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They are young: Die Gruppe Fun., einer der großen Grammy-Favoriten.
They are young: Die Gruppe Fun., einer der großen Grammy-Favoriten.(Foto: Donn Jones/Invision/AP)

Von Kanye West bis Fun.: Die Favoriten bei den Grammys

Was für den Film die Oscars sind, sind für die Musik die Grammy Awards. Im kommenden Februar ist es wieder soweit - dann werden die begehrten Trophäen in Los Angeles vergeben. Wer sich vor allem Hoffnungen machen kann, steht allerdings schon jetzt fest.

Sechs Favoriten mit je sechs Nominierungen gehen in das Rennen um die Grammy-Awards. Rapper Kanye West und die New Yorker Indie-Rockband Fun. zählen ebenso zu den Top-Kandidaten wie Gitarrist und Sänger Dan Auerbach von der Band The Black Keys, Rapper Jay-Z, die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons und der kalifornische Hip-Hop- und R&B-Musiker Frank Ocean. Die Blues-Rock-Band The Black Keys, Jazz-Legende Chick Corea und US-Sänger Miguel holten je fünf Nominierungen.

Taylor Swift und Rap-Legende LL Cool J präsentierten das Konzert zur Bekanntgabe der Nominierungen.
Taylor Swift und Rap-Legende LL Cool J präsentierten das Konzert zur Bekanntgabe der Nominierungen.(Foto: Invision)

Der deutsche Filmkomponist und Oscar-Preisträger Hans Zimmer ("Der König der Löwen") kann sich über seine zehnte Grammy-Nominierung freuen. Drei Trophäen hat er bereits gewonnen, nun könnte er mit dem Soundtrack für den Batman-Streifen "The Dark Knight Rises" einen weiteren Grammy holen.

Um die begehrte Trophäe "Platte des Jahres" konkurrieren The Black Keys ("Lonely Boy"), Kelly Clarkson ("Stronger (What Doesn't Kill You)"), Fun. ("We Are Young"), Gotye ("Somebody That I Used To Know"), Frank Ocean ("Thinkin Bout You") und Taylor Swift ("We Are Never Ever Getting Back Together"). Adele, Kelly Clarkson, Katy Perry, Rihanna und die kanadische Sängerin Carly Rae Jepsen treten in der Kategorie "Beste Pop Solo Darbietung" gegeneinander an.

In der Sparte "Bester neuer Künstler" sind neben den Favoriten Frank Ocean und Fun. auch die Rockband Alabama Shakes, Country-Sänger Hunter Hayes und das Rocktrio The Lumineers vertreten.

Konzert in Nashville

Mehrere Deutsche haben in der Klassik-Sparte Chancen. Die Sängerin Ute Lemper ist mit ihrer Aufnahme "Paris Days, Berlin Nights" in der Kategorie "Bestes klassisches Gesangssolo" nominiert. Der deutsche Organist Hansjörg Albrecht tritt mit seiner Interpretation "Holst: The Planets" in der Sparte "Bestes klassisches Instrumentensolo" an. Für die "Beste Chordarbietung" kann sich das WDR Sinfonieorchester Köln, das SWR Vokalensemble Stuttgart und der WDR Rundfunkchor Köln mit der Aufnahme "Ligeti: Requiem; Apparitions; San Francisco Polyphony»"Hoffnungen machen.

In der Sparte "Beste Opernaufnahme" gibt es gleich zwei deutsche Anwärter: Der Darmstädter Dirigent Michael Boder mit der Alban-Berg-Oper Lulu, die er mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona einspielte. Grammy-Chancen hat auch die Akademie für Alte Musik Berlin mit der Aufnahme von Georg Friedrich Händels Oper Agrippina unter der Leitung des belgischen Dirigenten René Jacobs.

Die Nominierungen wurden zum fünften Mal im Rahmen eines einstündigen Live-Konzerts bekanntgegeben. Erstmals ging das Konzert außerhalb von Los Angeles in der Country-Metropole Nashville über die Bühne. Rapper LL Cool J und Country-Pop-Star Taylor Swift gaben als Gastgeber den Ton an.

Die Grammys gelten als die begehrtesten Musikpreise der Welt. Sie sollen am 10. Februar 2013 in Los Angeles vergeben werden. Ausgewählt werden die Preisträger von Vertretern der Plattenindustrie und Musikern. Bei der letzten Preisverleihung hatte die britische Sängerin Adele sechs Trophäen, davon drei in den wichtigsten Kategorien, abgeräumt.

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Quelle: n-tv.de

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