitung sagte, haben bereits 1000 Agenten die Höchstzahl an Überstunden geleistet, für die eine Finanzierung vorgesehen ist. Daher arbeitet er mit Kongressabgeordneten daran, dieses Budget zu erhöhen. Zudem seien 3000 Neueinstellungen geplant. Trump reist häufig am Wochenende in seine Landsitze in Florida, New Jersey und Virginia - aber die hohen Kosten verursacht auch seine Familie mit. 42 Personen müssen geschützt werden, 11 mehr als unter Obama. Dem hatte Trump seinerzeit genau das vorgeworfen.

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16:15 Uhr

Nordsee-Seehunde haben sich prächtig vermehrt

"Hallo", sagt dieser kleine Kerl. Behaupte ich mal.
"Hallo", sagt dieser kleine Kerl. Behaupte ich mal.(Foto: picture alliance / dpa)

In Sachen Tier- und Artenschutz gibt es gelegentlich auch mal gute Nachrichten - so auch jetzt, von der Nordseeküste. Die Seehunde dort sind mittlerweile so zahlreich wie noch nie. Knapp 10.000 Tiere hat das Land Niedersachsen nun gezählt, das waren sogar noch mehr als 2014, als 9340 Seehunde gesichtet wurden. Wenn es viele Seehunde gibt, heißt das auch, dass das Ökosystem funktioniert und damit Wasserqualität und Fischbestand stimmen.

15:36 Uhr

Ecstasy-Pillen mit Trump-Konterfei sichergestellt

Was ich die Hersteller von nun sichergestellten Ecstasy-Pillen fragen möchte, ist: Warum mit Trump-Gesicht? 5000 Tabletten fanden Polizisten in einem österreichischen Auto auf der A30 im Raum Osnabrück - darauf prangte das Konterfei des US-Präsidenten. Trump ist Trumpf? Vielleicht. Wie gesagt, ich würde sie es gerne fragen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Auto aus Amsterdam kam und auf dem Heimweg ins südliche Nachbarland war. Die beiden Insassen wurden verhaftet.

15:12 Uhr

Immer weniger Schmetterlinge in Deutschland

Das Tagpfauenauge ist einer der schönsten Schmetterlinge hierzulande.
Das Tagpfauenauge ist einer der schönsten Schmetterlinge hierzulande.(Foto: picture alliance / dpa)

Es flattert weniger lieblich im Land - die Schmetterlinge erleben ein geradezu apokalyptisches Drama in Deutschland. 

  • Bei nachtaktiven Schmetterlingen ging die Anzahl der Arten seit den frühen 80er Jahren um mehr als die Hälfte zurück, wie eine neue Untersuchung des Biologen Josef Reichholf im Auftrag der Deutschen Wildtierstiftung zeigt.
  • Bei den Tagfaltern verringerte sich seit Mitte der 70er Jahre die Zahl der Wiesenarten sogar um 73 Prozent.
  • Auch die Zahl der Individuen sei stark rückläufig. Schuld daran ist der Studie zufolge vor allem der großflächige Maisanbau für Biogasanlagen. (Und nicht Biodiesel, wie hier zunächst stand, Fehler wurde korrigiert.)

Okay, schade drum, aber wie schlimm ist das wirklich? Schmetterlinge bestäuben Pflanzen und sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere, sagen die Experten. Also ziemlich schlimm, zumal es den Bienen ja auch nicht gerade gut geht.

14:44 Uhr

Russische US-Botschaft schränkt Visa-Vergabe ein

In den US-Vertretungen in Russland arbeiten derzeit 1200 Diplomaten und russische Mitarbeiter. Bis September müssen die USA diese Zahl auf 450 reduzieren - das hatte die russische Regierung als Reaktion auf die jüngsten US-Sanktionen entschieden. Um das zu bewältigen, wird die US-Botschaft in Moskau ab Mittwoch für zehn Tage keine Touristen-, Studenten- oder Arbeitsvisa ausgeben.

  • Die US-Vertretung teilte mit, dass die Visa-Ausstellung am 1. September wieder aufgenommen wird, dann aber deutlich reduziert und nur noch in Moskau.
  • Die Generalkonsulate in St. Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok würden keine Visa mehr ausstellen, hieß es.
  • Weißrussische Staatsbürger wurden angewiesen, sich künftig an die US-Botschaften in Kiew, Vilnius oder Warschau zu wenden.

