Der Tag

Der Tag: Nils D. erzählt, wie er für den IS folterte

Die Ausführungen von Nils D. vor Gericht sind nur schwer erträglich. Doch von seinen ausführlichen Schilderungen verspricht sich der mutmaßliche IS-Terrorist Strafmilderung.

Ein paar Beispiele:

  • In einem Raum eines IS-Gefängnisses seien 20 Gefangene stundenlang an ihren auf den Rücken gefesselten Armen aufgehängt gewesen. Der Gefängnischef habe sie mit einem Stock geschlagen.
  • Außerdem seien Gefangene aufrecht in enge Kästen gesperrt worden, die nur Luftschlitze hatten. "Wie ein Spind waren die." Die ständigen Schreie habe man bis ins Nachbarhaus gehört, wo er sich meist aufgehalten habe.
  • Er habe die Leute festgenommen und zum Gefängnis gebracht. Dabei sei er vermummt gewesen. Frauen und Kinder hätten bei Festnahmen von "Verdächtigen" geschrien und geweint, wenn er die Männer abgeführt habe. Die Frauen seien regelmäßig "umgekippt". Er habe das als übertrieben empfunden und gelacht, sagte der Angeklagte.

 

Liebe Leser,

beim "Tag" auf n-tv.de ist die Halbzeit um. Die Frühschicht in Person von Volker Petersen durfte bereits nach hause gehen. Max Borowski übernimmt.

Quelle: n-tv.de