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Sie sind da! Die Stars auf dem Weg ins Camp.
Sie sind da! Die Stars auf dem Weg ins Camp.(Foto: RTL / Stefan Menne)

Kuscheln war gestern: Countdown zum Dschungelcamp

Man kann Sonja Zietlow und Daniel Hartwich schon rufen hören: "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" Doch während es sich die Moderatoren wie gewohnt im Baumhaus gemütlich machen, geht es im Camp ungewohnt zur Sache. Hier ist nichts mehr wie früher.

Freitagabend, um 21.15 Uhr bei RTL geht sie los - die Jubiläumsstaffel Nummer 10 des Dschungelcamps. Und nach neun Staffeln ist es mal an der Zeit, die Show ein wenig zu entrümpeln. Auch und gerade wegen des Schnarch-Camps im vergangenen Jahr, bei dem die Protagonisten am Lagerfeuer schon so was wie "Arbeitsverweigerung" an den  Tag legten.

Ob sie ahnen, was sie erwartet?
Ob sie ahnen, was sie erwartet?(Foto: RTL / Stefan Menne)

Bereits im Vorfeld der Show zog RTL bei den diesjährigen Teilnehmern von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" die Daumenschrauben an. Der Aufenthalt im Luxushotel vor dem Einzug ins Camp wurde gestrichen. Ein Kontakt-Verbot unter den Kandidaten sollte zudem verhindern, dass einzelne oder mehrere Personen auf Schmusekurs gehen, bevor es überhaupt richtig angefangen hat.

Zwei Lager, zwei Teams

Doch damit nicht genug. Wie die "Bild"-Zeitung unmittelbar vor dem Startschuss in Australien erfahren hat, werden die Bedingungen für die Camper in diesem Jahr auch noch anderweitig deutlich erschwert. Die wahrscheinlich wichtigste Änderung: Es wird zunächst einmal nicht nur ein, sondern zwei Lager geben, in denen sich jeweils ein Team der insgesamt zwölf Kandidaten durchschlagen muss.

Sophia Wollersheim muss ohne mentale Unterstützung ihres Mannes in der Nähe auskommen.
Sophia Wollersheim muss ohne mentale Unterstützung ihres Mannes in der Nähe auskommen.(Foto: RTL / Stefan Menne)

Die beiden Camps liegen demnach etwa 500 Meter voneinander entfernt. Zur leichteren Unterscheidbarkeit werden die jeweiligen Sechser-Gruppen mit unterschiedlichen Outfits ausgestattet. Bei den Dschungelprüfungen und womöglich auch den Schatzsuchen sollen die Vertreter der Teams nun gegeneinander antreten - der Stressfaktor im Kampf um die Sterne dürfte damit steigen. Einzelne Mitglieder der Teams sollen von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Erst wenn nach der kontinuierlichen Rauswahl durch die Zuschauer das Feld der Kandidaten dezimiert ist, sollen die Lager schließlich zusammengelegt werden.

Für die deutschen Zuschauer ist dieses Show-Prinzip neu. In der britischen Version des Formats "I' a Celebrity … Get Me Out of Here!" wird es dagegen bereits seit längerem praktiziert. Ein bisschen erinnert die Variante an die vergangenen beiden Staffeln von "Promi Big Brother", in denen die Teilnehmer ebenfalls in zwei unterschiedlichen Bereichen - dem Keller beziehungsweise dem Luxusappartement - untergebracht waren.

Keine Einreise für Bert Wollersheim

Während die Fernsehzuschauer noch darauf warten, dass die ersten Aufnahmen aus dem Dschungelcamp über ihre Bildschirme flimmern, hat das Abenteuer für die Kandidaten bereits begonnen. RTL veröffentlichte schon diverse Fotos, die die Teilnehmer auf dem Weg in ihre Urwald-WG zeigen.

Unter den zwölf Wagemutigen befindet sich bekanntlich auch Sophia Wollersheim. Ihr Mann, Rotlicht-Baron Bert Wollersheim, wollte sie offenbar im unweit vom Camp entfernten Luxushotel "Palazzo Versace" mental unterstützen. Doch daraus wird nichts, wie ebenfalls die "Bild"-Zeitung erfahren hat. So soll dem Bordellbetreiber, der nicht zum offiziellen RTL-Tross gehörte, von den australischen Behörden die Einreise verweigert worden sein. Sechs Stunden soll Bert Wollersheim am Flughafen in Brisbane ausgeharrt haben, ehe er aus zunächst unbekannten Gründen wieder ein Flugzeug zurück in Richtung Deutschland besteigen musste.

Tja, dann muss er seiner Frau im Fernsehen zuschauen. So wie Millionen andere Deutsche auch.

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Quelle: n-tv.de

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