Dumm nur: Auch das gefällt der russischen Regierung nicht. Außenminister Sergej Lawrow warf den USA vor, mit diesem Vorgehen in der russischen Bevölkerung Unmut über die russische Führung schüren zu wollen.

14:38 Uhr

Schichtwechsel

Der BER eröffnet vielleicht erst 2019, das macht Mut. Man kann sich mit großen Aufgaben auch mal Zeit lassen. Muss sich nicht immer so hetzen. Einfach mal fünfe gerade sein lassen. Entschleunigung ist das Stichwort. Jetzt müssen es die Menschen nur noch verstehen. Ich heiße Volker Petersen, wünsche einen guten Tag und darf schöne Grüße von Christian Herrmann bestellen. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

14:18 Uhr

Fast alle Arbeitnehmer sind zufrieden mit ihrem Job

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Wer hätte das gedacht? Rund 88 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind zufrieden mit ihrem Job. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine neue Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Der europäische Durchschnitt liegt demnach bei 86 Prozent.
  • Am zufriedensten sind die Arbeitnehmer in Österreich mit knapp 93 Prozent und in den Niederlanden mit knapp 92 Prozent.
  • Ausschlaggebend für die positive Bewertung sind den Forschern zufolge Wertschätzung und Anerkennung, die sich in Geld, Aufstiegsperspektiven und Lob ausdrücken. Ähnlich wichtig sei ein gutes soziales Umfeld am Arbeitsplatz.

Ob die Ergebnisse genauso ausgefallen wären, wenn nicht ein arbeitgebernahes Institut die Daten ausgewertet hätte?

13:56 Uhr

Katalanische Behörden bestätigen 15. Terroropfer

Eine Frau gedenkt auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona der Toten des Anschlags.
Eine Frau gedenkt auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona der Toten des Anschlags.(Foto: dpa)

Bei den Terroranschlägen in Katalonien sind offiziell 15 Menschen getötet worden. Es gelte inzwischen als erwiesen, dass der flüchtige Attentäter Younes Abouyaaquoub nach seiner Terrorfahrt am Donnerstag in Barcelona einen 34-jährigen Spanier erstochen habe, sagte der katalanische Innenminister Joaquim Forn.

Die Polizei hatte den 34-Jährigen nach dem Anschlag in Barcelona zehn Kilometer westlich der katalanischen Hauptstadt in der Gemeinde Sant Just Desvern entdeckt. Er saß erstochen auf dem Beifahrersitz seines Autos. Abouyaaquoub hatte seinen Wagen für seine Flucht benutzt.

13:30 Uhr

Erdogan spricht über türkisch-iranischen Syrien-Einsatz

Im syrischen Bürgerkrieg kündigt sich möglicherweise eine neue Allianz an: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen gemeinsamen türkisch-iranischen Militäreinsatz gegen kurdische Rebellen im Irak ins Gespräch gebracht.

  • "Eine gemeinsame Aktion (...) gegen Terrororganisationen ist immer auf der Agenda", sagte Erdogan in Istanbul vor seiner Abreise nach Jordanien.
  • Er spielte damit auf die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und ihren iranischen Ableger PJAK an.
  • Die kurdischen Rebellengruppen verfügen beide über Stützpunkte im Irak.

In der Vergangenheit hatte die Türkei dem Iran immer wieder vorgeworfen, der PKK nicht genügend Paroli zu bieten. Allerdings kämpft die islamische Republik seit Jahren selbst gegen die PJAK.

13:07 Uhr

Londoner Big Ben schweigt bis 2021

Dass der Big Ben bis 2021 schweigen soll, hatte bei Anwohnern großen Protest ausgelöst. Das britische Unterhaus will deswegen noch einmal prüfen, ob eine andere Lösung möglich wäre.
Dass der Big Ben bis 2021 schweigen soll, hatte bei Anwohnern großen Protest ausgelöst. Das britische Unterhaus will deswegen noch einmal prüfen, ob eine andere Lösung möglich wäre.(Foto: AP)

Sie wollen nach London fahren und sich den Glockenschlag des Big Ben anhören? Dann müssen Sie vier Jahre warten, bis die Renovierungsarbeiten am Elizabeth Tower abgeschlossen sind. Um 13 Uhr deutscher Zeit erklang das Wahrzeichen heute nämlich zum vorerst letzten Mal.

