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Kein Kamel ist vor dem neuen König sicher.
Kein Kamel ist vor dem neuen König sicher.

Dschungelkönig Marc Terenzi: Der Mumu-Verweigerer hat "das Crone"

Von Verena Maria Dittrich

Er wollte "das Crone" haben und sie passt ihm totally good. Der Prinz des Unterholzes is someone, who germerkt hat, dass er noch am Leben ist. Und Hanka: She is the Prinzessin of all Kontamination. High Class forever, eure Majestät.

"Holy Shit": "Magic Marc" ist die neue königliche Dschungel-Durchlaucht. Man kann ihn nach der Verkündung noch nicht sofort ansprechen, weil er noch so komplett und "totally geflasht" ist. "Dankenschön", sagt eure Hoheit bescheiden, "es ist anglaublisch and anvergesslich".

DAS DSCHUNGELCAMP-FINALE 2017

Dschungelkönig: Marc Terenzi

Dschungelprinzessin: Hanka Rackwitz

Dschungelprinz: Florian Wess

Zitat des Tages: "Ich bin doch keine Biotonne." (Hanka)

Ist ja auch kein Wunder, dass der strippende Mumu-Verweigerer "das Crone" gewinnt, so "hochmoderiert" wie der die ganzen zwei Wochen über immer war! Anders als seine Vorgänger nimmt der neue Urwaldregent sein Amt vollkommen relaxt entgegen. Keine Ausraster, keine Weinerlichkeiten und sonstige Gefühlsduseleien: Terenzi lächelt ein mildes, fast weises Königslächeln im Schatten des großen Waldes.

Er sagt, es sei ihm eine Ehre (sprich: ÄÄhre), auf dem Dschungel-Thron logieren zu dürfen, obschon der Zaster, der ihm dieses Amt einbringt, ja leider direkt an seine Gläubiger geht, aber, please, guys, the man, ist wieder im Gespräch, und das ist das Wichtigste. Vorbei hoffentlich die Zeiten, in denen er sich von sabbernden Muttis den Schlüppi vom Leib reißen lassen musste.

Ein Amt in Ehr und Würden

Wie kann sie aussehen, die Arbeit des neuen Dschungelkönigs? Alle werden sich um ihn reißen, aber wenn eure werte königlich strippende Majestät schlau ist, lässt sie ab sofort Denglisch-Kurse, vornehmlich in Berlin-Mitte einführen. Maulfaule Deutsche, die sich über eine schlechte Investition mokieren, könnten von nun an erhobenen Hauptes sagen: "That fucking Blödmann hat mich over the Tisch gezogen."

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Beschwerden an Hotelrezeptionen könnten einem viel leichter über die Lippen gehen: "Well, Frollein, denken Sie es ist moglich, dass wir fresh Handtücher and some Strumpfhoses kriegen?" Auch Sitzenbleibern könnte man endlich wieder glaubwürdig Mut machen: "Hey, Honey, steck deine Kopf nickt in the Sänd."

Bevor Marc aber wusste, dass er sich nun definitiv um einen echten Manager (wie wär's mit Gina-Lisas?) kümmern muss, hatten die letzten drei Camp-Homies noch einmal alle Hände voll zu tun, um sich ein stattliches Abendessen zu erspielen.

"High class in the dark"

Knallplätzchen Hanka kletterte für die Vorspeise in einen Schlemmerbecher, wo sie mit edlem Ekelgedöns überschüttet wurde, angefangen von Fischabfällen, zerbröselten Hühnerfüßen und Schleim, über Kakerlaken, Mehlwürmer und vergammeltes Gemüse bis hin zu einer grünen Kotzlichkeit, die aussah wie Hulks püriertes Gehirn.

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"Kinder, das ist doch nicht euer Ernst!", quiekte die Frau mit Kleinmädchenstimme, "Ich bin doch keine Biotonne." Während der Zuschauer sich erträumte, man möge den Becher inklusive Hanka bitte einmal ordentlich mixen, erspielte Lara Soft tatsächlich alle Sterne und kehrte stolz zurück ins Camp, wo ihr keimiger Aufzug nicht unbemerkt blieb: "Was ist das", fragte Flori, "Katzenstreu?"

"Marci Marc" durfte den Hauptgang erspielen. Problem: wieder eine Essensprüfung. Zu den Gaumenfreuden zählten: tierisch zähe Kuhnippel, Kamelhirn und pürierte fermentierte Eier. Marc, dem königlichen Schluckspecht war alles genehm, aber so eine olle Kroko-Mumu, nein, das ging dann doch zu weit. Auch lebende Spinnen wollte der neue Würdenträger nicht unbedingt im Rachen haben.

Flori, der liebliche Dessert-Erspieler musste für etwas Pudding in Menderes' Höhle klettern und sich von Ratten, Kakerlaken und Mehlwürmern bekrabbeln lassen. Obwohl ihm ordentlich die Düse ging, hielt er endlose fünf Minuten aus, nicht jedoch, ohne sich Hankas Strategie zu bemächtigen. "Sag mir, was ich heute zu Essen kriege", bat er Sonja. "Und nochmal, sag es mir nochmal! Nochmal!"

"Wie Honig auf der Seele"

Am Ende dieses langen Tages fühlte sich das hart erspielte letzte Abendmahl "wie Honig auf der Seele" an. Drei sonderbare Typen haben bis zum Schluss durchgehalten: "Der Stripper, die Bekloppte und der Botox-Boy".

Sie alle sagen, durch den Dschungel viel erfahren und gelernt zu haben: Prinz Flori, dass er "noch lebt und kein abgestumpfter Mensch ist", Hanka, "dass sie geliebt wird und ihre Stimme bis unter die Schädeldecke hallt" und eure blaublütige Hoheit, Marc, dass man sich auch mit "Hänka, Trevor and the Regels" ganz gut wohlfühlen kann.

Ein großes High Class auf King Terenzi, den XI.! Das ist zwar Floris Spruch, aber Prinzen haben in diesem Land ja sowieso schon lange nichts mehr zu melden.

Quelle: n-tv.de

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