Montag, 07. September 2009
Kurz vor dem finanziellen Ruin: Annie Leibovitz bangt um Besitz
Die Starfotografin Annie Leibovitz steht unmittelbar vor dem finanziellen Ruin. Sollte sie nicht bis zum Dienstag ihre Schulden von 24 Mio Dollar (16,8 Mio Euro) begleichen, droht ihr der Verlust ihres gesamten Vermögens und vor allem der Rechte an ihrem Fotokatalog. Ihr Gläubiger, die Firma Art Capital Group in New York, würde sogar in den kommenden zwei Jahren noch über ihre Arbeit und den Verkauf ihrer Bilder bestimmen dürfen.
Die "Los Angeles Times" berichtete am Samstag, dass die Anwälte von Leibovitz in letzter Minute einen Zeitvorteil für ihre in Not geratene Mandantin ausgehandelt hätten. Dieser bezieht sich jedoch nicht auf die Zahlungsfrist, sondern eine Vorladung an den Supreme Court des Staates New York.
Danach hat die weltberühmte Fotografin jetzt noch vier Wochen, um auf eine Klage ihrer Gläubigerin vor dem Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates New York einzugehen. Art Capital, eine Art Edel-Pfandhaus für Kunst, beschuldigt sie, den 2008 getroffenen Geschäftsvereinbarungen "wissentlich, willentlich und schamlos" zuwider zu handeln.
Leibovitz war im vergangenen Jahr in Geldnot geraten und hatte einen Kredit von zunächst 22 Mio und kurz darauf von weiteren zwei Mio Dollar aufgenommen. Die in New York ansässige Firma Art Capital Group bekam dafür die Rechte an ihrem Landhaus in Rhinebeck (Bundesstaat New York), an drei denkmalgeschützten Stadthäusern in Manhattan - und vor allem an ihrem Fotokatalog. Sie habe praktisch nur noch ihr Hemd auf dem Leib behalten, schrieb das "Forbes"-Magazin.
Die 59-jährige Fotokünstlerin hatte die hochschwangere Demi Moore nackt fotografiert, John Lennon am Tag seines Todes aufgenommen und Steve Martin in ein Gemälde von Franz Kline integriert.
Sie hat eine achtjährige Tochter, die sie im Alter von 51 zur Welt brachte, und Zwillingsmädchen, die von einer Leihmutter ausgetragen wurden. Ende 2004 verlor Leibovitz ihre Lebenspartnerin, die Schriftstellerin Susan Sonntag, bald darauf auch ihren Vater.
soe/dpa
Unterhaltung
-
Tokio Hotel? Ja! Oasis? Nein!
Das Sprachrohr Gottes: Kraftklub
-
Schweden freut sich
Victoria bringt Prinzessin zur Welt
-
Highschoolqueen, bye-bye
Charlize Theron macht sich zum Horst
-
Der Meister ist endlich zurück
Crystal rockt die Oscar-Verleihung
-
Pop-Sängerin zeigt Stinkefinger
Entschuldigung bei Adele
-
Ewige Liebe gibt es nicht
Charlize Theron will nie heiraten
-
Efron nur ein Freund
Swift dementiert Liebesgerüchte
-
Tod von Whitney Houston
Mariah Carey leidet
-
Karriere vor Liebe?
Schweighöfer wieder solo
-
Brit Awards vergeben
Adele räumt schon wieder ab
-
Truman war letzter guter US-Präsident
Eastwood mag sie alle nicht
-
Schlägerei vor Disco
Casiraghi "übel zugerichtet"