Big Ben ist der Name für die größte von fünf Glocken in dem 96 Meter hohen Elizabeth Tower. Sie schlägt stündlich, die kleineren Glocken im Viertelstundentakt. Im britischen Volksmund wird der ganze Turm als Big Ben bezeichnet.

12:39 Uhr

Russland verkündet Großschlag gegen IS

Russische Kampfflugzeuge warten auf dem syrischen Militärflugplatz Hmeimim auf ihren Einsatz.
Russische Kampfflugzeuge warten auf dem syrischen Militärflugplatz Hmeimim auf ihren Einsatz.(Foto: picture alliance / dpa)

Der russischen Armee ist anscheinend ein Großschlag gegen den Islamischen Staat in Syrien gelungen. Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, die Luftwaffe habe einen Konvoi der Terrorgruppe angegriffen. Bei dem Luftschlag seien mehr als 20 Fahrzeuge wie Panzer und Munitionstransporter zerstört und mehr als 200 IS-Kämpfer getötet worden.

Der Konvoi war den russischen Angaben zufolge auf dem Weg in die Provinz Deir ez-Sor. Dort versucht der IS demnach, sich neuzuformieren.

12:03 Uhr

Merkel findet Millionenboni für Autobosse ungerecht

Video

Regelmäßig sorgen millionenschwere Bonuszahlungen in Dax-Unternehmen für Diskussionen in der Bevölkerung. Angesichts des Diesel-Skandals ist die Bundeskanzlerin der Meinung, gerade die Autoindustrie sollte bei dieser Frage künftig mehr Fingerspitzengefühl zeigen. Das erklärte Angela Merkel in einem Interview mit bild.de. Und auf die Frage, ob sie Millionen-Boni für Auto-Manager als gerecht empfinde, legte die Kanzlerin nach: "Nein, das finde ich nicht gerecht." Nur um dann festzuhalten: Es ist "nicht Aufgabe der Politik, die Gehälter festzulegen".

12:00 Uhr
11:53 Uhr
11:37 Uhr

LKA-Leibwächter schießt versehentlich im Flughafen Tegel

Diesen Arbeitstag wird der Personenschützer des Landkriminalamtes nicht so schnell vergessen: Im Flughafen Tegel hat er heute früh versehentlich einen Schuss aus seiner Dienstpistole abgegeben, als er seine Waffe entladen wollte.

  • Der Schuss habe sich kurz vor dem Einsteigen in das Flugzeug gelöst, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.
  • Die Kugel habe die Hülle der Fluggastbrücke, die vom Gebäude zur Tür der Maschine führt, durchschlagen.
  • Der Vorfall ereignete sich demnach um 7.55 Uhr. Der Flug nach Köln startete mit anderthalb Stunden Verspätung.

Wen der Mann beschützen sollte, ist nicht bekannt. An Bord des Fluges war aber auch der Grünen-Politiker Jürgen Trittin. Er hatte als erstes über den Vorfall getwittert.

11:30 Uhr

Niedersächsischer Landtag löst sich auf

Der niedersächsische Landtag hat sich - wie zu erwarten war - selbst aufgelöst. Von 136 anwesenden Abgeordneten stimmten in Hannover 135 Parlamentarier für den Antrag und machten damit den Weg für die vorgezogene Neuwahl am 15. Oktober frei.

Mehr dazu gibt es hier.

11:09 Uhr

Dänischer U-Boot-Tüftler: Vermisste Journalistin ist tot

Peder Madsen 2008 mit seinem selbstgebauten U-Boot. Kim Wall wollte eine Reportage über den Tüftler schreiben.
Peder Madsen 2008 mit seinem selbstgebauten U-Boot. Kim Wall wollte eine Reportage über den Tüftler schreiben.(Foto: AP)

Seit anderthalb Wochen suchen die dänische und die schwedische Polizei bei Kopenhagen nach der schwedischen Journalistin Kim Wall. Zuletzt wurde sie gesehen, als sie am 10. August das U-Boot des dänischen Tüftlers Peter Madsen betrat, der in Untersuchungshaft sitzt, aber bisher bestritt, etwas mit dem Verschwinden der 30-Jährigen zu tun zu haben - bis jetzt:

  • In einem neuen Verhör hat Madsen zugegeben, dass die Journalistin tot ist.
  • Sie starb demnach durch ein Unglück an Bord.
  • Madsen will sie daraufhin an einem unbekannten Ort in der Køge Bucht bestattet haben.
  • Dort hatte er das Boot wahrscheinlich absichtlich versenkt.

