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Donnerstag, 11. August 2011

"Frauen folgen Vorgaben auch noch": Craig beklagt sexistische Werbung

Die Freizügigkeit, mit der Weiblichkeit heute von Werbemachern inszeniert wird, stößt bei Daniel Craig auf Ablehnung. Dass die Frauen den sexistischen Vorgaben auch noch folgen würden, zeigt ihm, dass die Emanzipation stagniert. Aber auch die Männer kommen nicht ohne Kritik davon.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

James-Bond-Darsteller Daniel Craig (43) sieht Rückschritte bei der Emanzipation der Frauen. "Es ist nun wirklich nicht so, dass Frauen in allen Bereichen gleichberechtigt wären. Wir sind heute weniger frei im Denken als noch vor 30 Jahren", sagte der britische Schauspieler dem Männermagazin "GQ" (September).

"Die Werbung redet auf Frauen ein, dass sie möglichst sexy und freizügig rumlaufen müssen. Und das Schlimme ist: Die meisten folgen diesen Vorgaben auch noch". so Craig. "Den Grad an Sexismus, der heute im Fernsehen möglich ist, hätte man vor 30 Jahren nicht hingenommen."

Ikonen aus einer anderen Zeit

Außerdem hält der Schauspieler nichts von Machos. "Ich finde die Vorstellung schön, dass es einen neuen, nämlich klugen, empfindsamen, politischen Männertyp gibt". Die von ihm auf der Leinwand verkörperten Männertypen hätten mit der Realität nichts zu tun, sagte Craig, der in seinem neuen Film "Cowboys & Aliens" einen Westernhelden spielt. "Das sind Ikonen, Fabelwesen. Die würden nicht in unsere Zeit passen."

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Quelle: n-tv.de

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