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Wollen nach Malmö: Natalie Horler von Cascada und zwei der Söhne Mannheims.
Wollen nach Malmö: Natalie Horler von Cascada und zwei der Söhne Mannheims.(Foto: dpa/n-tv.de)

Kandidaten für den Song Contest: Cascada vs. Söhne Mannheims

Die Zeiten von "Unser Star für ..." sind vorbei. Anders als in den Vorjahren wird der deutsche Beitrag für den kommenden Eurovision Song Contest nun wieder in nur einer Show mit mehr oder minder bekannten Bands und Künstlern bestimmt. Dabei gibt es auch so manche Überraschung.

Soul, Pop, Chorgesang und Blasmusik: Das Starterfeld für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) 2013 ist fast vollständig. Elf von zwölf Sängern oder Bands stehen fest, der letzte Teilnehmer soll noch vor Weihnachten benannt werden, teilte der NDR mit. Mit unter den Konkurrenten sind die Söhne Mannheims - allerdings ohne Xavier Naidoo - und das Bonner Dance-Act Trio Cascada.

Wer für Deutschland zum Finale am 18. Mai nach Malmö fahren wird, entscheidet sich am 14. Februar vor tausenden Zuschauern in der TUI Arena in Hannover. Als Stargäste werden in jedem Fall die Vorjahressiegerin Loreen aus Schweden und ESC-Siegerin Lena mit dabei sein. Radiohörer, Zuschauer und die deutsche Jury werden entscheiden, wer zum Finale fährt.

Von Gitarren bis Glockenspiel

Bläser, Klassik, Pop und Chor: Die elf bereits benannten Bands und Interpreten zeigen ein weites Spektrum von Dance-Acts, Elektro-Pop, Klassik-Pop bis hin zum Mariengesang. Zu hören sind nicht nur Gitarren oder Bässe, sondern auch Akkordeon, Ukulele, Banjo und ein Glockenspiel.

Neben den Söhnen Mannheims und Cascada zählen der Art-Pop-Künstler Ben Ivory, die Sängerin Betty Dittrich, die Berliner Band Blitzkids Mvt. und der Sänger Finn Martin zur Konkurrenz. Aus Oberbayern kommt die fünfköpfige Band LaBrassBanda und aus dem Ruhrgebiet die Gruppe Mobilée. Zudem wollen die einstigen "X Factor"-Teilnehmer Nica & Joe, die Sopranistin Mojca Erdmann und die Sängerin Saint Lu das Ticket für Malmö lösen.

Die Teilnehmer am Vorentscheid wurden von einem siebenköpfigen Gremium ausgewählt, in dem Vertreter der Plattenlabels, des NDR und der Produktionsfirma Brainpool sitzen. Im Mai dieses Jahres hatte die schwedische Sängerin Loreen den Song Contest in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mit ihrem mystischen Popsong "Euphoria" gewonnen. Der deutsche Teilnehmer Roman Lob war mit seiner Ballade "Standing Still" auf Rang acht gekommen.

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Quelle: n-tv.de

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