Eine ausführliche Meldung finden Sie hier.

10:41 Uhr

Aldi startet Online-Plattform für Videospiele

Aldi ist längst mehr als nur ein Discounter. Seit 2015 bietet das Unternehmen unter aldilife.com Musik zum Streamen an; seit Herbst 2016 verkauft der Discounter dort E-Books - und jetzt kommen auch noch Videospiele dazu:

  • Aldi Nord und Aldi Süd teilen gemeinsam mit, dass der Verkauf am Dienstag beginnt.
  • Das Angebot soll Spiele von mehr als 100 Entwicklerstudios und Games-Anbietern für Playstation, Xbox, Mac und den PC enthalten.
10:19 Uhr

Will China sich bei Fiat Chrysler einkaufen?

Seit dem wirtschaftlichen Aufstieg sind chinesische Unternehmen immer wieder auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten im Ausland. Jetzt steht eine mögliche Übernahme in der Autobranche an: Der chinesische Autobauer Great Wall Motor zieht Insidern zufolge ein Kaufangebot für Fiat Chrysler Automobiles in Betracht.

  • Great Wall Motor soll sich vor allem für die FCA-Marke Jeep interessieren.
    Great Wall Motor soll sich vor allem für die FCA-Marke Jeep interessieren.(Foto: picture alliance / dpa)
    Das chinesische Unternehmen bat den italienisch-amerikanischen Konzern FCA laut Reuters um ein Treffen, um eine teilweise oder vollständige Übernahme zu diskutieren.
  • Das Fachblatt "Automotive News" berichtete, Great Wall Motor sei vor allem an der Marke Jeep interessiert.

FCA ist nach Zulassungszahlen derzeit der achtgrößte Autohersteller der Welt. Zum Konzern gehören neben den Muttermarken Fiat und Chrysler unter anderem Ferrari, Alfa Romeo und Dodge.

09:50 Uhr

Letzter US-Überläufer nach Nordkorea gestorben

Der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA hat seinen Hintergrund unter anderem im Koreakrieg, der die Welt von 1950 bis 1953 in Atem hielt. Doch nicht alle US-Soldaten waren damals überzeugt, auf der richtigen Seite zu kämpfen und so liefen einige von ihnen zum Gegner über. Der letzte, James Joseph Dresnok, ist bereits vor einiger Zeit verstorben. Das teilten seine Söhne in einem Propagandavideo mit.

  • Dresnok starb demnach im November im Alter von 74 Jahren an einem Herzanfall.
  • Er hatte 1962 auf dem Weg nach Nordkorea ein Minenfeld in der Entmilitarisierten Zone überwunden.
  • Kurz zuvor hatte sich seine Frau von ihm scheiden lassen, zudem musste er als Deserteur mit einem Prozess vor einem Militärgericht rechnen.
  • In Nordkorea trat er immer wieder in nordkoreanischen Propagandafilmen auf.
Bilderserie
09:20 Uhr

Deutsche Studenten sterben bei Unfall auf Koh Samui

Koh Samui lockt viele Urlauber mit Traumstränden an.
Koh Samui lockt viele Urlauber mit Traumstränden an.(Foto: imago/Peter Widmann)

Koh Samui gehört zu den beliebtesten Zielen deutscher Urlauber. Gerade mit einem Motoroller und erkunden viele die thailändische Insel. Zwei Studenten haben ihr Abenteuer jetzt allerdings mit dem Leben bezahlt. Der 27 Jahre alte Mann und die 24 Jahre alte Frau seien am Sonntagabend auf ihrem Motorroller mit einem Geländewagen zusammengestoßen, teilte die zuständige Polizeibehörde mit. Beide waren demnach auf der Stelle tot.

Zur Herkunft der Studenten machte die Polizei keine näheren Angaben. Sie leitete Ermittlungen ein. Unter anderem will sie prüfen, ob der Fahrer des Geländewagens Schuld an dem Unfall trägt.

