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Montag, 27. April 2015

"Er gab ihr Crack und Heroin": Ärger um Amy-Winehouse-Film

Ihr musikalischer Nachlass hat sie unsterblich gemacht, in Erinnerung geblieben ist Sängerin Amy Winehouse aber vor allem durch ihren tragischen Tod. Eine Dokumentation erzählt von den Suchtproblemen der jungen Frau - nicht wahrheitsgemäß, findet ihr Vater.

Im kommenden Monat soll auf den Filmfestspielen von Cannes die Dokumentation über das Leben der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse Weltpremiere feiern. Doch ausgerechnet der Vater der tragisch ums Leben gekommenen Musikerin erweist sich als größter Kritiker des Streifens "Amy: The Girl Behind The Name". Mitch Winehouse ist sich sicher, dass auch seine Tochter "außer sich vor Wut" über den Film gewesen wäre. Er droht laut der britischen Zeitung "The Sun" sogar mit einer Verleumdungsklage gegen die Produzenten.

"Ihr Ex Blake Fielder-Civil behauptet in dem Film, ich sei der wirkliche Grund für Amys Zustand gewesen", beklagt sich Winehouses Vater gegenüber dem Blatt. Dabei sei der geschiedene Ehemann seiner Tochter für deren Suchtprobleme verantwortlich.

Verleumdung und üble Nachrede

"Er war es, der ihr Crack und Heroin gab, der sie manipulierte und zum Missbrauch harter Drogen verführte. Es tut unglaublich weh, dass er solche Behauptungen aufstellen darf. Wir können den Film nicht verhindern, aber unsere Anwälte werden ihn sich ansehen. Wir behalten uns das Recht vor, wegen Verleumdung und übler Nachrede zu klagen."

In einem offiziellen Statement der gesamten Winehouse-Familie heißt es laut dem Portal "Billboard" ebenfalls, dass der Film "irreführend" sei und "gravierende Unwahrheiten" enthalte. Außerdem suggeriere die Dokumentation, dass die Familie zu wenig getan habe, um den Drogentod der Sängerin zu verhindern. Doch in Wirklichkeit habe die Familie "immense Anstrengungen betrieben, um Amy in allen Phasen zu helfen".

Amy Winehouse wurde am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren tot aufgefunden. Als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung mit über vier Promille im Blut diagnostiziert.

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Quelle: n-tv.de

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