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Zum Gedenken trugen viele Trauergäste einen Blitz im Gesicht.
Zum Gedenken trugen viele Trauergäste einen Blitz im Gesicht.(Foto: Brian Duffy, David Bowie "Aladdin Sane", 1973)
Montag, 12. September 2016

Zeremonie bei Wüstenfestival: Bowie ruht für immer beim "Burning Man"

Anfang des Jahres starb David Bowie und wurde eingeäschert. Nun hat er offenbar seine letzte Ruhestätte gefunden - mitten in der Wüste. Beim "Burning Man" erinnert sein Patenkind an den Musiker.

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Im Januar starb Musiker David Bowie im Alter von 69 Jahren überraschend an Leberkrebs. Vor der Öffentlichkeit hatte er seine Erkrankung 18 Monate lang geheim gehalten. Jetzt wurde ein Teil seiner Asche offenbar auf dem US-Festival "Burning Man" verstreut. Wie "E! News" berichtet, hat sein Patenkind die Überreste des Musikstars während der Veranstaltung in der Wüste Nevadas verteilt.

Bowies Witwe Iman Abdulmajid habe zuvor ihre Zustimmung gegeben. Der ungewöhnliche Ort wurde nicht ohne Grund ausgewählt. "Davids Patenkind und David hatten lange Gespräche über 'Burning Man' und wofür es steht. David liebte die Botschaft dahinter", erklärte ein Insider der Webseite.

Bevor die Asche verstreut wurde, soll außerdem eine spirituelle Zeremonie in einem Tempel stattgefunden haben, bei der Bowies Musik eingespielt worden sein soll. Viele der 70 Gäste hätten sich zudem als Andenken einen Blitz ins Gesicht gemalt, berichtet ein Augenzeuge. Wie die meisten der Kunstinstallationen beim "Burning Man" wurde auch der Tempel am Ende des Festivals abgebrannt. Eine offizielle Bestätigung der Meldung gibt es bisher nicht.

Der "Burning Man" ist ein riesiges Kunstfestival, das eine Woche dauert und traditionell am ersten Montag im September endet. Das Highlight ist jedes Jahr das Verbrennen einer großen Holzstatue, dem "Burning Man". Neben Bowie sind auch viele andere Promis Fans des Events. Dieses Jahr waren unter anderem Katy Perry, Cara Delevingne und Paris Hilton zu Gast in der temporären Wüstenstadt.

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Quelle: n-tv.de

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