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Carla Bruni bestreitet, eine Liaison mit dem heutigen US-Präsidenten gehabt zu haben.
Carla Bruni bestreitet, eine Liaison mit dem heutigen US-Präsidenten gehabt zu haben.(Foto: imago/PanoramiC)
Montag, 19. Juni 2017

Angebliche Affäre in den 90ern: Carla Bruni packt über Donald Trump aus

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Carla Bruni, die einstige Première Dame Frankreichs, soll der Grund für die zweite Scheidung von Donald Trump im Jahr 1999 gewesen sein. Nun verrät das einstige Supermodel, was an der Geschichte dran ist.

In den 90er-Jahren sorgte das damalige französische Supermodel und die spätere Première Dame Carla Bruni für große Schlagzeilen in den USA: Sie soll bei der Trennung des heutigen US-Präsidenten Donald Trump von seiner zweiten Ehefrau Marla Maples eine Rolle gespielt haben. In einem Interview klärt Bruni nun auf: Die Geschichte sei eine Lüge. "Eigentlich war die ganze Situation damals sehr vage und sie existierte einfach nicht. Ich war sehr überrascht, als er damit an die Presse ging", sagte die 49-Jährige der US-amerikanischen Webseite "The Daily Beast".

Eines der Aktbilder von Bruni wurde 2009 in Berlin versteigert.
Eines der Aktbilder von Bruni wurde 2009 in Berlin versteigert.(Foto: imago stock&people)

Trump selbst habe damals die Gerüchte befeuert, indem er sich als sein eigener PR-Berater ausgegeben und Details der angeblichen Affäre preisgegeben habe. Dass die Gerüchte um Bruni und Trump so ziemlich das Erste seien, was bei Google aufgelistet werde, wenn man nach ihrem Namen suche, erklärte die Sängerin: "Das kommt daher, weil es eine Lüge war." In Frankreich würden zudem andere Dinge bei einer Suchanfrage erscheinen. "Hauptsächlich mein Mann, meine Arbeit und Bilder von mir, als ich jünger war", so Bruni.

Sie sei aber sehr froh darüber, dass sie ihre Kinder weitestgehend aus der Presse raushalten könne. Bruni hat mit ihrem Mann, dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, eine fünfjährige Tochter. Aus einer früheren Beziehung stammt ihr 15-jähriger Sohn. Bruni und Sarkozy heirateten 2008 - mitten in dessen Amtszeit als Präsident. Im Interview bezeichnete sie ihn als "Alphatier" mit einer "sehr femininen, sentimentalen Seite".

Kein Vergleich zu Melania Trump

Auch mit Melania Trump verbindet Bruni so einiges - etwa die Tatsache, dass beide als First Ladys mit früheren Nacktbildern konfrontiert wurden. Als 2007 Brunis Beziehung zu Sarkozy publik wurde, tauchten in der Presse Nacktbilder aus dem Jahr 1993 auf. Im Juli 2016 gab es auch Melania Trump nackt in den Medien zu sehen. Vergleichbar seien die beiden Situationen aber dennoch nicht, meint Bruni. "Es war etwas ganz anderes, denn ich hatte schon ein bisschen Ruhm durch meine Modelkarriere und mein erstes Album erlangt."

Die einstige Première Dame Frankreichs empfindet ihre Nacktfotos aber ohnehin nicht als Skandal. Immerhin seien es "künstlerische Aktfotos von einem großartigen Fotografen" gewesen, so Bruni. "Für mich hat Moral etwas damit zu tun, ein guter Mensch zu sein. Ich sehe in Nacktheit keine Sittenlosigkeit, sondern darin, unfreundlich zu sein oder Menschen zu betrügen oder zu belügen. Das untergräbt für mich Moral. Nicht, wenn man als hübsches, junges Mädchen nackt posiert."

Quelle: n-tv.de

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