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Er erfreut sich hoffentlich bester Gesundheit und genießt seinen Vorruhestand: Stefan Raab.
Er erfreut sich hoffentlich bester Gesundheit und genießt seinen Vorruhestand: Stefan Raab.(Foto: picture alliance / dpa)

Geschmackloser Fake: Falsche Todesmeldung von Stefan Raab

Perfider geht es eigentlich kaum. Bei Facebook kursiert eine Meldung, in der über den angeblichen Selbstmord von Ex-Entertainer Stefan Raab berichtet wird. Doch bei der Nachricht handelt es sich um einen Fake, mit dem Nutzer abgezogen werden sollen.

Achtung! Sollte Ihnen bei Facebook eine Meldung mit der Überschrift "++ Selbstmord ++ Stefan Raab wurde der Stress zu viel" begegnen, klicken Sie diese am besten erst gar nicht an. Denn auch wenn der Post so aussieht, als sei er von Raabs früherem Arbeitgeber ProSieben verbreitet worden, handelt es sich um eine hinterlistige Lüge. Den Machern dahinter geht es darum, die Daten der ihnen auf den Leim gegangenen Opfer einzusammeln.

So sieht die gefälschte Meldung aus.
So sieht die gefälschte Meldung aus.(Foto: mimikama.at)

Über den Fake berichtete die Internetseite "mimikama.at". Die private Initiative versteht sich als "Internationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch". Sie veröffentlichte am Montag ein Bild der vermeintlichen Todesmeldung mitsamt der Warnung davor, diese zu öffnen. Die falsche Nachricht macht neben besagter Überschrift mit einem Bild Raabs in seinem früheren TV-Total-Studio auf. Darunter ist zudem zu lesen: "Im Alter von 49 Jahren wurde Stefan Raab heute um 23:29 tot in seinem Garten aufgefunden, bislang hat sich noch kein Familienmitglied offiziell geäußert …" Als angeblicher Absender der News wird "Prosieben.de / TV Total" angegeben.

Wiederkehrende Masche

Wer trotz aller Warnungen die Meldung öffnet, landet bei einem vermeintlichen Gewinnspiel. Hier wird der Nutzer nicht nur aufgefordert, Informationen wie seinen Namen und seine E-Mail-Adresse einzugeben. Er stimmt auch zu, von bestimmten Firmen Angebote per Post, Mail oder SMS zu bekommen. Mit anderen Worten: Ziel der Aktion ist es, die Daten der Nutzer zu sammeln. Diese werden dann vermutlich zu Werbezwecken an Unternehmen verkauft. So droht den Teilnehmern an dem angeblichen Gewinnspiel in Zukunft jede Menge Spam dubioser Firmen.

Die Masche mag noch so geschmacklos sein. Neu ist sie nicht. Ähnlich gefälschte Todesmeldungen gab es zum Beispiel auch schon von den Schauspielern Charlie Sheen und Leonardo DiCaprio.

Quelle: n-tv.de

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