Unterhaltung
Mittwoch, 26. Oktober 2011

Vaterfigur und Mentor: Depp vermisst Hunter S. Thompson

Er war nicht nur ein Autor und Filmvorlagengeber für ihn, sondern jemand, den er fast jeden Tag schmerzlich vermisst. Gerade ist Johnny Depp wieder mit einer Rolle seines alten Freundes beschäftigt.

Hollywood-Schauspieler Johnny Depp fehlt sein alter Freund, der exzentrische US-Schriftsteller Hunter S. Thompson, sehr.

"Er wusste, dass ich ihn vergötterte und ich wusste, dass er mich sehr gern hatte. Er war halb eine Vaterfigur und halb ein Mentor, aber ich denke, was dem Ganzen am nächsten kommt, ist Brüder. Wir waren wie Brüder", schreibt der 48-jährige Depp im US-Magazin "Newsweek".

Seit Thompsons Selbstmord im Februar 2005 im Alter von 67 Jahren vermisse Depp vor allem dessen Anrufe und verrückte Ausflüge. "Ich fühle ihn noch jeden Tag. Im wahrsten Sinne des Wortes. [...] Egal was los war, was uns passierte, was wir machten, ich wusste, dass es etwas ganz Besonderes war. Das war ein echtes Glück. Und ich wusste, dass es nie wiederkommen würde", so Depp.

Er hatte seinen Freund in der Hollywood-Verfilmung "Angst und Schrecken in Las Vegas" (1998) verkörpert. In seinem jüngsten Film "The Rum Diary", basierend auf dem gleichnamigen Thompson-Roman, spielt Depp den Journalisten Paul Kemp.

 

Quelle: n-tv.de

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