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Der Tag: Zschäpe schreibt Befangenheitsantrag gegen Richter

Beate Zschäpe möchte auf jeden Fall einen fünften Pflichtverteidiger - und der Steuerzahler soll's zahlen.
Beate Zschäpe möchte auf jeden Fall einen fünften Pflichtverteidiger - und der Steuerzahler soll's zahlen.(Foto: dpa)

Beate Zschäpe hat mal wieder einen Befangenheitsantrag gestellt. Dieses Mal richtet er sich gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl. Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Götzl hatte vergangene Woche abgelehnt, zu Zschäpes vier Anwälten auch noch ihren Wahlverteidiger Herrmann Borchert als Pflichtverteidiger zu bestellen und so die Kosten vom Steuerzahler übernehmen zu lassen. Für die eigene Finanzierung fehlen Zschäpe die Mittel. In ihrem Brief lässt die Hauptangeklagte im NSU-Prozess durchblicken, dass sie ohne einen fünften Pflichtanwalt möglicherweise keine Angaben mehr zur Sache machen werden. Zschäpe spricht seit Monaten nicht mehr mit ihren Anwälten Sturm, Stahl und Heer.  

Quelle: n-tv.de