09:00 Uhr
08:54 Uhr

Özdemir warnt vor Erdogans Einfluss in Deutschland

Nach der Festnahme des Kölner Schriftstellers Dogan Akhanli auf Geheiß der türkischen Regierung in Spanien fragen sich viele: Wie viel Einfluss hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eigentlich? Sehr viel - auch in Deutschland, erklärte Grünen-Chef Cem Özdemir im ARD-Morgenmagazin in einem Gespräch zu dem Thema:

"Zu mir kommen eine Menge Leute, die sagen: 'Kann ich mich auf den deutschen Staat verlassen? Beschützt mich die deutsche Politik?'", so Özdemir und weiter: "Die Leute haben nicht das Gefühl ehrlich gesagt und der Fall Dogan Akhanli ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Menschen im Zweifelsfall sagen: 'Der Arm von Erdogan in Deutschland ist stärker als der Arm der Bundesregierung'".

Als Reaktion auf die Festnahme hatte Kanzlerin Merkel eine nochmalige Verschärfung der deutschen Linie in der Türkeipolitik nicht ausgeschlossen.

08:28 Uhr

Regierungschef und VW-Aufseher? Für Weil kein Problem

Stephan Weil ist seit Februar 2013 niedersächsischer Ministerpräsident.
Stephan Weil ist seit Februar 2013 niedersächsischer Ministerpräsident.(Foto: picture alliance / Philipp von D)

Wo Politik auf Wirtschaft trifft, wird geklüngelt - diese Meinung dürften wohl nicht wenige Menschen in Deutschland vertreten. Angesichts des Abgas- und Diesel-Skandals rückt damit auch die Rolle von Stephan Weil wieder in den Mittelpunkt, seines Zeichens niedersächsischer Ministerpräsident und Mitglied im VW-Aufsichtsrat. Besteht da ein Interessenkonflikt? Nein, sagt der SPD-Politiker dem "Handelsblatt".

  • "Seitdem ich im Aufsichtsrat bin, habe ich keinen relevanten Interessenkonflikt erlebt und auch keine Entscheidung gegen meine Überzeugung gefällt", sagte Weil. "Das Unternehmenswohl muss innerhalb des Gemeinwohls angesiedelt sein, nicht außerhalb.
  • Niedersachsen als Bundesland hält 20 Prozent an VW. Wegen der Beteiligung sitzen auch Vertreter der Landesregierung im VW-Aufsichtsrat.

Bleibt nur noch die Frage: Welche Interessenkonflikte sind für Stephan Weil eigentlich "relevant" und welche nicht? Mehr dazu lesen Sie hier.

07:59 Uhr

Breitbart entschuldigt sich für Podolski-Foto

Dass es sich bei Lukas Podolski nicht um einen kriminellen Schleuser oder Flüchtling handelt, wissen in Deutschland nicht nur Fußball-Fans. Auch der rechten Nachrichtenseite Breitbart ist die "Verwechslung" mittlerweile aufgefallen:

  • Krimineller Schleuser? Flüchtling? Oder doch Fußballprofi auf einer Werbeveranstaltung bei der WM 2014 in Brasilien?
    Krimineller Schleuser? Flüchtling? Oder doch Fußballprofi auf einer Werbeveranstaltung bei der WM 2014 in Brasilien?(Foto: Screenshot Breitbart.com)
    In einer Anmerkung unter dem Artikel zu kriminellen Flüchtlingen erklärt die Redaktion des britischen Ablegers: "Das Foto sollte als Symbolbild einer Person auf einem Jetski dienen."
  • "Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist."
  • Dafür wolle man sich bei dem 32-Jährigen entschuldigen.

Ob die Angelegenheit damit für Podolski erledigt ist, ist nicht bekannt. Der Fußballer hat seinen Anwalt eingeschaltet. Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

07:35 Uhr

Gabriel will nicht im Nordkorea-Streit vermitteln

Ein Fahrradfahrer fährt in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang an einem Propagandaplakat vorbei.
Ein Fahrradfahrer fährt in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang an einem Propagandaplakat vorbei.(Foto: dpa)

Die Bundesregierung hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als verlässlicher Vermittler in Streitfragen: Der Bürgerkrieg in der Ukraine, das iranische Atomprogramm - fast immer saßen auch deutsche Diplomaten mit am Tisch. Doch in den Nordkorea-Streit möchte sich Außenminister Sigmar Gabriel lieber nicht einmischen: "Ich rate zu Zurückhaltung, was eine deutsche Rolle angeht", sagte Gabriel der dpa. "Das ist ein Konflikt auf der anderen Seite der Erde. Das fände man dort ungewöhnlich, wenn wir uns als Vermittler anbieten würden."

