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Das C/O kommt ab 2013 im Amerikahaus unter.
Das C/O kommt ab 2013 im Amerikahaus unter.(Foto: dapd)

Vom Postfuhramt ins Amerikahaus: C/O findet eine neue Bleibe

Endlich ist die Zukunft der international renommierten C/O-Galerie aus Berlin gesichert. Nach dem erzwungenen Auszug aus dem Postfuhramt kommt sie ab Herbst 2013 im Amerikahaus unter. Bis dahin soll das Gebäude saniert werden.

Bisher residiert das C/O im Postfuhramt.
Bisher residiert das C/O im Postfuhramt.(Foto: dapd)

Die auf internationale Fotografie spezialisierte Berliner C/O Galerie hat einen neuen Standort gefunden. Im Herbst 2013 zieht die Galerie ins Amerikahaus am Bahnhof Zoo. Das Ausstellungshaus verfügt in dem vom Land angemieteten Gebäude über rund 2000 Quadratmeter Fläche. Nur wenige Schritte vom Amerikahaus entfernt ist auch das Museum für Fotografie mit der großen Helmut-Newton-Sammlung.

Der Vertrag mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH laufe 16 Jahre, teilte die Galerie mit. In den kommenden Monaten werde das Amerikahaus in Absprache mit dem Denkmalschutz behutsam saniert. Als zweiter Mieter zieht die Berliner Landeszentrale für politische Bildung in die landeseigene Immobilie ein.

Das Amerikahaus wurde 1956/57 zur Internationalen Bauausstellung nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek erbaut. Es war bis 2006 eine kulturelle Begegnungsstätte der USA inklusive Kino, Bibliothek und Ausstellungsflächen.

Die C/O Galerie hatte zwei Jahre lang nach einer neuen Bleibe gesucht, weil am bisherigen Standort im historischen Postfuhramt in Mitte ihr Mietvertrag ausläuft. Zunächst sollte die Galerie in den Monbijoupark ziehen, diese Pläne hatten sich jedoch überraschend zerschlagen.

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Quelle: n-tv.de

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