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Der Tag: Savimbis Kinder verklagen "Call of Duty"-Macher

Jonas Savimbi begegnet dem Spieler in "Call of Dury: Black Ops 2" zu Beginn der Kampagne.
Jonas Savimbi begegnet dem Spieler in "Call of Dury: Black Ops 2" zu Beginn der Kampagne.(Foto: Screenshot n-tv.de)

Jonas Savimbi war in Angola der Anführer der Unita-Rebellen, die 27 Jahre gegen die Regierung kämpften. Es gibt unterschiedliche Berichte über Grausamkeiten, die Savimbi zu Lebzeiten begangen haben soll. Er wurde 2002 getötet.

Virtuell tauchte er zehn Jahre später im Videospiel-Blockbuster "Call of Duty: Black Ops 2" wieder auf - nun haben seine drei Kinder den Publisher Activision Blizzard in Frankreich auf 1 Million Euro verklagt. Dies berichtet die BBC. Der Vorwurf: Savimbi werde als "Barbar" dargestellt.

  • Es werde etwa gezeigt, wie Savimbi jemandem den Arm abtrennt: "Das ist nicht Vater", wird Cheya Savimbi zitiert.
  • Der Anwalt von Activision Blizzard sagte demnach, der Rebellenführer werde "eher vorteilhaft" dargestellt. Außerdem helfe er dem Spieler in der Handlung.

Im Kalten Krieg wurde Savimbi von den USA unterstützt, der angolanische Staat auf der Gegenseite von Russland.

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Quelle: n-tv.de