Sein Vorschlag: Die Europäische Union sollte vermitteln. Sie habe bereits Erfahrungen in den Atomverhandlungen mit dem Iran gesammelt, erklärte er.

07:07 Uhr

Spur des Terror-Imams führt nach Belgien

Der Imam Abdelkadi Es Satty war möglicherkweise der Kopf der katalanischen Terrorzelle. Kein Wunder, dass die Ermittler seine Vergangenheit genau unter die Lupen nehmen. Einem Bericht der spanischen Zeitung "El País" zufolge werden derzeit vor allem seine Reisen geprüft:

Der Imam  wird verdächtigt, die jungen Männer hinter den Anschlägen von Barcelona und Cambrils radikalisiert zu haben. Seit Dienstag wurde er allerdings nicht mehr gesehen. Möglicherweise wurde er bei der Explosion in Alcanar getötet. Weiter Einzelheiten finden Sie hier.

06:46 Uhr

Geflügelbranche erwartet Millionenschaden wegen Fipronil

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Allein in Niedersachsen sind mutmaßlich mehr als 35 Millionen Eier mit dem Insektizid und Pflanzenschutzmittel Fipronil verseucht. Für die Geflügelbranche ein kostspieliger Skandal: Der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, erwartet einen Millionenschaden. Schließlich waren nicht nur Eier, sondern auch Eiprodukte betroffen. Möglicherweise noch schlimmer: Der Imageschaden.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, die neue Woche startet mit einem schweren Schiffsunglück: In der Straße von Malaka vor Singapur ist ein US-Zerstörer mit einem Tanker zusammengestoßen. Zehn amerikanische Seeleute werden seitdem vermisst. Für die US-Marine ist es das zweite schwere Unglück in der Region innerhalb weniger Wochen. Folgende Themen beschäftigen uns heute außerdem:

  • In Niedersachsen trifft sich der Landtag zu einer Sondersitzung. Die Abgeordneten wollen das Parlament auflösen und damit den Weg für Neuwahlen freimachen.
  • In Bochum ist am Mittag Spatenstich für ein Paketzentrum der Post auf dem früheren Opel-Werksgelände. Es soll 2019 fertig sein und 600 neue Stellen bringen.
  • In Wiesbaden fällt am Nachmittag das Urteil im Prozess um den Mord an einer Kioskbesitzerin. Der Ehemann des Opfers und der Neffe der Frau, der frühere Fußballprofi Marc Wachs, wurden bei dem Überfall schwer verletzt.
  • Die USA und Südkorea beginnen ein gemeinsames Militärmanöver. Es wird befürchtet, dass es die zuletzt schon miese Stimmung zu Nordkorea weiter verschlechtern könnte.
Eine partielle Sonnenfinsternis im März 2015 über Norwegen.
Eine partielle Sonnenfinsternis im März 2015 über Norwegen.(Foto: picture alliance / dpa)

Zu guter Letzt noch mein persönliches Highlight des Tages: In den USA freuen sich die Menschen auf eine totale Sonnenfinsternis die von der Pazifik- bis zur Atlantikküste reicht. Um 19.16 Uhr deutscher Zeit ist es soweit. In Deutschland müssen wir leider noch bis 2081 warten, bis wir solch ein Naturschauspiel live bewundern können. Immerhin bietet die Nasa einen Livestream an.

Ich bin Christian Herrmann. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie an christian.herrmann [at] nachrichtenmanufaktur.de schicken. Kommen Sie gut durch den Morgen!

Bilderserie
06:13 Uhr

Freundlicher Streifen von der Nordsee bis zu den Alpen

Guten Morgen zum Start in die neue Woche. Und die bringt uns nach dem eher unterkühlten Wochenende allmählich ansteigende Temperaturen. Heute bei 18 bis 22 Grad. Morgen bekommen wir 18 bis 26 und am Mittwoch 20 bis 30 Grad. Wettertechnisch bleibt es dabei heute im Nordosten noch wechselhaft und windig. Ansonsten ist es freundlicher. Besonders in einem Streifen von der Nordsee bis runter an den Harz und weiter bis an die Alpen. Wie es in den nächsten Tagen in Sachen Sonne aussieht, das erfahren Sie hier. Kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander

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